Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen

In letzter Zeit sehe ich immer häufiger, dass Versicherer oder Banken Sparpläne mit langer Laufzeit und hohen Festzinsen anbieten.

Ihre Werbung soll auf potenzielle Kunden zuverlässig und vertrauenserweckend wirken. Die Oma, die für ihre Enkel sparen möchte, die liebevolle Mutter, die möchte, dass es ihrem Kind später einmal genauso gut geht wie ihr selbst. Mit idyllischen Bildern sollen die richtigen Emotionen erweckt werden.

Über zehn Jahre einen monatlichen Betrag einzahlen und dafür z.B. 2,75% Zinsen bekommen.

Was soll daran schon falsch sein?
Immer wenn Sie Ihr Erspartes einer Finanzeinrichtung überlassen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass dieses Institut das (normale und gesunde) Ziel verfolgt, Gewinn machen zu wollen.

Wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen 2,75% zahlt, muss er das von Ihnen erhaltene Geld wieder für mindestens 4-4,5% anlegen können, um nach Abzug der Verwaltungs- und Werbekosten noch etwas Gewinn übrighalten zu können.

Die Regeln des Risikomanagements bei Finanzinstitutionen
Das Hauptaugenmerk einer Finanzeinrichtung liegt jedoch nicht nur darin, Gewinn zu machen. Dies soll laut Regeln eines guten Risikomanagements auch möglichst risikoarm vonstattengehen.

Kurzum, wenn eine Bank oder ein Versicherer Ihnen einen nahezu risikofreien Sparplan anbietet und dafür z.B. 2,75% Festzins zahlt, steht das Institut laut Regeln des guten Risikomanagements in der Pflicht, das von Ihnen erhaltene Geld selber auch nahezu risikofrei anzulegen.

Hier drückt der Schuh
Denn ich verstehe beim besten Willen nicht, wie ein Finanzdienstleister 4% Rendite auf das vom Sparer erhaltene Geld erzielen kann, ohne dabei eine gehörige Portion Risiko einzugehen.

Früher konnten Banken oder Versicherer das Geld, welches sie von Langzeitsparern bekamen einfach in Deutsche o.a. Staatsanleihen stecken und erhielten dafür 5% Zinsen.

Jetzt bringen diese sicheren Anlagen sogar weniger als 1% Zinsen ein. Und durch die niedrigen Zinsen bringen Unternehmensanleihen vertrauenswürdiger Multinationals (wie Unilever, Shell etc.) jetzt sogar weniger als 2% ein.

Mein Fazit
Mit einer Zinsrate von 2,75% verspricht ein Finanzinstitut den Kunden meiner Ansicht nach viel zu viel. Dadurch denken kleinere Sparkunden, dass sie auf Sicherheit setzen, obwohl sie im Grunde ein gehöriges Risiko eingehen.

Der andere Haken
Trotz des Entgegenwirkens hierzulande, wird die EZB früher oder später sehr viel Geld drucken. Mit dem Ziel, die Inflation in Richtung 3% zu steuern, um auf diese Weise den Wert der Kaufkraft des Euro herabzusenken und damit auch den Druck auf die europäischen Staatsschulden.

Wenn die Inflation schon allein auf 3% steigt, verbucht man mit solchen Sparplänen mit langer Laufzeit und festen Zinsen Verlust. Und wenn der Markt sein Vertrauen in den Euro verliert (wie gerade in Japan der Fall), dann wird dieser Verlust nur noch größer ausfallen.

Für Sparpläne gilt grundsätzlich…
…dass Sparprodukte mit langer Laufzeit und fester Verzinsung gut sind, wenn die Zinsen historisch betrachtet hoch stehen. Wenn die Zinsen niedrig stehen, sind diese Produkte gar nicht gut.

Derzeit sind Sparprodukte mit fester Verzinsung und langer Laufzeit meiner Meinung nach also eine sehr schlechte Idee.

Wenn der versprochene Zins hoch ist, gehen Sie unnötiges Risiko ein
Wenn Sie einen Anbieter eines Sparkontos finden, vergleichen Sie die Zinsen dann immer mit den Zinsen für (z.B.) eine deutsche Staatsanleihe mit gleicher Laufzeit.

