Klare Botschaft von Mario

In den vergangenen Wochen habe ich darüber berichtet, dass es in Ländern wie China, Japan, Südkorea und Australien wirtschaftlich immer schlechter läuft. Allesamt Länder, die sich mehr oder weniger am anderen Ende der Welt befinden.

Dennoch haben insbesondere China, Japan und Südkorea sehr großen Einfluss auf die Wirtschaft der Eurozone. Denn diese Länder stehen am Weltmarkt in Konkurrenz zu den Euroländern (und in gegenseitiger Konkurrenz).

Wenn sie damit anfangen, ihre Währungen abzuwerten, machen sie damit auch automatisch ihre Produkte günstiger und europäische Produkte verhältnismäßig teurer.

Angst vor steigendem Euro
Und so kommen wir zu unserem großen Freund Draghi. Auch er sieht alle diese asiatischen Zahlen und fürchtet einen steigenden Euro wie den Tod.

Denn ein steigender Euro würde bedeuten, dass die derzeitige Inflation von 0,2% in eine Deflation kippen würde. Dass das Bisschen Wirtschaftswachstum der Eurozone unmittelbar rückläufig würde.

Also konnten wir als Ergebnis der Pressekonferenz von Draghi am Donnerstag folgende Schlagzeile im Daily Telegraph lesen:

Klare Botschaft
Draghis Botschaft am Donnerstag war eindeutig. Er wird alles daran setzen, den Euro abzuschwächen. Die Inflation muss um jeden Preis steigen.

Und die Börsen müssen auf jeden Fall wieder steigen, denn anderenfalls geraten beispielsweise die Rentenfonds in noch größere Schwierigkeiten als aktuell schon der Fall.

Alle Mittel erlaubt – Auf Kosten der Sparkunden
Noch mehr Geld drucken als die aktuellen 60 Milliarden Euro monatlich. Vielleicht sogar negative Sparzinsen? Alle Mittel sind erlaubt, denn es ist Krieg. Währungskrieg.

Es gibt nur einen Verlierer. Menschen mit Euro-Sparkonten. Die werden jedes Jahr ein bisschen weniger Wert. Bis am Ende gar keine Kaufkraft übrig bleibt.

Treffen Sie eine Entscheidung!
Genau aus diesem Grund, verehrter Leser, habe ich Ihnen letzte Woche bereits mitgeteilt, dass man mit einem Euro-Sparkonto unmöglich unversehrt aus dieser Situation herauskommen kann. Unmöglich.

Sie werden der Verlierer sein. Oder der Gewinner. Sie haben die Wahl!

Sorgen Sie dafür, dass Sie gewinnen!
Profitieren Sie gemeinsam mit uns vom steigenden Dollar, stark sinkenden anderen Währungen, Krisen in diversen Ländern (siehe Artikel von Freitag).

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Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze…

In der vergangenen Woche habe ich wieder einige Schlagzeilen gelesen, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig ließen. Der Finanz-Tsunami über den ich dieses Jahr schon häufiger berichtet habe, wird immer heftiger und rückt immer näher.

Wir verknüpfen darum einige Schlagzeilen der vergangenen Woche miteinander. Ein kurzer Abstecher an die (Kriegs)Schauplätze des aktuellen Währungskrieges.

Zuerst in die USA…
Letzte Woche Donnerstag wurde bekannt, dass die amerikanische Wirtschaft im Vergleich zum ersten Quartal im zweiten Quartal um fast 1% wuchs. Das entspricht einem Wirtschaftswachstum von 3,7% auf Jahresbasis.

Daraufhin trafen sich am Wochenende die Zentralbanker zu ihrem jährlichen Gespräch unter vier Augen in Jackson Hole, Wyoming. Dort ließ der Vizevorsitzende der Fed, Stanley Fischer (der laut Fed-Kenner eher der Boss ist als Yellen) in einer Rede durchblicken, dass eine Zinsanhebung im September eine gute Idee wäre.

