Je mehr ich lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern

Letzte Woche habe ich Ihnen bereits mitgeteilt, dass Spanien nicht nur einfach eine tickende Zeitbombe ist, sondern eher eine tickende Atombombe. Auf meiner Twitter Seite habe ich am Dienstag einen Artikel von John Mauldin gepostet, der über die spanischen Schwierigkeiten und die Maßnahmen der spanischen Regierung berichtet, die allesamt nach Panik riechen.

Je mehr ich über Spanien lese, desto mehr überkommt mich ein Zittern. Es gibt nämlich schlicht und ergreifend keine Rettung. Viele spanische Banken (insbesondere die Cajas) sind technisch bankrott und existieren nur noch, weil sie an der Infusion der EZB hängen. Zudem stehen 1,5 Millionen Häuser leer, die Arbeitslosigkeit liegt bei 24%, Immobilienpreisen steht noch einmal ein Preisrückgang von 30% bevor und die tatsächliche Staatsverschuldung (also jene inklusive der Regionen) liegt schon jetzt bei 90% des spanischen BIP.

Und weil es für Spanien keine Rettung gibt, gibt es auch keine Rettung für die Eurozone. Die EZB hat keine andere Wahl, als alles zusammenbrechen zu lassen oder noch viel mehr Geld zu drucken. Es wird meiner bescheidenen Meinung nach desto wichtiger, unseren kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ aufmerksam zu lesen. Und dann vor allem zu handeln!

Meine (an Wirtschaft absolut nicht interessierte) Ehefrau fragte mich gestern, ob es vielleicht schlau wäre, ein Konto in einer Währung eines starken Landes zu führen. Wenn die EZB und die Fed jedoch massenhaft Geld drucken, dann tun Zentralbanken ihnen das weltweit gleich, weil Länder Angst davor haben, ihre Produkte infolge einer teuren Währung nicht mehr exportieren zu können. Anders gesagt: Es gibt ganz einfach keine wirklich starke Währung.

Und damit bleiben automatisch Gold und Silber übrig. Die einzige Währung, die nicht von Zentralbanken gedruckt werden kann und damit die einzig wertbeständige Währung. Hinzukommender Vorteil für uns als Anleger ist der, dass Gold- und Silberaktien noch nie zuvor so günstig waren. Wenn Sie als Anleger ernsthaft auf Schnäppchensuche sind, dann haben Sie jetzt die Chance Ihres Lebens.

Ach ja, auf meiner Twitter Seite finden Sie auch noch ein sehr lehrreiches Interview mit Marc Faber. Und einen Link zu einem großartigen Artikel, der Ihnen zeigt, wie die Fed dem amerikanischen Volk jetzt etwas vorgaukelt und welchen Unsinn Bernanke in den Jahren von 2005 bis 2008 verzapft hat.

 

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Vom Euro und Papiergeld verabschieden

„Damen und Herren, sollten Sie der Typ Mensch sein, der verantwortungsbewusst mit seinem Geld umgeht und jeden Monat ein wenig Geld beiseitelegt, um für die Zukunft zu sparen, dann möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir Sie dafür ab jetzt noch etwas härter bestrafen werden. Sie bekommen für Ihr Sparkonto schon jetzt einen negativen Realzins, aber wir werden selbigen ab heute noch ein viertel Prozent herabsenken.“

Das sagte der neue EZB Präsident Mario Draghi natürlich nicht wortwörtlich, aber im Grunde ist es so! In derselben Woche, in der Eurostat bekannt gab, dass die Inflation in der Eurozone im Oktober auf 3% angestiegen ist, teilt Draghi mit, dass er die Zinsen um 0,25% herabsenken wird.

Er hätte auch Folgendes sagen können: „Wenn Sie so viel Geld wie möglich ausgeben wollen und dafür Geld aufnehmen müssen, werden wir Sie künftig noch ausgiebiger belohnen. Und wir werden Sie noch etwas härter bestrafen, wenn Sie so ein langweiliger, altmodischer Idiot sind, der verantwortungsbewusst mit seinem Geld umgeht, Geld spart und erst dann etwas kauft, wenn ausreichend Geld auf seinem Sparkonto steht.“

Letzte Woche wurde bereits klar, dass Draghi auch weiterhin Staatsanleihen aufkaufen wird, um den Zins auf selbige weitestgehend drücken zu können. Natürlich merkt er dabei an, dass dies keine langfristige Lösung sei, aber das sind meines Erachtens leere Floskeln. Ein MIT Absolvent, der an der Harvard University gearbeitet hat und obendrein noch bei Goldman Sachs mit dabei war. Es sieht wohl so aus, als hätten wir einen Bernanke Typ in der Führungsposition der EZB.

