Wenn man jahrelang zu viel Geld ausgibt

„If your outgo exceeds your income, your upkeep becomes your downfall.“

Diesen Satz habe ich letzte Woche Topinvestor Rick Rule sagen hören. Er fasst in einem großartigen, kurzen Satz das Problem der westlichen Länder zusammen.

Sie haben in den vergangenen 20 bis 25 Jahren in Vielzahl über ihren Verhältnissen gelebt. Und seit Ausbruch der Kreditkrise versuchen wir uns krampfhaft an diesem zu hohen Lebensstandard festzuklammern.

In folgender Graphik sehen wir, wie stark wir uns in den vergangenen Jahren, allein in der Eurozone, in Schulden gestürzt haben.

Diese Graphik zeigt die Zahlen bis 2011. Seitdem sind die Staatsschulden der Eurozone noch einmal um dicke 500 Milliarden Euro gestiegen. In den USA, Japan und Großbritannien sieht es nicht anders aus.

In den USA stieg das Total Credit Market Debt von 33 Billionen Dollar vor Ausbruch der Krise auf aktuell 41 Billionen Dollar. Das sind Mehrschulden in Höhe von 8.000 Milliarden Dollar. In fünf Jahren.

Wenn man eine Schuldenkrise angeht, bedeutet das, dass die Schulden schrumpfen müssen. Schulden abbauen schmerzt. Und Schmerzen sind nicht schön. Diese Graphik und die amerikanischen Zahlen zeigen ganz klar, dass die Schulden nur noch weiter gestiegen sind.

Wir befinden uns also in einer Upkeep-Phase. Solange man weiterhin zu relativ niedrigen Zinsen Geld aufnehmen kann, kann man so tun als gäbe es keine Probleme. Genau wie einem durchschnittlichen Menschen, der bis zum Hals in Schulden steckt, gelingt es auch ganzen Ländern manchmal, brodelnde Probleme kurz zu vergessen.

Rezession in Eurozone vorbei?
Das ist die Meldung, die wir letzte Woche in den Medien sahen. Wenn das wirklich so ist, ist es vorübergehend. Denn die Probleme, die die Kreditkrise verursacht hat, wurden nicht angegangen. Wir stecken in der Upkeep-Phase. Nach dem Upkeep kommt der Downfall.

Lassen Sie sich in Sachen Wirtschaftserholung also nichts weismachen. Jemand der sich tief in Schulden gegraben hat, kann nur dann finanziell genesen, wenn diese Schulden abgebaut werden.

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Staatsverschuldung zurückdrängen?

EU-Politiker haben auch in diesem Jahr schon zigmal angekündigt, dass eine Wirtschaftserholung bevorstehe oder bereits begonnen habe. Und schon seit drei Jahren erzählen sie uns, dass es so wichtig sei, die Staatsverschuldung zurückzudrängen.

Den Geschichten von Politikern zuzuhören ist sinnlos, denn sie lügen, dass sich die Balken biegen. Das ist Teil ihres Berufs. Montag veröffentlichte Eurostat diese harten Zahlen.

Die Regierungen der Eurozone haben so clever, so vernünftig eingespart, dass die Staatsverschuldung der Eurozone innerhalb eines Quartals um satte 150 Milliarden Euro gestiegen ist. Auf 92% des BIP.

Rekordhalter
Spaniens Staatsverschuldung stieg um ganze 39 Milliarden Euro, Italien musste 46 Milliarden zusätzliches Geld aufnehmen und die Iren 12 Milliarden Euro. Und auch die belgische Staatsverschuldung stieg stark an. Um ganze 19 Milliarden Euro.

Hätte ich doch fast die Franzosen vergessen. Hollande ist vermutlich Rekordhalter, wenn es um Ankündigungen einer Wirtschaftserholung geht. Frankreich musste 37 Milliarden Euro extra aufnehmen.

