Ein Zeichen an der Wand?

Es ist inzwischen Jahre her, dass wir einen kräftigen Börsenrückgang erlebten. Nach Obamas Wiederwahl letzten Monat deuteten alle Zeichen auf einen kräftigen Rückgang, aber diesem Rückgang wurde erneut frühzeitig der Hals umgedreht.

Manipulation hat immer weniger Effekt
Die Zentralbanken manipulieren, dass es eine wahre Lust ist. Und dieses Manipulieren gelingt, weil Anleger das mitmachen. Wir erfahren allerdings, dass es Anleger immer weniger begeistert, dass die Geldpressen wieder angeschmissen werden. Denken Sie an die Ankündigung Bernankes, dass er 85 Milliarden Dollar pro Monat drucken wird.

Im Gegensatz zu den letzten Malen, reagierte die Börse bei weitem nicht so enthusiastisch, wie bei QE1 und QE2. Die Börse reagierte letztendlich sogar gar nicht. Ein Zeichen an der Wand?

Prävention besser als Regeneration
Je weniger begeistert die Börse auf das Gelddrucken reagiert und je länger ein kräftiger Börsenrückgang zurückliegt, desto wichtiger wird dieser Artikel für Sie und mich. Im Artikel habe ich Ihnen mitgeteilt, wie wichtig es ist zu verhindern, Opfer eines wirklich großen Börsenrückganges zu werden.

So wird Ihnen ein kräftiger Börsenrückgang niemals Schwierigkeiten bereiten
Die vergangenen elf Jahre haben beweisen, dass Sie mit DienstagTrader-Easy gewinnbringend anlegen und Ihr Geld jederzeit rechtzeitig in Sicherheit bringen, sobald sich der Börsentrend von steigend in sinkend wendet.

Aus Lesermails lässt sich ablesen, dass viele Menschen denken, dass wir mit dieser Strategie ein festes Aktienpaket kaufen, dieses halten, solange der Börsentrend eine steigende Linie verzeichnet und wieder verkaufen, sobald der Börsentrend zu sinken beginnt. Die Strategie ist allerdings ein wenig cleverer aufgebaut.

Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis
Wenn ein Unternehmen besser läuft als zuvor von Analysten erwartet wurde, müssen Analysten ihre Gewinnerwartung aufwärts korrigieren. In den Wochen nach einer solchen Aufwärtskorrektur performen die Aktienkurse im Durchschnitt viel besser als andere Aktien.

Wenn Sie darüber nachdenken, ist das auch ziemlich logisch. Ein Unternehmen, das besser läuft als erwartet, wird in den Nachrichten positiv erwähnt. Die Aktie bekommt die Aufmerksamkeit der Privatanleger und auch von den großen Anlagefonds.

Auf dieser einfachen Feststellung baut DienstagTrader auf. Logisch Folge ist natürlich, dass wir eine Aktie nur einige Wochen im Portefeuille führen und dann wieder durch eine andere Aktie ersetzen.

Einmal wöchentlich Order aufgeben
Als Abonnent führen Sie ein Portefeuille von 15 Aktien, und verkaufen dann jeden Dienstag ungefähr fünf Aktien und kaufen ebenso viele neu an. Sie führen also kontinuierlich ein Portefeuille mit 15 Aktien. Bis sich der Börsentrend von steigend in sinkend wendet. Dann verkaufen Sie alles. Es geht darum, einmal wöchentlich Order aufzugeben.

Eine Strategie – Zwei enorme Vorteile
Sie investieren also kontinuierlich in Aktien, die im Durchschnitt viel besser performen als die Börse. Und gleichzeitig könnte die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Opfer eines starken Börsenrückganges werden, nicht geringer sein. Geht es noch besser? Klicken Sie hier, um schnell mit dieser Strategie anzufangen.

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Eine große Rally steht in den Startlöchern

Der Goldpreis notiert (in Dollar gemessen) aktuell ungefähr 16% niedriger als Anfang September 2011, als Gold sein vorläufiges Spitzenniveau erzielte. Klingt schlimm, aber das ist eine völlig normale Entwicklung innerhalb eines langjährigen Bullmarktes.

In Euro gemessen sank Gold seither übrigens um nur 4%. Das zeigt, dass nicht der Goldpreis, sondern das schwache Papiergeld der Grund für den Besitz von Gold und Silber ist.

