1 Bild das mehr sagt als 1.000 Worte

Haben Sie die Reaktionen zur sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff mitbekommen? Zwei Tage starker Börsenanstiege! Was war die Welt erleichtert darüber, dass wir nicht alle gemeinsam in den Abgrund gestürzt sind. Ein Dankeschön an die hart arbeitenden (in diesem Fall) amerikanischen Politiker! Und danke Obama, der sogar seinen Weihnachtsurlaub für uns alle geopfert hat!

Deal ist, dass viele Steuererhöhungen eingeführt werden und die Sparmaßnahmen später verhandelt werden. Rechts sehen Sie ein Diagramm, das mehr sagt als tausend Worte.

Denn die erzielte Einigung bringt der amerikanischen Staatskasse exakt 62 Milliarden Dollar zusätzliche Steuereinnahmen ein. Bei einem Haushaltsdefizit von ungefähr 1.200 Milliarden Dollar!

Ceteris paribus
Diese 62 Milliarden Dollar sind übrigens ceteris paribus. Will sagen, unter sonst gleichen Bedingungen gilt diese Summe. Bei Steuererhöhungen bleiben die Bedingungen jedoch nie gleich. Es gibt immer negative Folgen.

Am 4. Januar veröffentlichte das Congressional Budget Office (CBO) eine Meldung, aus der ich Ihnen die wichtigste Stelle nicht vorenthalten möchte. Sie lautet:

Relative to the laws in place at the end of 2012, we estimate that this legislation will reduce revenues and increase spending by a total of nearly $4.0 trillion over the 2013-2022 period.

Für jedermann verständlich formuliert, schreibt das CBO also, dass die bis dato erzielte Einigung den Effekt haben wird, dass das Haushaltsdefizit in den kommenden zehn Jahren jährlich durchschnittlich 400 Milliarden Dollar höher ausfallen wird. Die Staatsverschuldung wird nur noch schneller ansteigen!

Theater
Der ganze Rummel rund um den Fiscal Cliff, die ganzen Verhandlungen, Obama, der seinen Weihnachtsurlaub unterbrach, die Erleichterung der Medien und der großen Öffentlichkeit – alles ein großes skandalöses Theaterstück.

Und dieses Theaterstück ist noch nicht vorbei. Es geht bald mit den Verhandlungen über Sparmaßnahmen und dem sovielsten erneut erreichten Schuldendeckel weiter. In ein paar Wochen wird das Gleiche skandalöse Theaterstück erneut aufgeführt. Wieder von Anfang an. Und die Medien werden das Spielchen wieder komplett mitspielen.

Gigantisch hoch und schnell steigend
Die amerikanische Staatsverschuldung ist offiziell auf 16.432 Milliarden Dollar gestiegen. Über 100% des amerikanischen BIP. Und die Verschuldung steigt schnell weiter.

Die gigantisch hohe und schnell steigende Staatsverschuldung in Kombination mit den lächerlich niedrigen Zinsen machen den amerikanischen Anleihenmarkt zu einer Seifenblase historischen Ausmaßes. Eine Seifenblase, in dessen Vergleich die NASDAQ-Blase 1999 und die amerikanische Immobilienblase 2007 Kinderkram waren.

Und diese Blase kann jetzt jeden Moment zerplatzen. Die sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff hat in jedem Fall nicht zu einer Zunahme des Vertrauens in den amerikanischen Anleihenmarkt geführt. Denn Anleihenkurse sind gesunken.

Das einzige was Sie verstehen müssen…
Haben Sie jemals vom Zerplatzen einer Blase profitiert? Ich vermute nicht. Jetzt haben Sie die Chance.

Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um es vorhersehen zu können. Das einzige was Sie verstehen müssen, ist, dass niemand immer weiter uneingeschränkt viel mehr Geld ausgeben kann, als er einnimmt.

In unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ erklären wir Ihnen exakt, wie Sie ganz einfach vom Zerplatzen dieser Megablase profitieren können.

