Was früher sicher war, ist es heute nicht mehr

Ich hoffe, dass Sie die Präsentation von Eric Sprott, die ich Ihnen Freitag zuschickte, sorgfältig gelesen haben. Wenn Sie dies noch nicht getan haben, holen Sie es bitte nach!

Ich bin mir darüber bewusst, dass ich mich, im Vergleich zum Durchschnittsbürger, in einer einmaligen Position befinde. Denn ich habe Zugang zum geschriebenen und gesprochenen Wort von Top-Finanzfachleuten wie Eric Sprott. Und durch das Wissen, das ich dadurch aufbaue, weiß ich, wie ich mich vor der Krise schützen muss.

Das können Sie jetzt auch!
Denn Sie lesen diesen Newsbrief und haben dadurch auch die Möglichkeit zu lesen, was so jemand zu sagen hat. Sie befinden sich tatsächlich in einer ähnlich einzigartigen Lage. Wenn Sie schlau sind und an Ihre Zukunft denken, machen Sie davon Gebrauch.

Machen Sie sich bewusst, dass sich die Zeiten geändert haben!
Sie müssen sich bewusst machen, dass die Zeiten seit 2008 anders geworden sind. Früher war Ihr Sparkonto sicher. Und Sie haben dafür anständige Zinsen bekommen. Sie haben einen Teil des Geldes auf dem Konto belassen und hatten Geld übrig, mit dem Sie ein zusätzliches Anlagerisiko eingegangen sind.

Nun gibt es keine Sicherheit mehr. Nicht mit einem Sparkonto. Nicht mit Anleihen. Nicht mit Ihrem Rentenfonds. Nicht bei Ihrer Bank. Nicht bei der Regierung. Nirgendwo.

Um Sprotts‘ Worte zu gebrauchen, wenn Sie Politikern und (zentralen) Banken vertrauen möchten: „go right ahead!“

Gold und Silber sind die Basis
Die erste Herausforderung ist es, dafür zu sorgen, dass Sie mit heiler Haut durch die Krise kommen. Und die Krise hat meiner Meinung nach gerade erst angefangen. Der erste Schritt, den Sie hierfür tun müssen, ist, das Ersparte in Gold und Silber umzuwandeln. Klicken Sie hier für die Anbieter die ich selber nutze.

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Hochgekrempelte Ärmel

Alle waren sie da. Die G8-Spitzen. Ohne Krawatte, hochgekrempelte Ärmel. Damit sollte den Nachrichtenzuschauern vermittelt werden, wie hart sie daran arbeiten, die Weltwirtschaft zu retten. Und nach zwei Tagen gipfeln sind sie zu einer genialen Lösung gekommen. Wir brauchen Wirtschaftswachstum!

Sie werden also mehr unternehmen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Nur werden sie das natürlich auf die falsche Weise tun. Die Wirtschaft anzukurbeln, indem Steuern vereinfacht und herabgesenkt werden und indem Unternehmern weniger Steine in den Weg gelegt werden, steht nämlich nicht auf ihrem Plan.

Sie haben nie gelernt, dass jeder Steuercent, den die Regierung bekommt, ursprünglich der Tatsache entstammt, dass jemand so verrückt war, ein Unternehmen zu gründen. Sie haben auch nie gelernt, dass man eine Wirtschaft unmöglich stimulieren kann, wenn man alle möglichen Steuern erhöht. Sie denken, die Wirtschaft eigenhändig retten zu können, obwohl sie sich im Grunde möglichst wenig damit beschäftigen sollten.

Auf meiner Twitter Seite habe ich Anfang der Woche einen Link zu einem Artikel gepostet, in dem Der Spiegel beschreibt, dass nun auch die reichen Franzosen und/oder ihr Geld ins Ausland verschwinden. Ein klares Zeichen.

Wir können die Uhr schon danach stellen. Haushaltsdefizite und Staatsschulden werden weiterhin steigen. Und die EZB wird Geldmassen drucken, wie wir es bis dato noch nicht erlebt haben. Die Bundesbank und Finanzminister Schäuble haben bereits angekündigt, dass sie sich ab jetzt auch mit einer Inflation zwischen 2 und 3% begnügen. Und das obwohl Inflation in Deutschland Jahrzehnte (zu Recht) ein Tabu war.