Alles um den Euro zu „retten“
Ich habe Ihnen letzten Donnerstag noch berichtet, dass es (neben Pleite gehen) für Euroländer keine andere Lösung gibt als große Geldsummen zu drucken. Am selben Tag sagte Draghi, dass er alles dafür tun wolle, um den Euro zu retten. Dass er also die Geldpressen wieder anschmeißt.

Den USA geht es finanziell sogar noch schlechter als der Eurozone als Ganzes. Und auch dort geht man immer stärker davon aus, dass Bernanke nächsten Mittwoch QE3 ankündigen wird. Dass die Fed also auch kräftig Geld drucken wird. Die amerikanische Wirtschaft brodelt, die amerikanische Regierung gibt auch dieses Jahr wieder 1.300 Milliarden Dollar zu viel aus und Obama braucht eine steigende Börse, um wiedergewählt zu werden.

QE3 wird Gold und Silber zunehmen lassen
Für Draghi und Bernanke also Grund genug, die Geldpressen anzuschmeißen und damit eine heftige Rally in Gang zu setzen. Nach der Ankündigung von QE2 (Ende August 2010) stiegen Gold und insbesondere Silber stark an. Gold und Silber werden nach QE3 vermutlich noch kräftiger steigen, denn die (berechtigte) Angst vor Inflation nimmt mit jeder Runde Gelddruck zu. Kaufen Sie also Gold und Silber!

Künstlicher Börsenanstieg
Nach der Ankündigung von QE2 stieg auch die Börse kräftig an. Auch das kann jetzt erneut passieren, denn die gedruckten Summen werden immer größer. Aber seien Sie sich darüber im Klaren, dass es ein künstlicher Anstieg ist, der durch künstliche Maßnahmen verursacht wird. Und je schneller die Börse dann steigt, desto schneller kann sie anschließend auch sinken.

Darum halte ich es für äußerst wichtig, mit einem Teil meines Geldes DienstagTrader-Trend anzuwenden. Damit folgt man nämlich dem Börsentrend und man verdient sehr ausgiebig an der kommenden Rally und auch am anschließenden Börsenrückgang. Melden Sie sich hier für DienstagTrader-Trend an.

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Beispiel Währungskrieg – USA gegen China

Das Bruttonationalprodukt (die Wirtschaft) der Vereinigten Staaten setzt sich aus den folgenden vier Komponenten zusammen:

  • 71% Konsumentenausgaben
  • 12% Unternehmensinvestitionen
  • 20% Regierungsausgaben
  • Minus 3% netto Export (also mehr Import als Export)

Die USA benötigen Wirtschaftswachstum. Es ist wohl für jeden ersichtlich, dass Obama nicht erwarten darf, dass der amerikanische Konsument mehr Geld ausgeben wird. Er hat kein Geld mehr. Und wenn Konsumentenausgaben nicht zunehmen, werden auch die Unternehmensinvestitionen nicht steigen. Und die Regierung gibt schon jetzt viel zu viel Geld aus. Regierungsausgaben müssen herabgesenkt werden.

Das Fazit, das Geithner und seine Ökonomen daraus gezogen haben, ist daher auch, dass die USA mehr exportieren müssen, wenn sie Wirtschaftswachstum generieren wollen. Und am liebsten so viel wie möglich.

Dollar muss runter
Der Wert des Dollar muss im Vergleich zu anderen Währung darum runter, sodass amerikanische Produkte günstiger werden. Das Problem ist jedoch, dass viele Länder, unten denen sich auch China befindet, ihre Währung mit dem Dollar verknüpft haben, und der ist nun einmal die `world reserve currency´.

Was tut man also als amerikanischer Politiker?
Man bezeichnet China als `currency manipulator´ und versucht das Land damit dazu zu zwingen, den Kurs des Yuan (schneller) anzuheben. China fällt darauf natürlich nicht rein, denn dort versucht man gerade alles, um so viele Chinesen wie möglich an die Arbeit zu bekommen/an der Arbeit zu halten und keinen sozialen Unfrieden zu stiften.

