Zwei Meinungen über Trump

Seit Freitag ist Trump offiziell Präsident der USA. Ich habe diesbezüglich zwei unterschiedliche Meinungen professioneller Anleger gelesen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

„My personal view on Trump is that he is a self-promoting, profiteering, climate-change denying, crony-capitalist, bullying, bigoted, manipulative loose cannon.“
– Raoul Pal, Global Macro Investor

„Now here’s the part that might upset a large number of readers. Evergreen likes some of what The Donald has proposed while having serious qualms about a number of his other ideas.“
– David Hay, Evergreen Capital

Objektiv beurteilen
Ich gebe mir Mühe, die Person Trump möglichst objektiv zu betrachten. Ich vermute immer mehr, dass Raoul Pal Recht hat, und dass uns das langfristig große Schwierigkeiten bescheren wird.

Zeitgleich zeigt David Hay uns mit seiner Meinung, dass wir uns als Bürger (aber insbesondere als Anleger) am besten das anschauen sollten, was Trump tatsächlich tun wird. Seine Vorschläge und Taten objektiv beurteilen.

Supersympathisch. Dramatisches Ergebnis.
Obama war ein supersympathischer Präsident, der, gemessen an seinen Ergebnissen, außerordentlich schlechte Arbeit geleistet hat. Denken Sie schon alleine an die Staatsverschuldung, die sich unter seiner Regierung mit 20.000 Milliarden Dollar fast verdoppelt hat.

Man sollte daher die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass der (wie ich finde) nicht gerade sympathische Trump sehr wohl ein gutes Ergebnis erzielen wird.

Ich bin daher der Meinung, dass es vernünftig wäre, Raoul Pals Meinung im Hinterkopf zu halten, aber in den kommenden Jahren vor allem darauf zu achten, was Trump tun wird und zu welchen Ergebnissen das führen wird.

Denn wenn Raoul Pal Recht bekommt, dann werden wir das von alleine an Trumps Vorschlägen und an seinem Handeln erleben können.

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