Das tatsächliche Haushaltsdefizit

In dem Augenblick, in dem jemand zu arbeiten anfängt und damit Sozialabgaben für seine zukünftige Rente leistet, ergibt sich für die Regierung eine Verpflichtung für die Zukunft. Die Regierung weiß, dass sie dieser Person jeden Monat einen bestimmten Betrag auszahlen muss, sobald er oder sie 65 Jahre wird (oder 66 oder 67 oder, wie in Frankreich 62). Die Schuld steigt mit jedem Jahr, das diese Person arbeitet und Abgaben leistet.

Es entsteht also ein zukünftige Schuld. Auch Unternehmen haben Zukunftsschulden, und sie sind dazu verpflichtet, diese Schulden, auch „Net Present Value“, zu errechnen und als Schulden auf ihrer Bilanz zu führen. Tun sie dies nicht, werden sie rigoros bestraft! Von wem? Von der Regierung natürlich!

Regierung hält sich nicht an eigene Regeln
Genau diese Regierung, die diese Regeln so streng handhabt, denkt jedoch, dass die Regeln für ihre Regierungsfinanzen nicht zutreffen. Die Regierung muss sich also nicht an die Regeln halten, die sie anderen aber auferlegt. Zukünftige Verpflichtungen veröffentlicht die Regierung der Einfachheit halber einfach nicht.

In den USA ist die zukünftige Schuld im vergangenen Jahr um 3.700 Milliarden Dollar herangewachsen. Wenn wir dazu das Haushaltsdefizit von 1.300 Milliarden Dollar rechnen, kommen wir auf ein tatsächliches Haushaltsdefizit von 5.000 Milliarden Dollar. Innerhalb eines Jahres!

Selbst 100% Einkommenssteuer reichen nicht aus 
Es wird so sein, dass der amerikanische Staat sogar bei einem Einkommenssteuertarif von 100% nicht ausreichend Geld einnehmen wird, um seine Gesamtkosten decken zu können.

Können Sie sich vorstellen, dass Sie Jahr für Jahr mehr als doppelt so viel ausgeben wie Sie einnehmen? Dass Sie jeden Monat 3.000 Euro verdienen und dann jeden Monat 7.000 Euro ausgeben? Wie lange würden Sie das aushalten? Wie viele Banken würden Ihnen noch Geld leihen wollen? Genau das tun die USA gerade.

Aktuell leihen Menschen der USA Geld für lediglich 1,7% Zinsen. Können Sie sich vorstellen, jemandem Geld zu leihen, der Geld verschwendet wie nichts und dass Sie dafür nur 1,7% Zinsen akzeptieren? Ich auf keinen Fall!

Blasen zerplatzen immer! 
An der Börse sind jedoch viele Dinge unlogisch. Und können auch eine Weile unlogisch bleiben. Durch dieses unlogische Verhalten von Anlegern hat sich der amerikanische Anleihenmarkt zu einer riesigen Blase entwickelt.

Gleichzeitig ist es so, dass Blasen IMMER zerplatzen. Und damit ist auch der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase, die auf jeden Fall zerplatzen wird. Wir werden damit hunderte Prozent Gewinn machen. Sie auch? Klicken Sie hier, um von dieser einzigartigen Strategie zu profitieren.

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Ist Ihnen in letzter Zeit auch afgefallen,…

…dass es so wirkt, als habe nur Europa eine riesiges Problem? Es heißt Europa, Europa, Europa. Ob der Unterstützungsfonds ausreichen wird? Ob Griechenland Pleite geht oder nicht? Ob die Eurozone in ihrer derzeitigen Form bestehen bleibt? Wie es mit den europäischen Banken jetzt wohl weiter geht? Ob Italien in Schwierigkeiten geraten wird? Usw. Insbesondere für die Medien gibt es ausreichend Stoff worüber es sich zu berichten lohnt.

Es ist auch erstaunlich, dass die Aufmerksamkeit für die amerikanischen Regierungsfinanzen so sehr abgenommen hat. Und das alles, weil Bernanke mit seinen Manipulationen, mit denen er den Zins niedrig hält, kurzzeitig erfolgreich war?

191 Milliarden Dollar in einem Monat
In der Zwischenzeit wächst die amerikanische Staatsverschuldung vergnügt weiter. Letzten Monat (14. Sept. – 14. Okt.) wuchs die Staatsverschuldung um satte 191 Milliarden Dollar. 600 Dollar pro amerikanischen Staatsbürger. Innerhalb eines Monats! Noch erstaunlicher ist, dass in Washington nichts unternommen wird, um diese enormen Ausgaben zurückzuschrauben. Sie geben weiterhin uneingeschränkt Geld aus, und Bernanke darf das mit dem Kauf amerikanischer Staatsanleihen glattbügeln.

Die Vereinigten Staaten können aktuell zum niedrigsten Zins seit 80 Jahren Gelder leihen, obwohl die Staatsverschuldung noch nie so hoch war. Eine absurde Situation. Dank Bernanke, der in den vergangenen drei Jahren Staatsanleihen im Wert von 2.000 Milliarden Dollar aufgekauft hat und innerhalb der nächsten zwei Jahre Staatsanleihen im Wert von 1.500 Milliarden Dollar aufkaufen wird.

Kleiner Haken
Es gibt für Bernanke jedoch einen kleinen Haken. Wenn man Geld druckt, entsteht Inflation. Inflation führt wiederum dazu, dass Anleger Verluste auf Ihre Staatsanleihen hinnehmen müssen und die Anleger diese Anleihen loswerden wollen. Und dann, so läuft es immer, wollen ab einem bestimmten Zeitpunkt alle gleichzeitig ihre Staatsanleihen loswerden.

Wann dieser Wendepunkt eintritt, ist ungewiss. Das er eintritt, steht für uns fest. Anleger leihen der amerikanischen Regierung jetzt für zehn Jahre Geld und bekommen 2% Zinsen. Eine lächerliche und untragbare Situation.

Zins auf 15% und mehr
1980 stieg genau dieser Zins infolge der Inflation auf 15%. Damals war die amerikanische Wirtschaft jedoch viel stärker als heute. Die Staatsverschuldung lag lediglich bei 33% des BIP. Man kann darum aus vielerlei Gründen davon ausgehen, dass dieser Zins in den kommenden Jahren stark steigen wird und letztendlich weit über 15% enden wird. Man darf also auch aus vielen Gründen davon ausgehen, dass wir hunderte Prozent Gewinn erzielen werden.

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