Hintergruende, die man kennen muss

Unten ein Kommentar eines Lesers. Eine sehr interessante Buchbeschreibung mit Schlussfolgerungen, die noch ein Stück weitergehen, als das, was Sie bis dato in unseren Artikeln lesen konnten.
Ich empfehle Ihnen absolut, die Beschreibung zu lesen. Am besten sogar zweimal!

„Hallo René,

Vor kurzem habe ich das Buch „Der Staatsbankrott kommt“ von Michael Grandt gelesen. Das Buch hat den passenden Untertitel „Hintergründe, die man kennen muss“. Während des Lesens habe ich oft an Sie gedacht.

Michael Grandt zeigt anhand vieler Beispiele, dass die Geschehnisse in Griechenland nur ein Vorgeschmack auf das sind, was uns noch bevorsteht. Aus dem Buch lässt sich ablesen, dass die Angst vor einem nationalen Banktrott ziemlich realistisch ist. Staatsausgaben, die sich doch immer wieder höher zu sein scheinen als wünschenswert, der daraus resultierende massenhafte Gelddruck, ebenso wie das schier uneingeschränkte Drucken, um „Opfern“ zu „helfen“, werden desaströse Auswirkungen auf die Inflation haben. Genauso, wie ich es häufiger in Ihrem Newsletter gelesen habe.

Aber dieses Problem betrifft nicht nur Deutschland. Wenngleich es aus deutscher Perspektive geschrieben wurde und als Warnung für den deutschen Konsumenten gilt, in Wirklichkeit müsste Deutschland sich innerhalb Europas (meiner Meinung nach) am wenigsten Sorgen machen. Eine Krise eines der wichtigsten Mitgliedstaaten oder der USA wird nicht auf dieses Land beschränkt bleiben. Jedes Land ist in Gefahr, und niemand weiß, wann es passieren wird.

Grandt geht noch einen Schritt weiter als Sie. Er stellt bei diesen düsteren Aussichten grundlegende Fragen:

  • Wie lange wird der Dollar noch als Reservewährung bestehen?
  • Wie lange wird es den Euro noch geben?
  • Wird wieder Inflation entstehen?
  • Dürfen wir von einer Währungsreform ausgehen?
  • Was lernen wir von Japan (1990)? Russland (1998)? Argentinien (2001)? Island (2008)? Simbabwe (2009)?  Dubai (2009/2010)?

Michael Grandt liefert eine sorgfältig ausgeführte und kohärente Analyse. Er beschreibt anhand aktueller Währungsreformen – es sind viel mehr als man denkt – wie man sich dagegen wappnen kann.

Seine Enthüllungen sind erstaunlich: Der Staat wird an unser Vermögen gehen, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht. Raffiniert und ausgeklügelt. Das hat er immer schon getan und wird es auch immer wieder tun. Schon allein weil Politiker aus der Vergangenheit scheinbar oftmals nichts lernen, oder weil man nur mit kurzzeitigen Lösungen agiert. Darin erkenne ich auch ihre Worte.

Eine Pleite des Staates oder unserer Währung wird uns alle persönlich treffen, wenngleich das nur wenige Menschen zu realisieren scheinen. Grandt beschreibt, was man wissen muss und wie man adäquat reagieren sollte.

Ich schreibe Ihnen diese Buchbeschreibung, weil ich dem mehr als klaren Fazit des Buches komplett zustimme: Gold und Silber kaufen! Genau das, was auch Sie sagen.

Am besten sogar Silber, weil – so schreibt Grandt – es schnell passieren kann, dass (genau wie 1933) wieder ein Verbot auf den Privatbesitz von Gold ausgesprochen wird. Damit könnte man die Rückkehr zum Goldstandard vereinfachen und  „fairer“ ablaufen lassen.

Er zeigt sogar Beispiele auf, wie man monatlich eine kleine Menge (reine) Silbermünzen oder kleine Barren kauft, sodass damit besser gehandelt werden kann. Als Alternative für Edelmetalle als Schutz vor Inflation nennt er „Value Stocks“, bzw. stark unterbewertete Aktien mit starker Vermögensposition. Genau solche Aktie, wie Sie sie mit TopAktien.de selektieren.

Die meisten Tipps aus dem Buch waren für mich als festen Leser Ihres Newsletters bereits bekannt.
Aber es ist dennoch schön, wenn man eine solide Analyse in Buchform bekommt, die bekräftigt, was man selber schon einige Jahre in einem (kleinen?) Newsletter liest.

Neben der Tatsache, dass ich das Buch von Grandt sehr lesenswert finde, möchte ich noch loswerden, dass die Tendenz Ihren Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ fast dieselbe ist:

  • Führen Sie keine Staatsanleihen
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Schulden möglichst gering sind
  • Setzen Sie Ihr Erspartes in Gold und/oder Silber um
  • In der Kategorie Aktien sollten „Value“-Aktien bevorzugt werden
  • Kaufen Sie nicht mit geliehenem Geld, sodass Sie Ihren Besitz verkaufen können, wenn Sie es wollen
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie einen kleinen Vorrat Silber/Gold griffbereit haben, sollte Ihre Bank auf einmal nicht mehr erreichbar sein.

Sein Schlussfazit lautet: Vertrauen Sie niemals dem, was Ihre Regierung oder öffentliche Behörden Ihnen raten oder versprechen. Vertrauen Sie nur sich selbst und Ihrem gesunden Menschenverstand.

Wo habe ich das gelesen, schon bevor dieses Buch erschien?“

 

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