Zunehmende Inflation in Deutschland lässt sich nicht verhindern. Die Löhne von deutschen Beamten steigen in den kommenden zwei Jahren um 6,3%. Metallarbeiter bekommen nächstes Jahr 4,3% mehr Lohn. Andere Unternehmenszweige werden zweifelsohne nachziehen. Wenn man das mit dem ausgiebigen Gelddruck der EZB kombiniert, entsteht ein gefährlicher Cocktail. Stark steigende Inflation liegt auf der Lauer.

Wenn Sie unseren Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ noch nicht gelesen haben, sollten Sie es jetzt tun. Sein Geld ganz einfach auf einem Sparkonto zu belassen wird in den kommenden Jahren nämlich tödlich sein.

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Wenn es bald wieder bergauf geht

Letzte Woche erreichte mich eine Mail eines Lesers, der auf einer Veranstaltung war, auf der ein TV-Ökonom sprach. Dieser Ökonom bewehrte, dass der Effekt des Gelddruckens begrenzt bleiben werde, weil die EZB alles schon wieder richten würde, sobald „es wirtschaftlich bald wieder bergauf geht“. Diese Ökonomensprache hört und liest mal häufiger.

Ich haben vor rund drei Jahren schon gehört, dass dieser TV-Ökonom sich so äußerte, nachdem die EZB Bilanz sich bei dem Versuch, die Wirtschaft zu retten, fast verdoppelt hatte. Dieses Geld wurde aus der Wirtschaft nicht wieder herausgenommen, sondern Draghi steuerte dem, mit seinem LTRO-Programm von 1.000 Milliarden Dollar seit seinem Amtsantritt im November, nur noch mehr entgegen.

Obwohl die EU-Staatsschulden in den vergangenen vier Jahren nur noch weiter angestiegen sind, die EU-Politiker sich als Weltmeister der kontraproduktiven Maßnahmen entpuppt haben und obwohl es den Banken keinen Deut besser geht, als noch vor vier Jahren, sprechen Ökonomen von dem Moment ab dem „es wirtschaftlich wieder bergauf geht“.

Durch die Art und Weise auf die Politiker und Zentralbanker die Krise anpacken, gibt es sobald jedoch kein„wenn es bald wieder bergauf geht“. Geld drucken bedeutet Liquidität vergeben. Liquidität vergeben ist hilfreich, wenn bald von Liquiditätsproblemen die Rede sein wird. Wenn Regierungen und Banken also finanziell gesund sind, vorübergehend aber nicht über ausreichend Cash verfügen.

In der EU herrscht jedoch ein gigantisches Solvabilitätsproblem. Banken und Regierung geht es finanziell also gar nicht gut. Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden jemandem vorübergehend Geld leihen, der tief in den Schulden steckt und jedes Jahr viel mehr Geld ausgibt als er einnimmt. Wenn es mit dieser Person „bald wieder bergauf geht“, bekommen Sie Ihr Geld zurück. Aber für wie wahrscheinlich erachten Sie die Chance, dass es mit so jemandem „bald wieder bergauf geht“?

De EZB wird in den kommenden Jahren keinen einzigen Euro zurück aus der Wirtschaft ziehen. Sie wird jedoch viele neue Euro drucken. Und wenn uns bald das Gefühl beschleicht, dass die Wirtschaft sich in die richtige Richtung entwickelt, dann wird es nicht nur eine künstliche Erholung sein, sondern zudem wird die Inflation in rasantem Tempo um sich greifen.

In unserem gratis Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ erkläre ich Ihnen, wovon wir in den kommenden Jahren ausgehen, worin wir unser Geld auf keinen Fall investieren werden und worin sehr wohl. Klicken Sie hier, um diesen kostenlosen Report zu bestellen.

„Wenn es bald wieder bergauf geht“. Diese Worte nutzten Ökonomen vor drei Jahren auch. Schauen Sie selbst einmal zurück und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Haben Sie das Gefühl, dass es uns wirtschaftlich besser geht, als noch vor drei Jahren oder eher schlechter?

