Schwarzer Freitag?

Heute stimmen die Briten ab. Und sehr wahrscheinlich bleiben sie in der EU. Laut Bloombergs Brexit Tracker war die Wahrscheinlichkeit eines Brexits letzte Woche noch auf 42% gestiegen.

Nach dem Mord an die Abgeordnete Jo Cox änderte sich aber wieder alles. Heute Morgen schätzte Bloomberg die Wahrscheinlichkeiten eines Brexits auf 25%.

Zeitgleich wissen wir aber, dass es in Großbritannien einen großartigen Track Record gibt, wenn es darum geht, Wahlergebnisse komplett falsch zu prognostizieren.

Man darf einen Brexit also nicht ausschließen.

George Soros warnt
Ich habe Ihnen letzten Monat schon in diesem Artikel von der neuesten Investition von George Soros berichtet. Diese Woche macht er wieder von sich reden. Sollten die Briten doch für einen Brexit stimmen, prognostiziert Milliardär Soros Unheil an den Börsen.

Wenn Soros so etwas vorhersagt, erscheint es weltweit in allen finanziellen und allen allgemeinen Zeitungen. Er hat also der ganzen Welt erzählt, was er erwartet.

Natürlich weiß ich nicht, wie die Börsen im Falle eines Brexits reagieren werden. Niemand weiß das.

Politische Äußerung
Mich macht eine solche Aussage aber automatisch skeptisch. Denn bei allen großen Entwicklungen, mit denen Soros in der Vergangenheit seine Milliarden verdient hat (Fall Britisches Pfund 1992), hat er sich noch nie die Mühe gemacht, die Welt vorab darüber zu informieren.

Das wirkt für mich daher eher wie eine politische Aussage, mit dem Ziel, Angst zu säen unter den Zweiflern. Sodass sie sich nicht trauen werden, für einen Brexit zu stimmen.

Sollte Soros doch Recht bekommen
Sollte er doch Recht bekommen, werde ich dadurch absolut nicht in Schwierigkeiten geraten. Wie ich heute Morgen bereits in diesem Artikel geschrieben habe, setze ich auf steigende und sinkende Kurse.

An einem Schwarzen Freitag werden die Kurse von Gold- und Silberaktien noch etwas kräftiger steigen. Aber diese Aktien werden ohne einen Schwarzen Freitag in den kommenden Jahren auch um tausende Prozent steigen.

Und für die Aktien aus unserem Report „Die neue Subprime Krise“ und aus unserem HypeAktien Report werden wir schon etwas früher die Kursrückgänge erleben, die auch ohne einen Schwarzen Freitag unvermeidbar sind.

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