Wenn eine Finanzeinrichtung für einen Sparplan mit zehnjähriger Laufzeit viel höhere Zinsen verspricht als die Höhe der Zinsen für eine deutsche Staatsanleihe, sollten Sie vorsichtig sein.

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Es ist nur ein kleiner Abgrund

In den vergangenen Tagen haben die Medien ausführlich über den amerikanischen Fiscal Cliff berichtet. Und natürlich taten sie es, ohne sich auch nur eine Sekunde in die Zahlen zu vertiefen. Auch in einem Winterloch müssen die ohnehin begrenzten Nachrichten am besten ein bisschen sensationell sein!

Es geht also um den fiskalen Abgrund in den die USA gestürzt wären, wenn keine Einigung stattgefunden hätte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, dass wir gestern nur knapp dem Ende der Welt entkommen sind.

Weniger als die Hälfte des Haushaltsdefizits
Es geht um die insgesamt 600 Milliarden Dollar Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen. Das ist viel Geld, aber es ist gleichzeitig auch weniger als die Hälfte des jährlichen amerikanischen Haushaltdefizits. Ohne eine Einigung zwischen Obama und den Republikanern, wären Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen also automatisch eingetreten.

Und dann würden die USA 2013 exakt dasselbe tun, was so gut wie jedes europäische Land in den vergangenen Tagen getan hat. Sparmaßnahmen mit der Salamitechnik und Steuererhöhungen mit dem sog. Ziel, das Haushaltsdefizit zurückzudrängen. Was natürlich nicht gelingt. Und was der Wirtschaft natürlich den Hals umdreht.

Es verändert sich nichts
Wie erwartet, wurde sich im letzten Moment auf irgendeinen Kompromiss geeinigt, bei dem eine Einigung über Sparmaßnahmen sogar um zwei Monate aufgeschoben wurde. Erleichterung soweit das Auge reicht! Das bringt jedoch alles nichts. Denn das Haushaltsdefizit wird riesig bleiben und die Staatsschulden werden weiterhin stark steigen.

Wenn in den vergangenen Wochen eine Sache sehr deutlich geworden ist, dann ist es, dass Demokraten und Republikaner komplett entgegengesetzter Ansicht sind. Und dass die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Regierung in den kommenden vier Obama-Jahren einschneidende Maßnahmen ergreifen wird, um die Wirtschaft wieder in die richtige Spur zu geleiten, bei weniger als 0,01% liegt.

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Das Gesetz von Stein

Wenn Sie sich die Präsentation von Grant Williams gut angesehen haben (nehmen Sie sich hier bitte wirklich etwas Zeit für!) , dann sind Sie auch zweimal Steins Gesetz begegnet. Das Gesetz von Stein ist gleichermaßen simpel als unumgänglich:

If something cannot go on forever, it will stop

Als 1637 eine einzige Tulpenzwiebel ganze 60 Gulden kostete, als 2007 die Immobilienpreise so hoch waren, dass es für junge Menschen utopisch wurde, ein Haus zu kaufen, als 1999 die Börse derart hoch stand, dass Nasdaq Aktien 100-mal den Jahresgewinn notierten, als… und so gibt es noch hunderte Beispiele von Situationen, die so unmöglich bleiben konnten. Alles zerplatzte Seifenblasen.

Klassischer Hype, aus Angst verursacht
In den vergangenen 30 Jahren haben Menschen gelernt, dass wenn man in bangen Zeiten echte Sicherheit haben will, nichts über amerikanische Staatsanleihen geht. Und so flüchten sich Anleger aus Unsicherheit direkt in diese Richtung.

Dass die USA inzwischen praktisch pleite sind und ihre Schulden unmöglich zurückbezahlen können, übersehen die Anleger dabei völlig. Ein klassischer Hype, aus Angst verursacht.

Sie können in Grant Williams‘ Präsentation auch erkennen, dass der Zinssatz in 200 Jahren noch nie so niedrig gewesen ist. Während gleichzeitig die Staatsschulden in 200 Jahren noch nie so astronomisch hoch gewesen sind.

Aus Angst und Unsicherheit haben sich Anleger massenhaft in Richtung Sparkonten und Staatsanleihen geflüchtet. Wenn Sie jetzt Ihr Geld für 10 Jahre an die USA ausleihen, dann erhalten Sie darauf 1,72% Zinsen.

