Wenn man eine Kakerlake findet…

Die gängigen Medien haben diesem Thema so wenig Aufmerksamkeit gewidmet, dass Sie es vielleicht gar nicht mitbekommen haben.

Letzte Woche drohte die spanische Bank Banco Popular pleite zu gehen, woraufhin die Bank, nach Einmischung der EZB für nur 1€ von der Banco Santander übernommen wurde.

Ich habe Ihnen schon häufiger mitgeteilt, dass viele europäische Banken finanziell nicht gesund sind. Jetzt erleben wir ein klares Beispiel.

Diese Bank wurde gerettet, weil Santander das Ganze übernimmt (Santander wird dadurch nicht unbedingt stärker). Dadurch verlieren nur Aktionäre und Obligationäre ihr Geld.

Als ich diese Nachricht las, dachte ich zu allererst an die folgende Aussage von Warren Buffett:

Wenn man eine Kakerlake in der Küche findet, findet man immer auch weiter.

Diese Übernahme erinnert an die Übernahme von Bear Stearns im März 2008. Direkt im Anschluss war wieder alles business as usual. Sechs Monate später stand die Welt Kopf.

Zweite Kakerlake
Die zweite Kakerlake zeigte sich übrigens direkt einen Tag später. Siehe diese Schlagzeile:

Auch italienische Banken stecken in großen Schwierigkeiten und müssen gerettet werden.

Kleinere Banken können noch von größeren aufgekauft werden. Aber wir werden bald von ganz alleine einer großen Kakerlake begegnen. Bzw. einer Bank, die pleitegeht und die niemand übernehmen will oder kann.

Fortsetzung folgt…

 

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Leichte Beute!

Ich habe gestern zufällig die obige Aussage von Warren Buffett entdeckt. Sehr treffend! Ende der neunziger Jahre (während des Internethypes) tauchte bei Unternehmen plötzlich den Begriff EBITDA auf.

EBITDA steht für den Gewinn vor Abzügen, Zinsen und Steuern. Ins Leben gerufen, um Anlegern bei der Veröffentlichung von Quartalszahlen ein positive Gefühl zu verleihen. Dieser neue Begriff wurde insbesondere von Internetfirmen genutzt, die Verluste schrieben. Anleger sollten positiv gestimmt bleiben und die Kurse konnten weiter steigen.

Aber es ging natürlich schief. Kurseinbrüche von 80 bis zu ganzen 100%.

Das lustige an den Aktien unseres Spezialreports „Der neue Internethype“ ist, dass die Geschichte sich wiederholt. Die erneut häufige Verwendung des Begriffs EBITDA fällt stark auf.

Auch jetzt wir der Begriff schlicht und ergreifend genutzt, weil Unternehmen gar keine oder kaum Gewinne machen.

Wahnsinnig teure Aktien
Während die Kurse der Aktien aus den Sektoren Internet, 3D Printing, Social Media, Cloud Technology und Application Software viel zu hoch gestiegen sind. Und während wir erleben, dass Vorstandsmitglieder die Aktien ihrer eigenen Unternehmen in großer Vielzahl verkaufen.

Kurseinbrüche von 80 bis zu 100% sind auch jetzt unvermeidbar!

Letzte Woche haben wir unseren Abonnenten ein neues Update geschickt. Wir konnten ihnen mitteilen, dass wir fünf neue Aktien entdeckt haben, die infolge des Hypes auch wahnsinnig teuer geworden sind. Auch sie sind reif für Kursrückgänge von 80 bis zu 100%.

Wir haben also nun 20 Aktien im Visier. Eine leichte Beute!

Dicken Gewinn eingeholt
Wir haben schon einen dicken Gewinn eingeholt. Und der Kurs einer anderen Aktie sinkt schon ernsthaft. Die Blase ist jedoch noch nicht richtig geplatzt.

Sie wären also jetzt noch rechtzeitig dabei. Profitieren auch Sie von Kurseinbrüchen von 80 bis zu 100%! Bestellen Sie hier den Spezialreport „Der neue Internethype“.

