Ich möchte Ihnen gerne zwei Fragen stellen

Auf meiner Twitter Seite habe ich heute Morgen einen Link zu einem Artikel gepostet, den ich auf DieWelt.de gelesen habe. Die Zahl der Deutschen, die auf die „Sicherheit“ eines Sparbuches oder Bausparen setzen, ist unglaublich groß. Nur 6,6% investieren noch in Aktien.

In den niederländischen und belgischen Medien gab es ähnliche Meldungen. Ganze 28% der niederländischen Anleger haben im vergangenen Jahr mit dem Anlegen aufgehört. Sie haben sich für die „Sicherheit“ eines Sparkontos entschieden. Und die Belgier hatten im Juli eine Rekordsumme auf ihren „sicheren“ Sparkonten.

Und auf der amerikanischen Website des Investment Company Institute kann man lesen, dass die Amerikaner ihr Geld im Grunde schon seit 2008 in großer Vielzahl aus Aktienfonds ziehen und in „sichere“ Anleihenfonds stecken.

Wir dürfen ruhig davon ausgehen, dass sich diese Entwicklung in vielen anderen Ländern ebenso abspielt. Die Leute entscheiden sich in großer Zahl für das, was sie als sicher empfinden.

Ich möchte Ihnen anlässlich dieser Meldungen die folgenden beiden Fragen stellen:

Frage 1
Wohin sollten Sie als Anleger gehen, wenn die große Masse nach links geht?

Frage 2
Was wird Ihrer Meinung nach passieren, sobald die große Masse realisiert, dass ihr Sparkonto überhaupt nicht so sicher ist, wie sie dachte?

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Eine Million

Vor einiger Zeit war ich bei einem professionellen Sammler zu Besuch. Er sammelt Zahlungsmittel, es war sehr interessant und ich habe in dieser Zeit viel dazu gelernt. Es war zum Genießen, groß geschrieben! Als Andenken bekam ich einen 1-Million-Mark-Schein aus 1923. „Schön“, dachte ich und freute mich mit meiner Million.

Zuhause angekommen wurde mir aber folgendes bewusst:
…was man fast vergessen hatte: Die beiden Währungsreformen in Deutschland, bei denen die normalen Menschen, Sparer und Anleger fast ihr komplettes Geld verloren haben. In Deutschland hat in den letzten 60 Jahren keine Währungsreform mehr stattgefunden und deshalb wird Bargeld oder ein Sparbuch, als „sicher“ betrachtet. Nur unsere Großeltern können sich an dieses Elend der extremen Inflation noch erinnern.

Bei einem eventuell entstehenden Währungschaos und möglicher Staatsbankrotte nahezu ausschließlich in Sparbücher, Tages- und Festgelder zu flüchten, kann fatale Folgen haben.

Trotzdem hat die Masse der Menschen aktuell mehr Vertrauen in Bargeld. Niemand sieht aber, dass das quasi „Aktien vom Staat“ sind. Dazu traut kaum noch einer den Banken, aber trotzdem haben alle ihre Tages- und Festgelder dort geparkt. Dass man damit selbst Kredite an Banken vergibt, ist vielen Anlegern nicht bewusst. Wir halten es für klüger, in schwer unterbewertete Aktien oder in Edelmetalle wie  Gold und Silber zu investieren.

Aktien können während einer Hyperinflation auch sehr gefährlich sein, denn Viele Firmen werden Bankrott gehen und schließen.  Aber nach den richtigen Kriterien ausgewählt, sind Aktien eher als sehr geeignete strategische Positionierung gegen eine hohe Inflation (oder sogar Währungsreform!) zu sehen. Die Krise geht irgendwann vorbei…

Letztendlich wird Ihr Kapital nur mit Sachwerten eine Krise überstehen können: Ob die Enteignung der Geldbesitzer nun mittels Währungsschnitt oder Inflation erfolgt, ist da schon nicht mehr von Bedeutung. Entscheidend ist, dass Unternehmenswerte oder Gold/Silber sich wieder aufwärts korrigieren können, Geld hingegen nicht.

