Ein besorgniserregender Trend

Wie Sie vielleicht wissen, verbringe ich meinen Urlaub am liebsten in Italien. Wenn man dort irgendwo hingeht (z.B. einkaufen, eine Kleinigkeit essen), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man mit anderen, oft wildfremden Italienern ins Gespräch kommt. Denn Italiener sind sehr offen und unterhalten sich gerne zwanglos. Sehr gerne sogar.

Zu den beliebtesten Themen gehören (insbesondere unter Männern) auf jeden Fall Wirtschaft und Politik. Wenn es darum geht, verhalte ich mich immer äußerst passiv. Erstens möchte ich (gerade wenn es um Wirtschaft geht) nicht wir jemand rüberkommen, der meint alles besser zu wissen.

Zweitens bekommt man aber beim Zuhören einen viel besseren Eindruck davon, wie der durchschnittliche Italiener die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage Italiens (und Europas) erlebt.

Sinkendes Vertrauen in Deutschland
Und damit kommen wir zu einem Thema, das ich Donnerstag in diesem Artikel schon ansprach. Ich habe Ihnen mitgeteilt, dass die deutsche Regierung mit ihrem harten Auftreten gegenüber Griechenland dafür gesorgt hat, dass ihr vor allem in südeuropäischen Ländern nicht länger vertraut wird.

Insbesondere dieses, Ihnen wohl bekannte Fotos eines griechischen Rentners, der sich letzte Woche vor lauter Elend auf die Straße setzte, traf die Menschen hart. Denn der durchschnittliche Italiener weiß ganz genau, dass diese griechischen Schwierigkeiten auch in Italien ereignet könnten.

Stronzi
In den ersten Urlaubsjahren in Italien, vor ca. sieben Jahren habe ich niemanden negativ über andere europäische Länder reden hören. Kein einziges Mal.

Beim letzten Urlaub ist mir aber aufgefallen, dass ich immer häufiger von den Italienern zu hören bekomme, dass ihnen die Deutschen gestohlen bleiben können.

„Es gibt auch nette, aber die meisten sind stronzi„, sagte der Eigentümer eines Restaurants mir letzte Woche noch.

Zu häufig
Ich höre das aktuell viel zu oft. Obwohl Italien bei Weitem nicht so schwere Schläge abbekommen hat wie Griechenland, Spanien und Portugal. Und daher auch weniger direkte Gründe hat, auf Merkel und Schäuble sauer zu sein.

Wenn ich das Italien schon so oft höre, wie oft hätte ich das dann wohl in einem der o.g. Länder gehört?

Gefährlicher Cocktail
Ich stelle einen Trend fest. Einen Trend, den es vor einem Jahr noch nicht gab.
Ein besorgniserregender Trend.

Vermengen Sie die Kurzsichtigkeit der EU-Führung, Medien die alles hypen und Landespolitiker, die gerne die anti-Europa-Stimmung anheizen wollen, und heraus kommt nicht nur ein besorgniserregender, sondern auch ein gefährlicher Cocktail.

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Gezanke über ein winziges Miniproblem

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Mitwirkung Deutschlands am Euro-Rettungsschirm ESM und am Fiskalpakt soeben unter Auflagen gebilligt. Und in den Niederlanden wird heute gewählt. Ich habe die Debatten dort in den vergangenen Wochen bewusst verfolgt. Europa ist ein wichtiges Wahlthema und darum wollte ich wissen, was die Spitzenkandidaten dazu zu sagen hatten.

Das was ich sah, hatte ich nicht anders erwartet. Sie hätten das Thema anstelle von Europa auch ebenso gut Griechenland nennen können. Wird die Niederlande Griechenland noch einmal Geld leihen (= geben) oder nicht. Jedes Mal dieselbe Diskussion, obwohl die Situation genauso simpel ist, wie sie auch unvermeidbar ist.