Die USA beschließen also im Herbst 2010 QE2. Die Fed druckt 600 Milliarden nagelneue Dollar. Wenn China (und andere) seine Währung weiterhin an den Dollar koppeln möchte, wird dessen Zentralbank dazu gezwungen, ebenso viel Geld zu drucken. Und damit Inflation hervorzurufen.

Revaluierung oder soziale Unruhen
Der Unterschied zwischen der amerikanischen und chinesischen Wirtschaft ist der, dass die Wirtschaft Chinas auf vollen Touren läuft und eine zunehmende Menge Geld so gut wie direkt zu einer stark steigenden Inflation führt. Dadurch nimmt das Risiko sozialer Unruhen zu.

China wird somit dazu gezwungen, entweder Inflation (also soziale Unruhe) zu akzeptieren, oder seine Währung im Verhältnis zum Dollar zu revaluieren. China hat sich für letztes entschieden und dadurch sank der Dollar im Verhältnis zum Yuan um 5%.

Und China betrachtet die USA nicht unbedingt als ein befreundetes Land. Die USA ist gleichzeitig ein wichtiger Absatzmarkt und ein Land, das China finanziell den Krieg erklärt hat. Und das gilt nicht nur für China, sondern auch für andere Schwellenländer.

Fazit
Wenn die USA die Geldpressen erneut anschmeißen, geschieht in unterschiedlichen Ländern, dessen Währungen an den Dollar gekoppelt sind fast automatisch das gleiche und auch in Ländern, die befürchten, dass ihre eigene Währung zu teuer wird (wie Brasilien, Schweiz etc.). Und wenn im großen Stil geldgedruckt wird, wird das Geld mi Vergleich zu Rohstoffen automatisch weniger wert, und dann ist der einfache Bürger der Dumme.
Darum ist es so wichtig, physisches Gold und Silber zu besitzen!

 

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Der Druck auf Bernanke nimmt zu

Nach einigen ruhigen Börsentagen erlebten wir vergangene Woche doch wieder zwei schlechte Börsentage. Natürlich schreien die Medien wieder, dass sich eine Double-Dip Rezession anbahnt, durch die der Druck auf Bernanke stark zunimmt, QE3 anzukündigen. Ende August letzten Jahres kündete er auf einer jährlichen Versammlung in Jackson Hole, Wyoming QE2 an.

Wie der Zufall es will, steht am kommenden Donnerstag wieder dieselbe Versammlung auf dem Programm. Wenn man sich die letzten Donnerstag veröffentlichten Inflationszahlen anschaut, könnte man davon ausgehen, dass Bernanke davon absieht die Geldpressen anzuschmeißen, aber er könnte natürlich auch jederzeit entscheiden, dass die Inflation seiner Meinung nach in den kommenden Monaten sinken wird.

Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir keinen enormen Börsenrückgang aufgetischt bekommen. Der Druck auf die Fed wird in den kommenden Wochen so sehr zunehmen, dass sie QE3 ankündigen werden (natürlich werden sie es anders nennen). Der Druck wird diese Woche wahrscheinlich jeden Tag ansteigen und dadurch werden wir vielleicht schon diese Woche die Ankündigung erleben.

Sobald die Börse weiß, dass ein großer Berg neuen Geldes Richtung Finanzmärkte strömen wird, trauen sich die großen Jungs nicht länger ihre Short Positionen zu halten und Anleger trauen sich wieder zu kaufen.

 

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Ein unbegreiflicher Markt

Ich werde ganz ehrlich zu Ihnen sein. Ich verstehe diese Börse absolut nicht. Schon wieder erholt sich die Börse plötzlich stark, auch fünf Tage hinter einander, obwohl es absolut keinen Grund für Optimismus gibt und obwohl es höchste Zeit für eine seriöse Börsenkorrektur ist. Wie lange wird dieses Hin und Her noch dauern?

Laut Medien war die „Lösung“ in Griechenland eine wichtige Ursache für das plötzliche positive Sentiment. Welche Lösung? Jeder der früher in der Grundschule das Rechnen gelernt hat, sieht innerhalb kürzester Zeit, dass die griechische Regierung unmöglich ihre Schulden zurückzahlen kann. Nicht jetzt und auch nicht später. Und dass das griechische Parlament durch die Zustimmung zum Sparpaket die ganze Sache nur noch verschlimmert.