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Warum wir positiv über Aktien denken

Wir haben bereits häufiger geschrieben, dass wir in den kommenden Jahren ganz besonders viel Bewegung an der Börse erwarten. Wir glauben darum absolut an unsere DienstagTrader Strategie und insbesondere an DienstagTrader-Trend. Außerdem stehen wir Aktien langfristig betrachtet absolut nicht pessimistisch gegenüber. Wir betrachten sie sogar positiv.

Furchtbar schlechte Wirtschaft, stark steigende Börse
In unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ liefern wir bereits ein Beispiel dafür, wie furchtbar schlecht es einem Land wirtschaftlich gehen kann, dass die Inflation hoch ist und dass die Börse kräftige Bewegungen macht. Dennoch hat sich gezeigt, dass die Börse über einen Zeitraum von zehn Jahren viel sicherer ist, als ein Sparbuch oder Anleihen. Das klingt vielleicht komisch, ist es aber ganz und gar nicht. Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz die beiden wichtigsten Gründe nennen, warum wir Aktien gegenüber positiv gestimmt sind:

1) Unternehmen sind jetzt gesünder als vor der Kreditkrise
Das Ausbrechen der Krise hat uns gelehrt, dass Banken sich falsch verhalten haben und es ihnen finanziell mies geht. Außerdem hat die Krise dazu geführt, dass Regierungen enorm viel Geld ausgaben, um Banken zu retten und um die Wirtschaft zu stimulieren. Unternehmen waren allerdings so schockiert, dass sie direkt begannen an ihrer finanziellen Gesundheit zu arbeiten.

Einsparungen und Reorganisationen um gewinnbringend zu bleiben und anschließend den erzielten Gewinn nutzen, um Schulden abzuzahlen. Unternehmen haben dadurch nun viel weniger Schulden auf ihren Bilanzen als vor der Kreditkrise. Und wenn Sie Unternehmensnachrichten verfolgen, achten Sie dann einmal darauf, wie häufig gemeldet wird, dass man sich immer mehr auf den asiatischen Markt richtet. So schlecht wie Regierungen auf die Krise reagiert haben, so exzellent haben viele Unternehmen hingegen auf die Krise reagiert.

2) Wohin mit seinem Geld?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten 75.000 Euro anlegen. Sie führen 25.000 Euro auf einem Sparbuch, besitzen Staatsanleihen zu 25.000 Euro und haben 25.000 Euro in Aktien investiert.

Sie betrachten die Zinsen Ihres Sparbuchs, schauen sich an, wie viele Steuern Sie für diese Zinsen zahlen, ziehen davon die Inflation ab und stellen fest, dass der Realzins für Ihr Sparbuch negativ ist. Sie erwarten, dass die Inflation nur weiter zunehmen wird und der Wert Ihres Ersparten in den kommenden Jahren nur noch weiter abnehmen wird. Und das wollen Sie nicht. Sie beschließen, Ihr Geld von Ihrem Sparbuch abzuheben.

Und was jetzt?
Dann doch in „sichere“ Staatsanleihen investieren? Aber dann hätten Sie genau dasselbe Zins-/Inflationsproblem. Und daran klebt zusätzliches Risiko, weil Sie Ihr Geld einem Staat leihen würden, der bis zum Hals in Schulden steckt. Nicht wirklich sicher also. Sie entscheiden sich darum auch dafür, Ihre Staatsanleihen direkt zu verkaufen. Jetzt haben Sie 50.000 Euro für die Sie eine andere Bestimmung suchen müssen.

Neben der Möglichkeit, das Geld direkt auszugeben, gibt es nicht so viele andere Möglichkeiten. Aktien, Rohstoffe, Gold und Silber, Immobilien, Kunst. Viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.

Fazit
Wenn Sie also beschließen, dass das Sparbuch und die Staatsanleihen mit zu viel Risiko behaftet sind, werden Sie Ihr Geld doch in eines der oben genannten Dinge oder in eine Kombination dieser Dinge investieren müssen. Ihr Geld fließt demnach weg von Bargeld und Staatsanleihen und hin zu Aktien, Rohstoffen, Gold und Silber etc.

