1 Bild das mehr sagt als 1.000 Worte

Haben Sie die Reaktionen zur sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff mitbekommen? Zwei Tage starker Börsenanstiege! Was war die Welt erleichtert darüber, dass wir nicht alle gemeinsam in den Abgrund gestürzt sind. Ein Dankeschön an die hart arbeitenden (in diesem Fall) amerikanischen Politiker! Und danke Obama, der sogar seinen Weihnachtsurlaub für uns alle geopfert hat!

Deal ist, dass viele Steuererhöhungen eingeführt werden und die Sparmaßnahmen später verhandelt werden. Rechts sehen Sie ein Diagramm, das mehr sagt als tausend Worte.

Denn die erzielte Einigung bringt der amerikanischen Staatskasse exakt 62 Milliarden Dollar zusätzliche Steuereinnahmen ein. Bei einem Haushaltsdefizit von ungefähr 1.200 Milliarden Dollar!

Ceteris paribus
Diese 62 Milliarden Dollar sind übrigens ceteris paribus. Will sagen, unter sonst gleichen Bedingungen gilt diese Summe. Bei Steuererhöhungen bleiben die Bedingungen jedoch nie gleich. Es gibt immer negative Folgen.

Am 4. Januar veröffentlichte das Congressional Budget Office (CBO) eine Meldung, aus der ich Ihnen die wichtigste Stelle nicht vorenthalten möchte. Sie lautet:

Relative to the laws in place at the end of 2012, we estimate that this legislation will reduce revenues and increase spending by a total of nearly $4.0 trillion over the 2013-2022 period.

Für jedermann verständlich formuliert, schreibt das CBO also, dass die bis dato erzielte Einigung den Effekt haben wird, dass das Haushaltsdefizit in den kommenden zehn Jahren jährlich durchschnittlich 400 Milliarden Dollar höher ausfallen wird. Die Staatsverschuldung wird nur noch schneller ansteigen!

Theater
Der ganze Rummel rund um den Fiscal Cliff, die ganzen Verhandlungen, Obama, der seinen Weihnachtsurlaub unterbrach, die Erleichterung der Medien und der großen Öffentlichkeit – alles ein großes skandalöses Theaterstück.

Und dieses Theaterstück ist noch nicht vorbei. Es geht bald mit den Verhandlungen über Sparmaßnahmen und dem sovielsten erneut erreichten Schuldendeckel weiter. In ein paar Wochen wird das Gleiche skandalöse Theaterstück erneut aufgeführt. Wieder von Anfang an. Und die Medien werden das Spielchen wieder komplett mitspielen.

Gigantisch hoch und schnell steigend
Die amerikanische Staatsverschuldung ist offiziell auf 16.432 Milliarden Dollar gestiegen. Über 100% des amerikanischen BIP. Und die Verschuldung steigt schnell weiter.

Die gigantisch hohe und schnell steigende Staatsverschuldung in Kombination mit den lächerlich niedrigen Zinsen machen den amerikanischen Anleihenmarkt zu einer Seifenblase historischen Ausmaßes. Eine Seifenblase, in dessen Vergleich die NASDAQ-Blase 1999 und die amerikanische Immobilienblase 2007 Kinderkram waren.

Und diese Blase kann jetzt jeden Moment zerplatzen. Die sog. Einigung in Sachen Fiscal Cliff hat in jedem Fall nicht zu einer Zunahme des Vertrauens in den amerikanischen Anleihenmarkt geführt. Denn Anleihenkurse sind gesunken.

Das einzige was Sie verstehen müssen…
Haben Sie jemals vom Zerplatzen einer Blase profitiert? Ich vermute nicht. Jetzt haben Sie die Chance.

Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um es vorhersehen zu können. Das einzige was Sie verstehen müssen, ist, dass niemand immer weiter uneingeschränkt viel mehr Geld ausgeben kann, als er einnimmt.

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Es ist nur ein kleiner Abgrund

In den vergangenen Tagen haben die Medien ausführlich über den amerikanischen Fiscal Cliff berichtet. Und natürlich taten sie es, ohne sich auch nur eine Sekunde in die Zahlen zu vertiefen. Auch in einem Winterloch müssen die ohnehin begrenzten Nachrichten am besten ein bisschen sensationell sein!

Es geht also um den fiskalen Abgrund in den die USA gestürzt wären, wenn keine Einigung stattgefunden hätte. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, dass wir gestern nur knapp dem Ende der Welt entkommen sind.

Weniger als die Hälfte des Haushaltsdefizits
Es geht um die insgesamt 600 Milliarden Dollar Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen. Das ist viel Geld, aber es ist gleichzeitig auch weniger als die Hälfte des jährlichen amerikanischen Haushaltdefizits. Ohne eine Einigung zwischen Obama und den Republikanern, wären Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen also automatisch eingetreten.

