Es ist nur ein kleiner Abgrund

In den vergangenen Tagen haben die Medien ausführlich über den amerikanischen Fiscal Cliff berichtet. Und natürlich taten sie es, ohne sich auch nur eine Sekunde in die Zahlen zu vertiefen. Auch in einem Winterloch müssen die ohnehin begrenzten Nachrichten am besten ein bisschen sensationell sein!

Es geht also um den fiskalen Abgrund in den die USA gestürzt wären, wenn keine Einigung stattgefunden hätte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, dass wir gestern nur knapp dem Ende der Welt entkommen sind.

Weniger als die Hälfte des Haushaltsdefizits
Es geht um die insgesamt 600 Milliarden Dollar Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen. Das ist viel Geld, aber es ist gleichzeitig auch weniger als die Hälfte des jährlichen amerikanischen Haushaltdefizits. Ohne eine Einigung zwischen Obama und den Republikanern, wären Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen also automatisch eingetreten.

Und dann würden die USA 2013 exakt dasselbe tun, was so gut wie jedes europäische Land in den vergangenen Tagen getan hat. Sparmaßnahmen mit der Salamitechnik und Steuererhöhungen mit dem sog. Ziel, das Haushaltsdefizit zurückzudrängen. Was natürlich nicht gelingt. Und was der Wirtschaft natürlich den Hals umdreht.

Es verändert sich nichts
Wie erwartet, wurde sich im letzten Moment auf irgendeinen Kompromiss geeinigt, bei dem eine Einigung über Sparmaßnahmen sogar um zwei Monate aufgeschoben wurde. Erleichterung soweit das Auge reicht! Das bringt jedoch alles nichts. Denn das Haushaltsdefizit wird riesig bleiben und die Staatsschulden werden weiterhin stark steigen.

Wenn in den vergangenen Wochen eine Sache sehr deutlich geworden ist, dann ist es, dass Demokraten und Republikaner komplett entgegengesetzter Ansicht sind. Und dass die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Regierung in den kommenden vier Obama-Jahren einschneidende Maßnahmen ergreifen wird, um die Wirtschaft wieder in die richtige Spur zu geleiten, bei weniger als 0,01% liegt.

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Sieben unruhige Wochen. Fasten your seatbelts!

Haben Sie schon über den Fiscal Cliff gelesen? Das ist eine Reihe von Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen, die am 1. Januar 2013 in den USA in Kraft treten. Man erwartet, dass diese Maßnahmen die amerikanische Ökonomie direkt in eine kräftige Rezession drücken werden.

Obama muss nun sofort beginnen mit sehr frustrierten Republikanern einen Deal zu schließen, um diesen drohenden Fiscal Cliff zu umgehen. Die politische Landschaft in den USA kennend, heißt das, die Börsen sind gelähmt in der Angst, dass das misslingt.

Hinzu kommt noch, dass das Bild aus der Eurozone auch Ängste schürt. Gerade jetzt, wo immer schlechtere Zahlen auch aus den starken Euroländern kommen.

Heftige Kursrückgänge bis Ende 2012
Ich erwarte, dass die Politiker in den USA ungefähr am 30.Dezember (im allerletzten Moment also) eine Deal schließen, um das Fiscal Cliff zu umgehen. Und was wir in den Monaten danach sehen werden ist eine Neujahrsrallye, eine Rallye der Erleichterung.

Aber erst kommen sieben unruhige Wochen, in denen die Börsen kräftig fallen können. Ich beschrieb Ihnen Montag schon in dem Artikel die Indizien, dass ein Börsenrückgang kommt. Die Anzeichen haben sich, durch die schlechten Tage an der Börse, gestern und vorgestern, noch verstärkt.