Der globale Geldtopf
Dieselbe Argumentation können wir für den globalen Geldtopf von ungefähr 50.000 Milliarden Euro anwenden. Der größte Teil davon wird Cash geführt und in Anleihen investiert. Wir erwarten, dass Gelder auf der ganzen Welt von Sparkonten und Staatsanleihen wegfließen werden. Dieses Geld muss dann irgendwo anders hin. Der Silber-, Gold- und Rohstoffmarkt sind relativ kleine Märkte. Ein großer Teil wird also in Richtung
Aktien fließen. Und das ist positiv für die Börse.

Investieren Sie ausschließlich in günstige Aktien florierender Unternehmen!
Es ist jedoch wichtig, in supergünstige Aktien von Unternehmen zu investieren, die sehr gut laufen. Und genau dann sind Sie bei unserem TopAktien Service an der richtigen Adresse.
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Amerikanische Manipulation und Heuchelei

Eine Reihe „zufälliger“ Vorkommnisse. Die „unabhängige“ Ratingagentur S&P senkt am 5. August die amerikanische Kreditwürdigkeit von AAA auf AA+ herab (und auch das ist noch viel zu hoch). Am 13. August beginnt die SEC die Tatsache zu untersuchen, dass S&P vor der Kreditkrise all diesen zerstückelten und gebündelten Schrotthypotheken einen AAA-Stempel aufdrückte.

Nach Moody´s und Fitch, die ebenso viel Schuld tragen, wurde keine Untersuchung eingeleitet. Die nämlich hielten das AAA-Rating brav aufrecht. Und Montag wurde bekannt gegeben, dass der Chef von S&P abtritt. Eine „zufällige“ Reihe von Vorkommnissen die zeigen, dass die Politik und die großen Unternehmen Hand in Hand arbeiten und außerdem zeigen, was passiert, wenn jemand den Interessen der Allgemeinheit schadet.

Laut Warren Buffett müssten die USA ein AAAA-Rating bekommen. Eben weil sie immer Geld drucken können und darum immer ihre Schulden begleichen können. „Dadurch entsteht zwar Inflation, aber das ist wieder eine andere Geschichte“, so Buffett. Wieder so eine scheinheilige Bemerkung von diesem Mann. Er weiß genau welche Folgen Inflation mit sich bringt, sorgt jedoch dafür, dass er den politischen Machthabern weiterhin nach dem Mund redet.

Genau wie wir vorige Woche in diesem Artikel, ist Buffet übrigens auch der Meinung, dass man langfristig kein Cash Geld oder Anleihen besitzen sollte und er steht Aktien auch positiv gegenüber. Er schreibt in der NYT in einem Artikel, dass er (als superreicher) mehr Steuern zahlen möchte. Der einfache Bürger soll davon „Früchte tragen“. Er erwähnt jedoch mit keiner Silbe, dass es eine Schande ist (und reiner Diebstahl), dass der einfache Bürger mit seinem Sparbuch Miese macht.

 

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Optimist, Pessimist oder Realist?

Obwohl die Zeichen jetzt doch wohl für alle klar sein sollten, bekommen wir nach wie vor E-Mails von Lesern, die denken, dass wir zu viel Pessimismus predigen und Leuten damit Angst einjagen. Vor allem wenn wir schreiben, dass man mit einem Sparbuch garantiert Verluste erleiden wird. Und das diese Verluste nur noch größer werden werden.

Solcherlei Kritik erinnert mich an Anfang 2009. Damals wurde ich für meinen unverbesserlichen Optimismus zerrissen. Der Punkt ist jedoch, dass man sich als Anleger überhaupt nicht mit Optimismus oder Pessimismus beschäftigen sollte. Entscheidend ist, dass man ein Realist ist. Dass man sich die Zahlen anschaut.

Gesunden Menschenverstand nutzen
Die Vereinigten Staaten geben jedes Jahr 65% mehr Geld aus, als sie einnehmen. Wenn man Realist ist, weiß man, dass das nicht so weitergehen kann. Das wird Probleme geben. Man muss dafür kein Wissenschaftler sein. Einfach den gesunden Menschenverstand nutzen. In unserem eigenen Haushalt oder Unternehmen würde das auch zu Problemen führen und ebenso im Haushalt eines Landes. Ein Land kann so etwas allerdings länger fortführen. Darum ziehen wir den Schluss, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen wird. Die nächste Frage, die man sich als Anleger stellt, lautet: „
Wie soll ich hier vorgehen?