Oder war die Ursache des positiven Sentiments ab Mittwoch die Meldung, dass Obama die amerikanische Wirtschaft stimulieren möchte? Er ist damit schon seit dem Tag der Ablegung seines Eids beschäftigt. Mit dem Resultat, dass die Wirtschaft nach wie vor am Boden ist, während die Staatsschulden in den Himmel schießen und Inflation auflebt. Selbst ein Kind kann sich ausmalen, dass es nicht funktioniert, immer so weiterzumachen und dass dies die amerikanische Staatsverschuldung nur noch schneller in die Höhe schießen lässt.

Man liest häufig, dass die Börse vorausschaut. Wenn ich allerdings sehe, wie die Börse bereits seit Bernankes QE2-Ankündigung im August 2010 reagiert, dann sehe ich absolut keine Börse die vorausschaut. Ich sehe eine Börse, die möchte, dass Politiker weitestgehend „rumeiern“ und so viel Schulden wie möglich machen, um die Wirtschaft zu „stimulieren“, und ich sehe eine Börse, die möchte, dass Zentralbanker die Zinsen niedrig halten und so viel Geld drucken wie nur möglich.

Mit MontagTrader und DienstagTrader befinden wir uns damit nach wie vor in einer sehr frustrierenden Phase letztendlich seitwärts bewegender Kurse, die nicht scheinbar nicht enden will. Für Buy-and-Hold Anleger scheint die letzte Woche vielleicht positiv gewesen zu sein, aber das ist meiner Meinung nach nur Schein (siehe Artikel). Die Börse kann sich aber nicht ewig seitwärts bewegen. Sie muss sich irgendwann für eine Richtung entscheiden. Je länger die Seitwärtsbewegung andauert, desto heftiger wird sich die Börse bald in eine Richtung bewegen. Und desto mehr Gewinn werden DienstagTrader machen.

 

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In kurzer Zeit eine enorme Rendite

Vergangene Woche berichtete ich Ihnen in diesem Artikel von der untragbaren Finanzlage, in der sich die amerikanische Regierung befindet. Und wenn Sie auf den Link zur Website des Weißen Hauses geklickt haben, haben Sie mit eigenen Augen sehen können, wie grün die Herren Weltmacht ihren Haushalt zusammengebastelt haben.

Ich erzählte Ihnen auch, dass es Indikatoren dafür gibt, dass das Fass schon kommenden Monat überlaufen wird. Sobald das passiert, werden wir mit unserer Anleihenstrategie in kurzer Zeit eine enorme Rendite erzielen. Es ist natürlich großartig, wenn ich Ihnen erzähle, dass es diese Indikatoren gibt, aber es verpflichtet mich auch dazu, Ihnen zu sagen, um welche Indikatoren es sich hierbei genau handelt. Los geht’s.

Indikator 1. Bernanke beendet QE2
Die Fed hat im vergangenen Jahr jeden Monat für ungefähr 75 Milliarden Dollar Staatsanleihen mit frischgedruckten Geldern aufgekauft. Am 30. Juni endet QE2 allerdings und dann werden jeden Monat andere Leute bereitstehen müssen, die der amerikanischen Regierung 75 Milliarden Dollar leihen wollen. Wer?

Indikator 2. Der Schuldendeckel
Vorigen Monat erreichte die amerikanische Staatsverschuldung 14,3 Billionen Dollar. Und laut der aktuellen Gesetzgebung dürfen die Vereinigten Staaten dann kein Geld mehr aufnehmen. Ein akutes Problem, denn die Vereinigten Staaten geben jeden Tag viel mehr Geld aus, als sie einnehmen. Geithner hat allerdings 400 Milliarden Dollar gefunden, die er vorübergehend aus anderen Töpfen leihen darf. Und dadurch haben die Politiker bis August Zeit, um eine Zustimmung für die Anhebung dieses Schuldendeckels zu erreichen.

Sollte diese Zustimmung nicht (rechtzeitig) erfolgen, wird das Fass sofort überlaufen. Wird der Schuldendeckel doch angehoben, so muss Geithner zuerst den Fonds, von denen er Geld geliehen hat, die 400 Milliarden Dollar zurückzahlen. Und es müssen Leute gefunden werden, die der amerikanischen Regierung erneute 400 Milliarden Dollar leihen wollen. Wer?