Problemlose Darlehen dank Draghi
Natürlich war das Geldleihen problemlos. Große Anlagefonds und Rentenfonds waren gerne bereit, diesen Ländern ihr Geld zu leihen. Dank Draghi. Denn er hat sie letztes Jahr wissen lassen, dass sie keinerlei Risiken eingehen, wenn sie den Euroländern Geld leihen.

Sobald die Zinsen für Staatsanleihen zu sehr ansteigen, schmeißt Draghi die Geldpressen wieder an. Oder denken Sie wirklich, Griechenland, Frankreich, Italien, Irland, Belgien und Spanien fänden eine Möglichkeit, ihre Staatsverschuldungen auf normale Weise zu begleichen?

Was Sie tun sollten – Und was nicht
Was wir in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ beschreiben, passiert genau jetzt. Im Report erläutern wir, was wir in den kommenden Jahren mit unserem Geld tun und was nicht. Klicken Sie hier, um diesen kostenlosen Report zu bestellen.

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Verrückte Welt

Letzten Mittwoch wurde das Protokoll der Fed-Sitzung vom 19. Juni freigegeben. Sie wissen schon, die Sitzung, die die Stimmung an der Börse zunichtemachte, weil die Fed andeutete, bei ausreichender Wirtschaftserholung eventuell taperen zu können.

Bzw. monatlich nicht länger 85 Milliarden Dollar aus heißer Luft zu schaffen, sondern diesen Betrag zu kürzen. Vielleicht schon irgendwann 2014.

In diesem Artikel habe ich Ihnen vor drei Wochen gezeigt, dass Bernanke in der Pressemitteilung nach dieser Fed-Sitzung gar nichts Komisches sagte. Dennoch geriet die Börse direkt im Anschluss komplett in Stress.

Gleiche Fed-Sitzung. Anderes Fazit.
Letzten Mittwoch wurde das Protokoll genau dieser Sitzung freigegeben. Auch darin selbstverständlich nichts Außergewöhnliches. Jetzt aber zog man an der Börse den Schluss, dass Bernanke mit dem Gelddruck vorläufig noch weitermachen wird. Und dass die Party an der Börse demnach noch eine Weile andauern wird.

Zwei völlig gegensätzliche Schlussfolgerungen aus ein und derselben Fed-Sitzung, in der absolut nichts Komisches geäußert wurde. In der letztendlich überhaupt nichts gesagt wurde. Kommen Sie da noch mit? Ich nicht! Eine verrückte Welt…

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Zieht die amerikanische Wirtschaft jetzt wirklich an?

Es werden zig Wirtschaftszahlen publiziert, und diese Zahlen werden von den gängigen Medien allesamt klaglos als Wahrheit hingenommen. Dieses Jahr möchte ich regelmäßig tiefer auf solche Wirtschaftsthemen eingehen. In verständlicher Sprache.

Die wichtigste Zahl der Welt ist die des amerikanischen Wirtschaftswachstums. In den gängigen Medien erschien vor einiger Zeit die Meldung, dass selbiges im dritten Quartal 2012 um 2,6% gewachsen ist. Positive Meldung. Montag sagte Obama in seiner Rede noch, dass eine Wirtschaftserholung eingetreten sei. Und regelmäßig höre ich Ökonomen im Fernsehen brüllen, dass es in den USA auf jeden Fall ein ganzes Stück besser läuft als in Europa.

Kurz die Zahlen hinzuziehen
Am 30. September 2011 betrug das amerikanische BIP insgesamt 15.163 Milliarden Dollar. Ein Jahr später war es auf 15.811 Milliarden Dollar herangewachsen. Das ist ein nominales Wachstum von 4,3%.

Das reale Wirtschaftswachstum errechnet man dann, indem man die Inflation davon subtrahiert. Laut amerikanischem Bureau of Labor Statistics (BLS) war das Leben im dritten Quartal 2012 insgesamt 1,7% teurer als im Vorjahr. Bleibt netto ein Wirtschaftswachstum von 2,6% übrig.