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Kleine Warnung von Warren

Auf Twitter habe ich diese Woche einen Link zu einem Artikel gepostet, in dem Warren Buffett ausdrücklich davor warnt, in Anleihen zu investieren. Er bezeichnet eine Anlage in amerikanische Staatsanleihen sogar als ein „terrible investment„.

Recht hat er! Denn wenn die Zinsen für Staatsanleihen stark steigen, sinken die Kurse dieser Anleihen schnell. Und dann sollte man sein Geld auf keinen Fall in Anleihen gesteckt haben.

Wann steigt der Zins für eine Staatsanleihe?
Das passiert immer, wenn

    1. es Gründe gibt, aus denen man an der finanziellen Stabilität eines Landes zweifeln sollte.
    2. in Zukunft eine steigende Inflation zu erwarten ist.

Graphik
Ich möchte Sie nun bitten, sich die untenstehende Graphik anzuschauen. Die Graphik zeigt die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit der vergangenen 220 Jahre. Sie zeigt also auch, wie viel Zinsen die amerikanische Regierung zahlen musste, um Geld für zehn Jahre leihen zu können.

1945: Amerikanische Bürger massenhaft über den Tisch gezogen
Sie können der Graphik entnehmen, dass die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen am Ende des zweiten Weltkriegs fast genauso niedrig waren wie jetzt. Damals kauften Amerikaner die sogenannten War Bonds in großen Mengen, um ihr Land zu unterstützen.

Sie sehen in der Graphik, was im Anschluss mit dem Zins passierte. Er begann zu steigen. 35 Jahre lang. Die Bürger, die so brav diese War Bonds gekauft hatten, erlitten heftige Verluste. Amerikaner wurden 1945 massenhaft über den Tisch gezogen. Hundertprozentig haben viele Ökonomen ihnen damals (genau wie heute) gesagt, dass die Zinsen noch viele Jahre so niedrig bleiben würden.

Was hätten sie tun müssen?
Sie hätten sich obige Graphik anschauen müssen! Dann wäre ihnen klar geworden, dass die Zinsen für Staatsanleihen, historisch betrachtet, lächerlich niedrig waren. Dass der amerikanische Anleihenmarkt eine enorme Seifenblase war. Sie hätte gerade auf steigende Zinsen, also auf sinkende Anleihenkurse setzen müssen!

2013: Eine Blase vergleichbar mit der Börse 1999
Die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen waren in den vergangenen 220 Jahren nie zuvor so niedrig wie aktuell. Während es den USA finanziell noch nie zuvor so schlecht ging, während Obama weiter Geld ausgibt als gäbe es keinen Grund zur Sorge und während Bernanke alles tut, um die Inflation bald völlig aus dem Ruder laufen zu lassen.

Mit einem Zins mit zehnjähriger Laufzeit, der aktuell bei 1,8% liegt, kann man den amerikanischen Anleihenmarkt mit der Börse von 1999 vergleichen. Eine Börse, an der Aktien durchschnittlich das 55-Fache des Jahresgewinns notierten. Wobei das 15-Fache normal wäre.

Schauen Sie sich die Graphik noch einmal an
Der Anleihezins ist fast so tief wie der bisherige Tiefstwert. Obwohl es den USA in den vergangenen 220 Jahren noch nie zuvor so schlecht ging wie heute. Die Staatsverschuldung schießt in den Himmel, Obama gibt weiterhin Geld aus, als gäbe es keinen Grund zur Sorge und Bernanke druckt so lange Geld, bis die Inflation überkocht.

Was glauben Sie, wird passieren?
Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Zinsen sehr bald enorm steigen werden. Denn der Anleihenmarkt ist eine Blase historischen Ausmaßes, die jeden Augenblick zerplatzen könnte. Der Gewinn, den Sie mit dem Zerplatzen der Blase machen können, ist daher auch historischen Ausmaßes!