Indikator 3. Die Kursgraphik
Die Langzeitkursgraphik zeigt derzeit ein Oversold Signal und eine positive Divergenz. Bei beiden handelt es sich um technische Indikatoren dafür, dass sich die Anleihenkurse in die für uns richtige Richtung bewegen.

Sobald das passiert, sind wir bereit
Das sind selbstverständlich alles nur Indikatoren; Sicherheiten gibt es nicht, und die Börse ist häufig unlogisch. Sollte es doch nicht jetzt passieren, dann wird es halt später passieren. Wir haben Geduld und sind wachsam. Sobald das Fass überläuft, sind wir mit von der Partie. Sie auch?
Bestellen Sie dann schnell unseren einzigartigen Anleihenreport.

 

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Es juckt schon in seinen Fingern

Ich kann nichts daran tun, aber mich überkommt ein enormes Déjà Vu, wenn ich mir die Wirtschaftsnachrichten anschaue und sehe, welchen Rückgang die Börse nun einzusetzen scheint.

Auch im Sommer 2010 wurden die Wirtschaftsnachrichten nach und nach immer trübseliger. Der Begriff „Double Dip“ tauchte in den Medien immer häufiger auf und die Börsen setzten einen Rückgang ein. Dieser fand anschließend Ende August ein abruptes Ende, als Bernanke QE2 ankündigte.

Der Unterschied zum Sommer letzten Jahres ist nun jedoch der, dass QE2 derzeit noch im Gange ist und Bernanke angekündigt hat, dass QE2 vorläufig keinen Nachfolger bekommen wird. Wir können unmöglich davon ausgehen, dass er vor Ende Juni darauf zurückkommt und QE3 einläuten wird. Dann nämlich müsste er sein Unrecht zugeben und Bernanke hat nun einmal nie Unrecht. Denkt er.

Wir sind absolut davon überzeugt, dass Bernanke die Geldpressen bald wieder in Hülle und Fülle laufen lassen wird. QE3 also. Es juckt ihm schon jetzt in seinen Fingern. Er müsste jetzt allerdings den Anstand besitzen eine Weile zu warten, bis ein wenig Zeit verstrichen ist, die Wirtschaftsvoraussichten sich ausreichend verschlechtert haben und die Börse ausreichend gesunken ist.

Und obwohl nichts sicher ist, ist es doch vernünftig zu erwarten, dass wir in den kommenden Monaten einen kräftigeren Börsenrückgang aufgetischt bekommen, als letzten Sommer. In diesem Newsletter gehen wir darum insbesondere auf die Frage ein, wie man damit als Anleger am besten umgehen sollte…

 

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Special: Das Ende von QE2 – Was folgt?

Das Ende von QE2 nähert sich. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies großen Einfluss auf die Finanzmärkte haben wird und dementsprechend viel Bewegung mit sich bringen wird.

Wenn sich ein Unwetter ankündigt, sollte man sich besser darauf vorbereiten und schon einmal Regenjacke und Regenschirm bereitlegen. Genau das gilt auch fürs Anlegen. Wenn sich an den Finanzmärkten viel Bewegung ankündigt, sollte man sich als Anleger doch besser darauf vorbereiten.

Die Situation 
Im Newsletter vom vergangenen Montag habe ich das Ende von QE2 bereits erwähnt, aber nachdem ich die notwendige Lese- und Denkarbeit verrichtet hatte, kam ich zu dem Schluss, dass ich viel ausführlicher auf dieses Thema eingehen sollte.

QE2 ist also das Programm mit dem der Fed-Vorsitzende Bernanke mit einemKnopfdruck das Kontoguthaben der Fed um 600 Milliarden Dollar erhöht hat, um damit dann anschließend 150 Tage lang jeden Tag für 4 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Auf elektronische Weise Gelder drucken.

QE2 hat einen großen Teil zum Börsenanstieg der vergangenen sieben Monate beigetragen. Wie ich Freitag bereits schrieb, ist die Börse seit Ende August, seit dem Tag an dem Bernanke zu ersten Mal anschnitt, dass QE2 kommen würde, gestiegen.