Einfache Rechnung. Oder?
Stimmt. Und 2,6% Wirtschaftswachstum ist bei Weitem nicht schlecht. Aber es gibt zwei Haken. Heute gehe ich auf einen dieser Haken ein. Die Inflationsrate.

Offiziell lag die Inflation also nur bei 1,7%. Inflation berechnet man, indem man die Preise eines Warenkorbs mit Gütern und Dienstleistungen mit den Preisen des Vorjahres vergleicht. Wenn ein Brot jetzt 2,20€ kostet und im Vorjahr noch 2,00€ dann beträgt die Inflationsrate auf Brot 10%.

Steak und Computer
Die Amerikaner haben diese Berechnung allerdings zwei Mal angepasst. Und zwar so, dass die Berechnung nicht länger objektiv ist. Zwei Beispiele:

Wenn der Preis eines Steaks jetzt um 10% steigt, geht das amerikanische BLS davon aus, dass die Leute auf Frikadellen umsteigen. Und dann stellen sie fest, dass der Preis für Rindfleisch eher gesunken ist.

Wenn ein neuer Computer jetzt 5% teurer ist als vor einem Jahr und dieser Computer besitzt 10% mehr Speicherplatz, dass stellt das BLS fest, dass dieser Computer eher 5% günstiger geworden ist.

Tatsächliche Inflation
Inflation ist eine Zahl, die in den USA enorm manipuliert wird. Durch Manipulation muss eine Regierung die Sozialleistungen weniger anheben, man kann positivere Wachstumszahlen veröffentlichen, man muss die Zinsen nicht anheben und man kann (weiterhin) Geld drucken.

John Williams von ShadowsStats berechnet die Inflation noch immer so, wie die Regierung es 1980 und 1990 tat. Die Methode von 1980 ergibt fast 10% Inflation. Die Methode von 1990 kommt auf gut 5%.

Ob man die Inflationsrate immer noch so berechnen sollte wie 1980 und 1990 hängt davon ab, wie das tatsächliche Ausgabeverhalten einer amerikanischen Durchschnittsfamilie heute im Vergleich zu damals aussieht.

Reales Wachstum oder reales Schrumpfen?
Wenn man allerdings schon diese 5% Inflation als Wahrheit annimmt, dann wächst die amerikanische Wirtschaft nicht. Dann schrumpft die Wirtschaft in den USA sogar um 0,7%.

Wenn Sie in den Nachrichten also bald etwas über das amerikanische Wirtschaftswachstum des vierten Quartals 2012 sehen, wissen Sie auf jeden Fall, dass Sie dem Ganzen keine allzu große Bedeutung beimessen sollten.

In diesem Bericht bespreche ich den zweiten Haken mit Ihnen.

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Wer wird Recht bekommen?

Ich hoffe, dass Sie der Diskussion zwischen Peter Schiff und Robert Prechter am Freitag gut zugehört haben. Beide sind sich darüber einig, dass uns das schlimmste dieser Krise noch bevorsteht. Sie gehen allerdings jeweils von einem anderen Resultat aus.

Eine dritte Meinung ginge dahin, dass die Krise vielleicht noch eine Weile dauert, dann jedoch eine Wirtschaftserholung eintritt. Das ist allerdings die Meinung des Establishments, das sich ganz bewusst dafür entscheidet, um die harten Fakten zu ignorieren. Eine Meinung, die ich absolut nicht ernst nehmen kann.

In diesem Artikel habe ich Donnerstag schon geschrieben, dass laut Prechter eine deflationäre Krise kurz vor dem Ausbruch steht. Bzw. Wirtschaftsdepression, Deflation und ein enormer Börsenrückgang.

Prechters wichtigste Argumente
Seine wichtigsten Argumente gehen jedoch dahin, dass die Zentralbanken kein Geld mehr drucken werden, weil sie 1. von einer Flut an Pleiten überströmt und dadurch zu spät reagieren werden und weil 2. die breite Öffentlichkeit nicht mehr akzeptieren wird, dass die Zentralbanken massenhaft Geld drucken.