Profitieren ist sehr leicht
In unserem Report „Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ erklären wir Ihnen konkret, wie Sie sehr einfach davon profitieren können. Natürlich senden wir Ihnen auch immer dann eine E-Mail, wenn wir selbst handeln.

Wir gehen davon aus, durch das Zerplatzen dieser historischen Blase hunderte Prozent Gewinn zu machen. Profitieren Sie mit? Bestellen Sie dann hier den Anleihenreport.

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Was tun die Superinvestoren?

Vorige Woche habe ich ein Interview mit dem Superinvestor Jim Rogers gesehen. Es ist in meinen Augen wichtig zu wissen, wie diese großen Jungs die Welt sehen. Ich höre auch lieber einem wie Jim Rogers zu, als dem bei der breiten Masse viel bekannteren Warren Buffett. Bei Letzterem habe ich nämlich immer das Gefühl, dass er nichts sagt. In diesem Artikel habe ich bereits einmal geschrieben, dass Buffet auf mich einen ein wenig dümmlichen Eindruck macht, obwohl er das selbstverständlich nicht ist.

Jemand wie Jim Rogers hingegen hat keine Hintergedanken und sagt ehrlich was er denkt. Er hat übrigens auch mehrere Bücher geschrieben, von denen ich Ihnen „Hot Commodities„, „Investment Biker“ und „Adventure Capitalist“ ans Herz legen kann. Diese Bücher lassen sich leicht lesen und sind sehr lehrreich.

Eigene Schlüsse ziehen ist entscheidend
Den größten Fehler, den wir als Anleger jedoch machen können, ist es auf jemanden wie Jim Rogers (oder wen auch immer) zu hören und anschließend alles was er sagt wahllos als Wahrheit hinzunehmen. Wir müssen uns immer unsere eigene Meinung bilden. Wir hören einem solchen Mann darum zu, hören was er zu sagen hat und suchen anschließend selber so viele Informationen wie nur möglich, um dann selber schauen zu können, ob wir zum gleichen Fazit kommen.

Die weltweit größte Seifenblase
Genau dasselbe haben wir getan, als Jim Rogers schon Ende 2009 verkündete, dass er das Entstehen eine enorme Seifenblase am amerikanischen Anleihenmarkt erkennen könne und dass er nicht wisse, wann diese Seifenblase zerplatzen würde, jedoch sicher wisse, dass es passieren würde. Wir haben daraufhin natürlich eigene Untersuchungen angestrengt und kamen, ohne Wissenschaftler sein zu müssen, zu selbigem Schluss. Es wurde Zeit, diese Seifenblase gut im Auge zu behalten…

Stoßweise
Als wir im Herbst die ersten Zeichen für das baldige Kollabieren des amerikanischen Anleihenmarktes erkannten, veröffentlichten wir unseren Artikel „
Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!„. Seitdem haben wir einen schönen Gewinn realisiert; die Seifenblase ist jedoch noch nicht definitiv zerplatzt. So etwas geht nämlich immer stoßweise voran. Der Vorteil davon ist, dass der richtige Gewinn noch kommen wird.

Im Interview letzte Woche erzählte Jim Rogers, dass er den amerikanischen Anleihenmarkt als die größte Seifenblase aller weltweit bestehender Finanzmärkte sehe und dass er seit Oktober auf das Zerplatzen dieser Seifenblase spekuliere. Das erfüllt uns wirklich ein wenig mit Stolz, denn wir tun seit Oktober exakt dasselbe wie er.

Bestellen Sie diesen einzigartigen Bericht hier, denn Sie sind jetzt noch rechtzeitig, um den wirklich großen Gewinn einzufahren.