Die Wahrscheinlichkeit einer amerikanischen Zinsanhebung am 17. September nimmt also zu. Positiv für den Dollar. Negativ für die amerikanische Wirtschaft und die Weltwirtschaft.

…dann kurz nach Japan…
Letzte Woche wurde bekanntgegeben, dass die Inflation in Japan zum dritten Mal seit Beginn der Abenomics auf 0% zurückgefallen ist. Und dass der japanische Konsument sein Geld nicht rausrückt. Trotz der unglaublichen Geldmenge, die die BoJ jeden Monat druckt.

Dieser Artikel der japanischen Times zeigt ganz klar, dass die japanischen Medien immer mehr Druck auf Abe und Kuroda ausüben. Sie sollen mehr unternehmen, um die Inflation hinaufzudrücken indem der Yen abgewertet wird.

Neben all den Dingen, die ich in diesem Artikel bereits nannte, ist die ein neuer handfester Indikator dafür, dass der BoJ-Chef Kuroda am 14./15. September neue Maßnahmen verkünden wird, die die Inflation auf 2% bringen sollen. Japan wird also noch mehr Geld drucken.

…und wir Enden in Südkorea
Über Südkorea habe ich am Dienstagmorgen diese Schlagzeile gelesen:

Südkorea, dessen Export fast die Hälfte des BIP umfasst, exportierte letzten Monat ganze 14,7% weniger als ein Jahr zuvor. Rückgang von fast 15%!

Die Graphik unten macht deutlich, wie dramatisch die Lage ist.

Das, verehrter Leser, ist ein beispielloses wirtschaftliches Drama für Südkorea! Und natürlich werden Japan, Europa (sie drucken Geld) und China (Währungsabwertung) von den koreanischen Medien die Schuld dafür bekommen.

Es ist daher auch nicht schwer vorherzusagen, was Südkorea jetzt tun wird. Zinsen weiter senken und Geld drucken. Um auf diese Weise den Kurs des koreanischen Won stark herabzusenken, sodass Marktanteile der größten Konkurrenten Japan, Deutschland und China zurückgewonnen werden können.

Idealer Nährboden für Finanz-Tsunami
Der steigende Dollar wird in den Schwellenländern einen immer größeren Schaden anrichten. Und zugleich wird der aktuelle Währungskrieg zwischen den großen exportierenden Ländern viel heftiger werden.

Durch die Kombination eines steigenden Dollars und eines immer heftiger werdenden Währungskriegs wird der auf uns zusteuernde Finanz-Tsunami noch stärker werden.

Opfer oder Gewinner?
Wenn Sie nichts unternehmen, könnten Sie dem zum Opfer fallen. Oder Sie reagieren pro-aktiv darauf und profitieren so maximal von dieser Situation.

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Runde 2 hat begonnen!

Ich möchte Ihnen einmal zwei Graphiken zeigen. Zuerst die des EUR/USD Kurses.

Denn nachdem der Euro eine Weile gesunken ist, erholte er sich ab Mitte April im Verhältnis zum Dollar. Das ist normal, denn es gibt nichts, was sich geradlinig hinauf oder hinab entwickelt.

Letzte Woche wurde dieser Erholung allerdings die Kehle zugeschnürt. EUR/USD sank in rasantem Tempo von 1,15 auf 1,09.

Zuerst die Meldung, dass die EZB schneller Geld drucken wird. Dann die Rede Yellens, in der sie sagte, dass sich schon vorhabe die Zinsen anzuheben. Obendrauf dann noch Neuigkeiten aus Griechenland und man kann ganz sicher sein, dass der Euro reif ist für einen weiteren Rückgang.

Unterschiedliche Politik der Zentralbanken
Dass für das kommende Jahr ein weiter sinkender Euro erwartet werden darf, liegt insbesondere an der unterschiedlichen Politik der Zentralbanken.