Hyperinflation
Nicht nur die USA stecken in Finanzproblemen. Auch europäische Länder. Auch hier gilt, dass man sich nur die Zahlen anzuschauen braucht. In der EU kommt außerdem noch hinzu, dass es verschiedenen Großbanken sehr schlecht geht. Sie haben ein Eigenkapital, das nur 2 bis 4% ihrer Gesamtbilanz umfasst. Daraus kann ganz leicht wieder eine Vertrauenskrise entstehen, durch die Banken sich nicht mehr trauen, einander Geld zu leihen. Die einzige „Lösung“ die Zentralbanker für all diese Probleme noch haben, ist Gelddruck in großen Mengen. Und das würde Hyperinflation mit sich bringen. Keine schöne Aussicht. Insbesondere nicht für brave Sparkunden…

Optimist an jeder Börse
Es steht selbstverständlich nicht fest, dass dies eintreten wird. Nichts steht fest. Wir sehen derzeit jedoch keine andere Möglichkeit. Für die Börse bedeutet das starke Rückgänge und starke Zunahmen. Erinnern Sie sich an 2008/09. Wir sollten uns starke Nerven wünschen. Mit
DienstagTrader-Trend werden Sie von einer solchen Situation sogar kräftig profitieren. Wir erwarten sogar absolute Spitzenjahre.

Sie werden mit dieser einzigartigen Strategie bei steigendem Börsentrend nämlich auf steigende Kurse setzen und bei sinkendem Börsentrend werden Sie Gewinne realisieren weil Sie auf sinkende Kurse setzen. Eine einfach zu handhabende Strategie, die von einer heftig bewegenden Börse enorm profitiert. Durchschnittlich 65% pro Jahr. In guten und schlechten Börsenjahren. Ideal für den offensiv denkenden Anleger. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

 

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Was tun bei einem seriösen Börsenrückgang?

Nach einer Woche in der die Börse so gut wie jeden Tag sank, weil es keine Einigung in Sachen amerikanischem Schuldendeckel gab, blieb die erwartete positive Reaktion gestern aus. Sorge, dass eine Wirtschaftserholung nicht eintreten wird, so lautete die Erklärung.

Die Börsenindices scheinen nun endlich reif zu sein für einen serösen Börsenrückgang. Für Finanzaktien sehen die kommenden Monate nicht gut aus und außerdem halten wir nichts von Aktien von Unternehmen, die von der Kaufkraft des westlichen Konsumenten abhängig sind. Unsere Devise lautet also: meiden Sie Financials und Retail.

Eine Weile die Zähne zusammenbeißen
Wie wir in unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ bereits gesagt haben, erwarten wir, dass die Börse in den kommenden Jahren stark bewegen wird. Abwärts und aufwärts. Als Buy-and-Hold Anleger kann man Rückgänge entspannt aussitzen. Denn wenngleich wir ab und zu eine Weile unsere Zähne zusammenbeißen werden müssen, wird es uns mit günstigen Aktien von gutlaufenden Unternehmen letztendlich besser gehen, als mit einem Sparbuch oder mit Anleihen.