Hunderte Prozente liegen zum Aufsammeln auf der Straße
Durch ihre Angst sind Anleger in großen dummen Schwärmen in die verkehrte Richtung geflüchtet. Denn Anleihen mit 1,7% Zinsen sind genauso teuer wie Aktien, die 58-mal den Gewinn notieren.

Es kann unmöglich so bleiben. Steins Gesetz ist deutlich. Wenn etwas nicht weiter so bleiben kann, hört es auf. Immer. Und dann zerplatzt die Blase. Mit einem Riesenknall.

In unserem Report   „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ helfen wir Ihnen auf gleichermaßen simple als konkrete Art von dieser einzigartigen Situation zu profitieren. Und hunderte Prozente von Gewinn zu machen. Bestellen Sie den Report hier.

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Die Seifenblase wird immer weiter gedehnt

Die aktuelle Eurokrise sorgt dafür, dass wir demnächst eine enorme Krise bekommen, wenn die größte Seifenblase der Welt platzt. Und wenn das geschieht, sind die Folgen nicht mehr absehbar.

Aufgrund der Eurokrise gehen Anleger seit einigen Monaten wieder massiv in Richtung „sichere“ amerikanische Staatsanleihen. Die Angst stellt seltsame Dinge mit den Menschen an. Es ist sogar so schlimm, dass Anleger nun für 10 Jahre ihr Geld der amerikanischen Regierung ausleihen und sich dafür mit 1,7% Zinsen begnügen.

An keinen Menschen der Welt
Ich persönlich würde keinem Menschen der Welt mein Geld für 1,7% Zinsen ausleihen. Und schon gar nicht dem amerikanischen Staat, der bis zum Hals in den Schulden steckt. Die Staatsschulden haben sich inzwischen auf 15,7 Billionen Dollar angehäuft und Obama und Konsorten geben jedes Jahr mehr als 1.000 Milliarden Dollar zu viel aus. Und wenn man die zukünftigen Verbindlichkeiten mitrechnet, lehrt einem das erst recht das Fürchten.

Uneingeschränkt Geld leihen, uneingeschränkt Geld ausgeben
Das große Problem ist nun, dass die amerikanischen Politiker durch die aktuelle Situation das Gefühl haben, dass sie uneingeschränkt Geld leihen können und das zu einem lächerlich niedrigen Zins. Beinahe kostenloses Geld, in unbegrenzten Maßen. Und natürlich erwarten sie, dass dies in ein, zwei Jahren noch immer so sein wird.

Dadurch unternehmen sie keinerlei Anstrengungen, um ihr riesiges jährliches Haushaltsdefizit zurückzuschrauben, und so vermehren sich die Staatsschulden noch weiter. Bis die Anleger irgendwann einmal realisieren, was für eine lächerliche Situation sie kreiert haben.

Was nicht ewig andauern kann, wird auch nicht ewig andauern
Niemals und nirgendwo. Die bereits jetzt schon enorme Seifenblase wird immer weiter gedehnt. Deren Zerplatzen wird einen enormen Knall verursachen. Einen Knall, auf den wir in Ruhe warten und der uns hunderte Prozente Gewinn erbringen wird.

Eine unvermeidbare Entwicklung, auf die Sie als Anleger unbedingt reagieren müssen. Und das können Sie zu einem Freundschaftspreis tun! Klicken Sie hier für mehr Info.

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Ein extra Grund, Aktien positiv zu betrachten

Hier habe ich Ihnen bereits einige Beispiele genannt, die darauf deuten, dass viele Unternehmen und Bürger in ihrem alltäglichen Leben kein bisschen Rezession, Depression oder Krise verspüren. Das einzige was sie von einer schweren Krise mitbekommen ist das, was in den Medien über die hohen Staatsschulden, stürzende Banken, zankende Politiker etc. berichtet wird.

Auch in diesem Newsletter sehen wir der Wirtschaft nicht unbedingt positiv entgegen. Aber sagt unsere Meinung dann nicht genau das Entgegengesetzte von dem aus, was wir im Alltag erleben? Keinesfalls.