Es sind Argumente, die jeder selbst abwägen sollte. Ich persönlich halte die Argumente von Peter Schiff für viel stichhaltiger. Wenn eine Bank in Schwierigkeiten gerät, wird der CEO sofort Regierung und Zentralbank um Hilfe bitten.

Bis zum letzten Atemzug
Und meiner Ansicht nach hat die breite Öffentlichkeit sogar gar keine Ahnung, welche Folgen ein massenhafter Gelddruck hat. Die Geldpresse ist das einzige Mittel, das Zentralbanken noch haben. Und ich gehe davon aus, dass sie dieses Mittel bis zum letzten Atemzug nutzen werden.

Es wird in den kommenden Jahren in jedem Fall sehr wichtig werden, sich vor einem kräftigen Börsenrückgang zu schützen. Denn, egal wer Recht bekommt, die Börse wird wirklich nicht so ruhig bleiben, wie sie jetzt wirkt.
Klicken Sie hier für ausführlichere Informationen.

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Zwei Fragen + zwei Antworten

Nach den beiden Fragen, die ich Ihnen vergangenen Freitag in diesem Artikel gestellt habe, nahmen sich viele Leser die Zeit, auf diese Fragen zu antworten. Es war schön diese Antworten zu lesen. So viel Mühe hätten Sie sich allerdings nicht machen brauchen, denn mit diesen Fragen wollte ich Sie nur zum Nachdenken anregen.

Im Folgenden wiederhole ich die beiden Fragen noch einmal und nenne Ihnen auch meine Antworten.

Frage 1
Wohin sollten Sie als Anleger gehen, wenn die große Masse nach links geht?

Meine Antwort: Nach rechts.
Die Vergangenheit hat immer wieder bewiesen, dass man immer das Gegenteil von dem tun sollte, was die große Masse tut. Ist die große Masse enorm ängstlich (wie jetzt), müssen Sie Mut beweisen. Ist die große Masse optimistisch, sollten Sie auf Sicherheit setzen.

Frage 2
Was wird Ihrer Meinung nach passieren, sobald die große Masse realisiert, dass ihr Sparkonto überhaupt nicht so sicher ist, wie sie dachte?

Meine Antwort: Geld ausgeben, Gold und Silber, Aktien.

Ein Teil der Masse wird Einkäufe tätigen, weil alles doch so schnell teurer wird. Das wird eine künstliche Wirtschaftserholung verursachen. Ein kleinerer Teil wird Richtung Gold und Silber laufen und damit einen enormen Preisanstieg verursachen. Und ein Teil der Masse wird notgedrungen in Aktien investieren. Das wiederum wird einen starken Börsenanstieg verursachen.

Wenn Sie das Verhalten der Masse verstehen, benötigen Sie im Grunde keinerlei Wirtschaftsanalyse. Wenn jeder (wie 1999) optimistisch über Aktien denkt, sollten Sie anfangen, Ihre Aktien zu verkaufen.

Und wenn jeder (wie aktuell) sein Geld auf Sparkonten einzahlt, müssten Sie bereits wissen, dass sich das eines Tages ändern wird. Dann sollten Sie anfangen Gold, Silber und günstige Aktien von gutlaufenden Unternehmen zu kaufen.

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Im Sommer werden sie erneut Geld drucken

Das Börsensentiment wurde insbesondere infolge der Probleme in Spanien und infolge der Tatsache, dass die Fed scheinbar kurzzeitig kein Geld drucken will gedämpft. Spanien ist ein unlösbares Problem weil Immobilienpreise noch weiter sinken müssen und weil es spanischen Banken enorm schlecht geht. Spanische Banken haben während der enormen spanischen Immobilienblase uneingeschränkt Kredite vergeben. Einen Großteil dieser Gelder werden sie nie wieder sehen.