„Inflation expectations remain firmly anchored in line with our aim of keeping inflation rates below, but close to, 2% over the medium term.“ Diesen Satz habe ich wörtlich aus Trichets Pressekonferenz von vor einem Jahr kopiert. Der Zins muss nicht weiter angehoben werden, denn die Inflation wird knapp unter 2% bleiben. Ich habe mich in derselben Woche in diesem Artikel gefragt, in welcher Welt Trichet lebt. Jemals einen Zentralbanker erlebt, der eine gute Zukunftsprognose abgab? Ich nicht!

Jetzt senkt Draghi den Zins herab, obwohl die Inflation bei 3% liegt. Er erwartet, dass die Inflation in 2012 sinken wird. Nun gut Herr Draghi, ich haben keinerlei Vertrauen in Ihre Zukunftsprognose! Ich bin so ein langweiliger, altmodischer Idiot, der Geld für die Zukunft spart. Einer, der nie Geld aufnimmt, sondern erst dann etwas kauft, wenn er das Geld dafür besitzt. Aber ich lasse mich nicht von Ihrer schlechten Finanzpolitik bestrafen. Ich verabschiede mich vom Euro und vom Papiergeld. Ich führe mein Geld in einer Währung, die Sie nicht manipulieren können. Für mich heißt es jetzt mehr denn je: Kaufe Gold und Silber!

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Manipulationen durch Zentralbanken

Und jetzt war die japanische Zentralbank mal an der Reihe. Frustriert durch den stetig steigenden Yen, griff die BOJ Montag hart durch und schmiss ohne zu zögern kurzerhand 3.000 Milliarden Japanische Yen in den Verkauf. Das Rennen in den Keller, bzw. der Währungskrieg (lesen Sie diesem Artikel), ist in vollem Gang.

Mich erreichen regelmäßig E-Mails mit der Frage, welche Währung meiner Meinung nach grundlegend stabil ist. Insbesondere seit der Bindung des Schweizer Franken an den Euro ist es allerdings unmöglich, den Schweizer Franken weiterhin eine starke Währung zu nennen. Das einzige vertrauenswürdige Geld auf der ganzen Welt ist meiner Ansicht nach Gold und Silber.

Die Norwegische Krone ist eine starke Währung. Stellen Sie sich aber vor, Sie würden Norwegische Kronen kaufen und schon eine Woche später bemerken Sie, dass Ihre starke Norwegische Kronen innerhalb eines Tages um 20% gesunken sind, weil die Norwegische Zentralbank beschlossen hat, ihre Währung an den Euro zu binden. Das kann einfach so mit jeder beliebigen Währung passieren, die im Vergleich zum Euro oder Dollar etwas zu stark zunimmt.

Die Australische Zentralbank senkte vergangenen Dienstag ihre Zinsen um ¼% auf 4,5% herab. Sie tat dies aus Angst vor einem rückgängigen Wirtschaftswachstum und einer nicht so schlimmen Inflation. Wenn wir uns den Zins anschauen, ist die Geldpolitik dort besser als bei uns, aber die Zinsen bei einer Inflation von 3,5% zu senken, wirkt auf mich wie eine Manipulation aus Angst vor einer zu starken Währung.

Manipulationen durch Zentralbanken stehen heute also auf den Tagesordnungen. Der massenhaften Druck von Geld in den USA, in GB und in der EU wird dies nur noch verschlimmern. Die einzigen Währungen, die durch Manipulation nicht beeinflussbar sind, sind Gold und Silber. Man kann nämlich unmöglich Gold und Silber drucken. Ich ziehe mein Erspartes darum aus dem System heraus und kaufe von diesem Geld Gold und Silber.