Es stehen große Veränderungen des Börsenklimas bevor 
Im Juni wird dieses Programm auslaufen. Und dann wird die Fed also damit aufhören, jeden Tag Staatsanleihen für 4 Milliarden Dollar zu kaufen. Die Frage ist dann, was passieren wird, sobald dieses Programm endet und kein neues Geld mehr Richtung Finanzmärkte fließt.

Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit eines QE3? Der erste Hinweis darauf wird nach dem Fed-Meeting diesen Monat erwartet. Und ab diesem Moment könnten sich die Finanzmärkte sehr stark bewegen.

In diesem Newsletter betrachten wie die möglichen Szenarien und erläutern Ihnen, welche Waffen wir bei den jeweiligen Szenarien einsetzen können.

 

1. Direkter Übergang zu QE3 
Wir beginnen mit dem unserer Meinung nach unwahrscheinlichsten Szenario. Wenn die Fed bald ankündigt, nach QE2 direkt überzugehen auf QE3, könnte zwar mehr Bewegung entstehen, aber die Grundsituation würde dieselbe bleiben. Es würde jeden Tag neues Geld in Richtung Finanzmärkte fließen und dieses Geld sucht nun einmal eine Bestimmung.

Dieses Szenario würde die Inflation nur noch weiter anfachen. Wie ich in diesem Artikel bereits schrieb, führt es zu Verlusten Geld ‚auf Zinsen‘ zu setzen und dadurch würden Börsenindices und Rohstoffpreise nur noch weiter anziehen.

QE3 müsste jedoch größer als QE2 sein, um die Märkte zufrieden zu stellen. Es verhält sich ein wenig so wie bei einem Alkoholiker, der immer mehr Alkohol benötigt, um den Kater zu betäuben.

Geringe Wahrscheinlichkeit 
Wir halten die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios für gering. Verschiedene Mitglieder der Fed haben nämlich bereits ihre Sorge in Bezug auf die zunehmende Inflation geäußert. Inflation wird auch nicht länger dementiert, sondern befindet sich nun ‚auf dem gewünschten Niveau‘ und ist ‚unter Kontrolle‘.

Unsere Waffe: Der Rapport „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“. Ungeachtet Bernankes massenhaften Ankaufs amerikanischer Staatsanleihen sind die Anleihenkurse gesunken. QE3 und die zunehmenden Inflation werden das Vertrauen in Staatsanleihen weiter herabsenken. Bestellen Sie hier diesen einzigartigen Anleihenrapport.

 

2. Vorläufig kein QE3 
Unseren Erwartungen nach wird dieses Szenario eintreten. Die Fed ist zufrieden mit der ‚Wirtschaftserholung‘ und hat die ‚Deflationsgefahr in die Schranken gewiesen‘. Bernanke sagt, dass die Wirtschaft nun gesund genug sei, um auf eigenen Beinen zu stehen, er stünde jedoch bereit einzugreifen, sollte es sich in Zukunft als ’notwendig erweisen‘.

Dieses Szenario kann zwei Folgen haben. Wir unterteilen es darum nun kurz:

2a. Aktienkurse und Rohstoffpreise sinken stark 
Das gleiche Szenario wie 2008, nur weniger dramatisch. Die Börse ist seit dem Moment in dem Bernanke QE2 ankündigte gestiegen. Nicht mit QE3 weiterzumachen würde zu Enttäuschungen führen. Wenn dies mit der Angst vor stagnierender Wirtschaftserholung einhergeht, könnten Aktienkurse in rasantem Tempo sinken.

Großanleger parken ihr Geld vorläufig im Seitenaus und warten ruhig ab, bis Bernanke auf QE3 übergeht. Wir sehen einen (vorläufig) steigenden Dollar, sinkende Zinsen, sinkende Rohstoffpreise, einen sinkenden Goldpreis und sinkende Aktienkurse.

Wir erwarten, dass Bernanke sich bei einem Börsenrückgang von 20-25% aufgerufen fühlen wird, QE3 anzukündigen.

Unsere Waffe: der „Super Options Report“ ermöglicht es Ihnen vorläufige Verluste in Ihrem Aktienportefeuille zu kompensieren. Ihr Portefeuille also abzudecken. Ein Vorteil der außerdem hinzukommt ist der, dass Sie Bargeld generieren, mit dem Sie anschließend Aktien/Rohstoffe zu viel niedrigeren Kursen kaufen können. Das schafft doppelten Gewinn. Bestellen Sie hier den „Super Options Report“.

