Ein weltweiter Pleite-Tsunami

Vor gut einem Jahr habe ich Ihnen in diesem Artikel bereits vom steigenden Dollar berichtet und den enormen Konsequenzen, die das mit sich bringen würde.

Jetzt sieht man derartige Meldungen immer häufiger in den alltäglichen Medien. Meistens wenn jemand einer internationalen Organisation (OECD, IWF) eine Warnung abgibt.

Im April 2015 warnte der IWF noch davor. Weil an den Börsen damals noch nichts passiert war und weil Politiker und Zentralbanker am lautesten riefen, dass die Wirtschaft sich erhole, war die Warnung einen Tag später schon wieder vergessen.

Ein Pleite-Tsunami
Letzte Woche habe ich diesen Titel über einem Artikel im The Telegraph gelesen. Eine klare Warnung, die von William White von der OECD stammt.

White warnt vor einer gigantischen weltweiten Pleitewelle.

Neben den enormen Problemen, die durch die ausstehenden Dollardarlehen in Höhe von 9.800 Milliarden Dollar außerhalb der USA verursacht werden, gibt es weltweit auch sehr viele Unternehmen im Energie- und Rohstoffsektor, die große Probleme haben.

Lage gefährlicher als 2007
Die Menge der weltweiten Unternehmen, die (infolge des steigenden Dollars oder sinkenden Ölpreises) nicht ihren finanziellen Verpflichtungen gerecht werden können, steigt zusehends.

Da kommen dann noch die seit 2008 ungelösten Probleme im Bankensektor hinzu und schon haben wir einen idealen Cocktail für einen gigantischen Pleite-Tsunami.

William White teilte außerdem mit, dass die aktuelle Situation gefährlicher sei als die Lage 2007. Dass die nächste Kreditkrise also schlimmer ausfallen werde als die vorangegangene.

Schwellenländer jetzt Teil des Problems
Die Ursache wird im folgenden Zitat genannt.

Treffender kann ich es auch nicht formulieren. China und andere Schwellenländer waren damals Teil der Lösung. Heute sind sie vor allem ein (großer) Bestandteil des Problems.

Und jetzt gibt es keinen anderen Teil der Welt, der uns aus der Klemme helfen kann.

Was tun?
Sie sollten auf jeden Fall physisches Gold besitzen. Sei es nur 10% Ihres Ersparten.

Spekulieren Sie auf den steigenden Dollar und seine enormen Nebenwirkungen.

Und spekulieren Sie nicht ausschließlich auf steigende Aktienkurse, sondern auch auf sinkende.

Insbesondere wenn Sie wissen, dass Sie enorme Kursgewinne mit Aktien erzielen können, die hervorragend für Kurseinbrüche von 100% geeignet sind.

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Auch diese Abbildung ist sehr vielsagend

Ich habe in den vergangenen Wochen schon einige Male über den sinkenden Ölpreis berichtet. Ich habe Ihnen mitgeteilt, dass ich nicht glauben kann, dass ein so starker Rückgang einzig und allein durch ein gewöhnliches Angebot und Nachfrage Verhältnis entsteht.

Ich habe Ihnen in diesem Artikel gezeigt, dass die meisten arabischen Diktaturen einen Ölpreis von über 100$ pro Fass benötigen, um die dort aufgebauten Wohlfahrtsstaaten auch weiterhin finanzieren zu können.

Arabische Länder produzieren ihr Öl zwar günstig, haben aber enorm teure Wohlfahrtsstaaten aufgebaut, mit denen die Bevölkerung auch weiterhin zufriedengestellt werden soll. Wenn sie hier einsparen müssten, nimmt diese Zufriedenheit sehr schnell ab und es könnten soziale Unruhen ausbrechen.

Alle neuen Ölfelder sind jetzt zu teuer
Letzte Woche habe ich noch eine interessante Graphik gefunden. Siehe unten.

Links der roten Linie sehen wir die Regionen, die beim aktuell stark gesunkenen Ölpreis noch Gewinn einbringen. Rechts sehen wir die Regionen, für die die Ölgewinnung zu teuer ist, um jetzt Gewinn machen zu können.

Im Klartext können beim aktuellen Ölpreis pro Tag 75 Millionen Fässer Öl gewinnbringend produziert werden. Die Nachfrage liegt indes bei ungefähr 90 Millionen Fässern pro Tag.

Paradox
Außerdem zeigt die Graphik etwas sehr paradoxes. Denn in den Regionen, in denen auch beim aktuellen Ölpreis noch Gewinn gemacht wird, sinken die Ölreserven um jährlich ungefähr 5%.

Das größte Ölfeld weltweit, Ghawar in Saudi-Arabien, ist zum Beispiel bereits seit 1951 in Produktion. Obwohl die Saudis keine Informationen preisgeben, glauben Analysten, dass die Produktionsspitze 2005 erreicht wurde.

In diesen sehr großen Ölfeldern sinken die Ölreserven also um durchschnittlich 5% pro Jahr. Das bedeutet, dass die Produktion allmählich abnehmen wird und dass die Kosten auch in diesen Regionen stetig weiter steigen werden.

Fazit
Wenn der Ölpreis so niedrig bleibt, wird die Produktion in neuen Ölgebieten (rechts des roten Pfeils) rapide abnehmen, während in den alten Ölfeldern (links des roten Pfeils) die Ölreserven um jährlich 5% sinken.

Der gesunkene Ölpreis bietet uns die Großchance, in den kommenden Jahren enorme Kursgewinne erzielen zu können. Schauen Sie sich noch einmal diesen Artikel an…

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