 

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dümmlicher Warren Buffett

Ich hatte es nie mit Warren Buffett. Auch noch nie gehabt. Er kommt mir immer ein bisschen dümmlich rüber. Ich habe immer das Gefühl, dass er nichts Konkretes sagt, wenn er spricht. Ich habe noch nie etwas von ihm gehört, wodurch ich etwas gelernt habe oder wodurch er mich zum Nachdenken gebracht hat. Er kommt deshalb etwas dümmlich vor, aber das ist er überhaupt nicht. Das heißt, dass er sich angeeignet hat zu reden, ohne wirklich etwas zu sagen. Etwas was nicht zu dem unabhängigen Investor passt, den viele in ihm sehen.

Gestern erklärte er mit einem ernsten Gesicht, dass er die Kreditkrise nicht vorausgesehen hat, und dass er die rating agencies aus dem Grund nicht beschuldigen kann, weil sie es auch nicht vorausgesehen haben. Erst dieses Dümmliche (der unschuldige Anleger, der das alles nicht vorausgesehen hat), um danach jeden zum Narren zu halten. Denn es ist überhaupt nicht die Tätigkeit von Ratingagenturen (Bonitätsbeurteilungsagenturen), eine Krise hervor zusehen!

Wenn eine Bank ein Dutzend von Hypothekendarlehn in ein Packet steckt um dann daraus ein Anlageprodukt zu machen, und darauf hin zum Beispiel Moody’s bittet, darüber ein Urteil abzugeben, dann ist es die Aufgabe von Moody’s zu überprüfen, ob die Hypothekendarlehn auf eine verantwortliche Weise zur Verfügung gestellt wurden. Um dann eine niedrige Bonitätsstufe zu geben, wenn da viel zu große Hypothekendarlehn vergeben wurden an Menschen, die arbeitslos sind oder die kein Gehaltsstreifen mehr erhalten. Das taten sie nicht. Sie setzten alles auf Triple-A, ohne auch nur eine weitere Hypothekenanfrage zu untersuchen.

Warren Buffett weiß das sehr wohl. Er weiß sehr wohl, dass die Bonitätsbeurteilungsagenturen ihre Arbeit nicht getan haben. Er weiß, dass sie es bewusst nicht getan haben, und er weiß, dass der Grund in der Tatsache liegt, dass alle diese Banken sehr wahrscheinlich die größten Kunden von Moody’s, Standard & Poors, Fitch, usw. sind. Er hält Menschen zum Narren, ohne dass er bei einer wirklichen Lüge erwischt wird. Warren Buffett passt genau in die Reihe von Politikern und Bänkern, die die Wahrheit weniger wichtig finden als freundlich zu ihren Freunden der Wall Street zu sein.

 

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Marktansichten

Viele meiner Kollegen bewähren keine Aktien mehr zu besitzen oder derzeit nicht kaufen zu wollen. Ich schätze meine Kollegen, aber ich bin nicht immer ihrer Meinung. Warum? Schauen wir uns z.B. Warren Buffett an. Verkauft er seine Aktien? Verabschiedet er sich aus der Banken- und Versicherungswelt? Was macht Warren Buffett mit seinem Bargeld? Warren Buffett setzt sein Bargeld GERADE JETZT in Aktien um!

Bloß kein Crash
Er ist an diesem Markt ein Käufer von Aktien gewinnbringender Unternehmen. Über die Beweggründe, auf Grund derer er kein Bargeld besitzen will, kann ich nur mutmaßen. Ich will allerdings auch kein Bares und über meinen Beweggrund muss ich nicht mutmaßen. Ich habe in der Vergangenheit bereits häufiger darüber berichtet. Warren Buffett schaut sich nicht die Börse an um zu erwägen in Aktien zu investieren. Er kauft nämlich keine Aktien, er kauft sich Anteile in gewinnbringende Unternehmen, im wahren Sinne des Wortes. Der Börsenkurs interessiert in wenig.

Privatanleger sind da anders. Sie zocken an der Börse und setzten häufig vor allem in nicht gewinnbringende börsennotierte Firmen. In diesem Fall sollte man sich sicherlich Sorgen um seine Aktien machen. Wer hingegen konsequent Aktien gewinnbringender Unternehmen kauft, kann jedes Börsenunwetter aussitzen.