Ich habe fest vor, damit hunderte Prozent Gewinn zu machen. Sie auch?
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Sie müssen sich nur noch outen

Erinnern Sie sich an diesen Artikel, den ich Ihnen vor einer guten Woche geschickt habe? In dem Clip erklärt ein pensionierter Buchhalter Ihnen, warum das amerikanische Haushaltsdefizit unmöglich wettgemacht werden kann.

Und damit sagt er auch, dass die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren mindesten so schnell steigen wird, wie es in den vergangenen vier Jahren unter Obama der Fall war. In diesem Artikel habe ich Ihnen noch mitgeteilt, dass die USA satte 88% ihrer Steuereinnahmen für Sozialleistungen ausgeben.

Letzte Woche habe ich sogar gelesen, dass 50% der amerikanischen Familien auf irgendeine Weise finanziell von der amerikanischen Regierung abhängig sind. Die USA ist damit so ungefähr das sozialistischste Land der Welt.

Komischerweise halten sie selbst sich für Kapitalisten. Das Wort Sozialismus ist dort sogar ein Schimpfwort. Politiker tun darum auch nichts lieber, als einen politischen Konkurrenten als Sozialisten zu bezeichnen.

Der amerikanische Komiker und Talkshow Moderator Bill Maher beschreibt hier auf gute und ab und zu sogar sehr komische Art und Weise, wie die Amerikaner sich selber ganz hervorragend zum Narren halten.

PS: Zum ersten Mal hat die amerikanische Staatsverschuldung die 16.000 Milliarden Dollar geknackt. Die Seifenblase wird größer und größer. Bis sie bald platzt. Klicken Sie hier, um davon ausgiebig zu profitieren.

 

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Salamitechnik oder Hackebeil

Auf meiner Twitter Seite finden Sie seit letzter Woche unter anderem einen Link zu einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes Italiens, Istat, in der angegeben wird, dass das italienische Haushaltsdefizit in den ersten drei Monaten 2012 auf 8% des BIP gestiegen ist.

Es flossen im ersten Quartal 155 Milliarden Euro Steuereinnahmen hinein, und die italienische Regierung gab satte 185 Milliarden Euro aus. Wir befinden uns nunmehr seit vier Jahren in dieser Krise und die italienische Regierung schafft es immer noch, fast 20% mehr Geld auszugeben als sie einnimmt.

Wie macht sie das nur?

Indem sie, genau wie die übrigen westlichen Länder, exakt das Gegenteil von dem tut, was man in einer solchen Situation tun müsste. Sie erhöhen Steuertarife und sparen hier und da ein wenig mit der bekannten Salamitechnik. Und nach vier Jahren haben Sie immer noch nicht begriffen, dass die Wirkung kontraproduktiv ist!

Was müsste man in einer solchen Situation denn tun? Ganz einfach. Den Regierungsausgaben nicht scheibchenweise mit der Salamitechnik zu Leibe rücken, sondern mit einem großen Hackebeil. Alle Zusammenhänge, die die Wörter Zuschuss, Absatz, Subvention etc. enthalten ganz einfach streichen (Sie müssten mal sehen, wie viele Zuschläge und Subventionen in den Taschen großer multinational Unternehmen landen!).

Alle unnötigen Regeln, die Unternehmern und Unternehmen unnötigen bürokratischen Ballast besorgen, rigoros streichen. Und mindestens die Hälfte aller Beamten in den Bürogebäuden, direkt nach Hause schicken. Dann würde man merken, wie schnell die Regierungsausgaben sinken!

Gleichzeitig die Steuern nicht erhöhen, sondern senken. Und dabei dann insbesondere die Vielzahl Steuerarten! So würde das Leben ein Stück einfacher werden, und so bliebe von den höheren Einkommen und niedrigeren Einkommen, für Arbeitnehmer und kleine Unternehmer mehr Geld übrig. Gleichzeitig müssten die Lohnkosten für Unternehmen nicht angehoben werden.

Und was die Banken angeht: Nur Garantien für Erspartes bei Banken, die mit diesem Geld nicht ins Casino gehen, sondern das von Bürgern angelegte Geld auf altmodische Weise Unternehmen und Bürgern leihen, die in ihre Zukunft investieren möchten.