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Ich erwarte, dass wir mit dieser einzigartigen Strategie nun 6 goldenen Monaten entgegen gehen. Die vergangenen zwei Tage waren schon hervorragend.
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Es geht um das Prinzip
Wie sie es machen ist nicht wichtig, aber kümmern sie sich darum, dass Sie während eines heftigen Kursrückgangs nicht nackt mit Aktien dastehen. Das Risiko, dass Sie (auch durch hysterischen Medien) nervös oder frustriert werden, ist riesengroß. Vorbeugen ist besser als heilen…

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Gezanke über ein winziges Miniproblem

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Mitwirkung Deutschlands am Euro-Rettungsschirm ESM und am Fiskalpakt soeben unter Auflagen gebilligt. Und in den Niederlanden wird heute gewählt. Ich habe die Debatten dort in den vergangenen Wochen bewusst verfolgt. Europa ist ein wichtiges Wahlthema und darum wollte ich wissen, was die Spitzenkandidaten dazu zu sagen hatten.

Das was ich sah, hatte ich nicht anders erwartet. Sie hätten das Thema anstelle von Europa auch ebenso gut Griechenland nennen können. Wird die Niederlande Griechenland noch einmal Geld leihen (= geben) oder nicht. Jedes Mal dieselbe Diskussion, obwohl die Situation genauso simpel ist, wie sie auch unvermeidbar ist.

Griechenland ist ein bankrottes Land, das nicht mehr zu retten ist. Punkt.
Das bereits an Griechenland geliehene Geld können wir abschreiben. Punkt.
Griechenland wird den Euro verlassen, führt die Drachme wieder ein und devalviert stark. Punkt.

Aber Griechenland ist nur ein winziges Miniproblem. Ein Fliegenschiss. Wenn wir es mit Spanien vergleichen. Das Spanien, über das ich die Politiker in den Niederlanden nicht ein einziges Mal habe reden hören.

If you owe the bank $100, it’s your problem.
If you owe the bank $100 million, it’s the bank’s problem.

Griechenland hat ein Problem, denn das Land steckt tief in den Schulden. Die Schulden, die Spanien hat, sind viele male höher. Dadurch hat nicht nur Spanien, sondern auch die übrigen (nördlichen) Euroländer ein enormes Problem.

Wenn Spanien sich für Bankrott erklärt, ist das Elend nicht abzusehen. Die Spanier wissen das nur allzu gut. Und darum können sie Forderungen stellen. Spanien braucht ein gigantisches Hilfspaket. Sie werden das Hilfspaket zwar anfordern, aber nur dann, wenn die übrigen Euroländer ihren Forderungen entgegenkommen.

Also keine Troika (Mitarbeiter des IWF, der EU und EZB). Und keine Sparmaßnahmen, die Madrids Straßen zukünftig mit noch mehr verärgerten Bürgern säumen werden.

Die Frage ist, wie die Politiker aus Deutschland, den Niederlanden, Finnland etc. das der jeweiligen Bevölkerung verkaufen wollen. Im Falle der Niederlande wird es nach den Wahlen natürlich einfacher. Man präsentiert es ganz einfach als ein „neues, unerwartetes Vorkommnis“, so dass die Bevölkerung nur machtlos zuschauen kann.

Die niederländischen Politiker haben sich jetzt wochenlang darüber gezankt, ob sie einem ohnehin bereits hilflos verlorenem Land zusätzliche Hilfe bieten. Und sie haben mit keiner Silbe über die tickende Atombombe der Eurozone gesprochen: Spanien.

Ob das Dummheit oder verlogene Intelligenz ist, dürfen Sie natürlich selber beurteilen.

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Eine Spur der Zerstörung

Die griechische Wirtschaft befindet sich in einer tödlichen Abwärtsspirale. Selber schuld. Hätten Sie die Troika (IWF, EK, EZB) mal außen vor lassen müssen. Sobald nämlich insbesondere der IWF zu egal welcher Sache herangezogen wird, geht es unter Garantie schief. Diese Einrichtung hat in den vergangenen 50 Jahren eine Spur der Vernichtung hinterlassen, und das überwiegend in Ländern, in denen sich der durchschnittliche westliche Bürger sich darüber keine Gedanken macht.

Feste „Erfolgsstrategie“
Sie arbeiten dementsprechend auch nach einer festen „Erfolgsstrategie“. Sparmaßnahmen ohne Perspektive und Steuern anheben. Nicht unbedingt das Rezept für eine glückliche Zukunft. Ein Beispiel: Im September hob die griechische Regierung unter dem Druck der Troika die MwSt. auf Lebensmittel und Alkohol von 13% auf 23% an. Folge? Im Januar fielen die griechischen Steuereinnahmen satte 18,7% niedriger aus als ein Jahr zuvor.