Entscheiden Sie sich darum 2010 für Qualitätsinvestitionen
Die Trends sind klar, die Richtung in die das Kapital fließt auch. Die Frage ist, ob Sie als Anleger mitmachen oder ob Sie lieber weiterhin in Frankfurt und Stuttgart kleine Plätzchen backen wollen. Wir ziehen in die weite Welt hinaus und investieren in Qualität!

 

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Wenn Sie denn so viel Geld haben, warum arbeiten Sie dann noch so hart?

Würde Warren Buffett diese Frage wohl einmal gestellt bekommen? Er besitzt 45 Milliarden Dollar und ist etwa 78. Er wäre wohl einer der Ersten, die aufhören könnten zu arbeiten.

Ich habe so die Vermutung, dass die Antwort von Warren Buffett nicht viel anders sein wird als die vieler anderer reicher Unternehmer.

Die Antwort heißt: was soll man mit seinem Leben anfangen, wenn man nicht mehr das täte, was man so unheimlich gerne tut? Wie lange macht es Spaß, sich irgendwo am Strand zu lümmeln? Wie oft kann man ferne Länder bereisen und das weiterhin interessant finden? Wie lange kann man im eigenen Pool herumdümpeln, bis man es satt ist?

Nichts ist so motivierend wie ein Wettkampf.

Nun finde ich für mich selbst, dass ich noch nicht reich genug bin, um ans Aufhören denken zu können, aber mal gesetzt den Fall, ich wäre tatsächlich reich genug; würde ich mein Leben dann ändern wollen? Ehrlichgesagt, ich denke nicht. Ich habe mich vor Jahren ganz bewusst dazu entschieden, was ich tun wollte und habe danach gelebt. Dazu gehörte immer schon, Geld zu verdienen, auch wenn ich in die glückliche Lage käme, genug Geld zu haben. Das liegt daran, dass Geld verdienen auch immer mit einer gewissen Herausforderung verbunden ist. Nichts ist so motivierend wie ein kleiner Wettkampf, und sei er nur mit einem selbst.

Ist Warren Buffett total verrückt?

Was soll man mit seinem Leben anfangen, wenn man keine Ziele mehr hat? Wenn man nicht mehr das tun dürfte, was man so gerne tut? Warren Buffett scheint total verrückt zu sein, dass er noch so hart arbeitet, aber der beste Mann ist nun einmal extrem gut in dem, was er tut. Wenn das doch das ist, mit dem er sich am liebsten beschäftigt, warum sollte er dann an irgendeinem Südseestrand herumliegen?

Schlechte Wahl getroffen?

In dem Moment, wenn mich jemand fragt, warum ich noch arbeite, dann denke ich mir, dass dieser jemand eigentlich sagt: „Ich habe selber in meinem Leben eine schlechte Wahl getroffen und ich würde diese schlechte Wahl sofort beenden, wenn ich nur genug Geld hätte, dies zu tun.“

Ich persönlich habe allerdings vor einigen Jahren mich ganz bewusst dazu entschieden, so zu leben, wie ich es tue. Warum tue ich also das, was ich tue? Ganz einfach; weil es mir unheimlich viel Spaß macht. In Geld gemessen bin ich noch nicht so vermögend; aber daran gemessen, wie ich mein Leben einrichten kann, bin ich unglaublich reich. Es gibt mehr im Leben, als Geld zu verdienen. Wenn man sich dies bewusst macht, und ein bewusstes Leben lebt, kann das Leben sehr schön sein. Ich bin ein glücklicher Mensch, und wenn ich es richtig verstanden habe, Warren Buffett auch.