Das ist in meinen Augen der einzige Weg zu finanzieller Stabilität und einer starken Konkurrenzposition. Ob Sie mir zustimmen oder nicht, spielt jetzt mal eben keine Rolle. Was ich oben schreibe wird nämlich vorläufig noch nicht passieren.

Politiker werden weiterhin Steuern erhöhen und mit der Salamitechnik sparen. Und sobald sie infolge ihrer eigenen Politik keinen Ausweg mehr sehen, tritt die Zentralbank in Aktion und druckt Geld in großen Mengen.

Staatsschulden steigen trotz „Sparmaßnahmen“ weiterhin. Haushaltsdefizite werden immer höher. Banken geraten immer tiefer in Schwierigkeiten. Zentralbanken drucken immer mehr Geld. Meiner absoluten Überzeugung nach, gibt es daher nur eine verantwortungsvolle Art und Weise Erspartes anzulegen: Gold und Silber.

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Dumme Politiker oder gefährliche Soziopathen?

Letzten Dienstag habe ich diesen Newsletter damit eröffnet, dass das Börsensentiment durch die Probleme in Spanien und durch die Tatsache, dass die Fed vorübergehend kein Geld drucken möchte, angegriffen ist. Seit Dienstag stehen die Probleme in Spanien plötzlich wieder im Hintergrund und Frankreich und Holland stehen mitten im Scheinwerferlicht.

Siehe dar, ein stetig zunehmender Einfluss von Politikern, die dem Volk erzählen, was das Volk hören will. In Holland ist Wilders ein Mann ohne jegliche Meinung, der seinen Standpunkt bei jedem Thema dem anpasst, was die Mehrheit seiner Zielgruppe wünscht. Seine Popularität ist jedoch ein guter Wegweiser dessen, was das Volk will. Das eigene Portemonnaie steht an oberster Stelle!

In Frankreich wurde die erste Wahlrunde von einem Idioten erster Klasse gewonnen, der den Minimumlohn erhöhen und den Höchsttarif der Einkommenssteuer auf 75% anheben will. Man könnte sich auch die Frage stellen, wie man die besten Leute und Unternehmen schnellstmöglich über die eigene Landesgrenze jagt und wie man am besten verhindert, dass sein Land für ausländische Unternehmen zumindest ein wenig interessant bleibt. Und wie treibt man wohl die Arbeitslosigkeit schnellstmöglich in die Höhe und die Steuereinnahmen schnellstmöglich in den Keller?

Sind diese Politiker wirklich so dumm? Ich kann es nicht beweisen, aber ich vermute nicht. Ich vermute, dass sie verdammt gut wissen, was letztendlich passieren wird, wenn sie ihre Pläne ausführen dürften. Und das macht es alles nur noch schlimmer. Wenn meine Vermutung zutrifft, dann bedeutet das, dass wir immer mehr von machthungrigen Soziopathen beeinflusst werden.

Montag habe ich auf meiner Twitter Seite bereits eine Äußerung von Mario Monti gepostet; er sagt, dass Italien sein Haushaltsziel 2013 nicht erreichen wird. Spanien hat das schon viel früher verkündet. Frankreich und Holland ziehen nach. Griechenland und Portugal sind hilflos verloren. Deutschland scheint noch recht gut zu laufen, wird jedoch letzten Endes Teil der Malaise werden.

Wohin wird das führen? Ich werde es Ihnen direkt mitteilen: zu weiterem Gelddruck. Und all dieses Gelddrucken wird eine enorme Inflation verursachen und den Wert des Geldes auf unseren Sparkonten verpuffen lassen. Darum ist es für die kommenden Jahre besser, in die günstigsten Aktien der besten Unternehmen zu investieren.

Und dann insbesondere in Aktien, die direkt oder indirekt von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Bei TopAktien suchen wir jeden Monat die günstigen Aktien der besten Unternehmen für Sie heraus. Legen Sie Ihr Geld darum vor allem in Unternehmensaktien an, die von der steigenden Inflation profitieren. Schließen Sie hier ein Abonnement ab.