Portfolio schützen
Sie können allerdings auf einfache Weise dafür sorgen, dass Sie infolge einer solchen Börsenrückgangsphase weniger Probleme haben. Sobald der Börsentrend sich definitiv dreht und damit sinkt, beginnen wir mit einer einfachen aber zielsicheren Strategie aus dem „Super Options Report“. Die Strategie ist lebenslang brauchbar und wir bieten sie Ihnen zu einem absoluten Freundschaftspreis.
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Bei Börsenrückgang kräftig Gewinn machen?
Wie ich oben bereits beschrieb, erwarten wir, dass die Börsenkurse in nächster Zeit stark schwanken werden. Monatelange pessimistische Phasen werden mit optimistischen und hoffnungsfrohen Phasen abgewechselt. In einem solchen Szenario gibt es keine bessere Strategie, als DienstagTrader-Trend. Wenn auch Sie starke Schwankungen an der Börse erwarten, und wenn Sie von einer steigenden und sinkenden Börse profitieren möchten, ist nun der ideale Zeitpunkt, bei dieser einzigartigen Strategie einzusteigen.
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Bleiben Sie vor allem ruhig!
Legen Sie jetzt fest, was Sie tun möchten, wenn dieser seriöse Rückgang eintritt. Möchten Sie ihn aussitzen oder möchten Sie ihm tatkräftig zu Leibe rücken, indem Sie zum Beispiel eine der o.g. Strategien anwenden?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen seriösen Börsenrückgang auszusitzen, versprechen Sie sich selbst dann jetzt, dass Sie vor allem ruhig bleiben werden. Auch wenn dieser Rückgang kräftig sein wird, auch wenn die Zeitungen schreiben, dass alles schlimmer als schlimm ist, auch wenn unterschiedliche Analysten verkünden, die Börse gehe nur noch weiter in den Keller. Zähne zusammenbeißen ist ein wichtiger Bestandteil des Anlegens!

 

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Andersherum denken

Letzten Montag konnten Sie in diesem Newsletter lesen, dass ich das Verhalten der Börse überhaupt nicht verstehe. Man liest häufig, dass die Börse vorausschaut. Ich sehe die Börse jedoch absolut nicht wie einen Markt, der vorausschaut. Ich betrachte sie eher als ein Phänomen, das darauf abzielt, Anleger frustriert und mutlos zu machen.

Die Börse hilft Anlegern, die während eines starken Börsenrückgangs (wie Ende 2008) mutlos und ängstlich geworden sind, ihre Aktien zu Bodenkursen loszuwerden. Und sie euphorisiert Anleger erst nach einem starken Börsenanstieg, wenn die Kurse viel zu hoch sind. Außerdem wiegt die Börse Anleger bei einer seitwärtsbewegenden Börse in den Schlaf.

Fünf Monate Frustration
Für Kurzzeitanleger (wie
DienstagTrader), die von einem steigenden und einem sinkenden Börsentrend profitieren, ist die inzwischen fast fünf monatelang seitwärtsbewegende Börse enorm frustrierend. Eine seitwärtsbewegende Börse ist für den Trendtrader dasselbe, wie eine sinkende Börse für einen Buy-and-Hold Anleger. Man verdient damit kein trockenes Brot, denn jedes Mal, wenn die Börse in eine Richtung zu gehen scheint, erweist sich das Signal als falsch. Und falsche Signale kosten Geld.

Kein unbedingt positives Bild, das ich hier oben male. Man könnte glatt die Neigung bekommen, sein Geld direkt auf ein Sparbuch einzuzahlen! Ein vernünftiger Mensch denkt allerdings gar nicht erst daran, denn Dank sei der EZB bringt uns das jetzt garantiert Verluste ein, und diese Verluste würden in den kommenden Jahren nur noch größer werden (siehe Artikel).

Immer andersherum denken!
Die Kunst ist meiner Meinung und Erfahrung nach, sich niemals von der Börse entmutigen zu lassen, immer durchzuhalten, Disziplin zu zeigen. Nicht leicht! Hierbei ist es sehr nützlich, das Motto eines sehr geschätzten Kollegen und Optionsstrategen zu beherzigen. Sein Motto lautet: Immer andersherum denken!

Um auf die frustrierende DienstagTrader Periode zurückzukommen: Je länger eine frustrierende Periode andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die nächstfolgende Periode fantastisch wird. Die Börse kann und wird sich nämlich nicht ewig weiter seitwärtsbewegen.

Als erfahrenster DienstagTrader mache ich mir nicht so schnell Sorgen. Aber auch in mir als Privatanleger tun sich jetzt enorme Frustrationen auf. Und gerade das ist für mich ein Signal dafür, dass ich andersherum denken muss. Gerade diese Frustration ist ein perfektes Zeichen dafür, dass die Börse sich in den kommenden sechs Monaten wieder kräftig auf- oder abwärts bewegen wird und dass wir insbesondere mit DienstagTrader-Trend eine fantastische Phase erleben werden.