Griechenland ist ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten ist. Punkt.
Das bereits an Griechenland geliehene Geld können wir abschreiben. Punkt.
Griechenland wird den Euro verlassen, führt die Drachme wieder ein und devalviert stark. Punkt.

Aber Griechenland ist nur ein winziges Miniproblem. Ein Fliegenschiss. Wenn wir es mit Spanien vergleichen. Das Spanien, über das ich die Politiker in den Niederlanden nicht ein einziges Mal habe reden hören.

If you owe the bank $100, it’s your problem.
If you owe the bank $100 million, it’s the bank’s problem.

Griechenland hat ein Problem, denn das Land steckt tief in den Schulden. Die Schulden, die Spanien hat, sind viele male höher. Dadurch hat nicht nur Spanien, sondern auch die übrigen (nördlichen) Euroländer ein enormes Problem.

Wenn Spanien sich für Bankrott erklärt, ist das Elend nicht abzusehen. Die Spanier wissen das nur allzu gut. Und darum können sie Forderungen stellen. Spanien braucht ein gigantisches Hilfspaket. Sie werden das Hilfspaket zwar anfordern, aber nur dann, wenn die übrigen Euroländer ihren Forderungen entgegenkommen.

Also keine Troika (Mitarbeiter des IWF, der EU und EZB). Und keine Sparmaßnahmen, die Madrids Straßen zukünftig mit noch mehr verärgerten Bürgern säumen werden.

Die Frage ist, wie die Politiker aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland etc. das der jeweiligen Bevölkerung verkaufen wollen. Im Falle der Niederlande wird es nach den Wahlen natürlich einfacher. Man präsentiert es ganz einfach als ein „neues, unerwartetes Vorkommnis“, so dass die Bevölkerung nur machtlos zuschauen kann.

Die niederländischen Politiker haben sich jetzt wochenlang darüber gezankt, ob sie einem ohnehin bereits hilflos verlorenem Land zusätzliche Hilfe bieten. Und sie haben mit keiner Silbe über die tickende Atombombe der Eurozone gesprochen: Spanien.

Ob das Dummheit oder verlogene Intelligenz ist, dürfen Sie natürlich selber beurteilen.

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Letzte Chance auf Gold für 1.700$ pro Unze?

Ich habe letzte Woche einen Artikel gelesen, in dem die Kursgraphik von Gold über mehrere Jahre thematisiert wurde. Und diese Kursgraphik zeigte ein auffälliges Muster. Jedes Mal, als Gold zu einer seriöse Korrektur ansetzte, dauerte es ungefähr ein Jahr und vier Monate, bevor der Goldpreis die alte Spitze durchbrach und damit einen definitiv neuen Anstieg zu einer höheren Spitze in Gang setzte.

Durchbruch rundum die Weihnachtstage
Wenn wir einmal von der letzten Spitze Ende August 2011 ausgehen, müsste Gold rundum die Weihnachtstage diese alte Spitze von 1.895$ durchbrechen. Der Anstieg wurde bereits in Gang gesetzt. Wenn sich das Muster der vergangenen zehn Jahre fortsetzt (und dafür gibt es ausreichend Gründe), bietet sich jetzt die letzte Chance, Gold zu einem Preis unter 1.700$ zu kaufen.

Jeden Tag mehr Gründe
Selbstverständlich handelt es sich hier lediglich um technische Betrachtungsweisen, die eine gute Ergänzung zur Fundamentalanalyse sein können. Die fundamentalen Gründe für einen Kauf von Gold und Silber werden allerdings von Tag zu Tag gewichtiger.

Schauen Sie sich allein schon die Meldungen von Anfang der Woche an. Deutscher Export im August stark rückläufig. Spanien muss Andalusien und Bankia retten. Draghi muss Spanien retten. Wir kaufen unser Gold und Silber bei diesen Anbietern!