Die einzige „Lösung“, einen Einsturz des Finanzsystems zu verhindern, wird letztendlich der Druck neuen Geldes sein. Und an der Börse weiß man das verdammt gut! Händler reagieren darum jetzt auf einen vorübergehenden Börsenrückgang, bis der Moment kommt, in dem Bernanke und/oder Draghi verkünden werden, dass sie die Geldpressen wieder anschmeißen.

Für kommendes Jahr bin ich Aktien gegenüber daher weiterhin aufgeschlossen. Und insbesondere Energie- und Rohstoffaktien gegenüber. In diese Sektoren entstehen nämlich strukturelle Defizite, die in höheren Energie- und Rohstoffpreisen resultieren werden, von denen Energie- und Rohstoffproduzenten in den kommenden Jahren enorm profitieren werden.

Dienstag haben wir unseren TopAktien Jahresabonnenten übrigens einen extra Tipp gesendet. Im Rahmen des dazugehörigen V.I.P.-Services. Eine superstabile Energieaktie, die wir für das 6-Fache des Jahresgewinnes kaufen können. Geringes Risiko. Enormes Gewinnpotenzial. Wenn Sie jetzt ein Jahresabonnement abschließen, bekommen Sie diesen extra Tipp umgehend und damit legen Sie direkt einen guten Start hin. Melden Sie sich hier darum schnell an!

Bernanke möchte jetzt mal eben kein Geld drucken, aber letztendlich hat auch er keine andere Wahl als massig Geld zu drucken. Obama und Konsorten geben nämlich weiterhin viel mehr Geld aus als sie einnehmen. Zudem führen die Wahlen im November dazu, dass Obama alles dafür tut, dass 2012 eine richtige Good-News-Show wird. Er wird darum noch mehr Geld ausgeben, um die „Wirtschaftserholung anzukurbeln“.

Ich gehe darum davon aus, dass Bernanke irgendwann im Sommer verkünden wird, dass er erneut viel Geld drucken wird. Das führt nämlich dazu, dass das Börsensentiment rundum die Wahlen positiv ausfallen wird und Obama problemlos wiedergewählt werden wird.

Wir betrachten Aktien weiterhin positiv, aber wir dürfen die Wahrscheinlichkeit einer sinkenden Börse in den kommenden Wochen/Monaten nicht ausblenden. Ich bin darum froh darüber, dass ich einen Teil meines Geldes in DienstagTrader-Trend gesteckt habe. Ein kräftiger Börsenrückgang kann dazu führen, dass wir dieses Jahr über 100% Rendite erzielen werden. Und das will ich natürlich nicht verpassen! Klicken Sie hier für Informationen.

 

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Das Jahr des unverfrorenen Gelddruckens

In diesem Jahr erleben wir eine auffällige Veränderung an der Börse. Die Börsenindizes sind ungefähr 4,5% gestiegen, während Anleger sich vom amerikanischen Anleihenmarkt zu verabschieden scheinen. Gleichzeitig war 2012 bis jetzt aber vor allem positiv für Gold und Silber.

Bis vor kurzem flüchteten Anleger sich noch in amerikanische Staatsanleihen und Edelmetalle, und Rohstoffe hatten es schwer. Verlassen gerade die ersten „großen Jungs“ das sinkende Schiff? Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, als würden die Börsen realisieren, dass Geld drucken ab jetzt die Norm ist.

In Europa hat Deutschland den Druck neuen Geldes angeblich verhindert. Merkel wollte allerdings nur zweigleisig fahren. Sie wollte zwar die Banken retten, wollte aber keine gelddruckende EZB. Die Rechnung hat sie jedoch ohne den Wirt gemacht. Wenn man eine stabile Währung haben möchte und keine Inflation, muss man Banken, die sich durch Anlagen in Schwierigkeiten gebracht haben, eiskalt Pleite gehen lassen. Wenn man Banken über Wasser halten will und gleichzeitig nicht will, dass die Staatsverschuldung in den Himmel schießt, gibt es kaum eine andere Lösung als das Gelddrucken.