Können Sie andersherum denken?
Sind Sie ein seriöser Kurzzeitanleger mit einer Langzeitvision? Jemand, der bei steigendem und sinkendem Börsentrend Gewinn machen will? Jemand, der in schlimmen Phasen in der Lage ist, „andersherum“ zu denken? Dann können Sie Ihr Vermögen mit DienstagTrader-Trend enorm wachsen lassen.
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Garantierter Verlust

Belgier parken Rekordsumme auf Sparbüchern„. Diese Nachricht las ich am Montag in einer belgischen Zeitung. Die Belgier haben im letzten Jahr ganze 23 Milliarden Euro auf ihre Sparbücher eingezahlt und haben damit ein Gesamtsparguthaben von 172 Milliarden Euro. Allein schon die einfache Tatsache, dass etwas so massenhaft geschieht, ist bereits ein erstes Zeichen dafür, dass es keine gute Idee ist.

Des Weiteren ist es auch frappant, dass so viele Menschen sich für einen garantierten Verlust der Kaufkraft entscheiden. Diese sparenden Belgier (in Deutschland ist es auch nicht anders) bekommen durchschnittlich 2% Zinsen und zahlen dafür dann auch noch 15% Steuern. Und das, obwohl die offizielle belgische Inflation im Dezember bei 3,1% lag. Das Sparguthaben dieser braven Sparer verliert damit jedes Jahr durchschnittlich 1,4% an Wert. Und das basiert dann noch auf die derzeitige Situation, während die Inflation eine steigende Tendenz verzeichnet.

Noch frappanter ist allerdings, dass so viele Menschen ihr Geld denselben Banken anvertrauen, die das Geld ihrer Sparkunden bis 2008 in wertlos verpackte Hypotheken investierten, um so ihre eigenen Boni in die Höhe treiben zu können. Alles vergeben und vergessen? Wieder absolutes Vertrauen in Banken? Oder setzen die Menschen doch auf eine Regierung die Garant steht? Und das, obwohl die belgische Staatsverschuldung die 100% des BNP übersteigt?

Im Dezember 3,1% Inflation, obwohl von der OECD für das Jahr 2010 ein Wirtschaftswachstum von 2% erwartet wurde. In Spanien stieg die Inflation im Dezember auf 2,9% und dort erwartete man für 2010 überhaupt kein Wirtschaftswachstum. Inflation ist in einem normalen Wirtschaftszyklus ein Phänomen, das bei einer überhitzten Wirtschaft auftritt. In Belgien und Spanien tritt gerade Inflation ein, obwohl es kein oder kaum Wirtschaftswachstum gibt. Das resultiert in einem wahren Albtraum. Dieser Albtraum heißt Stagflation.

 

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Was wird den Goldpreis definitiv zum sinken bringen?

Wir haben Gold und Silber in den vergangenen Wochen schon viel Aufmerksamkeit geschenkt (hier finden Sie die früheren Artikel). Einerseits, weil wir es wichtig finden und unterstreichen wollen, dass die traditionelle Strategie, sein Geld sicher auf einem Sparbuch zu führen in den kommenden Jahren eben nicht sicher sein wird. Andererseits gibt es ganz einfach viel über Gold und Silber zu lesen, zu denken und damit auch zu berichten.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten auf Gold „shorten“
Vergangenes Wochenende habe ich einen Bericht gelesen, in dem die Frage behandelt wurde, was passieren muss, damit der Goldpreis definitiv zu sinken beginnt.
Oder stellen Sie sich vor, Sie möchten auf einen sinkenden Goldpreis setzen; was müsste passieren, um damit Geld verdienen zu können?

Das ist interessant, denn andersherum zu denken, verleiht einem eine gute Perspektive. Ich nenne Ihnen im Folgenden zwei wichtige Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um den Goldpreis herabsenken zu können:

1. Die Finanzkrise muss definitiv beendet sein
Die Arbeitslosigkeit muss zurückgehen, Haushaltsdefizite müssen verschwinden, Zentralbanken müssen mit dem Gelddruck aufhören und die Wirtschaft muss ein gesundes Wachstum verzeichnen (also durch Wachstum im Privatsektor und nicht durch Regierungsausgaben).

