Steigende Inflation steht jetzt wirklich bevor

Letzte Woche habe ich mir eine Präsentation vom Anleihekönig Jeff Gundlach angeschaut, die er während einer Anlagekonferenz hielt.

Er zeigt dort anhand einiger überzeugender Graphiken, dass die amerikanische Wirtschaft noch mindestens ein halbes Jahr, wahrscheinlich sogar noch ein Jahr weiter wachsen wird.

Außerdem zeigte er sehr deutlich, warum die Inflation in nächster Zeit steigen wird. Vier Graphiken mit vier Indikatoren, die jeder für sich zu rund 80% in Wechselwirkung mit der Inflation stehen.

Schauen Sie sich im Folgenden eine der präsentierten Graphiken an.

Diese Graphik zeigt eindeutig, dass der NY Fed Inflation Gauge (rote Linie) den offiziell veröffentlichten Zahlen eine Spur voraus ist. Die Inflation wird in nächster Zeit zunehmen.

Auch in der Eurozone
Dann habe gestern den untenstehenden Tweet von Jeroen Blokland gesehen, der drei Graphiken beinhaltet, die anzeigen, dass die Inflation in den kommenden Monaten auch in der Eurozone steigen wird.

Ein steigender Ölpreis, sinkende Arbeitslosigkeit, steigende Auslastung der Produktionskapazität. Das ist wohl so ziemlich eine Garantie für eine steigende Inflation.

Auf dem Niveau von 2000 und 2007
Insbesondere die steigende Auslastung der Produktionskapazität der Eurozone fällt für mich ins Gewicht. Schauen Sie sich die folgende Graphik einmal an:

Wir sehen an der blauen Linie, dass die Produktionskapazität auf das gleiche Niveau wie in den Jahren 2000 und 2007 angestiegen ist.

Inflation (schwarze Linie) wird eintreten.

Was bedeutet das?
Gold und Silber werden im Preis stark steigen. Gegenüber dem Dollar und gegenüber dem Euro.

Vor allem gegenüber dem Euro, denn die EZB belässt die Zinsen bei 0% und wird noch mindestens ein halbes Jahr Geld drucken.

Die Kurse von Gold- und Silberaktien werden noch viel höher steigen.

 

 

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Winzige Erholungen

Seit Mitte Februar erleben wir eine Börsenerholung. Prima.

Und Zufall oder nicht, seit Mitte Februar sinkt der Dollar im Verhältnis zum chinesischen Yuan etwas ab. Und Zufall oder nicht, seit Mitte Februar hat sich der Ölpreis von 29$ auf 35$ pro Fass erholt.

Die Börse könnte ein steigender Ölpreis jetzt freuen, aber in der Graphik oben ist sehr gut zu sehen, wie winzig klein diese Erholung ist.

Winzige Erholungen
Hinzukommt, dass die Weltwirtschaft derzeit flachliegt, und dass nach wie vor zu viel Öl produziert wird.

Selbst wenn der Ölpreis bei rund 35$ hängenbleibt, geraten viele Unternehmen, Banken und ölproduzierende Länder im immer größere Schwierigkeiten.

Und die Erholung des Yuan ist auch winzig. Und ist sehr wahrscheinlich die Konsequenz eines Angriffs der People’s Bank of China auf Spekulanten. Damit soll erreicht werden, dass die Spekulanten zur Schließung ihrer Short Positionen gezwungen werden. Spekulanten sollen also abgeschüttelt werden.

 

Ein solcher Angriff löst selbstverständlich nichts. Die PBOC kauf sich so nur etwas Zeit. Denn das grundlegende Problem ist und bleibt dasselbe, das ich Ihnen schon vor gut zwei Wochen in diesem Artikel genannt habe.

Stimmung an der Börse könnte jeden Moment kippen
Durch dieses Hickhack werden Chinas Währungsreserven nur noch schneller sinken. Und eine kräftige Abwertung des Yuan rückt immer näher.

Sobald der Markt dahinter steigt, wird die Stimmung wieder kippen.

Ich vermute daher, dass die derzeitige Börsenerholung bald endet. Dass wir schon sehr bald wieder Zustände wie im Januar erleben.

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