In diesem Artikel habe ich Ihnen schon einmal von den Säulen berichtet, auf denen eine gesunde Wirtschaft stützt. Niedrige Steuern, freier Handel und eine stabile Währung. Je mehr wir davon abweichen, desto ungesünder wird die Wirtschaft. Griechenland ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sogenannte Spezialisten (IWF) eine ungesunde Wirtschaft in kurzer Zeit komplett dem Erdboden gleichmachen. In anderen EU-Ländern wendet man die gleiche katastrophale Strategie an; dort jedoch viel weniger drastisch, und dadurch dringt der Effekt auch langsamer durch.

Nächste Woche schon Krise?
Griechenland kann unmöglich überleben. Wenn die EU-Politiker nächste Woche beschließen, Griechenland erneut 130 Milliarden Euro zu leihen, verlieren wir erneut einen Batzen Geld, und die griechische Bevölkerung muss nur noch länger unter den katastrophalen Maßnahmen leiden, die die Troika ihnen aufzwängt.

Wenn nächste Woche allerdings Streit entsteht (zwischen der EU und Griechenland und dann zwischen den EU-Ländern untereinander), ist alles möglich. Und der Euro könnte in kürzester Zeit einen enormen Dämpfer davontragen. Besorgen Sie sich ausreichend Gold und Silber!

 

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Euro wird zerbrechen oder im Wert sinken

Die Griechen müssen einen Plan vorlegen, mit dem sie zusätzliche Einsparungen realisieren wollen. Die Geduld Merkels und Sarkozys hat ein Ende gefunden. Sollte diese Woche nichts von den Griechen kommen, dann bekommen sie kein Geld mehr. Dann gehen sie natürlich Pleite und verlassen wahrscheinlich den Euro.

Ich weiß nicht wie Sie das sehen, aber warum müssen die Griechen jetzt schon wieder einen Plan vorlegen, obwohl das Problem bereits seit fast zwei Jahren bekannt ist? Was ist mit dem Plan passiert, der dafür gesorgt hat, dass in den vergangenen zwei Jahren viele Milliarden Euro Richtung Griechenland geflossen sind? War dieser Plan nicht gut genug? Oder haben die Griechen sich nicht daran gehalten? Kein Politiker der darüber spricht.

Der Plan war natürlich nicht gut genug. Genauso wenig, wie jeder andere Plan der EU und des IWF. Sparmaßnahmen ohne Reformierungen, ohne Zukunftsperspektive aber dafür mit massenhaften Steuererhöhungen. Das bringt nichts weiter als ein Schrumpfen der Wirtschaft und Konsumenten, die ihr Portemonnaie nicht nur zuhalten, sondern sich sicherheitshalber auch direkt draufsetzen.

Die Börsen lassen sich vom EU-Gezanke nicht länger in Panik versetzen. 2011 schoss die Börse noch immer dann hinauf und hinab, wenn ein Politiker oder Zentralbanker seinen Mund aufmachte. 2012 kann man erkennen, dass die Börse gelernt hat, dies zu durchschauen und nun ihren eigenen Weg geht.

Und das ist insbesondere für DienstagTrader fantastisch. In diesem Jahr hat diese besondere Strategie schon ungefähr 19% Rendite erzielt. Und das können nicht viele Aktienanleger von sich behaupten. Ich erwarte, dass wir mit DienstagTrader-Trend ein Spitzenjahr erleben werden, und dass wir über 100% erzielen werden. Klicken Sie hier, um von dieser eimaligen Strategie zu profitieren.

In Italien ist die Jagd auf Schwarzgeld und Steuerhinterzieher in vollem Gang. Es gibt viele Maßnahmen, die von haufenweise Beamten ausgeführt und kontrolliert werden müssen. Die Folgen sind ein Regierungsapparat, der nur noch unvollkommener funktioniert und Bürger, die ihr Schwarzgeld verstecken und keine Ankäufe mehr für über 1.000€ tätigen.