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Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…

Wenn Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und bald vielleicht auch Italien allesamt Finanzhilfen bekommen, woher soll dieses ganze Geld dann kommen? Es geht nur mit dem Druck von Geld. In großen Mengen. Aber wie werden die Folgen all dessen für die Börsen aussehen? Werden die Börsen stark steigen oder stark sinken?

Das hängt davon ab. Wenn weltweit (nicht nur die EU hat Probleme) große Mengen Geld gedruckt werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Börse kräftig steigen. Wenn Zentralbanken sich allerdings zu lange mit Politikern kabbeln und dadurch zwischen zwei Phasen des Gelddruckes zu lange warten, könnte die Börse vorübergehend stark sinken.

Damit müssen Sie als Anleger erst einmal umgehen können!
Aktuell lese ich daher auch die unterschiedlichsten Prognosen. Es gibt Analysten, die einen starken Börsenanstieg erwarten und es gibt Analysten, die einen crash-ähnlichen Rückgang, wie im Jahr 2008, prognostizieren. Und dann gibt es noch alles was dazwischen passieren kann.

Ich persönlich gehe davon aus, dass kräftige Rückgänge recht schnell von mindestens ebenso kräftigen Anstiegen abgelöst werden. Aber auch das ist letztendlich nur eine Prognose, basierend auf meiner persönlichen Logik.

Das Einzige, was wir 100% sicher wissen…
…ist, das die Börse sich nur in drei Richtungen bewegen kann: aufwärts, abwärts oder seitwärts. Egal, was weltweit auch passieren mag!

Wenn Sie ein etwas offensiverer Anleger sind, erscheint es mir sehr vernünftig, dafür zu sorgen, dass Sie bei zwei dieser Richtungsbewegungen Gewinn machen. Bei steigendem Börsentrend und bei sinkendem Börsentrend.

Mit Abstand mein persönlicher Favorit
Meine Lieblingsstrategie für das Börsenklima der kommenden Jahre ist mit Abstand DienstagTrader-Trend. Damit investieren Sie nämlich bei steigendem Börsentrend ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die aufgrund der Krise die wenigsten Schwierigkeiten haben oder sogar durch sie profitieren. Und bei sinkendem Börsentrend setzen Sie auch sinkende Kurse von Aktien die, im Gegenteil, die größten Schwierigkeiten infolge der Krise haben.

Es ist genauso einfach wie logisch. Bei steigendem und sinkendem Börsentrend Gewinn machen. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

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Was für eine tolle Woche!

Die Börsen fürchten, dass die Bürger in Spanien und Griechenland demnächst derart viel Geld von ihren Bankkonten räumen werden, dass es kein Retten mehr gibt. Ich kann diesen Spaniern und Griechen jedenfalls nur Recht geben. Den spanischen Banken geht es jetzt schon unglaublich miserabel. Und bedenken Sie dann noch, dass die spanischen Immobilienpreise noch 30% Rückgang vor sich haben!

Da in den kommenden Wochen die Wahrscheinlichkeit schlechter Wirtschaftsnachrichten wesentlich höher ist als die guter Nachrichten, sehe ich am Horizont noch keinen Silberstreif, der mich optimistisch stimmt.

Es sei denn Sie setzen nun auf sinkende Kurse!
Dann haben Sie selbstverständlich ALLEN Grund, fröhlich zu werden. DienstagTrader-Trend Abonnenten erlebten eine phantastische Woche. Jeden Tag Gewinn! Und dass, wo die amerikanische Börsentalfahrt bis dato eigentlich noch begrenzt ist. Der S&P-500 steht bei 1304, wobei ich davon ausgehe, dass Bernanke erst nervös wird (und dann Geld drucken wird) wenn der Index Richtung 1100 sinkt.

Es liegt deshalb noch ein Stück Talfahrt vor uns. Wollen Sie bei sinkender Börse von sinkenden Kursen profitieren? Melden Sie sich dann schnell hier für ein Abonnement an!