2. Die realen Zinssätze müssen positiv werden
Wenn Sie derzeit Geld auf ein Sparbuch einzahlen oder eine fünf Jahre laufende Staatsanleihe kaufen, dann sind die Zinsen nach Abzug der Steuern und nach Abzug der tatsächlichen Inflation negativ. Negative Zinserträge halten Menschen von Sparbüchern fern.

Im Grunde müssten Politiker und Zentralbankiers also plötzlich vernünftig und mutig werden. Ländern, Banken und Unternehmen, die zu sehr über ihren Verhältnissen gelebt haben, sollten nicht geholfen werden und sie sollten Bankrott gehen. Gleichzeitig müsste die EZB die Zinssätze anheben. Selbstverständlich nur bei tatsächlicher Deflation (die von Zentralbankiers so gefürchtet wird). Die Folge könnte eine einige Jahre andauernde kräftige Depression sein und anschliessend dann wieder Licht am Ende des Tunnels.

Glauben Sie daran?
Ich nicht. Seit Ausbruch der Krise haben Politiker konsequent das Entgegengesetzte des schlichtweg Nötigen getan. Ein Loch wird mit einem anderem gestopft; ein Kredit wird genutzt, um einen anderen zu tilgen und am Ende wird der Gesamtschaden nur noch grösser. Die Amerikaner haben dafür eine grossartige Redewendung: „Kicking the can down the road“. Nur dass „the can“ mit jedem Mal, das man ihn „down the road“ tritt, schwerer wird. Man kann ihn immer weniger weit schiessen und schliesslich bleibt das Ding eines Tages einfach liegen. Und dann ist es endgültig zu spät…

Alle Voraussetzung für einen kräftigen Anstieg
Das Fazit dieser Analyse ist darum auch folgendes: Es ist finanzieller Selbstmord, auf einen sinkenden Goldpreis zu spekulieren. Der Grund ist ganz einfach der, dass Politiker und Zentralbankiers auch weiterhin die perfekten Voraussetzungen für einen kräftigen Anstieg des Goldpreises schaffen werden. Darum ist es also clever, einen Teil unseres Geldes sicher in physischem Gold (und Silber) anzulegen.

Eröffnen auch Sie ein Goldkonto
Ich habe mich für ein Konto bei Goldmoney entschieden, weil es mir die beste Kombination aus Sicherheit und Komfort bietet.
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Das Eröffnen eines Kontos ist übrigens sehr einfach. Wir haben zur Sicherheit dennoch eine deutsche Anleitung verfasst.
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Worin wir in den kommenden Jahren NICHT investieren werden

Wir stehen dem einfachen Sparbuch in den kommenden Jahren sehr negativ gegenüber. Die tatsächlichen Zinsen (nach Steuern und Inflation) sind schon jetzt schlecht und wir erwarten, dass dies so bleiben wird oder sogar noch schlimmer werden wird. Mit einem Sparbuch kann man sich, anders ausgedrückt, sicher sein, in den nächsten Jahren Schritt für Schritt ärmer zu werden.

Hände weg von Anleihen
Aus demselben Grund halten wir uns fern von Anleihen. In Anleihen zu investieren ist nichts anderes, als jemand anderem gegen einen festen Zinssatz Geld zu leihen. Einen festen Zinssatz zu bekommen, ist in dieser Zeit absolut uninteressant. Außerdem muss man gut aufpassen, wem man sein Geld leiht. Wir würden nie und nimmer in Anleihen von Banken, Versicherungsgesellschaften oder dem Staat investieren (wir würden diesen Einrichtungen also kein Geld leihen). Zu hohes Risiko.

Der Konsument aus dem Westen
Wir wollen auch auf KEINEN Fall in teure Aktien, in Aktien von Unternehmen die keinen Gewinn verbuchen oder in Aktien von Banken und Versicherungsgesellschaften investieren. Außerdem werden wir nicht in Unternehmensaktien investieren, dessen Firmen sich komplett auf den amerikanischen und/oder europäischen Konsumenten richten. Auf den warten unserer festen Überzeugung nach nämlich schwere Jahre, in denen er jeden Cent drei Mal umdrehen muss.

 

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