Die „Lösung“ der Politiker sind mehr Regeln und mehr Bürokratie, obwohl es im Gegenteil eher weniger werden müssten. Höhere Steuern, obwohl es eher niedrigere sein müssten. Mehr Aufwand, obwohl es eher weniger sein müsste. Wer gut aufpasst sieht, dass es gerade in so gut wie allen Ländern schief geht. Der Euro ist entweder dazu verdammt zu zerbrechen oder einen kräftigen Wertverlust durchzumachen. Schützen Sie sich. Kaufen Sie Gold und Silber!

 

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Ich hoffe, dass Ihre Erwartung wahr wird

„Ich hoffe, dass Ihre Erwartung über den Zusammenbruch des amerikanischen Anleihenmarktes sich bewahrheitet.“ Diese Leserreaktion erreichte mich letzte Woche. Dieser Leser investiert sein Geld also einzig aufgrund einer meiner Erwartungen. Das finde ich schade. Es ist für jeden Anleger doch so wichtig, sich seine eigene Meinung zu bilden. Wenn man in etwas investiert, weil ein anderer davon überzeugt ist, gerät man langfristig absolut in Schwierigkeiten. Selbst wenn es nur darum geht, dass Sie nie etwas dazulernen.

Was unsere Anleihenstrategie angeht, müssen Sie sich nur die Fakten ansehen. Sie sehen folgendermaßen aus:

  • Wenn man in Staatsanleihen investiert, leiht man sein Geld faktisch der Regierung des Landes.
  • Die amerikanische Staatsverschuldung ist inzwischen auf fast 15,3 Billionen Dollar herangewachsen. Über 100% des amerikanischen BIP.
  • Am 31. Dezember 2010 lag die Staatsverschuldung noch bei 14 Billionen Dollar. 2011 stieg die amerikanische Staatsverschuldung also um 1,3 Billionen Dollar.
  • Die amerikanische Regierung gab 2011 ganze 1,3 Billionen Dollar mehr aus, als in die Staatskasse hineinfloss.
  • 2011 nahm die amerikanische Regierung 2,3 Billionen Dollar ein und gab satte 3,6 Billionen Dollar aus.
  • Es gibt keinerlei Anzeichen für Sparmaßnahmen oder eine Reformierung seitens der amerikanischen Regierung.

Würden Sie Ihr Geld jemandem leihen, der bis zum Hals in den Schulden steckt? Jemandem, der jedes Jahr 55% mehr Geld ausgibt als jährlich eingenommen wird? Ich vermute nicht!

Der einzige Grund, aus dem Anleger in amerikanische Anleihen investieren, ist die Liquidität des Marktes. Denken Sie wirklich, dass die großen Jungs in Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit investieren und diese Anleihen tatsächlich die kompletten zehn Jahre halten? Sie stecken alle in diesem Markt, weil er so schön liquide ist. Ein idealer Ort, sein Geld eine Weile zu parken.

Bald alle gleichzeitig Richtung Ausgang
Bis dann bald die Hölle los ist und alle gleichzeitig den Ausgang suchen. Das wird auf jeden Fall passieren. Schauen Sie sich die obigen Fakten an. Es weiß nur niemand, wann das passieren wird. Könnte nächste Woche sein, könnte noch ein paar Jahre dauern. Oder irgendwann dazwischen.

Mit der Strategie in unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ werden wir hunderte Prozent Rendite erzielen. Vielleicht 2012. Vielleicht später. Aber dass wir diesen enormen Gewinn erzielen werden, steht für mich fest. Klicken Sie hier, wenn Sie auch dieser Meinung sind, und wenn Sie von dieser einmaligen Chance profitieren möchten.

 

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Wir warten auf ein Basta!

Mit unserer Anleihenstrategie warten wir bereits eine Weile geduldig darauf, dass die Zinsen auf amerikanische Anleihen bald stark steigen werden.

Es herrscht gerade der ganze Rummel um Italien und Spanien, obwohl es diesen Ländern finanziell viel weniger schlecht geht, als den Vereinigten Staaten. Die italienische Regierung gibt jedes Jahr 10% mehr aus, als sie einnimmt und hat jetzt Sparmaßnahmen angekündigt. Die amerikanische Regierung gibt satte 65% mehr aus, als sie einnimmt und dort gibt es keinerlei Anzeichen für substantielle Sparmaßnahmen!!