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Je mehr ich lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern

Letzte Woche habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass Spanien nicht nur einfach eine tickende Zeitbombe ist, sondern eher eine tickende Atombombe. Auf meiner Twitter Seite habe ich am Dienstag einen Artikel von John Mauldin gepostet, der über die spanischen Schwierigkeiten und die Maßnahmen der spanischen Regierung berichtet, die allesamt nach Panik riechen.

Je mehr ich über Spanien lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern. Es gibt nämlich schlicht und ergreifend keine Rettung. Viele spanische Banken (insbesondere die Cajas) sind technisch bankrott und existieren nur noch, weil sie an der Infusion der EZB hängen. Zudem stehen 1,5 Millionen Häuser leer, die Arbeitslosigkeit liegt bei 24%, Immobilienpreisen steht noch einmal ein Preisrückgang von 30% bevor und die tatsächliche Staatsverschuldung (also jene inklusive der Regionen) liegt schon jetzt bei 90% des spanischen BIP.

Und weil es für Spanien keine Rettung gibt, gibt es auch keine Rettung für die Eurozone. Die EZB hat keine andere Wahl, als alles zusammenbrechen zu lassen oder noch viel mehr Geld zu drucken. Es wird meiner bescheidenen Meinung nach desto wichtiger, unseren kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ aufmerksam zu lesen. Und dann vor allem zu handeln!

Meine (an Wirtschaft absolut nicht interessierte) Ehefrau fragte mich gestern, ob es vielleicht schlau wäre, ein Konto in einer Währung eines starken Landes zu führen. Wenn die EZB und die Fed jedoch massenhaft Geld drucken, dann tun Zentralbanken ihnen das weltweit gleich, weil Länder Angst davor haben, ihre Produkte infolge einer teuren Währung nicht mehr exportieren zu können. Anders gesagt: Es gibt ganz einfach keine wirklich starke Währung.

Und damit bleiben automatisch Gold und Silber übrig. Die einzige Währung, die nicht von Zentralbanken gedruckt werden kann und damit die einzig wertbeständige Währung. Hinzukommender Vorteil für uns als Anleger ist der, dass Gold- und Silberaktien noch nie zuvor so günstig waren. Wenn Sie als Anleger ernsthaft auf Schnäppchensuche sind, dann haben Sie jetzt die Chance Ihres Lebens.

Ach ja, auf meiner Twitter Seite finden Sie auch noch ein sehr lehrreiches Interview mit Marc Faber. Und einen Link zu einem großartigen Artikel, der Ihnen zeigt, wie die Fed dem amerikanischen Volk jetzt etwas vorgaukelt und welchen Unsinn Bernanke in den Jahren von 2005 bis 2008 verzapft hat.

 

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Die Börse liebt das Gelddrucken

Frankreich und Spanien konnten letzten Donnerstag problemlos Geld am Anleihenmarkt einnehmen. Vor nicht einmal zwei Monaten erreichte uns die Meldung, dass sogar Deutschland einen Anleihenkredit nicht loswerden konnte. Bezeichnend, finden Sie nicht auch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese bemerkenswerte Veränderung des Sentiments auf natürlich Weise entstanden ist.

Die EZB gab Ende Dezember bekannt, dass sie Banken Kredite in Höhe von 489 Milliarden Euro vergaben und dafür lediglich 1% Zinsen verlangen. Ich weiß nicht wer in Spanien und Frankreich jetzt in Staatsanleihen anlegt, aber es sieht stark nach diesen Banken aus. Geld zu 1% aufnehmen und unmittelbar danach für gut 5% verleihen. Sie verdienen also dicke 4%. Gratis und umsonst.

Und warum steigen die Börsen so kräftig, obwohl es in den USA und Europa so düster aussieht? Es wirkt auf mich als seien die Börsen nun ziemlich glücklich mit der EZB. Mit Draghi am Ruder wird aus vollen Zügen Geld gedruckt. Und die Börse liebt das Gelddrucken nun einmal. Es läuft genau so, wie wir es auch in der 2012 Fassung unseres kostenlosen Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report noch nicht gelesen haben.