In der Eurozone belässt Draghi die Zinsen bei 0% und die EZB druckt jeden Monat 60 Milliarden Euro. Und selbst das hat sich als unzureichend erwiesen, um den Anleihezins unter Kontrolle zu halten.

Es wird also noch sehr lange dauern, bis die EZB auch nur ansatzwese darüber nachdenkt, die Zinsen anzuheben. Yellen hingegen hat das in den USA tatsächlich vor.

Infolgedessen ist der Dollar attraktiver als der Euro. Und der EUR/USD Kurs ist dadurch reif für einen weiteren Rückgang.

Der richtige Währungskrieg spielt sich in Asien ab
Der EUR/USD Kurs ist allerdings nicht der wichtigste Kurs, den man im Auge behalten sollte. Denn der richtige Währungskrieg spielt sich in Asien ab.

Das fühlt sich vielleicht weit weg an, aber wie ich letzten Monat bereits in diesem Artikel schrieb, könnte das für Europa (und vor allem für Deutschland) böse Folgen haben.

In diesem Artikel schrieb ich auch, dass wir den USD/JPY Kurs im Auge behaltenmüssen. Denn wenn er die 122 passiert, könnte es auch schnell in Richtung 145 gehen. Bzw. der Yen könnte sehr schnell wieder 15-20% sinken.

Genau das wollen Abe und Kuroda natürlich gerne, denn das macht Japan am Weltmarkt günstiger. Das unterstützt den japanischen Export und hilft dabei, Japans Inflation Richtung 2% zu drücken.

Durchbruch seit Dienstag Fakt
Schauen Sie sich einmal in u.a. Graphik an, was diese Woche passierte. Der USD/JPY stieg letzten Dienstag über 122 und schloss bei gut 123. Brrrr!

USD/JPY ist jetzt reif für einen weiteren Anstieg Richtung 145. Man könnte auch sagen, der Yen ist jetzt schon kurzfristig reif für einen weiteren Rückgang von guten 15%. (Langfristig wird der Yen noch viel weiter sinken.)

Yen sinkt weiter – Währungskrieg wird immer heftiger
In den kommenden Wochen/Monaten sinkt der Yen unserer Überzeugung nach weiter. Andere asiatische Länder werden zügig ihre Zinsen senken und vielleicht sogar mehr Geld drucken.

Sie wollen so den Wert ihrer eigenen Währung gemeinsam mit dem Yen herabstufen. Das soll ihren eignen Export schützen.

Dadurch wird der Dollar stark weiter steigen. Und die Probleme rund um die 9.000 Milliarden Dollar Schulden außerhalb der USA werden noch eklatanter und der Dollar steigt noch kräftiger weiter.

Runde 2 ist angebrochen!
Die zweite Runde des Dollar Bullenmarkts und Währungskriegs wurde am Dienstag eingeläutet. Mit unserem Report „Der Dollar steigt!“ sind wir bereit dafür.

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Wenn Deutschland dann die falsche Entscheidung trifft…

Letzten Montag habe ich Ihnen in diesem Artikel mitgeteilt, dass Deutschland sich als eines der größten Opfer des aktuellen Währungskriegs entpuppen könnte.

Deutschland produziert viele ähnliche Waren wie Japan und Südkorea. Die Wirtschaft dieser Länder gilt demnach als wichtige Konkurrenz für deutsche Exportunternehmen.

Talfahrt
Alle Währungen erleben gerade eine Talfahrt. Der japanische Yen wird dort unten allerdings mit großem Vorsprung als Erster ankommen. Und darum wird der Euro im Verhältnis zum Yen, koreanischen Won und so gut wie allen anderen asiatischen Währungen teurer.

Die gesamte Eurozone wird dadurch in Schwierigkeiten geraten, Deutschland jedoch am allermeisten. Der deutsche Export wird den im Verhältnis teuren Euro stark zu spüren bekommen.