Also benötigt man eine Zentralbank, die Geld druckt und dieses Geld anschließend den normalen Banken leiht. Die Folge des Gelddruckens heißt Inflation. Diese Inflation entsteht allerdings erst Jahre später. Weil die Bevölkerung von Inflation ohnehin nichts versteht, können Politiker zu diesem Zeitpunkt ganz einfach so tun, als sei Inflation ein Phänomen, das sie unmöglich vorhersehen hätten können. Oder sie geben ganz einfach ihren Vorgängern die Schuld.

Ich glaube immer mehr, dass 2012 das Jahr des massenhaften und unverfrorenen Gelddruckens wird. Die Fed, die EZB und auch andere Zentralbanken weltweit werden drucken. Dadurch wird dann eine „Wirtschaftserholung“ entstehen, die den Bürgern wieder ein wenig Optimismus einhaucht. Unberechtigter Optimismus, denn der Kater wird nur noch größer ausfallen. Klicken Sie hier für die 2012 Fassung unseres kostenlosen Reportes mit dem Titel „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“.

 

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Unerwartete Vorkommnisse

Ansprachen noch und nöcher. Obama hielt im Kongress eine Rede, in der er seinen Plan präsentierte, mit der er der Wirtschaft Auftrieb verleihen möchte. Er wird erneut 450 Milliarden Dollar ausgeben. Wenn man ohne Ergebnis eimerweise Geld ausgibt, liegt die „Lösung“ natürlich darin, ganz einfach noch mehr Geld auszugeben.

Ich habe letzten Donnerstag bereits erwähnt, dass solche Maßnahmen insbesondere für unsere Anleihenstrategie ganz hervorragend sind. Die amerikanische Staatsverschuldung steigt noch schneller. Anleger bekommen es schneller mit der Angst zu tun, wenn es darum geht, der amerikanischen Regierung Gelder zu leihen und dadurch wird die Seifenblase früher zerplatzen. Möchten Sie vom Zerplatzen dieser enormen Seifenblase profitieren? Klicken Sie dann hier, um unseren Anleihenreport zu bestellen.

Zudem schickte Geithner der Financial Times letzten Donnerstag ein Kommentar (schauen Sie in meinen Twitter Account). Im zweiten Absatz seines Artikels stellt er fest, dass der während der „Wirtschaftserholung“ angestiegene Ölpreis ein unerwartetes Ereignis war. Geithner sieht scheinbar keinerlei Zusammenhang (oder weigert sich das zu tun) zwischen dem Druck einer großen Menge Geld und steigenden Rohstoffpreisen.

Außerdem scheint Geithner keinerlei Zusammenhang zwischen der Kreditkrise und der Eurokrise zu sehen, die doch wirklich durch die riesigen Schwierigkeiten zu Stande kam, in die die Banken infolge ihrer Investitionen in wertlose amerikanische Hypothek Produkte gerieten. Laut Geithner sieht es am Ende so aus, als habe er alles richtig gemacht, und als würde er nun durch „unerwartete Vorkommnisse“ in Schwierigkeiten geraten.

Und auch Bernanke hielt wieder eine Rede. Er erzählte, dass die Federal Reserve tun wird was sie kann, um hohes Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen zu erreichen. Der Markt hat scheinbar mehr Details erwartet und reagierte ein wenig enttäuscht. Die Frage ist nicht, ob Bernanke handeln wird, sondern wann. Um den 21. September herum werden wir schlauer sein.

Wie ich Donnerstag bereits schrieb, geben die Politiker ihr allerbestes, um Gold und Silber richtig in die Höhe zu treiben. Alles was sie tun ist kontraproduktiv. Es sieht so aus, als würden sie das absichtlich tun. Gold hat nach der starken Zunahme vom vergangenen Montag jetzt aber eine doppelte Spitze erreicht und kann darum etwas stärker korrigieren. Ich selber würde jetzt gerade eher Silber kaufen, das 15% unter seiner Spitze notiert. Klicken Sie hier für weitere Informationen über die Eröffnung eines Goldkontos.