 

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Zu faul, zu dumm oder schlichtweg kriminell

Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande gab am Montag sein Vorhaben bekannt, Unternehmenssteuern und den Steuersatz für hohe Einkommen stark anheben zu wollen. Hollande will den französischen Spitzensteuersatz auf 75% anheben. Auch Obama kündigte letzten Monat übrigens etliche Steuererhöhungen an.

Alle Anhebungen sollen angeblich dazu dienen, das Haushaltsdefizit abzubauen. Und es hört sich für die große Masse natürlich gut an, wenn man als Politiker rausbrüllt, dass die Reichen die Krise bezahlen müssen.

In diesem Artikel habe ich schon einmal geschrieben, dass die Anhebung von Steuern genau den gegenteiligen Effekt auf die Steuereinnahmen eines Landes haben. Reiche Menschen suchen ihren Frieden anderswo, inländische Unternehmen machen sich lieber auf die Suche nach einem anderen Land für Neuinvestitionen oder verlagern ihr Unternehmen sogar ins Ausland. Und ausländische Unternehmen lassen einen lieber links liegen.

Die Regierungseinnahmen steigen nicht, sondern sinken, wodurch eine Wirtschaft nur noch weiter schrumpft. Und dadurch wird der einfache Bürger (der so gerne sehen würde, dass die Reichen einen höheren Steuersatz zahlen) das Opfer des Politikers, der ihm seinen Willen gegeben hat.

Jeder Politiker der die weltweite Geschichte der Ökonomie auch nur ein wenig studiert hat, weiß das verdammt gut. In der westlichen Welt haben wir es daher auch mit Politikern zu tun, die entweder ausgesprochen dumm sind oder ganz einfach zu faul sind, die Geschichte zu studieren, oder aus wahlstrategischen Überlegungen bewusst die Lehren der Vergangenheit ignorieren. Sie sind also entweder zu faul oder zu dumm oder schlichtweg kriminell.

Im obigen Artikel empfehle ich Ihnen auch, kontinuierlich zu beurteilen, inwieweit wir uns Richtung „freier Handel, niedrige Steuern, stabiles Geld“ entwickeln. Ich erkenne in jedem Fall, dass wir uns mehr denn je in die absolut falsche Richtung entwickeln. Darum gilt der Inhalt unseres kostenlosen Reportes „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ jetzt mehr denn je. Klicken Sie hier, wenn Sie diesen wichtigen Report noch nicht gelesen haben.

 

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Eine Spur der Zerstörung

Die griechische Wirtschaft befindet sich in einer tödlichen Abwärtsspirale. Selber schuld. Hätten Sie die Troika (IWF, EK, EZB) mal außen vor lassen müssen. Sobald nämlich insbesondere der IWF zu egal welcher Sache herangezogen wird, geht es unter Garantie schief. Diese Einrichtung hat in den vergangenen 50 Jahren eine Spur der Vernichtung hinterlassen, und das überwiegend in Ländern, in denen sich der durchschnittliche westliche Bürger sich darüber keine Gedanken macht.

Feste „Erfolgsstrategie“
Sie arbeiten dementsprechend auch nach einer festen „Erfolgsstrategie“. Sparmaßnahmen ohne Perspektive und Steuern anheben. Nicht unbedingt das Rezept für eine glückliche Zukunft. Ein Beispiel: Im September hob die griechische Regierung unter dem Druck der Troika die MwSt. auf Lebensmittel und Alkohol von 13% auf 23% an. Folge? Im Januar fielen die griechischen Steuereinnahmen satte 18,7% niedriger aus als ein Jahr zuvor.

In diesem Artikel habe ich Ihnen schon einmal von den Säulen berichtet, auf denen eine gesunde Wirtschaft stützt. Niedrige Steuern, freier Handel und eine stabile Währung. Je mehr wir davon abweichen, desto ungesünder wird die Wirtschaft. Griechenland ist ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie sogenannte Spezialisten (IWF) eine ungesunde Wirtschaft in kurzer Zeit komplett dem Erdboden gleichmachen. In anderen EU-Ländern wendet man die gleiche katastrophale Strategie an; dort jedoch viel weniger drastisch, und dadurch dringt der Effekt auch langsamer durch.