 

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Ein Teufelskreis der nicht zu durchbrechen ist

Es erreichte mich diese Woche eine Leserfrage: „Wenn Bernanke einfach alle amerikanischen Staatsanleihen aufkauft, dann wird der Zins ewig niedrig bleiben, und wir werden mit unserer Anleihen Strategie nichts verdienen. Und Sie behaupten, dass der Zins auf amerikanische Anleihen in den kommenden Jahren stark steigen wird und dass wir darum Gewinn erzielen werden. Was stimmt hier nicht?“

Die amerikanische Regierung gibt genügsam weiterhin viel mehr Geld aus, als in die Staatskasse hineinfließt und kommt damit vorläufig in der Tat durch. Teils, weil die Finanzmärkte sich auf die Eurokrise gerichtet haben, und teils, weil Bernanke für eine große Summe Staatsanleihen aufgekauft hat.

Steigender Zins wäre eine Katastrophe für seinen Haushaltsplan
Weil die amerikanische Staatsverschuldung pro Jahr um über 1.000 Milliarden Dollar ansteigt, müssen jedes Jahr auch dementsprechend mehr Anleger gefunden werden, die der amerikanischen Regierung mittels Staatsanleihen Geld leihen möchten. Und das obwohl die amerikanische Staatsverschuldung inzwischen so kräftig zugenommen hat, dass steigende Zinslasten eine Katastrophe für den amerikanischen Haushalt wären.

Darum tun Bernanke und Geithner alles, um diesen Zins niedrig zu halten. Teilweise indem sie die öffentliche Aufmerksamkeit weitestgehend auf die Eurokrise, Terrorismus, den Iran etc. lenken und zum anderen, indem sie eine künstliche Nachfrage schaffen. Die Fed druckt Geld und kauft Staatsanleihen. Und das kann sie im Grunde uneingeschränkt tun.

So sieht dieser Teufelskreis aus
Je mehr Geld die Fed jedoch druckt, desto schneller wird die Inflation in kürze steigen. Je ängstlicher bereits bestehende Anleihen Anleger werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Verkäufen. Und desto größer wird der Druck auf Bernanke, die Inflation mit einer Anhebung des Zinses bekämpfen zu müssen.

Durch all dies sinkt die Nachfrage auf amerikanische Staatsanleihen, und dadurch wird Bernanke noch mehr Staatsanleihen aufkaufen müssen, noch mehr Geld drucken müssen, noch mehr Inflation verursachen und damit noch mehr Angst unter den Anleihen Anlegern verursachen. Und siehe da, schon haben wir den Teufelskreis, in den Bernanke und Geithner sich manövriert haben.

Manipulation macht das Problem nur noch größer
NIEMAND kommt auf Dauer damit durch, zu viele Schulden anzuhäufen, weiter gutgelaunt zu viel Geld auszugeben und sich anschließend allerlei Tricks aus den Fingern zu saugen, um das Problem „lösen“ zu können.

Je länger man die Dinge manipuliert, desto größer wird die Blase und desto lauter wird die Blase zerplatzen. Mit unserer Anleihen Strategie werden wir sehr kräftig vom Zerplatzen der enormen Seifenblase profitieren, die der amerikanische Anleihenmarkt inzwischen geworden ist, und wir werden enorme Gewinne machen. Klicken Sie hier, wenn Sie auch davon profitieren möchten.

 

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Beispiel Währungskrieg – USA gegen China

Das Bruttonationalprodukt (die Wirtschaft) der Vereinigten Staaten setzt sich aus den folgenden vier Komponenten zusammen:

  • 71% Konsumentenausgaben
  • 12% Unternehmensinvestitionen
  • 20% Regierungsausgaben
  • Minus 3% netto Export (also mehr Import als Export)

Die USA benötigen Wirtschaftswachstum. Es ist wohl für jeden ersichtlich, dass Obama nicht erwarten darf, dass der amerikanische Konsument mehr Geld ausgeben wird. Er hat kein Geld mehr. Und wenn Konsumentenausgaben nicht zunehmen, werden auch die Unternehmensinvestitionen nicht steigen. Und die Regierung gibt schon jetzt viel zu viel Geld aus. Regierungsausgaben müssen herabgesenkt werden.