Letzten Dienstag wurde uns noch ein Beweis dafür geliefert, dass Politiker und Zentralbanker den Bull Market von Gold und Silber befürworten. Die Schweizer Zentralbank hat einen Mindest-Wechselkurs zum Euro festgelegt. Damit haben sie den Franken definitiv an eine Währung gekoppelt, die krank und schwach ist. Ich habe meine Schweizer Franken sofort verkauft.

 

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Was tun bei einem seriösen Börsenrückgang?

Nach einer Woche in der die Börse so gut wie jeden Tag sank, weil es keine Einigung in Sachen amerikanischem Schuldendeckel gab, blieb die erwartete positive Reaktion gestern aus. Sorge, dass eine Wirtschaftserholung nicht eintreten wird, so lautete die Erklärung.

Die Börsenindices scheinen nun endlich reif zu sein für einen serösen Börsenrückgang. Für Finanzaktien sehen die kommenden Monate nicht gut aus und außerdem halten wir nichts von Aktien von Unternehmen, die von der Kaufkraft des westlichen Konsumenten abhängig sind. Unsere Devise lautet also: meiden Sie Financials und Retail.

Eine Weile die Zähne zusammenbeißen
Wie wir in unserem Gratisbericht „
Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ bereits gesagt haben, erwarten wir, dass die Börse in den kommenden Jahren stark bewegen wird. Abwärts und aufwärts. Als Buy-and-Hold Anleger kann man Rückgänge entspannt aussitzen. Denn wenngleich wir ab und zu eine Weile unsere Zähne zusammenbeißen werden müssen, wird es uns mit günstigen Aktien von gutlaufenden Unternehmen letztendlich besser gehen, als mit einem Sparbuch oder mit Anleihen.

Portfolio schützen
Sie können allerdings auf einfache Weise dafür sorgen, dass Sie infolge einer solchen Börsenrückgangsphase weniger Probleme haben. Sobald der Börsentrend sich definitiv dreht und damit sinkt, beginnen wir mit einer einfachen aber zielsicheren Strategie aus dem „Super Options Report“. Die Strategie ist lebenslang brauchbar und wir bieten sie Ihnen zu einem absoluten Freundschaftspreis.
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Bei Börsenrückgang kräftig Gewinn machen?
Wie ich oben bereits beschrieb, erwarten wir, dass die Börsenkurse in nächster Zeit stark schwanken werden. Monatelange pessimistische Phasen werden mit optimistischen und hoffnungsfrohen Phasen abgewechselt. In einem solchen Szenario gibt es keine bessere Strategie, als DienstagTrader-Trend. Wenn auch Sie starke Schwankungen an der Börse erwarten, und wenn Sie von einer steigenden und sinkenden Börse profitieren möchten, ist nun der ideale Zeitpunkt, bei dieser einzigartigen Strategie einzusteigen.
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Bleiben Sie vor allem ruhig!
Legen Sie jetzt fest, was Sie tun möchten, wenn dieser seriöse Rückgang eintritt. Möchten Sie ihn aussitzen oder möchten Sie ihm tatkräftig zu Leibe rücken, indem Sie zum Beispiel eine der o.g. Strategien anwenden?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, einen seriösen Börsenrückgang auszusitzen, versprechen Sie sich selbst dann jetzt, dass Sie vor allem ruhig bleiben werden. Auch wenn dieser Rückgang kräftig sein wird, auch wenn die Zeitungen schreiben, dass alles schlimmer als schlimm ist, auch wenn unterschiedliche Analysten verkünden, die Börse gehe nur noch weiter in den Keller. Zähne zusammenbeißen ist ein wichtiger Bestandteil des Anlegens!

 

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