Keine stürzenden Banken oder Länder
In diesem Artikel habe ich letzten Monat geschrieben, dass wir infolge stürzender Banken oder fallender Euroländer absolut keine Krise erwarten. Ich schrieb, dass es keinen Politiker oder Zentralbanker gibt, der sich trauen würde das zuzulassen und dass sie sich letztendlich dafür entscheiden werden, einer stürzenden Bank oder einem stürzenden Land Geld in den Rachen zu werfen. Dieses Geld befindet sich nicht, wie damals auch schon gesagt, in einer dafür vorgesehenen Spardose. Dieses Geld muss aus heißer Luft geschaffen werden. Gedruckt werden.

Schleichender Killer
Wenn man Geld druckt, folgt Inflation. Jedoch viel später. Inflation entsteht nicht unmittelbar nach dem Druck des Geldes, Inflation ist ein schleichender Killer. Sie kommt langsam, um dann anschließend plötzlich sehr schnell zuzuschlagen. Sobald dieses Stadium erreicht ist, ist es allerhöchste Eisenbahn. Bevor die Inflation sehr schnell ansteigt, nimmt das wirtschaftliche Leben der meisten Menschen und Firmen seinen gewohnten Lauf.

In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ teilen wir Ihnen auch mit, dass wir eine zunehmende Inflation erwarten und anhand dieser Erwartung erläutern wir Ihnen wie wir in den kommenden Jahren anlegen werden und (auch wichtig) was wir auf keinen Fall tun werden. Sollten Sie den Report noch nicht gelesen haben, bestellen Sie ihn dann jetzt.

K/G im Verhältnis zum Zins mit zehnjähriger Laufzeit
In diesem Artikel können Sie nachlesen, warum wir Aktien in den nächsten Jahren positiv betrachten. Ich habe diese Woche übrigens eine Graphik gesehen, in der das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von Aktien und einem Zins mit zehnjähriger Laufzeit dargestellt wurde. Aktien wurden in der Vergangenheit bereits viel günstiger (weiter gesunken) als jetzt, aber in all diesen Fällen lag der Zins mit zehnjähriger Laufzeit (weit) über 6,5%. Heute liegt er bei nicht einmal 2%!

Einfach ausgedrückt konnte man sein Geld früher bei negativem Börsenklima von der Börse nehmen, es für längere Zeit sicher zur Seite legen und dafür auch noch schöne Zinsen bekommen. Heute bekommt man lächerlich niedrige Zinsen, die nach Abzug von Steuern und Inflation sogar negativ sind!

Günstige Aktien gut laufender Unternehmen
Darum sind wir fest davon überzeugt, dass man letztendlich viel besser dran ist, wenn man in günstige Aktien von starken, sehr gut laufenden Unternehmen investiert. Genau das, was wir bei TopAktien tun. Einzelausgaben des „Top Aktien Reports“ sind leider ausverkauft, aber ein Abonnement bietet große Vorteile.
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Ein Bull Market, der noch Jahre andauern wird

Vergangenen Montag habe ich Sie mit diesem Artikel mit Ihrer Nase vielleicht auf ein Paar mögliche Tatsachen gedrückt. Bei einem Goldpreis, der schon zehn Kalenderjahre hintereinander höher notiert, erwartet nämlich niemand, dass Gold sogar mitten in einem Bull Market auch stark sinken kann.

Der Artikel war natürlich nicht dazu gedacht, Ihnen Angst einzujagen, aber Sie sollten realisieren, dass eine starke Preiskorrektur ohne Weiteres auch eintreten kann. Darum bleibt unser Prinzip, Gold und Silber zeitlich weitestgehend verteilt zu kaufen.

So entsteht eine vorübergehende Korrektur
Eine solche Korrektur entsteht vor allem dann, wenn zu viele Menschen Gold und Silber mit dem Ziel kaufen, „auf die Schnelle“ ein Vermögen damit verdienen zu wollen, und wenn die Leute, die Gold und Silber zum Schutz kaufen möchten, dadurch kurz mit neuen Käufen warten.

Dann entsteht an einem bestimmten Zeitpunkt eine Verkaufswelle, die endet, sobald der letzte Kurzzeitanleger wieder Lust hat zu kaufen. Dann nehmen Gold und Silber wieder den steigenden Trend auf.

Was wird Gold definitiv zum Sinken bringen?
Ich habe zu diesem Thema voriges Jahr bereits
diesen Artikel verfasst. Um den Goldpreis definitiv zum Sinken zu bringen, müssten Regierungen sich weltweit das Ziel setzen, ihre jeweilige Landeswährung stärker werden zu lassen, als die der anderen.