Nächste Woche schon Krise?
Griechenland kann unmöglich überleben. Wenn die EU-Politiker nächste Woche beschließen, Griechenland erneut 130 Milliarden Euro zu leihen, verlieren wir erneut einen Batzen Geld, und die griechische Bevölkerung muss nur noch länger unter den katastrophalen Maßnahmen leiden, die die Troika ihnen aufzwängt.

Wenn nächste Woche allerdings Streit entsteht (zwischen der EU und Griechenland und dann zwischen den EU-Ländern untereinander), ist alles möglich. Und der Euro könnte in kürzester Zeit einen enormen Dämpfer davontragen. Besorgen Sie sich ausreichend Gold und Silber!

 

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Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen?

Gesamte Medienaufmerksamkeit Richtung Italien. Steigende Zinsen auf italienische Staatsanleihen und insbesondere natürlich die Tatsache, dass Berlusconi jetzt verschwindet – wie sicher kann man da sein? -, macht Italien zu einem wunderbaren Ziel, auf das man alle Scheinwerfer richtet. Und nach einigen Tagen Scheinwerferlicht und politischem Theater, hat gestern auch die Aktienbörsen heftig reagiert.

Verrückterweise lassen sich die italienischen Probleme, praktisch betrachtet, am leichtesten lösen. Italien hat zwar eine sehr hohe Staatsverschuldung, aber kein übertrieben hohes Haushaltsdefizit. Zudem gab es in Italien in den vergangenen Jahren keine Immobilienblasen, so wie es sie in Spanien und Irland gab. Italien muss sich auch weniger vor seinem Bankensektor fürchten, als viel „stärkere“ EU-Länder. Und außerdem ist der italienische Bürger ein konservativer Sparer. Es gibt also genügend andere Länder, die viel größere Probleme haben, als Italien!

Das einzige, wofür Italien im Übrigen sorgen müsste, wäre eine Reformierung. Kosten sparen, indem ein großer Teil der enormen Bürokratie weggelassen werden müsste. Außerdem Steuern senken, sodass Unternehmer wieder ermutigt werden zu unternehmen. Leider tun Politiker überall in der EU genau das Entgegengesetzte. Sie kürzen überall ein wenig und erhöhen die Steuern.

Ein Haushaltsdefizit durch Steuersenkungen ausgleichen? Klingt paradox, aber so funktioniert es tatsächlich. Was so gut wie niemand realisiert, ist, dass ALLE Steuereinnahmen eines Landes direkt oder indirekt das Ergebnis der Tatsache ist, das es Menschen gibt, die so verrückt sind, Unternehmen zu gründen. Keine Unternehmen, keine Steuereinnahmen.

Wenn man als Land also höhere Steuereinnahmen kreieren möchte, sollte man es bestehenden Unternehmern attraktiver machen, in die Zukunft ihrer Unternehmen zu investieren und man sollte es für die Menschen attraktiver machen, ein Unternehmen zu gründen. Je mehr Unternehmer, desto höher die Steuereinnahmen.

 

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„Obama rückt Haushaltsdefizit zu Leibe“

Obwohl ich auch etwas differenziertere Artikel gelesen habe, stach dieser Titel einer bekannten Zeitung hervor. Ein durchschnittlicher Leser, der nur den Titel eines solchen Artikels liest und kein Interesse an Details hat, denkt automatisch, dass es dort in den Vereinigten Staaten in die richtige Richtung geht. Nichts ist weniger wahr.

Zahlenmanipulation
Obama wird dieses Jahr zuerst einmal 363 Milliarden Dollar mehr ausgeben als voriges Jahr, um dann von dieser Summe anschließend im Jahr 2012 90 Milliarden Dollar zu sparen. Letztendlich werden die amerikanischen Haushaltsausgaben 2012 ganze 8% höher liegen als 2010. Um das abdecken zu können, haben sie für 2012 ganz einfach eine Zunahme der Steuereinnahmen von satten 21% budgetiert. Schlicht und ergreifend Zahlenmanipulation.