Die deutsche Wirtschaft wird in eine Rezession geraten und das deutsche Haushaltsdefizit wird dann über die europäische Norm von 3% hinaussteigen.

Was wird Deutschland dann tun?
Deutschland hat andere Euroländer in den vergangenen Jahren dazu verpflichtet, sich an die europäische Norm von 3% zu halten. Daraufhin erlebten wir in der Eurozone eine Politik, die der Salamitechnik und Steuererhöhungen entsprach.

Die entscheidende Frage lautet daher, wie Deutschland reagieren wird, wenn sein Haushaltsdefizit bald über 3% liegen wird. Reformen oder investieren? Oder Salamitechnik und Steuern anheben?

Riesige Negativspirale
Sehr wahrscheinlich ist, dass die deutsche Regierung sich moralisch verpflichtet fühlt, das gleiche zu tun, was das Land anderen Euroländern in den vergangenen Jahren auferlegt hat. Gesamter Fokus auf diese 3%. Salamitechnik und Steuererhöhungen.

Und genau das, verehrter Leser, wäre ein dramatischer Fehler. Wenn das getan wird, um das Haushaltsdefizit unter 3% zu bekommen, wird die gesamte Eurozone in einer Negativspirale landen, die wir bis dato noch nicht erlebt haben.

Der erste gefährliche Aspekt
Der erste Aspekt auf den geachtet werden muss, ist der USDJPY-Kurs. Wenn der USDJPY-Kurs (notiert jetzt bei 1,198) über 1,22 steigt. Denn das könnte der Auslöser für eine Yen-Verkaufswelle sein, bzw. für einen schnellen, starken Rückgang des Yen.

Fortsetzung folgt!

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Das ist erst der Anfang!

Für uns ist es DIE Entwicklung 2015. Nichts wird so große Auswirkungen haben. Ein finanzieller Tsunami steht uns bevor. Man kann ihm zum Opfer fallen. Oder als cleverer Anleger von ihm profitieren.

Letzten Monat haben sich zwei wichtige neue Signale gezeigt, die diese Entwicklung weiter vorantreiben.

Dollar weiter gestiegen
Wir bieten unseren Spezialreport „Der Dollar steigt!“ nun seit gut drei Wochen an und seitdem ist der Dollar nur noch weiter angestiegen.

Auf der folgenden Langzeitgraphik sehen Sie den Dollar Index. Sie werden sehen, dass dieser gerade erst den Höchstkurs der letzten zehn Jahre erzielt hat.

Ich habe Ihnen bereits vor drei Wochen von der unfassbaren Summe von 9.000 Milliarden Dollar berichtet, die aufgenommen wurde, um sie außerhalb der USA anzulegen/zu investieren. Jeder, der in den vergangenen zehn Jahren Dollar aufgenommen hat, hat es jetzt mit steigenden Währungsverlusten zu tun. Jeder.

Anleger müssen ihre Positionen schließen
Diese ganzen Anleger schauen jetzt also dabei zu, wie die Gewinne der vergangenen Jahre flöten gehen, haben trotz der höheren Zinsen in den Schwellenländern mit Verlusten zu kämpfen oder müssen hinnehmen, dass der Wert ihrer Kredite (und damit die monatlichen Kosten) in den regionalen Währungen steigt.

Infolgedessen schließen sie ihre Positionen, kaufen also Dollar und verkaufen regionale Währungen. Dadurch steigt der Dollar immer weiter.

Wir erleben allerdings gerade noch zwei weitere wichtige Entwicklungen, die einem stark steigenden Dollar zuarbeiten.

Zentralbanken weltweit senken in großer Vielzahl die Zinsen herab
Vor zwei Wochen hat die EZB ihre Gelddruck-Bazooka vorgestellt. Außerdem haben im vergangenen Monat ganze neun Zentralbanken weltweit ihre Zinsen herabgesenkt. So wollen sie alle erreichen, dass ihre Währung im Vergleich zu anderen Währungen und zum Dollar günstiger wird.