Das Fazit, das Geithner und seine Ökonomen daraus gezogen haben, ist daher auch, dass die USA mehr exportieren müssen, wenn sie Wirtschaftswachstum generieren wollen. Und am liebsten so viel wie möglich.

Dollar muss runter
Der Wert des Dollar muss im Vergleich zu anderen Währung darum runter, sodass amerikanische Produkte günstiger werden. Das Problem ist jedoch, dass viele Länder, unten denen sich auch China befindet, ihre Währung mit dem Dollar verknüpft haben, und der ist nun einmal die `world reserve currency´.

Was tut man also als amerikanischer Politiker?
Man bezeichnet China als `currency manipulator´ und versucht das Land damit dazu zu zwingen, den Kurs des Yuan (schneller) anzuheben. China fällt darauf natürlich nicht rein, denn dort versucht man gerade alles, um so viele Chinesen wie möglich an die Arbeit zu bekommen/an der Arbeit zu halten und keinen sozialen Unfrieden zu stiften.

Die USA beschließen also im Herbst 2010 QE2. Die Fed druckt 600 Milliarden nagelneue Dollar. Wenn China (und andere) seine Währung weiterhin an den Dollar koppeln möchte, wird dessen Zentralbank dazu gezwungen, ebenso viel Geld zu drucken. Und damit Inflation hervorzurufen.

Revaluierung oder soziale Unruhen
Der Unterschied zwischen der amerikanischen und chinesischen Wirtschaft ist der, dass die Wirtschaft Chinas auf vollen Touren läuft und eine zunehmende Menge Geld so gut wie direkt zu einer stark steigenden Inflation führt. Dadurch nimmt das Risiko sozialer Unruhen zu.

China wird somit dazu gezwungen, entweder Inflation (also soziale Unruhe) zu akzeptieren, oder seine Währung im Verhältnis zum Dollar zu revaluieren. China hat sich für letztes entschieden und dadurch sank der Dollar im Verhältnis zum Yuan um 5%.

Und China betrachtet die USA nicht unbedingt als ein befreundetes Land. Die USA ist gleichzeitig ein wichtiger Absatzmarkt und ein Land, das China finanziell den Krieg erklärt hat. Und das gilt nicht nur für China, sondern auch für andere Schwellenländer.

Fazit
Wenn die USA die Geldpressen erneut anschmeißen, geschieht in unterschiedlichen Ländern, dessen Währungen an den Dollar gekoppelt sind fast automatisch das gleiche und auch in Ländern, die befürchten, dass ihre eigene Währung zu teuer wird (wie Brasilien, Schweiz etc.). Und wenn im großen Stil geldgedruckt wird, wird das Geld mi Vergleich zu Rohstoffen automatisch weniger wert, und dann ist der einfache Bürger der Dumme.
Darum ist es so wichtig, physisches Gold und Silber zu besitzen!

 

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Warum wir positiv über Aktien denken

Wir haben bereits häufiger geschrieben, dass wir in den kommenden Jahren ganz besonders viel Bewegung an der Börse erwarten. Wir glauben darum absolut an unsere DienstagTrader Strategie und insbesondere an DienstagTrader-Trend. Außerdem stehen wir Aktien langfristig betrachtet absolut nicht pessimistisch gegenüber. Wir betrachten sie sogar positiv.

Furchtbar schlechte Wirtschaft, stark steigende Börse
In unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ liefern wir bereits ein Beispiel dafür, wie furchtbar schlecht es einem Land wirtschaftlich gehen kann, dass die Inflation hoch ist und dass die Börse kräftige Bewegungen macht. Dennoch hat sich gezeigt, dass die Börse über einen Zeitraum von zehn Jahren viel sicherer ist, als ein Sparbuch oder Anleihen. Das klingt vielleicht komisch, ist es aber ganz und gar nicht. Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz die beiden wichtigsten Gründe nennen, warum wir Aktien gegenüber positiv gestimmt sind:

1) Unternehmen sind jetzt gesünder als vor der Kreditkrise
Das Ausbrechen der Krise hat uns gelehrt, dass Banken sich falsch verhalten haben und es ihnen finanziell mies geht. Außerdem hat die Krise dazu geführt, dass Regierungen enorm viel Geld ausgaben, um Banken zu retten und um die Wirtschaft zu stimulieren. Unternehmen waren allerdings so schockiert, dass sie direkt begannen an ihrer finanziellen Gesundheit zu arbeiten.