Das verrückte ist, dass das jedes Jahr passiert und dass scheinbar niemand innerhalb der regulären Medien sich fragt, wie viel Wert man einem solchen Haushalt schenken sollte. Wenn wir die Haushalte der vergangenen Jahre betrachten, sehen wir jedes Jahr sehr optimistische Prognosen, die sich kein einziges Mal bewahrheitet haben. Eher das Gegenteil war der Fall.

Griechische Zustände, nur schlimmer?
Der am Montag präsentierte Haushalt bestätigt erneut, dass die Vereinigten Staaten regelrecht auf einen Bankrott zusteuern. Eine „Yes we can!“-Regierung, die die Staatsverschuldung weiterhin in die Höhe treibt und eine Zentralbank, die das Gelddrucken zu einer höheren Kunst erkoren hat. Es ist unausweichlich so, dass wir am amerikanischen Anleihenmarkt in den kommenden Jahren griechische Zustände erleben werden. Wir erwarten jedoch, dass es in den Vereinigte Staaten noch schlimmer werden wird, weil dann nun einmal kein Notfonds groß genug sein wird, um den Vereinigten Staaten aus der Klemme helfen zu können.

Eine einzigartige Chance, die sich selten ergibt
Wir betrachten die Strategie, die wir in unserem Bericht „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ für Sie beschrieben haben darum auch als eine der sichersten und gewinnbringendsten Möglichkeiten, in den kommenden Jahren einen großartigen Gewinn realisieren zu können. Eine einzigartige Chance, die sich selten ergibt. Ergreifen Sie diese Chance.
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1.480 Milliarden Dollar

So sieht das amerikanische Haushaltsdefizit für das Jahr 2011 aus. Laut des letzte Woche erschienenen Reports des Congressional Budget Office wird die amerikanische Regierung in diesem Jahr Steuereinnahmen in Höhe von 2.228 Milliarden Dollar einnehmen. Die Ausgaben werden hingegen auf ganze 3.708 Milliarden Dollar steigen. Kurz gesagt geben die amerikanischen Politiker dieses Jahr satte 66% mehr Geld aus, als sie einnehmen.

Noch krasser als 2010
Das ist eine noch krassere Leistung als 2010, denn damals gab die amerikanische Regierung „nur“ 60% mehr aus, als sie einnahm. Wenn man mehr Geld ausgibt, als man einnimmt, hat dies eine einfache Folge: man gerät immer tiefer in die Schulden bis einem bald niemand mehr Geld leihen wird. Das gilt für jedes Individuum, jede Familie, jedes Unternehmen und damit auch für die Regierung eines Landes. Der Moment ab dem niemand mehr der amerikanischen Regierung Geld leihen möchte nähert sich auch mit riesen Schritten.

Stützkäufe ohne Effekt
Im November entschied Bernanke 600 Milliarden Dollar neues Geld aus dem Nichts zu erschaffen und von diesem Geld ein halbes Jahr lang jeden Monat für 100 Milliarden Dollar amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. So sollten die Zinsen für Staatsanleihen niedrig gehalten werden oder sogar noch weiter gedrückt werden. Trotz dieser Stützkäufe Bernankes stiegen die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen und die Anleihenkurse sanken. Er ist mit seinem Kaufprogramm nun bei der Hälfte angelangt und im April wird es vorbei sein.

Eine untragbare Situation
Wir haben es bereits des Öfteren erwähnt. Der amerikanische Anleihenmarkt ist eine Seifenblase, die zerplatzen wird. Bernanke kann/wird vielleicht noch mit QE3 um die Ecke kommen und anschließend auch noch mit QE4, aber beide werden nur noch ineffektiver sein als QE2. Wir behaupten darum auch, dass man wirklich kein Wissenschaftler sein muss, um zu realisieren, dass die Situation untragbar ist. Schauen Sie sich die oben genannten Zahlen an und schon wissen Sie genug.

Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Einsturz. Bestellen Sie hier unseren Anleihenreport, um von dieser einzigartigen Situation zu profitieren.