 

2b. Der amerikanische Anleihenmarkt bricht zusammen 
Bernanke hat in den vergangenen Monaten täglich für 4 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen gekauft. Bernanke hat damit in den vergangenen Monaten satte 70% der neu herausgegebenen Staatsanleihen gekauft.

Wenn QE2 sich bald seinem Ende neigt und Bernanke beendet den Ankauf amerikanischer Staatsanleihen, wer wird dann Bernankes Platz übernehmen? Der weltgrößte Obligationsfonds PIMCO schon mal nicht!
(
Schauen Sie sich diesen Artikel an.)

Wenn Szenario 2a (siehe oben) sich nicht bewahrheiten sollte, dann gibt es niemanden der Bernankes Platz übernimmt. Die Kurse amerikanischer Anleihen werden dann einstürzen.

Unsere Waffe: Auch hier ist es der Rapport „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“. Wir sind zu 100% davon überzeugt, dass der Einsturz bevorsteht. Man weiß jedoch nie genau wann. Wenn dieses Szenario eintritt, werden wir mit unserer Anleihenstrategie bereits in kurzer Zeit einen Megagewinn machen.Bestellen Sie hier diesen einzigartigen Anleihenrapport.

 

2. Es wird niemals einen QE3 geben
Dieses Szenario erscheint uns so gut wie unmöglich. Wenn Politiker und Zentralbanker plötzlich zur Vernunft kommen sollten, würden sie sofort aufhören neue Gelder zu drucken. Wir sind davon überzeugt, dass die große Depression in Bezug auf die Wirtschaft noch kommen muss. Wenn sie den Gelddruck beenden, würde diese Depression beschleunigt eintreten und mit ihr alle unüberschaubaren Folgenerscheinungen.

Bernanke ist jedoch nur in einer Sache gut und dass ist die Bedienung der Geldpresse. Er wird selbige mit großem Vergnügen anschmeißen, sobald er wieder die Chance dazu bekommt. Hinzukommt, dass Politiker und Zentralbanker Meister darin sind, Probleme vor sich herzuschieben.

Dieses Szenario wird sich nur dann vollziehen, wenn sich zeigen würde, dass sich die amerikanische Wirtschaft wirklich aus eigener Kraft erholen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintreten wird halten wir für gleich Null.

QE3 wird unserer festen Überzeugung nach sicher kommen; die Frage ist nur wann.

 

Die beste Waffe in allen Szenarien 
Welches Szenario auch eintreten wird, an der Börse gibt es immer drei Möglichkeiten: sie steigt, sinkt oder bewegt sich seitwärts. (
Schauen Sie sich diesen Artikel an.)

Egal welches der oben beschriebenen Szenarien auch eintreten wird, wenn Sie DienstagTrader anwenden, dürfen Sie all das, was Sie soeben gelesen haben direkt wieder vergessen. Mit DienstagTrader nehmen Sie nämlich automatisch Rücksicht auf den Börsentrend und werden somit kein Opfer eines starken Börsenfalls. 

Bei starkem Börsenrückgang wird gefeiert 
Wir denken, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Szenario 2a eintreten wird. Und dann wird DienstagTrader-Trend groß feiern. Mit dieser Strategie werden Sie nämlich zuerst enorm vom starken Börsenrückgang profitieren, um dann im Anschluss ebenso kräftig von der darauffolgenden Erholung zu profitieren.

Wollen Sie kein Opfer eines Börsenfalls werden, sondern eher davon profitieren? Möchten Sie bei steigender und sinkender Börse Gewinne verbuchen? Melden Sie sich dann schnell hier bei DienstagTrader-Trend an.

 

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Das nächste Signal wird nicht falsch sein

Da gehen wir zumindest stark von aus. Als die amerikanische Wirtschaft voriges Jahr kurz auf eigenen Beinen stand und es ein paar Monate ohne Unterstützungsmaßnahmen schaffen musste, war die Börse auf dem Weg nach unten. Die Nasdaq sank von 2530 im April auf 2118 Ende August. Damals kündigte Bernanke in einer Rede an, dass er die Geldpressen wieder anschmeißen würde. QE2 nannte er dieses Programm. 600 Milliarden US-Dollar neues Geld erschaffen aus heißer Luft. Bernankes Ankündigung stoppte den Börsenrückgang und die Börsenindices schossen daraufhin direkt in die Höhe.