 

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Investitionshorizont

Anders ausgedrückt: nach wie viel Zeit erwarten Sie das von Ihnen erwünschte Investitionsresultat erreicht zu haben? Services die sich mit hohen erreichten oder zu erreichenden Gewinnen rühmen, erkennen, dass das kommerziell betrachtet sehr gut funktioniert. So fand ich zum Beispiel einen Service, der 2008 mehr als 2000% Gewinn gemacht hatte. Eine enorme Leistung, die aus einer fantastischen Investition in eine Put Option Position entstand, die sie sehr weise sehr lange festgehalten hatten. Die Anzahl ihrer Abonnenten schoss in diesem Jahr in die Höhe.
Bis dato scheint der Gewinn 2009 nicht an den von 2008 anzuschließen. Die Börse will nicht noch einmal so heftig fallen…
Wie weit meinen Sie, ist der Investitionshorizont der neuen Abonnenten dieses Services? Ich selber denke, dass diese Abonnenten hoffen, alles mit einem Schlag und am besten innerhalb weniger Monate erreicht zu haben.

Unglaube
Die Chance, dass dies eintreten wird, ist selbst bei einem Service, der schon einmal so gut funktioniert hat, gleich Null. Wenn ich sage oder schreibe, dass Anleger an einen Horizont von dreißig Jahren denken müssen, dann tut sich Unglaube auf. `Es muss doch möglich sein, schneller Geld zu machen. ´ Ich befürchte nicht. Gewinn um Gewinn braucht seine Zeit. Auch hierfür sind Gewinne erforderlich…

Letzteres will häufig einfach nicht gelingen. Der `Versuch´ schien so chancenreich, ging jedoch wieder einmal schief. Kommt Ihnen das bekannt vor? Eine kurzfristige Investition entpuppte sich wieder einmal als eine Langzeitinvestition. Auch ein Umstand, mit dem viel Anleger es zu tun haben.

Glück
Über Warren Buffett sagt man häufig, dass er Glück hatte und sein Glück am derzeitigen Markt nicht mehr wehren könnte. Das ist Unsinn. Warren Buffett hat sich auch sehr gewundert, warum Unternehmen zusammenbrechen kurz nachdem er in sie investiert hatte. Salomon Brother und General Ré und sogar Berkshire Hathaway und all seine Investitionen in Luftfahrtgesellschaften sind beispielhaft hierfür. Sogar Warren Buffett musste lernen, dass der beste Horizont der ist, der dreißig Jahre voraus liegt. Möglicherwiese nicht in denselben Positionen, wohl aber im Portfolio.

 

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Warum gerade eine Rezession positiv ist -1-

Wir befinden uns (immer noch) in einer Rezession. Wie schrecklich! Ständig schlechte Neuigkeiten über fallende Börsenkurse, massenhaft Kündigungen, meckernde Bankdirektoren… davon soll man doch depressiv werden!

Viele Leser lassen sich heftig vom Schwall schlechter Neuigkeiten in den Medien beeinflussen und vergessen es, nüchtern nachzudenken.

Natürlich kann man seiner Bank nicht mehr blind vertrauen und muss für sich selbst nun etwas Sicherheit planen. Lassen Sie sich von schlechten Neuigkeiten in den Zeitungen und im Fernsehen nicht mitreißen und behalten Sie vor allem stets einen kühlen Kopf!
Einige behaupten zum Beispiel, dass man viel Mut haben muss, (übermütig zu sein sozusagen) um derzeit Aktien zu kaufen. Dass Warren Buffet und John Templeton in vergangenen Krisen also den Mut hatten Aktien zu kaufen…

Wenn Sie das auch denken, habe ich Neuigkeiten für Sie.
Diese zwei Ikonen hatten absolut keinen Mut und sie waren absolut nicht übermütig! Sie wollten auch gar nichts machen, wozu sie Mut nötig gehabt hätten. Wohl wussten sie, was eine Rezession genau mit sich bringt und sie investierten ihr Geld auf eine völlig rationale Weise. Sie dachten einfach nur ein bisschen anders, als der durchschnittliche Investor. Sie waren ängstlich, als der Aktienmarkt ‚hot‘ war und habsüchtig sobald von einer Rezession die Rede war.