Einsparungen und Reorganisationen um gewinnbringend zu bleiben und anschließend den erzielten Gewinn nutzen, um Schulden abzuzahlen. Unternehmen haben dadurch nun viel weniger Schulden auf ihren Bilanzen als vor der Kreditkrise. Und wenn Sie Unternehmensnachrichten verfolgen, achten Sie dann einmal darauf, wie häufig gemeldet wird, dass man sich immer mehr auf den asiatischen Markt richtet. So schlecht wie Regierungen auf die Krise reagiert haben, so exzellent haben viele Unternehmen hingegen auf die Krise reagiert.

2) Wohin mit seinem Geld?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten 75.000 Euro anlegen. Sie führen 25.000 Euro auf einem Sparbuch, besitzen Staatsanleihen zu 25.000 Euro und haben 25.000 Euro in Aktien investiert.

Sie betrachten die Zinsen Ihres Sparbuchs, schauen sich an, wie viele Steuern Sie für diese Zinsen zahlen, ziehen davon die Inflation ab und stellen fest, dass der Realzins für Ihr Sparbuch negativ ist. Sie erwarten, dass die Inflation nur weiter zunehmen wird und der Wert Ihres Ersparten in den kommenden Jahren nur noch weiter abnehmen wird. Und das wollen Sie nicht. Sie beschließen, Ihr Geld von Ihrem Sparbuch abzuheben.

Und was jetzt?
Dann doch in „sichere“ Staatsanleihen investieren? Aber dann hätten Sie genau dasselbe Zins-/Inflationsproblem. Und daran klebt zusätzliches Risiko, weil Sie Ihr Geld einem Staat leihen würden, der bis zum Hals in Schulden steckt. Nicht wirklich sicher also. Sie entscheiden sich darum auch dafür, Ihre Staatsanleihen direkt zu verkaufen. Jetzt haben Sie 50.000 Euro für die Sie eine andere Bestimmung suchen müssen.

Neben der Möglichkeit, das Geld direkt auszugeben, gibt es nicht so viele andere Möglichkeiten. Aktien, Rohstoffe, Gold und Silber, Immobilien, Kunst. Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Fazit
Wenn Sie also beschließen, dass das Sparbuch und die Staatsanleihen mit zu viel Risiko behaftet sind, werden Sie Ihr Geld doch in eines der oben genannten Dinge oder in eine Kombination dieser Dinge investieren müssen. Ihr Geld fließt demnach weg von Bargeld und Staatsanleihen und hin zu Aktien, Rohstoffen, Gold und Silber etc.

Der globale Geldtopf
Dieselbe Argumentation können wir für den globalen Geldtopf von ungefähr 50.000 Milliarden Euro anwenden. Der größte Teil davon wird Cash geführt und in Anleihen investiert. Wir erwarten, dass Gelder auf der ganzen Welt von Sparkonten und Staatsanleihen wegfließen werden. Dieses Geld muss dann irgendwo anders hin. Der Silber-, Gold- und Rohstoffmarkt sind relativ kleine Märkte. Ein großer Teil wird also in Richtung
Aktien fließen. Und das ist positiv für die Börse.

Investieren Sie ausschließlich in günstige Aktien florierender Unternehmen!
Es ist jedoch wichtig, in supergünstige Aktien von Unternehmen zu investieren, die sehr gut laufen. Und genau dann sind Sie bei unserem TopAktien Service an der richtigen Adresse.
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Der große Vorsprung Südeuropas

Es klingt vielleicht komisch, aber ich behaupte, dass die Südeuropäer einen enormen wirtschaftlichen und mentalen Vorsprung gegenüber den Nordeuropäern haben. Ich habe diese Woche einen schönen Bericht gelesen, in dem ein interessanter Vergleich getroffen wurde.