Und die Fed kann jetzt nichts unternehmen. Erstens, weil das Land diesen Währungskrieg 2009 selber angezettelt hat und zweitens, weil das Land laut offizieller Zahlen sein Wirtschaftsziel erreicht hat.

Amerikanische Unternehmen müssen Dollar kaufen
Die Unternehmen des amerikanischen S&P-500 Index erwirtschaften fast die Hälfte ihres Umsatzes außerhalb der USA. Sie haben das Risiko eines steigenden Dollars in den vergangenen Jahren jedoch nie ernst genommen.

Gewinne des letzten Quartals waren ungefähr 5% GERINGER als ein Jahr zuvor. Auch aufgrund des steigenden Dollars. Bei der Veröffentlichung von Quartalszahlen lesen wir sehr häufig Dinge wie hier bei Caterpillar:

„Total sales and revenues were $14.244 billion in the fourth quarter of 2014, compared with $14.402 billion in the fourth quarter of 2013, a decline of $158 million or 1 percent.  The decrease was primarily due to currency impacts from weakening of the euro and Japanese yen.“

Um zu verhindern, dass große amerikanische Unternehmen noch größere Probleme durch einen weiter steigenden Dollar bekommen, muss das Land jetzt doch das Währungsrisiko eindämmen. Bzw. Positionen einnehmen, mit denen auf einen steigenden Dollar gesetzt wird. Das wird zu einem noch kräftigeren Auftrieb des Dollars führen.

Drei wichtige, einander verstärkende Entwicklungen
Zusammengefasst gibt es also drei wichtige, einander verstärkende Entwicklungen, die dazu führen, dass der Dollar immer weiter steigt:

1. Die unfassbare Summe von 9.000 Milliarden Dollar, die aufgenommen wurde, um sie außerhalb der USA anzulegen und zu investieren.

2. Zentralbanken weltweit tun alles dafür, um den Kurs ihrer Währung zu drücken, während die Fed nichts tun kann.

3. Große amerikanische Unternehmen müssen viele Milliarden Dollar kaufen, um das Währungsrisiko einzudämmen.

Welche Konsequenzen hat all dies?
An den Finanzmärkten ist Unruhe spürbar. Diese Unruhe wird nur weiter zunehmen. Börsen und Währungen unterschiedlicher Länder werden stark sinken.

Vom steigenden Dollar kann man natürlich profitieren, indem man schlichtweg Dollar kauft. Man kann jedoch noch viel größere Gewinne erzielen, wenn man auf die Nebeneffekte setzt, die dadurch an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit entstehen.

Der Anfang einer Mega-Entwicklung
Der Dollar steigt gerade enorm. Das ist aber erst der Anfang. Uns steht ein finanzieller Tsunami bevor. Wenn Sie damit richtig umgehen, kann daraus ein Gewinn-Tsunami entstehen.

In unserem Spezialreport „Der Dollar steigt!“ erklären wir Ihnen ganz genau, wie wir von dieser Mega-Entwicklung profitieren werden. Außerdem informieren wir Sie in nächster Zeit über neue Positionen, sobald die Nebeneffekte klarer erkennbar werden.

Eine Mega-Entwicklung führt zu Mega-Gewinnen
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Es ist Krieg, Währungskrieg!

Es ist Währungskrieg. Aus Währungskriegen entstehen Handelskriege. Und aus Handelskriegen entstehen letztendlich richtige Kriege. Zumindest hat uns das die Vergangenheit gelehrt. Hoffen wir, dass vor allem Letzteres nicht eintreten wird.

Der aktuelle Währungskrieg nahm seinen Anfang mit den USA, die 2008 die Zinsen auf 0% herabstuften und anfingen viel Geld zu drucken. Natürlich zogen GB, Gesamteuropa und viele andere Länder nach.