Italien kann nicht devalvieren
Der große Unterschied liegt natürlich darin, dass die Vereinigten Staaten neues Geld drucken können und so ihre Währung devalvieren können, während Italien am Euro festklebt. Und es sieht so aus, als würden Anleihenanleger nur aus diesem Grund italienische Anleihen abwerfen und die amerikanischen noch kurz festhalten.

Frage ohne Antwort
Wenn man jedoch weiß, dass ein Land unbegrenzt Geld druckt und demnach bewusst Inflation kreiert, wer kommt dann noch auf die Idee, Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit zu kaufen, um dafür dann anschließend 3% Zinsen zu bekommen? Wenn man am Ende der Laufzeit je 1.000$ pro Anleihen zurückbekommt, kann man sich für diese 1.000$ nur noch halb so viel kaufen wie jetzt gerade.

Auf diese Frage haben wir keine Antwort. Es ist ganz einfach ebenso unbegreiflich wie die Frage, warum Anleger das 50-fache des Gewinns für eine Aktie zahlen.

Wende?
In der vergangenen Woche entwickelte sich der amerikanische Anleihenmarkt in eine für uns gute Richtung. Auf den Kursgraphiken sahen wir außerdem positive Divergenzen zwischen den Kursen und diversen Indikatoren. Das kann darauf hinweisen, dass jetzt eine kräftige Bewegung in Gang gesetzt wurde. Es wäre höchste Zeit dafür.

Es kann also gut sein, dass wir bald den Anfang der großen Kursbewegung sehen werden, die wir bereits seit einiger Zeit erwarten. Erweist es sich doch als anders, warten wir geduldig ab.

Basta!
Der gesamte amerikanische Anleihenmarkt wächst jedes Jahr um 1.500 Milliarden Dollar. Das ist nämlich die Summe, die die Regierung jedes Jahr zu viel ausgibt und sich dann wieder leihen muss. Wir warten geduldig auf den Tag, an dem Anleiheninvestoren (diejenigen also, die ihr Geld der amerikanischen Regierung leihen) sagen: Basta! Und dann werden wir einen enormen Gewinn einfahren.
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Warum der Euro verdammt ist (2)

Ich habe in der vergangenen Woche einige sehr interessante Analysen gelesen. Eine befasst sich mit einer ausführlichen Erklärung darüber, warum der Euro geradezu dazu verdammt ist, auseinander zu brechen. Ich halte dies für derart wichtig, dass ich Ihnen diese Erklärung absolut nicht vorenthalten möchte. Ich habe versucht es so klar und verständlich wie möglich zu schreiben, aber es könnte sein, dass Sie hin und wieder sehr gründlich nachdenken müssen.

Diese Woche Teil 2:

Spanien ist der Dumme und der Euro wird der nächste sein
Letzte Woche zeigte ich Ihnen an Hand einer einfachen wirtschaftlichen Tatsache, warum die spanische Wirtschaft (und auch die der anderen PIIGS Länder) sich in einer ausweglosen Situation befindet (
Sie können den Artikel hier nochmals lesen). Die Schlussfolgerung dieser Analyse ist einfach: Wenn die spanische Regierung heftige Sparmaßnahmen treffen sollte, wird höchstwahrscheinlich eine Rezession eintreten. Damit würden Steuereinnahmen sinken und es würde noch länger dauern, bis das Haushaltsdefizit unter Kontrolle ist. Wenn die Regierung weiterhin genauso viel Geld ausgibt wie gehabt, wird sie an den Kapitalmärkten kein weiters Geld mehr leihen können. Eine ausweglose Situation.

Enorme Summen
Die Länder am Mittelmeer befinden sich in dieser Situation, aber das bedeutet nicht, dass das Problem nicht auch zu uns herüberschwappen könnte. In unserem gratis Bericht „Sei vorbereitet und habe einen Plan“ haben wir bereits erwähnt, wie viel Geld allein die deutschen Banken den PIIGS Ländern in Form von Staatsanleihen geliehen haben. Ganze 586 Milliarden Euro! Französische Banken ganze 911 Milliarden Euro und englische Banken haben den PIIGS Ländern 398 Milliarden geliehen.