Jetzt erleben wir genau das Gegenteil. Regierungen geben ihr Bestes, um den Kurs ihrer Landeswährungen möglichst niedrig zu halten. Der kurzfristige Vorteil des günstigeren Exports bewegt sie dazu. Politiker und Zentralbanker haben gerade vor einer zu starken Währung Angst. Erinnern Sie sich an die panikartigen Reaktionen vergangenen Monat in der Schweiz und in Japan.

Staatsverschuldung reduzieren? Vergessen Sie´s!
Westliche Regierungen sollten nicht sparen des Sparens wegen, sondern ihre jeweilige Wirtschaft ausgiebig und gründlich umstrukturieren. Die Rolle der Regierung müsste drastisch reduziert werden und sie müssten sich vor allem auf die Abzahlung der Staatsschulden richten.

Zins stark erhöhen? Das wird´s nicht geben!
Zentralbanker müssten den Zins stark anheben, sodass der einfache Sparkunde wieder eine Realrendite für sein Sparkonto bekäme. Für die USA würde dies bedeuten, dass die Fed den Zins in Richtung 5,5% anheben müsste. Die EZB müsste den Zins auf 4,5% anheben.

Das Gegenteil passiert
Wie groß schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, das Politiker und Zentralbanker tun werden, was nötig ist? Ich schätze die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0,001%. Ich denke, dass genau das Gegenteil passieren wird. Der amerikanische Zins bleibt noch jahrelang auf 0%. QE3 kommt. Die EZB wird ihren Zins sicherlich nicht anheben und beim geringsten Gegenwind herabsenken. Obama wird noch mehr Geld ausgeben und die EZB druckt jede Woche Geld, um Staatsanleihen aufkaufen zu können.

Politiker und Zentralbanker tun alles, um den Bull Market von Gold und Silber noch jahrelang andauern zu lassen, und um den Gold- und Silberpreis möglichst weit hinauf zu jagen.

Gold auf 6200$. Silber auf 160$. Oder sogar höher?
Würden Gold und Silber während dieses Bull Markets gleich stark ansteigen, wie in den 70er Jahren, dann steigt Gold Richtung 6200$ und Silber Richtung 160$. Alles sieht jedoch danach aus, als würde der aktuelle Bull Market länger andauern und als könnten Gold und Silber sogar noch ein Stück höher steigen. Dieser Bull Market wird demnach auch Jahre dauern.

Verteilen Sie Ihre Käufe
Wie ich bereits des Öfteren geschrieben habe, verteile ich meine Käufe auf meinem
Goldmoney Konto zeitlich weitestgehend. Eine Korrektur nutze ich, um extra zu kaufen. Klicken Sie hier für weitere Informationen zum Öffnen eines Kontos bei Goldmoney.

 

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Wirtschaftliche Zahlen und Statistiken

Wenn ich mir Fernsehsender wie N24 und CNBC anschaue, fällt mir jedes Mal wieder aufs Neue auf, wie viel Aufmerksamkeit der Veröffentlichung von allerlei Wirtschaftszahlen geschenkt wird. Bei N24 höre ich häufig, dass „der heutige Tag spannend wird weil gleich die Wirtschaftszahlen von XYZ veröffentlicht werden“. Bei CNBC erscheint kurz vor der Veröffentlichung einer Wirtschaftszahl jedes Mal in großen Buchstaben der Begriff „Breaking News!!“ im Bild. Aber wie wichtig sind all diese Zahlen nun eigentlich?

Drei Gründe sie abzuschaffen
Ich habe letzten Monat in Marc Fabers „Gloom, Boom and Doom“-Bericht einen interessanten Leserbrief gelesen. Der Leser schrieb, dass es drei Gründe gäbe, warum Regierungen Wirtschaftsstatistiken führen:

  1. Die Regierungen wollen Gründe haben, in die Wirtschaft eingreifen zu können
  2. Sie wollen die Wirtschaft besser aussehen lassen als sie tatsächlich ist um damit ihr politisches Handeln in ein positiveres Licht zu rücken.
  3. Sie wollen die tatsächlichen Effekte der Inflation verbergen um damit die Ausgaben, die im Zuge der Inflation steigen (Renten, Arbeitslosengelder) unter Kontrolle zu halten.