 

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Es geht ums finanzielle Überleben

Anlässlich dieses Artikels von letzter Woche erreichten mich viele Lesermails. Ein Leser schrieb mir, dass er bei der Bank of China in Frankfurt ein Yuan Sparkonto eröffnet hat. Trotz des niedrigen Zinses ist er damit sehr zufrieden. Ein anderer Leser schrieb mir, dass er im wunderschönen und wirtschaftlich-politisch sehr stabilen Costa Rica wohnt und dort 7,5% auf sein Colon Sparkonto erhält.

Insbesondere der Chinesische Yuan scheint mir eine gute Alternative, denn die Chinesen werden ihre Währung gegenüber dem Dollar irgendwann stark aufwerten müssen. Tatsache bleibt jedoch, dass diese Länder (genau wie viele andere) ihre Währung mit dem Dollar verbunden haben und darum Geld drucken müssen, um gewährleisten zu können, dass der Wert ihrer Währung gegenüber dem Dollar nicht ansteigt. Schon allein die einfache Tatsache, dass ein Land seine Währung mit einer anderen Währung verbindet, bedeutet, dass die Autoritäten Angst davor haben, aufgrund einer starken Währung Export einbüßen zu müssen.

Tatsache ist also weiterhin, dass Länder auf keinen Fall eine starke eigene Währung haben wollen. Komisch, denn wir haben in der Vergangenheit noch nie erlebt, dass ein Land an einer starken Währung wirtschaftlich zugrunde ging. Es gibt allerdings sehr wohl unzählige Beispiele von Ländern, die an einer systematischen Entwertung der eigenen Währung wirtschaftlich zugrunde gingen. Und genau damit sind Politiker und Zentralbanker gerade beschäftigt.

Das einzige Geld, das seinen Wert langfristig nicht verliert ist jetzt mehr denn je Gold und Silber. In den 70ern entstand bereits ein riesiger Bullmarket, obwohl eine stabile Währung damals noch etwas war, mit dem Politiker gerne prahlten und worauf die jeweilige Landesbevölkerung (z.B. Deutschland und Holland) stolz war.

Darum sollte man aus vielerlei Gründen davon ausgehen, dass der aktuelle Bullmarket in Gold und Silber viel größer werden wird, als vor gut 30 Jahren der Fall war. Ich habe letzte Woche sogar eine einfache, aber logische Argumentation eines sehr guten Analysten gelesen, der schrieb, dass wir uns überhaupt nicht wundern sollten, wenn Gold am Ende Richtung 10.000$ pro Unze steigen wird.

Wie dem auch sei, ich finde es ausgesprochen wichtig, echtes Geld, also physisches Gold und Silber, zu besitzen. Wenn Sie noch kein Goldkonto haben, wäre es meiner Meinung nach sehr vernünftig, noch einmal zu überdenken, ob Sie nicht doch noch ein Konto eröffnen sollten. Es geht hier schließlich nicht darum, ein wenig Kursgewinn zu erzielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es um unser finanzielles Überleben geht, wird immer größer. Klicken Sie hier für weitere Informationen.

 

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Werden Sie kein Opfer der Eurokrise

Es sind gerade gute Freunde bei mir zu Besuch. Freunde, die rein gar nichts mit Anlegen am Hut haben. Erfolgreiche Unternehmer, die ihr Geld in Euro führen, denn das haben sie nun einmal schon ihr ganzes Leben so gemacht. Ich mache mir Sorgen um ihre finanzielle Zukunft.

Ich habe ihnen das gesagt und hoffe, dass sie meine Worte ernst nehmen. Ich befürchte jedoch, dass sie nach ihrem Urlaub schnell wieder von ihrem hektischen Alltag aufgefressen werden und sich mit dem Gedanken beruhigen werden, dass „alles schon gut werden wird“.

Man muss sich nur die Geschichtsbücher anschauen, um in Erfahrung zu bringen, in welch kurzer Zeit der Finanzstatus eines Menschen sich von reich in arm wenden kann, gerade weil er sein Geld „sicher“ in der eigenen Währung auf einem Bankkonto führt. Und aktuell müssten wir uns lediglich die Zahlen anschauen, um dahinter zu kommen, dass die Zukunft des Euro nicht unbedingt gut aussieht.