 

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Erschreckende Staatsverschuldungen und Haushaltsdefizite

Am letzten Donnerstag veröffentlichte Eurostat Zahlen, die darlegen, wie hoch die Haushaltsdefizite aller EU Länder 2009 lagen und wie hoch die Staatsverschuldung war. Diese Zahlen sind erschreckend.

Die Griechen setzen dem Ganzen mit einem Haushaltsdefizit von ganzen 13,6% des BNP und einer Staatsverschuldung von 115% natürlich die Krone auf. In einem anderen Newsletter habe ich bereits einmal geschrieben, dass es unsinnig ist, diese Zahlen einzig und allein am BNP zu messen, denn dem unwissenden Publikum scheinen diese Zahlen viel niedriger als sie es tatsächlich sind.  

Die griechische Regierung verfügte 2009 insgesamt über 88 Milliarden Euro Steuereinnahmen und gab ganze 120 Milliarden Euro aus. Die griechische Regierung gab im letzten Jahr also 32 Milliarden oder anders ausgedrückt 36% mehr Geld aus als hineinkam. Wenn die Griechen nicht drastisch einsparen, wird das Hilfspaket von 30 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres verbraucht sein und dann haben wir wieder exakt dasselbe Problem. Die griechische Staatsverschuldung betrug am 31. Dezember 273 Milliarden Euro. Dies entspricht dem dreifachen von dem, was 2009 in die Staatskasse hinein floss.

Deutschland
2009 verfügte Deutschland über Steuereinnahmen in Höhe von 1066 Milliarden Euro, während insgesamt 1145 Milliarden Euro ausgegeben wurden. Das ließ die Staatsverschuldung noch einmal in die Höhe schnellen, denn diese Verschuldung lag Ende des letzten Jahres bei ganzen 1762 Milliarden Euro bzw. 73% des BNP.

Damit steht der Deutsche Staatshaushalt wesentlich besser da als der Haushaltskasse der Problemländer. Allerdings würde auch dieses kleine Trostpflaster mich nicht fröhlich stimmen wenn ich privat mein Finanzhaushalt vergleichsweise führen wurde angesichts des gleichen Verhältnisses zwischen Einnahmen, Ausgaben und Nettovermögen.

Genau das gleiche Szenario sehen wir in vielen anderen Ländern. Neben Belgien (97%) befinden sich Griechenland (115%) und Italien (116%) auf den drei Spitzenpositionen der Europäischen Union wenn es darum geht, wer die höchste Staatsverschuldung innehat. Wenn wir uns die Haushaltsdefizite anschauen, liegen Irland (14,3%), Griechenland (13,6%) und Groß Britannien (11,5%) ganz vorne. Je höher das Haushaltsdefizit, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Staatsverschuldung in den kommenden Jahren steigen wird.

Mangel an Dringlichkeit
Der Mangel an Führung und Dringlichkeit ist riesengroß. In etwa alle europäischen Länder sind die Staatsausgaben in wenigen Jahren enorm angestiegen. Die Politiker melden jetzt, dass sie jedoch mehrere Jahre brauchen um ein Bruchteil dieser starken Zunahme zurückzuschrauben. Unter anderem damit „die Konjunkturerhohlung“ nicht gefährdet wird. Die Staatsverschuldung wird nur noch mehr steigen und die Zinslasten werden sich bei den bald steigenden Zinssätzen wie eine Schlinge um den Hals legen.

Schmerzen und Anstrengung
Der Mangel an Dringlichkeit ist in jedem EU Land spürbar. Wenn man etwas erreichen will, muss man selber bereit sein, eine gewisse Zeit zu leiden. Egal, ob es um den Abschluss des Studiums, eine sportliche Bestleistung, eine Diät, die Neugründung einer Firma oder eben um den Wiederaufbau des Finanzhaushaltes geht. Aufopferung, Schmerzen und Anstrengung sind die Grundvoraussetzungen. In Europa sind wir nicht bereit kurzweilig Schmerzen zu leiden; wir möchten uns schon gar nicht aufopfern. Das führt dazu, dass der Schmerz langfristig betrachtet nur noch größer werden wird.

 

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