Letzte Woche schrieb ich, dass ich einen kleinen Vorrat Gold und Silber gekauft habe, der ausschließlich aus Fünf Gramm Goldbarren und Ein Unzen Silbermünzen besteht. Ich möchte das noch kurz erläutern. Der einzige Grund aus dem ich physisches Gold und Silber besitze ist der, dass ich einen kleinen Vorrat haben möchte, den ich im Falle einer echten Krise als Geld verwenden kann.

Ich möchte also einen Vorrat mit dem ich mindestens drei Monate überleben kann. Die Logik gebietet, dass eine Silbermünze von 30 Euro einfacher als tägliches Geld zu verwenden ist, als zum Beispiel eine Goldmünze von 1.350 Euro. Das größere Geld führe ich persönlich auf einem Goldkonto. Klicken Sie hier für weitere Informationen darüber.

 

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Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen?

Gesamte Medienaufmerksamkeit Richtung Italien. Steigende Zinsen auf italienische Staatsanleihen und insbesondere natürlich die Tatsache, dass Berlusconi jetzt verschwindet – wie sicher kann man da sein? -, macht Italien zu einem wunderbaren Ziel, auf das man alle Scheinwerfer richtet. Und nach einigen Tagen Scheinwerferlicht und politischem Theater, hat gestern auch die Aktienbörsen heftig reagiert.

Verrückterweise lassen sich die italienischen Probleme, praktisch betrachtet, am leichtesten lösen. Italien hat zwar eine sehr hohe Staatsverschuldung, aber kein übertrieben hohes Haushaltsdefizit. Zudem gab es in Italien in den vergangenen Jahren keine Immobilienblasen, so wie es sie in Spanien und Irland gab. Italien muss sich auch weniger vor seinem Bankensektor fürchten, als viel „stärkere“ EU-Länder. Und außerdem ist der italienische Bürger ein konservativer Sparer. Es gibt also genügend andere Länder, die viel größere Probleme haben, als Italien!

Das einzige, wofür Italien im Übrigen sorgen müsste, wäre eine Reformierung. Kosten sparen, indem ein großer Teil der enormen Bürokratie weggelassen werden müsste. Außerdem Steuern senken, sodass Unternehmer wieder ermutigt werden zu unternehmen. Leider tun Politiker überall in der EU genau das Entgegengesetzte. Sie kürzen überall ein wenig und erhöhen die Steuern.

Ein Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen? Klingt paradox, aber so funktioniert es tatsächlich. Was so gut wie niemand realisiert, ist, dass ALLE Steuereinnahmen eines Landes direkt oder indirekt das Ergebnis der Tatsache ist, das es Menschen gibt, die so verrückt sind, Unternehmen zu gründen. Keine Unternehmen, keine Steuereinnahmen.

Wenn man als Land also höhere Steuereinnahmen kreieren möchte, sollte man es bestehenden Unternehmern attraktiver machen, in die Zukunft ihrer Unternehmen zu investieren und man sollte es für die Menschen attraktiver machen, ein Unternehmen zu gründen. Je mehr Unternehmer, desto höher die Steuereinnahmen.

 

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Wo soll all das Geld herkommen?

Ein EU-Notfonds, der Allem und Allen helfen kann. Länder können uneingeschränkt zu 3,5% Gelder leihen und er darf sogar Banken finanzieren. Außerdem darf der Notfonds auch einfach Staatsanleihen aufkaufen, so wie es Bernanke in den Vereinigten Staaten tut. Glänzende Lösung!

Der einzige kleine Minuspunkt ist der, dass ein EU-Notfonds, der so viel Befugniss bekommt, auch viel Geld haben muss. Und die Frage ist natürlich, wo all dieses Geld herkommt. Antwort: Das Geld kommt letztendlich ganz einfach von uns, Steuerzahlern aus Ländern, die vom Kapitalmarkt (noch) nicht als Risikoländer eingestuft werden.