Und dann würden die USA 2013 exakt dasselbe tun, was so gut wie jedes europäische Land in den vergangenen Tagen getan hat. Sparmaßnahmen mit der Salamitechnik und Steuererhöhungen mit dem sog. Ziel, das Haushaltsdefizit zurückzudrängen. Was natürlich nicht gelingt. Und was der Wirtschaft natürlich den Hals umdreht.

Es verändert sich nichts
Wie erwartet, wurde sich im letzten Moment auf irgendeinen Kompromiss geeinigt, bei dem eine Einigung über Sparmaßnahmen sogar um zwei Monate aufgeschoben wurde. Erleichterung soweit das Auge reicht! Das bringt jedoch alles nichts. Denn das Haushaltsdefizit wird riesig bleiben und die Staatsschulden werden weiterhin stark steigen.

Wenn in den vergangenen Wochen eine Sache sehr deutlich geworden ist, dann ist es, dass Demokraten und Republikaner komplett entgegengesetzter Ansicht sind. Und dass die Wahrscheinlichkeit, dass die amerikanische Regierung in den kommenden vier Obama-Jahren einschneidende Maßnahmen ergreifen wird, um die Wirtschaft wieder in die richtige Spur zu geleiten, bei weniger als 0,01% liegt.

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Sieben unruhige Wochen. Fasten your seatbelts!

Haben Sie schon über den Fiscal Cliff gelesen? Das ist eine Reihe von Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen, die am 1. Januar 2013 in den USA in Kraft treten. Man erwartet, dass diese Maßnahmen die amerikanische Ökonomie direkt in eine kräftige Rezession drücken werden.

Obama muss nun sofort beginnen mit sehr frustrierten Republikanern einen Deal zu schließen, um diesen drohenden Fiscal Cliff zu umgehen. Die politische Landschaft in den USA kennend, heißt das, die Börsen sind gelähmt in der Angst, dass das misslingt.

Hinzu kommt noch, dass das Bild aus der Eurozone auch Ängste schürt. Gerade jetzt, wo immer schlechtere Zahlen auch aus den starken Euroländern kommen.

Heftige Kursrückgänge bis Ende 2012
Ich erwarte, dass die Politiker in den USA ungefähr am 30.Dezember (im allerletzten Moment also) eine Deal schließen, um das Fiscal Cliff zu umgehen. Und was wir in den Monaten danach sehen werden ist eine Neujahrsrallye, eine Rallye der Erleichterung.

Aber erst kommen sieben unruhige Wochen, in denen die Börsen kräftig fallen können. Ich beschrieb Ihnen Montag schon in dem Artikel die Indizien, dass ein Börsenrückgang kommt. Die Anzeichen haben sich, durch die schlechten Tage an der Börse, gestern und vorgestern, noch verstärkt.

Sorgen Sie für die Absicherung Ihres Aktienportefeuille
Wenn Sie ein Aktienportefeuille haben, dann haben Sie noch die Chance diese zu sichern, und dafür zu sorgen, dass Sie in der kommenden Zeit nicht unnötig viel leiden müssen.

Es ist besonders in unruhigen Zeiten wichtig, dass Sie eine Strategie in der Hinterhand haben, die Ihnen hilft nicht Opfer eines heftigen Kurseinbruchs zu werden. Mit dem „Super Options Report“ haben Sie das, für einen Freundschaftspreis. Klicken Sie hier, um direkt zu bestellen.

Sechs goldene Monate
Sieben unruhige Wochen mit starken Kursrückgängen, danach eine starke Neujahrserleichterungsrallye, das ist ein goldenes Szenario für unsere DienstagTrader-Trend Strategie. Wenn sie von heftigen Kurseinbrüchen und darauf folgenden Kurssteigerungen profitieren möchten, dann ist es jetzt der richtige Moment.

Ich erwarte, dass wir mit dieser einzigartigen Strategie nun 6 goldenen Monaten entgegen gehen. Die vergangenen zwei Tage waren schon hervorragend.
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Es geht um das Prinzip
Wie sie es machen ist nicht wichtig, aber kümmern sie sich darum, dass Sie während eines heftigen Kursrückgangs nicht nackt mit Aktien dastehen. Das Risiko, dass Sie (auch durch hysterischen Medien) nervös oder frustriert werden, ist riesengroß. Vorbeugen ist besser als heilen…

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Es ist kriminell und nichts dran zu ändern

Schon die simple Tatsache, dass die EZB den Zinssatz auf 0,75% gesetzt hat. Kriminell, weil hierdurch der einfache Sparer zugunsten der Banken bestohlen wird. Dass die EZB damit begonnen hat, unbegrenzt Geld zu drucken, ist kriminell, weil unser Euro dadurch immer mehr an Wert verliert, weshalb wir für einen Euro immer weniger kaufen können.