Um nur kurz auf den letzten Punkt einzugehen: reden Sie doch mal mit Ihrer Familie, Ihren Freunden, Nachbarn und Kollegen und sagen Sie ihnen, dass ihre Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr nur um 1,6% gestiegen sind. Und achten Sie dann mal ganz genau auf ihre Reaktion!

Sir John James Cowperthwaite
Als Hong Kong 1961 noch eine britische Kolonie war, war Sir John James Cowperthwaite dort der Chef. Er ist der Mann, der dort den Kapitalismus eingeführt hat. Sir John weigerte sich Wirtschaftstatistiken anzulegen. Seiner Meinung nach führte dies nur dazu, dass allerlei Leute in Bürogebäuden sich in den freien Markt einmischen würden und das Ganze ins Verderben laufen würde. Britische Delegationen die die Lage Vorort erforschen sollten, wurden ohne jegliche Information zurück auf ihre Insel geschickt.

Zuerst 72% ärmer, jetzt 37%+ reicher
Er legte den Steuertarif auf 15% fest und machte keine Staatsschulden. Das Ergebnis: Der durchschnittliche Einwohner Hong Kongs war 1960 noch 72% ärmer als der durchschnittliche Brite. Im Gegensatz dazu war der Einwohner Hong Kongs 1997 (das Jahr in dem China die Kolonie übernahm) 37% reicher als der durchschnittliche Brite. Eine enorme wirtschaftliche Entwicklung! Und es sieht stark danach aus, als hätte Hong Kong diesen Vorsprung in den vergangenen 13 Jahren noch ausgebaut. Das Wirtschaftswachstum war hier nicht nur zum Vorteil der Reichen. Noch auffälliger ist, dass sich ungeachtet der Flat Tax (Einheitssteuer) von nur 15% insbesondere die Bevölkerung als Ganzes innerhalb der vergangenen 50 Jahre viel weiter entwickelt hat als die britische Bevölkerung.

Die Moral von der Geschichte
Wirtschaftszahlen bestehen (größten)teils aus Lügen und man benötigt überhaupt keine Wirtschaftsstatistiken um wirtschaftlichen Fortschritt zu verbuchen. Gleichzeitig können Anleger auf all diese Wirtschaftszahlen verzichten, denn die Sturmflut dieser Zahlen schlägt einem lediglich auf das Gemüt und die Börse würde sich ohne all diese Zahlen viel weniger nervös bewegen. Also: Abschaffen! Dann wären auch direkt einige dieser Bürogebäude voller Beamter überflüssig und gleichzeitig würde ein Teil der Sparmaßnahmen für die kommenden Jahre umgesetzt…

 

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Erschreckende Staatsschulden und Haushaltsdefizite (2)

Diese Woche bekam ich eine Mail von einem Leser, der meiner Meinung die Welt nicht mehr verstehen konnte. Er fragte uns, ob wir die Situation der Euroländer nicht einmal im Gesamten mit der der Vereinigten Staaten vergleichen wollten. Wahrscheinlich, weil er nicht verstehen kann, dass der Euro so dermaßen fällt, wo er sich daran erinnern konnte, dass es den Vereinigten Staaten finanziell doch noch viel schlechter gehen soll. In dem Artikel von vergangener Woche (klicken Sie hier, um ihn noch einmal zu lesen) schrieb ich nämlich nur über die Staatsschulden und Budgetausfälle in den Euroländern.

Als ich bei der Mail dieses Lesers einmal zwischen den Zeilen las, dann hat er prinzipiell vollkommen recht, und es ist normal, dass er von dem Ganzen überhaupt gar nichts mehr versteht. Denn warum die ganze Aufruhr über so ein kleines Land innerhalb der EU und über den Euro, wo doch die Eurozone insgesamt viel besser dasteht als Länder wie die Vereinigten Staaten oder das Vereinigte Königreich? Hierunter nun schon einmal eben die Zahlen der Eurozone im Ganzen und die der USA.

Ohne mit der Wimper zu zucken…
In den Vereinigten Staaten hat die Regierung in 2009 ungefähr 1400 Milliarden mehr ausgegeben als eingenommen wurden oder auch 10% des BIP. Hierdurch steigen die amerikanischen Staatsschulden auf $11,9 Billionen, oder gut 83% des BIP. Die 16 Euroländer hatten gemeinsam einen Budgetausfall von 6,3% des BIP, und die Staatsschulden betragen 78,7% des BIP.