Obligatorische Solidarität
Zum Teil ist es so, dass zum Beispiel die deutsche Regierung geradezu dazu verpflichtet ist, sich den PIIGS Ländern gegenüber solidarisch zu verhalten. Andererseits ist es jedoch auch so, dass viele Deutsche es mehr als satt sind, andere Länder zu unterstützen die es selber vermasselt haben. Ein deutscher Leser der Financial Times schrieb in einem Leserbrief zum Beispiel, dass viele Deutsche die Nase voll davon haben, gemeinsam mit Ländern wie Griechenland oder Frankreich in einer Währungsunion zu stecken. In Griechenland streiken Beamte massenhaft, weil sie nicht mehr mit 50 Jahren in Rente gehen können und in Frankreich wird gestreikt, weil das Renteneinstiegsalter von 60 auf 62 Jahre erhöht werden soll. Viele Deutsche wollen zurück zur D-Mark und betrachten die Schweiz als Vorbild für ein Land, das seine eigene, superstarke Währung besitzt und einen starken Exportsektor hat.

Abschaffung des Euro?
Die Frage ist nun, was geschehnen wird, wenn die Probleme der PIIGS Länder sich als unüberwindlich herausstellen. Einerseits würden diese Länder lieber ihre eigene Währung haben weil sie diese dann abwerten könnten um dem Export einen Anstoß zu geben. Andererseits hätten die nördlich gelegenen Länder keine Lust den Süden zu unterstützen. Beide Aussichten sprechen für eine Abschaffung des Euro. Die Banken aber gingen in einer solchen Situation enorme Risiken ein, für die die Steuerzahler am Ende wieder geradestehen müssten.

Für ein Übel entscheiden
Die Politiker werden auf jeden Fall heiße Füße bekommen. Und wenn das passiert, sollte man besser auf die verrücktesten Dinge vorbereitet sein. Der Euro könnte ohne weiteres auseinander brechen. Wenn die Politik einen kühlen Kopf behält und der Euro weiter existiert, wird sie keinen anderen Ausweg sehen, als die südlichen EU-Länder finanziell zu unterstützen. Die Geldpressen müssten hierfür auf vollen Touren laufen. Welches der beiden Szenarien auch eintreten mag, wir als Bürger werden ganz schön daran zu knacken haben.

 

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Was hat sich jetzt eigentlich alles so sehr geändert?

Das fragt man sich, wenn man sieht, wie nervös die Börsen in weniger als einer Woche Zeit geworden sind. Das alles wegen Griechenland, das 1,5% der europäischen Wirtschaft darstellt und beinahe 0% der Weltwirtschaft? Ein Land, von dem bereits seit Januar bekannt ist, dass dort etwas nicht stimmt? Warum wurden die Börsen dadurch vor einem Monat noch nicht nervös?

Ich habe in der vergangenen Woche eine ausführliche Literaturstudie betrieben und bin zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gekommen, die nun eigentlich allesamt wieder einstürzen. Das, was gerade mit dem Euro geschieht, betrachte ich als nichts anderes als reine Marktmanipulation bei der versucht wird, Nervosität in Bezug auf den Euro zu schüren. Vor vier Monaten machte sich noch niemand Sorgen um Griechenland oder den Euro und der EUR/USD lag über 1,50.

Logik weicht der Emotion
Jetzt macht der Markt sich Sorgen über Spanien und Portugal, obwohl deren Situation objektiv betrachtet viel weniger beunruhigend ist als die griechische. An der finanziellen Situation dieser Länder hat sich innerhalb der vergangenen vier Monate kaum etwas geändert. Über die Vereinigten Staaten und Großbritannien scheint sich derzeit niemand Sorgen zu machen. Alle flüchten sogar in den „sicheren“ Dollar. Wie kann es sein, dass die Märkte durch Spanien und Portugal augenscheinlich so nervös werden, obwohl es des Vereinigten Staaten und GB finanziell noch ein Stück schlechter geht? Warum macht sich scheinbar niemand Sorgen um die Vereinigten Staaten? Nur weil die Fed gerade ohne Ende Geld druckt?