Das dickste Ding
Aber das dickste Ding brachte Japan letztes Jahr. Die Herren auf dem Foto unten, Shinzo Abe und sein BoJ Kumpel Haruhiko Kuroda, heizten das Ganze so richtig an.

Die BoJ druckte ab nun monatlich 5.500.000.000.000 Japanische Yen, bzw. 55 Milliarden Dollar. Aus heißer Luft. Im Verhältnis zum Umfang der japanischen Wirtschaft ist das mit Abstand das größte Gelddruck-Experiment der Nachkriegsgeschichte.

Europäische Exporteure haben das Nachsehen
Auch weil Draghi es seit Juli 2012 bei dem Versprechen beließ, alles nötige tun zu wollen, sehen wir auf der folgenden Graphik nun die Konsequenzen für den EUR/JPY Kurs.

Chart forEUR/JPY (EURJPY=X)

Folge ist, dass der Euro in den vergangen zwei Jahren satte 35% teurer geworden ist. Und weil Japan nie wieder mit dem Gelddrucken aufhören können wird (warum erkläre ich Ihnen in einem der nächsten Artikel), wird der Yen in Zukunft noch viel weiter sinken.

Als Exportunternehmer haben Sie ein Problem
Wenn Sie also ein Unternehmer sind, der nach Japan exportiert, haben Sie ein kleines Problem. Denn Ihr Produkt kostet den Japaner jetzt mal eben 35% mehr.

Und wenn Sie als Unternehmer am internationalen Markt mit einem japanischen Unternehmen konkurrieren, haben Sie auch ein Problem. Denn dieses japanische Unternehmen kann seine Produkte auf der ganzen Welt für viel weniger Geld anbieten als Sie.

Da insbesondere deutsche Unternehmen am internationalen Markt mit japanischen Unternehmen konkurrieren, wird vor allem die deutsche Wirtschaft diesem Problem ausgesetzt sein. Und wenn der deutsche Export einen Schnupfen hat, bekommt die gesamte Eurozone eine schwere Grippe.

Draghi kündigt Handeln an
EZB-Chef Draghi weiß das natürlich auch. Er kündigte daher letzten Donnerstag an, dass die EZB ab nächsten Monat handeln wird, um die Euroinflation auf 2% anzuheben.

Frei übersetzt: der Euro muss runter. Denn anderenfalls würde der europäische Export zu sehr leiden. Also muss Geld gedruckt werden. Viel Geld.

Auf Aktion folgt Reaktion. Und anschließend erneut Aktion.
Japan wird dann seinen Export-Vorteil dahinschmelzen sehen und noch mehr Geld drucken. Dadurch werden sich andere Länder benachteiligt fühlen und ebenfalls Geld drucken. Dann wird Draghi sich gezwungen sehen erneut Geld zu drucken. Etc., etc.

Es ist Krieg, Leute. Währungskrieg. Und bei egal welcher Art von Krieg hat in jedem Land immer eine Personengruppe das Nachsehen. Der einfache Bürger. Immer.

Wenn Ihr Geld in ein Paar Jahren ganz brav auf einem Sparbuch steht und Sie kein physisches Gold und Silber besitzen, werden Sie meiner festen Überzeugung nach das größte Opfer sein. Das allergrößte.

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Zu bemühtem Amateur degradiert

Haben Sie die Meldung in den Nachrichten gehört? Japans Wirtschaft wächst wieder. Um ganze 3,5% auf Jahrbasis. Dank der japanischen Zentralbank, die jeden Monat japanische Yen in Höhe von schlappen 81 Milliarden Dollar aus dem Nichts schafft.

Das ist fast so viel wie Bernanke druckt, allerdings ist die amerikanische Wirtschaft drei Mal so groß. Kuroda degradiert Bernanke damit, in Sachen Gelddrucken (seiner Spezialität), zu einem bemühten Amateur!

Dieses unübertroffene Geldgedrucke der Japaner hat dazu geführt, dass der Yen im vergangenen halben Jahr um 20% gesunken ist. Im Vergleich zum Dollar, dem Euro und im Vergleich zum südkoreanischen Won.

