Es gibt kein Entkommen

Als 2008 die aktuelle Krise begann, war für jeden, der ein wenig logisch nachdenken konnte, klar, dass Regierungen und Bürger der USA und EU jahrelang viel zu viel Geld ausgegeben und damit ein künstliches Wirtschaftswachstum geschaffen hatten.

Wenn das Ganze dann anschließend zusammenbricht (wie 2008), besteht die einzige nachhaltige Lösung darin, zu akzeptieren, dass diese Schulden getilgt werden müssen. Und dass man gemeinsam für eine Weile ein wirtschaftliches Tal durchschreiten muss.

Zu hohe Schulden? Mach einfach noch mehr Schulden!
Oder man kann alles daran setzen, die Probleme wegzuschieben. Und das Problem der zu hohen Schulden zu lösen, indem ganz einfach noch mehr Schulden gemacht werden. Schauen wir uns gemeinsam einmal die folgende Graphik an.

Dieser Graphik können wir entnehmen, dass die USA nach Ausbruch der Krise kaum Schulden getilgt haben und anschließend möglichst schnell wieder Geld aufgenommen haben. Die Schulden der amerikanischen Regierung, von amerikanischen Unternehmen und Bürgern stieg im Jahr 2013 um etwas mehr als 2.000 Milliarden Dollar. Gut 2 Billionen. Also eine Pro-Kopf-Verschuldung von 6.450$ pro Amerikaner. Eingeschlossen Babys und sehr alte Menschen.

Tilgen – oder Pleite gehen
Mit diesen gut 2.000 Milliarden Dollar zusätzlich geliehenem Geld wurde 2013 nur ein Wirtschaftswachstum von 661 Milliarden Dollar geschaffen. Wenn Sie bald wieder einen Ökonomen im Fernsehen erleben, der über die amerikanische Wirtschaftserholung spricht, denken Sie dann an obige Graphik.

Ohne dieses ganze geliehene Geld wäre das amerikanische BIP stark gesunken. Und geliehenes Geld muss irgendwann zurückgezahlt werden. Oder man geht Pleite.

Zwei Möglichkeiten
Ein Land kann auf zweierlei Arten Pleite gehen. Es kann sich selbst für Bankrott erklären oder es kann eine kräftige Inflation schaffen, indem eimerweise Geld gedruckt wird.

Entschuldigung Leute, aber das Ganze wird irgendwann zusammenbrechen. Da gibt es kein Entkommen. Wenn dieser Tag kommt, sollten Sie besser Gold und Silber besitzen.

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Erschreckende Wissenslücken

Ich finde es ausgesprochen schade, dass der durchschnittliche Bürger sich gar nicht oder kaum mit der Geschichte des Geldes auskennt. Dass er nicht versteht, warum Gold und Silber die einzigen wirklich wertstabilen Geldformen sind.

Dieser Mangel an historischem Wissen wird dem durchschnittlichen Bürger, der sein Geld ohne jegliches Nachdenken auf einem Sparkonto bei einer Bank führt, meiner Ansicht nach, noch enorm schaden. Bürger also, die kein physisches Gold und/oder Silber besitzen.

Es sieht stark danach aus, als sei dieser Mangel an historischem Wissen über Geld nicht der einzige Mangel…

L’eridità (Das Erbe)
So heißt das Wissensquiz, das jeden Abend um ca. sieben Uhr im italienischen Fernsehsender RaiUno ausgestrahlt wird.

Gestern habe ich auf Youtube zufällig ein kurzes Fragment von diesem Quiz entdeckt. Er zeigt, dass einige Leute sogar nicht einmal Ahnung von den grundlegendsten Dingen der allgemeinen Geschichte haben.

Der Ausschnitt ist erschreckend, lustig und traurig zugleich.

(Der Clip ist auf Italienisch, aber Sie können den englischen Untertitel aktivieren.)

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Das einzige, worauf Sie achten müssen

Uns erreichten letzte Woche verschiedene Mails mit Fragen zu Gold und Silber. Aus vielen dieser Mails ist ersichtlich, dass die Leute die Basis aus den Augen verlieren. Sie vergessen die grundsätzlichen Beweggründe für den Besitz von Gold und/oder Silber.

Obwohl es insbesondere während eines vorübergehenden Preisrückgangs entscheidend ist sich stetig vor Augen zu führen, warum es wichtig ist Gold und/oder Silber zu besitzen. Denn das hilft dabei, dummes Handeln zu verhindern und auch noch vom niedrigeren Gold- und Silberpreis zu profitieren!

Ich zeige Ihnen hier nun eine Langzeitgraphik. Diese Graphik zeigt den Wert unterschiedlicher Währungen. Gemessen in Gold.

In dieser Graphik ist klar zu erkennen was passierte, nachdem Nixon 1971 den Goldstandard aufhob. Ab diesem Augenblick liefen bei Zentralbanken die Geldpressen. Mit der Folge, dass der Wert des Papiergeldes bis 1980 stark sank (und der Goldpreis stark stieg).

Anschließend, ab 1980, erlebten wir, dass der Wert des Papiergeldes zunahm (und der Preis des Goldes zurückging). Und dann sank der Wert des Papiergeldes ab 2001. Und Gold stieg im Preis.

1980-2000: Keinerlei Grund für Besitz von Gold oder Silber
Zwischen 1980 und 2000 handelten Zentralbanken verantwortungsbewusst, mit dem Auge auf einer starken, wertstabilen Währung. Hohe Zinsen, niedrige Inflation. Es war also absolut nicht notwendig, Gold oder Silber zu besitzen.

Nach dem Platzen der Nasdaq-Blase und den Anschlägen vom 11. September, begannen Zentralbanken erneut mit dem Gelddrucken. Und seit 2008 geben sie Vollgas. Und haben Ihren Zins auf unter 1% herabgesenkt. Seit 2001 ist der Wert des Papiergeldes darum stark gesunken (und der Preis von Gold und Silber stark gestiegen).

Mein Fazit
Das einzige, worauf Sie achten müssen, ist das Handeln der Zentralbanken weltweit. Solange Zentralbanken den Zins künstlich am Boden halten, und solange Zentralbanken auch weiterhin massenhaft Geld drucken, ist es klug Gold (und Silber) zu besitzen.

Daran ändert auch die aktuelle Korrektur nichts. Sehen Sie einmal auf die Graphik, und schauen Sie, ob Sie die Korrektur von 1975 noch entdecken können. Sie war viel heftiger als die aktuelle. Auf dieser Langzeitgraphik ist es nur ein kleines Hügelchen!

Wie lange werden Zentralbanken noch so handeln?
Genau so lange, bis die Inflation aus dem Ruder läuft. Jetzt die Zinsen anzuheben und das Gelddrucken zu beenden, würde unmittelbar eine Wirtschaftsdepression historischen Ausmaßes verursachen. Und darum werden sie nicht nur weiterhin Geld drucken, sondern auch noch immer mehr Papiergeld drucken.

Es ist daher jetzt viel interessanter als noch vor einem Jahr, Gold und Silber zu kaufen. Denn es ist noch günstiger geworden!

Ich kaufe darum auf jeden Fall weiter an! Es ist meiner Ansicht nach die einzige Möglichkeit, mein Erspartes vor der aktuellen Misswirtschaft der Politiker und Zentralbanker zu schützen. Schauen Sie sich hier die Anbieter an, die wir am besten finden.

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