Die Briten werden 2010 ein Haushaltsdefizit von ganzen 12% haben. Sollten die Griechen ihre Sparmaßnahmen tatsächlich durchboxen, ist GB in Europa bald mit Abstand das Land mit den schlechtesten Zahlen. Wie kann es sein, dass sich darüber niemand aufregt? Die Antwort ist ganz einfach: Logik hat ganz einfach Platz gemacht für Emotionen und Manipulationen.

 

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Der Weg aus der Wirtschaftsmisere

Wenn wir Politikern und Bankiers Glauben schenken müssen, gibt es nur wenige Wege, die uns aus der wirtschaftlichen Misere führen. Der wichtigste ist „Hilfe“, bei der die Regierung (Politiker) mit viel nicht vorhandenem Geld die Wirtschaft unterstützt. Ob das am Ende wirklich „Hilfe“ war, bleibt offen. Im Grunde ist es wie ein Fieber mit chemischem Müll unterdrücken…letztendlich bleibt man krank UND man hat im Körper noch zusätzliche Schadstoffe bekommen. Sprich: Das Problem bleibt und in der Zwischenzeit schwellen die Probleme nur weiter an. Das Kapital für das Zinsen gezahlt werden muss, nimmt immer weiter zu.
Die andere politische „Hilfe“ sind Kürzungen und Sparmaßnahmen auf allen Gebieten. Außer natürlich in den Bereichen, die Beamte und Politiker direkt betreffen. Beinahe nirgendwo ist zu lesen, wie man aus der Wirtschaftskrise kommt indem man sich auf die (neue) Lage einstellt, indem man effizienter produziert und indem man mehr Gewinn durch mehr Umsatz macht. Einfach ausgedrückt: härter und länger arbeiten.

Wachstum und Anstrengung zählen nicht mehr
Es scheint beinahe so, als wäre die Wachstums- und Anstrengungsoption völlig von der Bildfläche verschwunden. Frankreich wirft Deutschland sogar vor, in den vergangenen Jahren zu viel gearbeitet zu haben und dadurch nun einen „unfairen“ Vorteil zu haben. Frankreich hingegen hat seinen Arbeitnehmern das gleiche Gehalt für eine 32 Stunden Woche gezahlt. Frankreich äußert seine Kritik öffentlich. Die PIGS Länder dürften im Grunde nicht mal an diese Kritik denken, geschweige denn aussprechen.  

Diese Länder haben in den letzten Jahren stark von den niedrigen Zinsen, die Deutschland ihnen auf EU Kredite großzügig gewährt hat profitiert. Deutschland, das als Anke der EU galt und gilt. Den PIGS Ländern wurde seit 2002 viel günstiges Kapital zur Verfügung gestellt und dennoch haben sie ihre Schulden kräftig ansteigen lassen. Im Gegenteil zu Deutschland war deren Produktionsapparat jedoch nicht lean and mean. Viel des geliehenen Geldes ging für „schöne Dinge“ drauf. Deutschland hat währenddessen seit 2002 seine Ausgaben gemäßigt.
Deutschland geht es also relativ gut, darf anderen Ländern, die dem günstigen Geld zum Opfer gefallen sind laut der europäischen Vorschriften jedoch nicht helfen.

Wie wir aus dieser Misere herauskommen ist ganz einfach…
Die PIGS Länder (aber auch wir) werden wieder konkurrieren müssen. Das heißt 42 Stunden arbeiten für einen 35 Stunden Lohn. Außerdem müssen Schulden abgezahlt werden und ganz richtig…es müssen auch bei nicht produzierenden Berufen, wie Beamten- und Politikerberufen Kürzungen hingenommen werden.

Es gibt keinen anderen Weg, als sich Wohlstand mit harter Arbeit zu verdienen. Wenn diese Länder (und wir) das nicht wollen, kann auch ich keinen einzigen Grund erkennen, warum Deutschland den PIGS Ländern zu Hilfe eilen sollte.

 

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