Viel bessere Zahlen also als von den Vereinigten Staaten. Dass, wo doch die US Staatsschulden in 2010 mit schnellem Tempo auf 94% des BIP anwachsen werden. Obama präsentierte nämlich vor zwei Monaten ohne mit der Wimper zu zucken einen Staatshaushalt für 2010, in dem die Bundesregierung $3552 Milliarden ausgeben soll, wo gerade einmal $2381 Milliarden an Einnahmen erwartet werden. Wären die Vereinigten Staaten ein EU-Land, dann würden sie sofort in einem Atemzug mit den PIIGS-Ländern genannt werden.

Wie kann es dann sein, dass der Euro so unter Beschuss steht?
Und dass keiner mehr über die desolate finanzielle Situation der USA zu reden scheint? Das liegt teilweise daran, dass die USA nun einmal ein großes und mächtiges Land sind. Für die Rating-Agenturen scheint es kein Problem zu sein, dass Rating für kleinere Länder wie Griechenland, Portugal und Spanien zu senken; würden dies bei den USA aber wahrscheinlich erst dann tun, wenn niemand auch nur eine amerikanische Obligation mehr kaufen wollte.

Zum anderen Teil ist der Fokus auf die EU-Länder und auf den Euro auch auf die enorme Entscheidungsschwäche bei den europäischen Regierungsmitgliedern und Politikern zurückzuführen. Hätten sie direkt konsequent Nein zur Hilfe von Griechenland gesagt, dann wäre Griechenland jetzt wohl schon auf dem Weg weg vom Euro, und der Euro wäre zeitnah nur noch stärker geworden. Hätten Sie andererseits sofort gehandelt und ein Paket mit Stützungsmaßnahmen geschnürt, wäre auf den Währungsmärkten schon lange wieder Ruhe eingekehrt.

Aufmerksamkeit für USA kehrt bald von selbst wieder zurück
Wir brauchen uns über die Vereinigten Staaten jedoch keine Illusionen zu machen. Die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte und Medien wird sich bald von selbst wieder auf die enormen Budgetausfälle, die enormen Staatsschulden und vor allem darauf, wie es schon fast feststeht, dass die Staatsschulden in den kommenden zehn Jahren weiterhin enorm steigen werden, richten.

 

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Das Beste, was einem als Anleger passieren kann…

… ist eine Aktie zu entdecken, an der man klar erkennen kann, dass sie noch nicht von Analysten und Investitionsfonds entdeckt wurde. Am vergangenen Donnerstag haben wir unseren Abonnenten einen nagelneuen „Top Aktien Report“ geschickt, in dem wir unter anderem genau so eine Aktie entdeckt haben. Und das passiert uns wírklich nicht jeden Tag!

Könnte es noch perfekter laufen?
Eine supergünstige Aktie eines Unternehmens, das ungeachtet der Wirtschaftskrise nicht nur Gewinne verbucht, sonder auch starkes Gewinnwachstum verzeichnet. Und, als ob das noch nicht genug wäre, besitzt dieses Unternehmen Säcke voll Geld und hat keine Staatsschulden. Kann es noch perfekter laufen? Wir schätzen uns darum auch sehr glücklich, dass wir so eine großartige Aktie gefunden haben bevor sie auf den Radaren der großen Jungs erschienen ist. Wenn das nämlich bald geschieht, könnte der Kurs sehr schnell und sehr heftig in die Höhe schnellen.

So schnell kann’s gehen
Auch im Oktober und November hatten wir das Glück, Aktien zu finden, an denen wir sehen konnten, dass sie noch größtenteils unentdeckt waren. Beide Aktien wurden kurze Zeit nach der Selektion (schon ein Glücksfall, dass das so zügig geschah) auch auf den Radarschirmen der Profis sichtbar. Die im Oktober selektierte Aktie stieg binnen zwei Monate um 65% und die Novemberaktie benötigte sogar lediglich einen Monaten um im Kurs um ganze 80% zu steigen. Só schnell kann `s gehen, wenn eine Aktie erst einmal von den großen Jungs entdeckt wird.

Wollen auch Sie von dieser einzigartigen Situation profitieren?
Bestellen Sie dann schnell den nagelneuen „Top Aktien Report“.

 

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