Natürlich geht es allen Staatshaushalten aller europäischen Länder schlecht und den südeuropäischen Ländern geht es noch ein Stück schlechter als den nordeuropäischen. Der Unterschied jedoch ist der, dass die Auswirkungen großer Haushaltsdefizite und einer hohen Staatsverschuldung für das persönliche Leben des durchschnittlichen Nordeuropäers viel einschneidender sind, als die Auswirkungen für z.B. den durchschnittlichen Italiener.

Nordeuropäische Bürger vertrauen den (staatlichen) Behörden
Der nordeuropäische Sozialstaat hat während der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt, dass die Bürger in Bezug auf ihre Rente viel mehr von Regierung und Rentenfonds abhängig sind. Die Bürger haben bis 2008 gelernt, dass Regierung, Versicherer, Rentenfonds, Zentralbanken etc. vertrauenswürdige Instanzen sind. Ungeachtet alldem was seither geschehen ist, vertraut ein Großteil der Deutschen, bzw. andere Nordeuropäer diesen Einrichtungen nach wie vor. Komisch.

Italiener sind viel reicher als man denkt
Der Italiener weiß im Gegensatz zu den Nordeuropäern bereits seit ungefähr 60 Jahren, dass er sich ganz und gar nicht auf die Regierung oder andere Instanzen verlassen kann. Italiener haben demnach schon vor sehr langer Zeit gelernt, für sich selbst zu sorgen und keine Hilfe von dritten zu erwarten. Der Mangel an Vertrauen in den Staat führt in erster Linie dazu, dass die Schwarzarbeit in Italien schätzungsweise 25% der Gesamtwirtschaft ausmacht. Viele Menschen, die offiziell arbeitslos gemeldet sind, sind dies nicht wirklich, weil sie schwarz arbeiten. Für die Menschen, die tatsächlich arbeitslos sind, steht die Familie ein.

Finanziell und mental besser gegen eine Krise gerüstet
Außerdem ist der durchschnittliche Italiener viel reicher als der durchschnittliche Nordeuropäer erwartet. Häuser bleiben über Generationen in Familienbesitz und der durchschnittliche Italiener nimmt im Durchschnitt viel geringere Darlehen auf als der durchschnittliche Deutsche. Eine durchschnittliche italienische Familie hatte 2007 ein Vermögen, das 8,6-mal größer war als das Familieneinkommen. In Deutschland war dieses Vermögen nur 4,6-mal so groß wie das Familieneinkommen.

Der durchschnittliche Italiener ist darum auch viel besser gegen eine Wirtschaftskrise gewappnet als der durchschnittliche Deutsche. Einerseits finanziell (siehe oben) und andererseits mental. Der Italiener weiß, dass er sich auf niemanden verlassen sollte außer auf sich selbst und auf die Menschen in seiner direkten Umgebung. Dies führt dazu, dass der Italiener sein finanzielles Leben komplett anders organisiert als oben genannter Nordeuropäer.

Davon können wir noch etwas lernen
In Deutschland können wir davon noch etwas lernen. Wir wissen, dass es den Staatshaushalten sehr schlecht geht, dass man Banken und Versicherern und vor allem staatlichen Behörden nicht vertrauen sollte. (Erinnern Sie sich einmal an die Wucherbeiträge, die Kreditkrise, Icesave, die Bankenpleite usw.)

Ich für meinen Teil habe schon vor sehr langer Zeit beschlossen, mich selber um meine finanzielle Zukunft zu kümmern und erwarte für meine Rente keinen einzigen Euro von irgendeiner Einrichtung. Welchen überzeugenden Grund habe ich denn, solchen Einrichtungen zu vertrauen? Keinen einzigen. Ich sorge darum für mich selber. Diese Einstellung führt ganz automatisch zu einer ganz anderen, unabhängigen, unternehmerischen Denkweise. Sollte unerwartet dann doch noch irgendwann eine Rente vom Himmel fallen, wenn ich in 19 Jahren 65 werde, dann muss ich wohl zugeben, dass ich heute Unrecht hatte. Allerdings wäre ich dann doppelt abgesichert. Auch nicht schlecht…

 

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