Es ist übrigens auch ein komischer Gedankengang, dass man als Europäer sein gesamtes Geld in Euro führt, nur weil man zufällig in Europa wohnt und lebt. Auch ohne Eurokrise wäre es klug, sein Geld in Währungen mehrerer ökonomisch starker Länder zu führen. Und in Krisenzeiten wäre es zudem noch vernünftig, einen Teil seines Geldes auch in Gold und Silber zu führen.

Wenn es in Europa schief geht und das gesamte Geld steckt im einem Euro Konto, bekommt man Schwierigkeiten durch die Wirtschaftskrise und die Kaufkraft des Banksaldos nimmt zusehends ab. Dann trifft es einen also doppelt. In unserem gratis Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ erläutern wir Ihnen, worin wir unser Geld in den kommenden Jahren anlegen werden und was wir vermeiden. Klicken Sie hier, wenn Sie den Report lesen möchten.

 

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Wann wird der Euro einstürzen?

Uns erreichen recht viele Mails von Anlegern, die Fragen zum Währungsrisiko haben. Es ist gut, dass die Leute sich darüber Gedanken machen. Es ist jedoch seltsam, dass alle wie selbstverständlich davon ausgehen, dass kein Währungsrisiko bestehe, wenn man all sein Geld in Euro anlegt.

Ob man mit der eigenen Währung auch ein Risiko eingeht, sollten Sie vielleicht mal einen Shona (Simbabwe) oder Südamerikaner fragen, der sich noch an die achtziger Jahre erinnert. Diese Menschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Währung an Wert verliert. Sie haben nämlich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn der Arbeitslohn gleich bleibt, obwohl die Lebenshaltungskosten in den Himmel schießen.

Wir Europäer hatten immer schon eine Art Grundüberzeugung, dass wo etwas bei uns in Europa nicht eintreten wird, dass es sich bei uns schon irgendwie regeln wird. Ich bin mir da nicht so sicher. Die Geschichte hat bereits klar und deutlich bewiesen, dass Hyperinflation und eine schwache Währung nicht nur in südamerikanischen oder afrikanischen Ländern vorkommen, sondern auch in Europa. Dass wir dies in den vergangenen Jahrzehnten zufällig nicht mitmachen mussten, bedeutet nicht automatisch, dass dies immer so bleiben wird.

PIIGS
In den letzten Jahren haben wie in der Presse häufig die Abkürzung BRIC-Länder gelesen. Diese Abkürzung wird für die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China verwendet. Seit kurzem hat sich die Presse eine neue Abkürzung einfallen lassen: PIIGS-Länder. Diese Abkürzung wird für die Sorgenkinder in der Eurozone genutzt. Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Allesamt Mitglieder der EU und bei all diesen Ländern wäre die eigene Währung längst in den Keller gerutscht, würde es den Euro nicht geben.

Selbstverständlich handelt es sich bei den griechischen, portugiesischen, italienischen, spanischen und irischen Wirtschaften um relativ kleine Ökonomien, aber alle zusammen ergeben einen großen Teil der Eurozone, der sich in schweren finanziellen Problemen befindet. Die Griechen haben das Ganze systematisch verfälscht und die Italienische Buchführung kann ebenso wenig als vertrauenswürdig und glaubhaft eingestuft werden.

Wie lange geht das noch gut?
Der Euro hat einen enormen Systemfehler. 16 Länder teilen eine Münze aber jedes Land darf separat bestimmen, wie sehr es sich in die Nesseln setzt. Es wurden Regeln aufgestellt, die nicht befolgt werden und deren Missachtung auch nicht bestraft wird. Ein System, das zum Scheitern verdammt ist.

Ich stelle mir darum auch erst gar nicht die Frage, ob der Euro bleiben wird, sondern eher, wie lange es den Euro noch geben wird. Es würde mich sehr wundern, wenn wir unsere Brötchen in zehn Jahren immer noch in Euro bezahlen würden.

Vorsichtshalber schon mal einige Aussies gekauft
Ich habe mich in der Zwischenzeit für eine Währungsdiversifizierung entschieden. Ich habe mir schon einmal einige australische Dollar zugelegt. Die Ökonomie dort steht besser da und obendrauf bekommt man noch 3% Zinsen. Ich halte auch Ausschau nach anderen Währungen in die ich ein Teil meines Geldes umsetzen möchte.


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