QE2 nähert sich jedoch seinem Ende 
Jetzt scheint (mit der Betonung auf „scheint“) die amerikanische Wirtschaft sich zu erholen, obwohl die Inflation zunimmt. Und obwohl Bernanke für alles seine eigene Logik hat, erscheint es mir unmöglich, dass er neues Geld drucken wird, während sogar die offizielle (manipulierte) Inflationszahl ansteigt. Die Wahrscheinlichkeit ist darumsehr gering, dass Bernanke nach Ende von QE2 direkt QE3 als Nachfolger ankündigen wird.

Stimmung wird umschlagen 
Ab Mai/Juni wird die Börse es also ohne die Unterstützung von QE2 schaffen müssen und das gilt selbstverständlich auch für die amerikanische Wirtschaft. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Stimmung dadurch umschlagen wird, dass Wirtschaftsindikatoren eine hinkende Wirtschaftserholung widerspiegeln werden und dass die Börse um ca. 20 Prozent sinken wird. Im Anschluss wird Bernanke zweifelsohne QE3 ankündigen und das wird der Börse dann wieder helfen, sich zu erholen.

Profitieren Sie vom Rückgang und der darauffolgenden Zunahmen 
Mit 
DienstagTrader-Trend erlebten wir vor drei Wochen ein falsches Signal. Schlimm, aber wir wissen, dass so etwas dazu gehört. Wir gehen allerdings stark davon aus, dass das nächste Signal nicht falsch sein wird.

DienstagTrader-Trend Abonnenten werden darum zuerst von einem schönen Börsenrückgang profitieren, um dann direkt danach von der anschließenden Erholung zu profitieren. Doppelter Gewinn! Wollen Sie auch profitieren? Melden Sie sich dann hier zu einem Abonnement an.

 

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PIMCO

Der größte und beste Anleihen-Investitionsfonds der vergangenen 15 Jahre ist der amerikanische PIMCO. In dem monatlich erscheinenden Investment Outlook, den Chef Bill Gross letzte Woche seinen Kunden schickte, schreibt er, dass die Zinsen für Anleihen von der Fed künstlich niedrig gehalten werden.

Bernankes Fed hält den Leitzins nämlich auf 0,25% und Bernanke kauft obendrein noch Staatsanleihen von Geldern, die aus heißer Luft geschaffen wurden. Es ist nun sogar so schlimm, dass 30% der herausgegebenen amerikanischen Staatsanleihen von ausländischen Investoren aufgekauft werden und ganze 70% von der Federal Reserve mit Hilfe des bekannten QE2.

Wer wird ab dem 1. Juli die amerikanische Regierung finanzieren?
Das QE2 Kaufprogramm endet jedoch im Juni. Wer wird also ab Juli diese 70% der herausgegebenen amerikanischen Staatsanleihen kaufen? Wir können uns nicht vorstellen, wer sich das antun würde. Und Bill Gross auch nicht. Er hat darum mitgeteilt, dass PIMCO seine Positionen auf amerikanische Staatsanleihen auf null zurückgeschraubt hat.

Es ist immer das schlaue Geld, dass rechtzeitig die Hausaufgaben macht und anschliessend richtig schlussfolgert. Bill Gross hat keine Lust abzuwarten, was die Anleihenkurse tun werden, jetzt wo das Ende von QE2 sich nähert. Er sucht andere Möglichkeiten für seinen Anlagefonds.

Der große Erfolg wird noch kommen
Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass wir dasselbe Fazit bereits viel früher gezogen haben. Mit unserer
Anleihenstrategie haben wie die ersten Gewinne eingefahren, aber der große Erfolg wird erst noch kommen.

Der amerikanische Anleihenmarkt ist eine Seifenblase, die vor dem Zerplatzen steht. Fragen Sie Bill. Wir bewähren weiterhin, dass hier für jeden Anleger einzigartige Chancen liegen daraus Profit zu schlagen. Ich empfehle Ihnen, diese Chance zu ergreifen. Bestellen Sie hier unseren einzigartigen Anleihenreport

 

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