Koreanische Unternehmen größte Opfer
Dadurch wurden japanische Autos, Smartphones, Tablets, Computer und alle anderen Produkte, die insbesondere auch in Südkorea produziert werden, mal eben 20% günstiger als die Produkte der südkoreanischen Konkurrenz. Ohne dass sie dafür etwas hätten tun müssen. Das ist schön!

Südkorea schaut sich das bis dato zähneknirschend an. Mit einer Wirtschaft, die zur Hälfte vom Export abhängig ist. Export, der insbesondere mit japanischen Unternehmen konkurriert. Im April kündigte die Regierung ein Investitionsprogramm an. Und diesen Monat senkte die südkoreanische Zentralbank den Zins herab.

Peanuts
Aber das sind Peanuts im Vergleich zu den unglaublichen Menge Yen, die Japan monatlich auf den Währungsmarkt schmeißt. Man darf also gespannt sein, wann auch die südkoreanische Zentralbank die großen Kanonen hervorzaubert. Wodurch sich dann wiederum ein anderes Land (zu Recht) benachteiligt fühlen wird. Und wodurch auch dieses Land dann massenhaft Geld drucken wird. Usw.

Europäische Unternehmen exportierten im letzten Jahr Güter im Wert von 55 Milliarden Euro nach Japan. Ihre Produkte sind, gemessen in Yen, 20% teurer geworden. Das stimmt ein nach Japan exportierendes Unternehmen nicht unbedingt fröhlich. Vor allem nicht während einer schweren Wirtschaftskrise.

Zufällig habe ich letzte Woche gelesen, dass Draghi neuen Anleiheankäufen offen gegenübersteht. Also Geld drucken. Es ist Krieg. Währungskrieg.

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Währungskrieg hat gerade erst begonnen!

Montag habe ich auf meiner Twitter Seite ein Interview mit Jim Rickards gepostet, dem Autor des Buches „Currency Wars“. Er erklärt, wie der 2012 von den USA in Gang gesetzte Währungskrieg sich gerade entwickelt.

Ich habe Ihnen im Rahmen dieses Newsletter schon sehr häufig mitgeteilt, dass Anlagen in Gold und Silber unserer Meinung nach das Beste sind, um die kommenden Jahre gut überstehen zu können. Wir sind aus rein ökonomischer Sicht zu diesem Schluss gekommen. Schauen Sie sich unter anderem diesen Artikel an, in dem ich Ihnen zwei simple Zahlen nannte, auf die Sie achten sollten.

Wenn man Jim Rickards zuhört (oder sein Buch liest), kommt man aus einer anderen Perspektive zu demselben Schluss. Der Währungskrieg wird sehr hart geführt, und das oberste Ziel der USA ist es, den eigenen Dollar im Vergleich zu anderen Währungen herabzustufen. Währenddessen versuchen verschiedene asiatische Länder ihrerseits die Hegemonie des Dollars zu durchbrechen.

Jim Rickards sagt, welche Strategie die Chinesen im aktuellen Währungskrieg verfolgen. Sie wollen möglichst viel Gold. Selbstverständlich nicht, indem sie auf einmal enorme Mengen aufkaufen, sondern indem sie phasenweise Gold kaufen und indem sie weltweit in Goldproduzenten investieren und selbige aufkaufen.

Gold zu kaufen ist eine nachvollziehbare Strategie, denn die Chinesen wissen verdammt gut, dass sie mit der enormen Menge amerikanischer Staatsanleihen, die Sie in ihrem Portefeuille führen, ein hohes Risiko eingehen, und zeitgleich wissen sie, dass sie diese Anleihen nicht einfach so loswerden können. Indem Sie einen größtmöglichen Goldvorrat aufbauen, decken sie dieses Risiko ab.

Fortsetzung folgt, denn der Währungskrieg hat gerade erst begonnen!

