Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze…

In der vergangenen Woche habe ich wieder einige Schlagzeilen gelesen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Finanz-Tsunami über den ich dieses Jahr schon häufiger berichtet habe, wird immer heftiger und rückt immer näher.

Wir verknüpfen darum einige Schlagzeilen der vergangenen Woche miteinander. Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze des aktuellen Währungskrieges.

Zuerst in die USA…
Letzte Woche Donnerstag wurde bekannt, dass die amerikanische Wirtschaft im Vergleich zum ersten Quartal im zweiten Quartal um fast 1% wuchs. Das entspricht einem Wirtschaftswachstum von 3,7% auf Jahresbasis.

Daraufhin trafen sich am Wochenende die Zentralbanker zu ihrem jährlichen Gespräch unter vier Augen in Jackson Hole, Wyoming. Dort ließ der Vizevorsitzende der Fed, Stanley Fischer (der laut Fed-Kenner eher der Boss ist als Yellen) in einer Rede durchblicken, dass eine Zinsanhebung im September eine gute Idee wäre.

Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Zinsanhebung am 17. September nimmt also zu. Positiv für den Dollar. Negativ für die amerikanische Wirtschaft und die Weltwirtschaft.

…dann kurz nach Japan…
Letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass die Inflation in Japan zum dritten Mal seit Beginn der Abenomics auf 0% zurückgefallen ist. Und dass der japanische Konsument sein Geld nicht rausrückt. Trotz der unglaublichen Geldmenge, die die BoJ jeden Monat druckt.

Dieser Artikel der japanischen Times zeigt ganz klar, dass die japanischen Medien immer mehr Druck auf Abe und Kuroda ausüben. Sie sollen mehr unternehmen, um die Inflation hinaufzudrücken indem der Yen abgewertet wird.

Neben all den Dingen, die ich in diesem Artikel bereits nannte, ist die ein neuer handfester Indikator dafür, dass der BoJ-Chef Kuroda am 14./15. September neue Maßnahmen verkünden wird, die die Inflation auf 2% bringen sollen. Japan wird also noch mehr Geld drucken.

…und wir Enden in Südkorea
Über Südkorea habe ich am Dienstagmorgen diese Schlagzeile gelesen:

Südkorea, dessen Export fast die Hälfte des BIP umfasst, exportierte letzten Monat ganze 14,7% weniger als ein Jahr zuvor. Rückgang von fast 15%!

Die Graphik unten macht deutlich, wie dramatisch die Lage ist.

Das, verehrter Leser, ist ein beispielloses wirtschaftliches Drama für Südkorea! Und natürlich werden Japan, Europa (sie drucken Geld) und China (Währungsabwertung) von den koreanischen Medien die Schuld dafür bekommen.

Es ist daher auch nicht schwer vorherzusagen, was Südkorea jetzt tun wird. Zinsen weiter senken und Geld drucken. Um auf diese Weise den Kurs des koreanischen Won stark herabzusenken, sodass Marktanteile der größten Konkurrenten Japan, Deutschland und China zurückgewonnen werden können.

Idealer Nährboden für Finanz-Tsunami
Der steigende Dollar wird in den Schwellenländern einen immer größeren Schaden anrichten. Und zugleich wird der aktuelle Währungskrieg zwischen den großen exportierenden Ländern viel heftiger werden.

Durch die Kombination eines steigenden Dollars und eines immer heftiger werdenden Währungskriegs wird der auf uns zusteuernde Finanz-Tsunami noch stärker werden.

Opfer oder Gewinner?
Wenn Sie nichts unternehmen, könnten Sie dem zum Opfer fallen. Oder Sie reagieren pro-aktiv darauf und profitieren so maximal von dieser Situation.

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Warum sollte man sein Geld nicht auf ein Sparkonto einzahlen…

…wenn man steinreich ist? Stellen Sie sich vor, die Zinsen eines Sparkontos wären so hoch, dass Sie allein davon gut leben könnten. Warum sollten Sie dann Ihr Geld nicht ganz einfach auf ein solches Sparkonto einzahlen? Oder in Obligationen investieren, mit denen Sie genau dieses kleine Prozentchen mehr bekommen. Sie werden sich das vermutlich auch schon einmal gefragt haben. Schön Zinsen einfahren und ansonsten keinen Cent verschwenden. Warum machen es sich so viele reiche Menschen schwer, obwohl es doch so einfach sein kann?

Wer vor hundert Jahren reich war…
Dann frage ich Sie aber direkt noch etwas anderes: Wie kann es sein, dass die reichsten Menschen dieser Welt ihr Vermögen allesamt erst in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben? Warum waren so viele Familien vor hundert Jahren steinreich und jetzt nicht mehr? Und gehören viele jetzt wieder in die Kategorie „Otto Normalverbraucher“? Die Antwort liegt teilweise in den oben beschriebenen Dingen zugrunde. Reiche Menschen bekommen zu viel Selbstvertrauen und stürzen sich in dumme Abenteuer. Oder aber die verwöhnten Erben verpulvern das Familienerbe in kürzester Zeit.

Krise, Hyperinflation, Kriege
Den anderen Teil der Erklärung findet man in Geschehnissen, die Menschen durchgemacht haben. Wirtschaftskrisen, Phasen der Hyperinflation und Kriege. Verantwortungsbewusste, konservative Menschen legten ihr Geld auf „sicheren“ Sparkonten und in Staatsobligationen an, bis sich zeigte, dass dies ganz und gar nicht sicher war und die Inflation (Sprich: Währungsabwertung) dafür gesorgt hatte, dass ihr Geld nichts mehr wert war.

Ein enormer Denkfehler
Die siebziger Jahre waren die letzte Phase in der die Inflation so stark war, dass der wirkliche Geldwert auf einem Sparkonto jahrelang immer weiter sank. Keine katastrophalen Umstände, aber man wurde dennoch ärmer mit einem Sparkonto. Die letzten drei Jahrzehnte waren ruhig. Darum werden Sparkonten von vielen Bürgern wieder als sicher eingeschätzt. Und trotz der Kreditkrise wird ein Sparkonto von vielen Bürgern als ’sicher‘ betrachtet.

Die Menschen haben die Angewohnheit, eigene Erfahrungen aus der Vergangenheit automatisch auf die Zukunft zu projektieren. Anders ausgedrückt erwarten sie von den kommenden Jahrzehnten eine ähnliche Entwicklung. Ein enormer Denkfehler, der sehr viel finanzielles und damit persönliches Leid verursachen kann.

Die kommenden zehn Jahre werden für Sparkunden katastrophal
Derzeit ist der tatsächliche Sparzins (nach Abzug von Steuern und Inflation) negativ und wir erwarten, dass dies in den kommenden Jahren nur noch schlimmer werden wird. Wir sind überzeugt davon, dass die kommenden zehn Jahre für jeden Bürger, der sein Vertrauen in Sparkonten und Obligationen setzt und sein Geld damit „sicher aufbewahrt“, katastrophal werden.

Darum bieten wir den Gratisbericht „Sei vorbereitet und habe einen Plan“ an. Haben Sie diesen Bericht noch nicht angefordert? Holen Sie das dann jetzt nach. Lesen Sie den Bericht kritisch und nehmen Sie unsere Meinung auf keinen Fall einfach so hin, sondern bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Aber bitte lesen Sie den Bericht. Klicken Sie hier, um ihn doch noch anzufordern.

 

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