Hierbei ignorierten sie die Medien natürlich völlig. Sie betrachteten ausschließlich die Zahlen der individuellen Aktien und die Vergangenheit der Börse. Darum ist es nun höchste Zeit, dass wir das Phänomen Rezession einmal ins rechte Licht rücken. Wir fallen mit einer heftigen Ansage auch direkt mit der Tür ins Haus:

Rezession ist gesund
Eine Rezession ist eigentlich ein sehr gesundes Phänomen. Es ist eine Periode der Säuberung. Keine angenehme Periode (aber saubermachen ist auch nicht angenehm), aber dennoch eine Periode, in der die Vorraussetzungen für ein gesundes Wirtschaftswachstum geschaffen werden.

Die schwächsten (also nicht die kleinsten) Unternehmen verschwinden und während einer Rezession sinkt die Nachfrage an Produkten und Diensten. Als Folge verschwinden schwache Unternehmen, starke Unternehmen bleiben bestehen und kommen aus der Rezession noch stärker hervor.

Mit starken Unternehmen meine ich also nicht die größten, sondern Firmen, die in guten Zeiten nicht übermütig wurden, kein Geld zum Fenster hinaus schmissen, einen guten Kundenservice beibehielten, etc. Kurz gesagt: Unternehmen, die in einfachen Zeiten, in denen das Geld wie von selbst hineinströmte, nicht faul wurden.

Denken Sie ab heute andersherum!
Ich lade Sie darum ein, ab heute andersherum zu denken. Ich gebe Ihnen hierzu folgende Thesen mit auf den Weg:

1. Ein schnelles ökonomisches Wachstum ist negativ.
Es führt zu Faulheit, Konsumüberfluss, finanziellen Exzessen, fehlender Kreativität, Ineffektivität. Die Basis einer Rezession fällt in eine solche Periode. Bei schnellem ökonomischem Wachstum denken die Menschen zu positiv und zahlen zu viel Geld für Aktien. Hiermit wird die Basis für Verluste oder ein ewiges Warten auf steigende Kurse gelegt.

2. Eine Rezession ist positiv.
Sie führt zu Ersparnissen, Initiative, Kreativität, Effizienz, Produktivität, neuen Chancen und mehr Zusammengehörigkeit. In einer Rezession können Sie supergünstig in Aktien starker Unternehmen investieren und das führt wiederum zu enormen Gewinnen.


Investieren ab jetzt in supergünstige Aktien
Mit
TopAktienReport wählen wir supergünstige Aktien von Unternehmen mit superstarker finanzieller Position aus. Denn, wenn Sie nicht von Banken abhängig sein wollen, sollten Sie auch in Aktien von Firmen investieren, die ihrerseits kein Geld von Banken benötigen. Wollen Sie 2009 ausschließlich in solche Unternehmen investieren, dann sollten Sie ein Jahresabonnement abschließen.

 

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Die Basis von gigantischem Vermögen

Es ist heutzutage so leicht, sich von der Sturmflut negativer Nachrichten mitreißen zu lassen.
Man kann auch keine Zeitung aufschlagen, keine Zeitschrift aus den Regalen nehmen oder den Fernseher nicht anknipsen, denn ansonsten bekommt man diese Nachrichten um die Ohren geschlagen.

Zehntausende Menschen entlassen! Tausend Unternehmen am Rande des Bankrotts! Es geht eine Bank nach der anderen unter!

In diesem Tsunami der Katastrophenberichte jedoch, vergessen wir oftmals, dass es noch sehr viele positive Dinge gibt, auf die man sich fokussieren kann:

Während etwas weniger als 10% arbeitslos ist, dürfen wir nicht vergessen, dass immer noch mehr als 90% Arbeit haben und ein monatliches Gehalt bekommen.
Während mehr Menschen Probleme damit haben, ihren Kredit abzuzahlen, zahlt der bedeutend größere Teil jeden Monat immer pünktlich seine Raten ab.
Und während hunderte Unternehmen Bankrott gehen, gibt es tausende andere, die bestehen bleiben… und sogar Gewinne erwirtschaften!