 

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Entgegen der eigenen finanziellen Belange

Letzte Woche habe ich drei Tweets mit interessanten Informationen für achtsame Anleger gepostet. Im ersten geht es um ein Interview mit dem Hedgefonds Manager und Autor James Rickards. Er redet über den Währungskrieg, der seit 2010 in vollem Gange ist. Interessant ist, dass er sich für Währungs-/Handelskriege auf die 30er (Deflation) und 70er Jahre (Inflation) bezieht. In beiden Jahrzehnten war es klug, insbesondere Gold und Silber zu besitzen.

Damit würden Banken entgegen ihrer eigenen Belange handeln, denn Sie müssten ihren Kunden raten, genau das zu tun, was wir in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben. Und wenn ihre Kunden diese Tipps befolgen würden, würde dies direkt entgegen der eigenen finanziellen Belange der Bank wirken.

Der zweite Tweet handelt von der Meldung, dass China seine Positionen in amerikanische Staatsanleihen auf das niedrigste Niveau seit Juni 2010 zurückgeschraubt hat. Die Chinesen wollen mehr Diversifikation und weniger USD-Risiko. Ich habe Ihnen letzten Donnerstag in diesem Artikel schon mitgeteilt, dass es keine andere Möglichkeit geben wird, als einen enorm steigenden amerikanischen Zins in den nächsten Jahren.

Der dritte Tweet bezieht sich auf ein Interview mit dem Chefökonom der schweizer Bank UBS, der vor Inflation warnt. Erstaunlich, denn Bankleute warnen nie vor Inflation.

Und hier werden wir mit unserer Anleihenstrategie hunderte Prozent Rendite erzielen. Es ist übrigens keine Strategie, auf die man sein gesamtes „Hab und Gut“ setzt (das macht man übrigens bei keiner Strategie). Es ist, neben Anlagen in andere gute Strategien, jedoch ideal, einen Teil seines Geldes darauf zu setzen. Es funktioniert sogar schon mit 1.000 Euro perfekt. Klicken Sie hier, um auf das Zerplatzen der letzten großen Seifenblase zu setzen.

 

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Über aktuellen Währungskrieg nachdenken

Ich habe bereits mehrere Male geschrieben, dass sich gerade ein Währungskrieg abspielt. Ein Streit, der von den USA in Gang gesetzt wurde. Ein solcher Währungskrieg ist kein Zustand, der ein paar Wochen oder Monate dauert. So etwas dauert viele Jahre und die Folgen können desaströs sein.

Der Handelskrieg, den die USA 1929 mit dem Smoot-Hawley Tariff Act (hoher Einfuhrzoll auf über 20.000 Produkte) in Gang setzten, führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg. Auf einen Währungskrieg folgt ein Handelskrieg und mit ein wenig Pech im Anschluss ein richtiger Krieg.

Ich lese gerade das Buch `Currency Wars´ von James Rickards. Absolut empfehlenswert. Rickards zeichnet ein sehr gutes Bild von der Art und Weise, wie Währungskriege ausgefochten werden. Auch der aktuelle. Es ist als Anleger, aber auch als Bürger wichtig, das zu begreifen. Zumindest, wenn man kein Ofer werden möchte.

Außerdem möchte ich nächsten Montag etwas ausführlicher auf die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken darin eingehen. Es ist wichtig, sich gut vor Augen zu führen, wem eine Zentralbank nutzt. Das hilft nämlich dabei, sich ein Bild der Zukunft ausmalen zu können.

Über den aktuellen Währungskrieg, die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken nachzudenken, führt jedes Mal wieder zu ein und demselben Schluss: Es ist für die nächsten Jahre entscheidend, physisches Gold und Silber zu besitzen und nebenbei eventuell in Gold- und Silberaktien zu investieren. Sorgen Sie also bitte dafür, dass Sie auf jeden Fall physisches Gold und/oder Silber besitzen.

 

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