Spanien muss jetzt 5,8% zahlen, wenn es am Kapitalmarkt Geld leihen will. Italien 5,4%. Das bedeutet, dass die Unterstützung des EU-Notfonds diese Länder nun effektiv Geld kosten wird, während auch noch das Risiko besteht, dass sie ihren Beitrag an den Notfonds niemals wiedersehen werden. Wie lange wird es wohl dauern, bevor diese Länder anfangen darüber zu meckern, dass sie auch nur 3,5% Zinsen zahlen wollen?

Und wie groß muss der Fonds sein, um all den Anträgen auf Unterstützung gerecht werden zu können? Er wird bald zu klein sein, wenn die Geldpressen nicht im großen Stil angeschmissen werden. Ich betrachte „Geld drucken“ als die einzige „Lösung“ für die ganze Geschichte. Mit der Folge, dass der Euro rasend schnell in Richtung seines eigentlichen Wertes geht: Null.

 

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Wir warten auf ein Basta!

Mit unserer Anleihenstrategie warten wir bereits eine Weile geduldig darauf, dass die Zinsen auf amerikanische Anleihen bald stark steigen werden.

Es herrscht gerade der ganze Rummel um Italien und Spanien, obwohl es diesen Ländern finanziell viel weniger schlecht geht, als den Vereinigten Staaten. Die italienische Regierung gibt jedes Jahr 10% mehr aus, als sie einnimmt und hat jetzt Sparmaßnahmen angekündigt. Die amerikanische Regierung gibt satte 65% mehr aus, als sie einnimmt und dort gibt es keinerlei Anzeichen für substantielle Sparmaßnahmen!!

Italien kann nicht devalvieren
Der große Unterschied liegt natürlich darin, dass die Vereinigten Staaten neues Geld drucken können und so ihre Währung devalvieren können, während Italien am Euro festklebt. Und es sieht so aus, als würden Anleihenanleger nur aus diesem Grund italienische Anleihen abwerfen und die amerikanischen noch kurz festhalten.

Frage ohne Antwort
Wenn man jedoch weiß, dass ein Land unbegrenzt Geld druckt und demnach bewusst Inflation kreiert, wer kommt dann noch auf die Idee, Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit zu kaufen, um dafür dann anschließend 3% Zinsen zu bekommen? Wenn man am Ende der Laufzeit je 1.000$ pro Anleihen zurückbekommt, kann man sich für diese 1.000$ nur noch halb so viel kaufen wie jetzt gerade.

Auf diese Frage haben wir keine Antwort. Es ist ganz einfach ebenso unbegreiflich wie die Frage, warum Anleger das 50-fache des Gewinns für eine Aktie zahlen.

Wende?
In der vergangenen Woche entwickelte sich der amerikanische Anleihenmarkt in eine für uns gute Richtung. Auf den Kursgraphiken sahen wir außerdem positive Divergenzen zwischen den Kursen und diversen Indikatoren. Das kann darauf hinweisen, dass jetzt eine kräftige Bewegung in Gang gesetzt wurde. Es wäre höchste Zeit dafür.

Es kann also gut sein, dass wir bald den Anfang der großen Kursbewegung sehen werden, die wir bereits seit einiger Zeit erwarten. Erweist es sich doch als anders, warten wir geduldig ab.

Basta!
Der gesamte amerikanische Anleihenmarkt wächst jedes Jahr um 1.500 Milliarden Dollar. Das ist nämlich die Summe, die die Regierung jedes Jahr zu viel ausgibt und sich dann wieder leihen muss. Wir warten geduldig auf den Tag, an dem Anleiheninvestoren (diejenigen also, die ihr Geld der amerikanischen Regierung leihen) sagen: Basta! Und dann werden wir einen enormen Gewinn einfahren.
Klicken Sie hier, um den Anleihenreport zu bestellen.

 

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