Dass Politiker in ganz Europa „Sparpakete“ präsentieren, die Stück für Stück größtenteils aus Steuererhöhungen bestehen, ist kriminell. Denn der normale, arbeitende Bürger wird finanziell ausgewrungen, während eigentlich Einschnitte an den enormen Verwaltungsapparaten nötig wären.

Dass Politiker Steuergelder an südliche Länder ausleihen, um infolgedessen diese Länder zu Maßnahmen zu zwingen, die deren Wirtschaft zu Tode knebeln, ist kriminell. Denn die Bevölkerung von Südeuropa leidet enorm, während gleichzeitig keinerlei wirtschaftlicher Fortschritt zu verbuchen ist.

Ein Sparer sollte bei der aktuellen Inflationsrate von 2,7% mindestens 4,7% Zinsen auf sein Sparvermögen bekommen. Ein verantwortungsvoller Zentralbankier druckt kein Geld. Ein verantwortungsvoller Politiker schneidet scharf an den Kosten und senkt die Steuern.

Alle Basisregeln vom (sozial-) verantwortungsvollen Umgang mit Geld wurden in den letzten Jahren beiseitegeschoben. Und alle Probleme vorgeschoben. Die einzige „Lösung“, die den Politikern und Zentralbankiers noch übrig bleibt, ist Geld zu drucken. Massenhaft und unbegrenzt.

Es ist kriminell und nichts dran zu ändern. Die bestehenden Interessen sind zu stark. Die Börse darf nicht einstürzen, der Sparer soll sein Geld ausgeben und Inflation muss die Schuldenlast von Staat, Banken und Multinationals drücken. Zulasten der Bürger.

Das Einzige, was Sie und ich tun können, ist uns selbst zu beschützen. Und diese Botschaft an Freunde und Familie weitergeben, sodass wir Ihnen in jedem Fall die Chance geben, um sich selbst auch zu schützen.

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Das Schlimmste, was Ihrem Portemonnaie passieren kann

Das Allerschlimmste, was einem Menschen wirtschaftlich passieren kann, ist Hyperinflation. Ich schrieb Ende letzten Monats bereits in diesem Artikel, dass ich Angst davor habe, dass das bald das Schicksal der Euroländer sein wird.

Auf meiner Twitter Seite habe ich Freitag einen Link zu einem Artikel gepostet, in dem die schweizer Bank UBS genau vor einer solchen Hyperinflation in den USA und GB warnt.

Hyperinflation entsteht NICHT durch Überhitzung der Wirtschaft, sondern in Zeiten, in denen es ökonomisch schlecht läuft. Sie entsteht in sehr kurzer Zeit, wenn die Finanzwelt und das Unternehmertum das Vertrauen in eine bestimmte Währung verlieren.

Hyperinflation ist immer direkte Folge einer Regierung, die jahrelang viel mehr Geld ausgegeben hat als sie eingenommen hat. So lange, bis die Staatsverschuldung zu hoch geworden ist.

Steigende Staatsverschuldung. Wütende Bevölkerung.
Politiker geraten dann in Panik und versuchen, das jährliche Haushaltsdefizit mittels Salamitechnik und Steuererhöhungen einzudämmen. Einige Zeit später geraten sie erneut in Panik, wenn sich zeigt, dass die ergriffenen Maßnahmen völlig kontraproduktiv sind. Sie erkennen, dass das Haushaltsdefizit und die Staatsschulden nur noch weiter ansteigen. Und wenn sie aus dem Fenster schauen, sehen sie eine wütende Bevölkerung.

Die letzte „Rettung“
Dann bleibt (neben Pleite gehen) nur eine Lösung: Die Zentralbank druckt Geld. Und dann noch mehr. Und anschließend noch mehr. Und dann verlieren die Finanzwelt und das Unternehmertum das Vertrauen in die Währung. Dann wird sie direkt nach Eintreffen gewechselt und der Kurs der Münze sinkt kräftig im Vergleich zu starken Währungen (gibt es die noch?) und Gold und Silber.

Kartenhaus
Das Leben wird dann schnell teurer, und die Bevölkerung gibt schneller Geld aus, weil doch alles so schnell teurer wird. Dadurch wirkt es eine Weile so, als würde es der Wirtschaft, trotz steigender Inflation, recht gut gehen. Aber nur so lange, bis die Bevölkerung all ihr Geld ausgegeben hat und das Ganze wie ein Kartenhaus einstürzt.

Sorry Leute, aber so sieht die Sache leider aus. Peter Bernholz hat alle vorigen 29 Fälle von Hyperinflation studiert, und alle haben wie oben beschrieben begonnen.

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