Lassen wir uns also nicht nur noch auf das Negative fokussieren.

Als Aktionär stehen Sie in der Pflicht, die Dinge so objektiv wie möglich zu betrachten. Und sei es nur, weil Krisen, wie diese, nicht selten die Basis von gigantischem Vermögen sind.
Schauen Sie sich Warren Buffett an, der während der Krise in den 70er Jahren 10 Millionen Dollar in The Washington Post investierte. Dieses Interesse ist heute 17 Millionen Dollar wert. Nach dem Crash von 1987 war er erneut schnell dabei und kaufte für 1 Milliarde Dollar Coca Cola Aktien. Dieses Paket ist momentan 8,5 Milliarden Dollar wert. Solche Käufe, wie Buffett sie getätigt hat und ihn zum reichsten Mann der Welt machten, sind kühne Käufe.

Und auch die Nummer 2 der weltweit reichsten Menschen, der Mexikaner Carlos Slim, legt die Basis seines Vermögens durch mutige Investitionen zu Krisenzeiten. Während der Rezession 1981 kaufte er ein großes Aktienpaket von Cigatam, dem zweitgrößten Zigarettenfabrikanten Mexikos. Ein Jahr später kaufte er mit seinem Gewinn Mexikos größten Versicherer für 44 Millionen Dollar. Heutiger Wert? Mehr als 2,5 Milliarden Dollar. Sehen Sie nun, dass Krisen wie heute, eigentlich eine erlesene Chance sind, ein kleines Kapital mit Aktien zu verdienen?
Was sagen Sie? Sie sind noch nicht ganz überzeugt?
Okay, noch ein Beispiel.

Ich nehme erneut die FORBES-Liste der reichsten Menschen zur Hand. Nummer 4 auf der Liste: Lakshmi Mittal.
Wissen Sie, wie er auf die Liste kam? Durch den Kauf von stets alten Stahlfabriken, die Verluste verzeichnen und das zu der Zeit, als die Industrie brach lag. Mittal machte diese Fabriken wieder rentabel und verdiente später, als die Stahlpreise ins unermessliche stiegen: Milliarden Dollar!

Es ist eigentlich ganz simpel. Als Aktionär haben Sie heute die Wahl. Sie können Ihr Geld auf ein Sparkonto legen und ängstlich abwarten, bis die Wolken sich wieder verzeihen.

„… wer entscheidet sich heute schon dafür, Aktien zu kaufen? … Lesen Sie doch mal die Zeitung! Wenn Sie nicht aufpassen, bricht der Himmel einfach auf uns herab…“ „Nein, … jetzt kein Risiko eingehen. Das Geld sicher auf dem Konto halten und erst dann kaufen, wenn die ersten positiven Nachrichten erscheinen… obwohl viele Aktien dann vermutlich bereits doppelt so teuer sind…“

Oder Sie nehmen sich ein Beispiel an Warren Buffett, Carlos Slim und Lakshmi Mittal. Sie fangen nun ganz langsam an Aktien von unterschätzten Unternehmen zu kaufen. Sie erkennen natürlich, dass die Kurse kurzfristig noch weiter sinken können. Und dann? Aktien sind günstiger denn je und wer jetzt kauft, kann später auf gigantische Gewinne zurückblicken. Macht es dann wirklich noch so viel aus, ob die Kurse innerhalb der nächsten Wochen oder Monate noch mal 10% günstiger sind?

Ich weiß nicht, wie es mit Ihnen ausschaut, aber wenn es um Aktien geht, schaue ich mir lieber an, wie Superaktionäre mit ihren Cents umgehen und höre nicht auf das, was Journalisten in den Zeitungen schreiben.

Sollten Sie so wie ich sein und fest entschlossen sein, diese Käufe zu tätigen, dann lade ich Sie gerne ein mitzumachen.

 

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