Warum alle eine günstigere Währung wollen

In diesem Artikel vom vergangenen Montag habe ich Ihnen mitgeteilt, dass der Dollar unter anderem steigt, weil die Zentralbanken weltweit Geld drucken und/oder Zinsen herabsenken.

Im noch so jungen Jahr 2015 stuften bereits ganze neun Zentralbanken ihre Zinsen herab!

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollen die Länder Wirtschaftswachstum schaffen, indem sie ihre Währung günstiger machen und dadurch ihren Export vorantreiben. Das geht allerdings immer auf Kosten anderer Länder.

Daraufhin reagieren andere Länder dann mit Zinssenkungen, weil sie nicht wollen, dass ihre Währung und damit ihr Export teurer werden.

Weiter steigende Schulden
Der zweite Grund ist der u.a. Abbildung zu entnehmen, die ich letzte Woche in der Financial Times gesehen habe.

Wenn sich (wie 2008) herausstellt, dass die westlichen Länder in einer Schuldenkrise gelandet sind, ist es logisch, dass diese Schulden in den darauffolgenden Jahren abgebaut werden. Aber Politiker und Zentralbanker denken darüber augenscheinlich anders.

Gesamtschuld stark gestiegen
Die Gesamtschuld (Haushalte, Unternehmen und Staat) als prozentualer Anteil des BIP ist in Deutschland um 8% gestiegen, aber in den anderen hier aufgeführten Euroländern zwischen 55 und ganzen 172%.

Die Antwort auf eine Krise, die auf zu hohen Schulden beruht: mehr Schulden machen.

Zwei Lösungen
Die einzige Lösung (neben Pleite gehen), die den Ländern zur Verfügung steht, um die Schuldenlast herabzusenken, ist Inflation. Und um Inflation zu schaffen, kann man zwei Dinge tun: Zinsen herabstufen und Geld drucken.

Darum darf man davon ausgehen, dass Zentralbanken weltweit alles daran setzen, den Wert ihrer Währungen zu verringern und/oder Inflation zu schaffen. Alles.

Dollar wird stark weitersteigen
Und weil die Federal Reserve vorläufig noch nichts unternehmen wird und nach Meinung vieler Analysten die Zinsen sogar anheben wird, wird der Dollar stark weitersteigen. Mit den denkbar schlimmsten Konsequenzen…

 

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Wie die Fed sich selbst in die Klemme gebracht hat

Die Fed druckt jeden Monat 85 Milliarden Dollar. Indem sie ihren eigenen Banksaldo mit einem einfachen Druck auf den Knopf anhebt. Mit diesem gedruckten Geld hilft Bernanke der amerikanischen Regierung, weiterhin zu viel Geld ausgeben zu können und er hilft den Banken, ihre wertlosen Hypothekenanleihen loszuwerden.

Am 22. Mai deutete Bernanke zum ersten Mal daraufhin, dass er bei ausreichendem Wirtschaftswachstum „taperen“ werde. Bzw. monatlich etwas weniger Geld drucken werde. Und der Regierung und den Banken werde er dann mit einem etwas weniger hohen Betrag helfen.

Seitdem stieg der Zins für Staatsanleihen mit langer Laufzeit. Das ließ auch die Hypothekenzinsen steigen und die Erholung am Immobilienmarkt stagnierte. Dadurch entstand eine zu geringe Wirtschaftserholung, um „taperen“ zu können.

Siehe da, der Teufelskreis, in dem sich die Fed befindet
Wenn die Fed sagt, sie würde „taperen“, steigen sofort die Anleihezinsen, wodurch eine Wirtschaftserholung stagniert. Dadurch wiederum kann die Fed nicht „taperen“.

Als Bernanke am 18. September bekannt gab, dass die Fed doch nicht „taperen“ werde, sanken die Anleihezinsen wieder, woraufhin wir mit unserer Anleihestrategie sicherheitshalber ausstiegen und uns 17% Gewinn sicherten.

Seit diesem besagten Tag und insbesondere seit der Anstellung Janet Yellens als Bernankes Nachfolgerin, ist für die Finanzmärkte glasklar, dass die Fed vorläufig nicht „taperen“ wird.

Grund genug also, dass die Anleihezinsen auf das Niveau von Anfang Mai zurücksinken, so dass der Immobilienmarkt sich weiter erholen und die Wirtschaft wachsen kann. Damit rechnete Bernanke/Yellen auch. Oder hoffte.

Nur leider trat genau das nicht ein.

Denn seit Bernanke die Märkte am 18. September beruhigte, sanken die Anleihezinsen (und damit die Hypothekenzinsen) nur ein bisschen. Dadurch kann sich der Immobilienmarkt nicht weiter erholen. Und die Wirtschaftserholung hinkt auch.

Was jetzt?
Die Fed hat in den vergangenen Jahren in dem Wahn gelebt, dass sie die amerikanischen Anleihezinsen leicht steuern kann. Die Ereignisse seit Mai zeigen, dass der Anleihemarkt sich von der Fed nicht mehr steuern lässt.

Die einzige Waffe, die die Fed besitzt, ist die Geldpresse. Wenn die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen nicht doch noch steigen, wird Yellen bald bekannt geben, dass die Fed jeden Monat noch mehr Geld drucken wird.

Das führt zu mehr Inflation und der politische Druck zu „taperen“ nimmt zu.
Die Fed hat sich selbst in die Klemme gebracht.

Der Tag an dem die Hölle losbricht
Die Fed hat den Anleihemarkt nicht länger im Griff. Das Bewusstsein, dass die amerikanische Staatsverschuldung untragbar ist und dass die Staatsanleihe eine sehr unsichere Anlage ist, dringt langsam durch.

Einestages wird dieses Bewusstsein bei der breiten Masse durchdringen. An diesem Tag wird die Hölle losbrechen.

Anleger werden ihre amerikanischen Staatsanleihen massenhaft verkaufen. Dadurch wird der Anleihezins in den Himmel schießen und wir werden mit unserer Anleihestrategie enorme Gewinne einfahren.

Sie können auch profitieren. Auf sehr einfach Art und Weise!
Bestellen Sie hier den Report „Der amerikanische Anleihemarkt steht vor dem Kollaps!“.

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Wenn man hinter die veröffentlichten Zahlen schaut…

Ich hoffe, dass Sie meine beiden Artikel über die amerikanische Wirtschaft aufmerksam gelesen haben. Das Fazit ist natürlich, dass man in die Irre geführt wird, wenn man dieses 2,6%ige Wirtschaftswachstum klaglos als Wahrheit annimmt.

Inflationszahlen werden in jedem Land manipuliert. Aber in den USA ist man darin Weltmeister. Der Unterschied zwischen der vom BLS veröffentlichten Inflationsrate und den Preiserhöhungen, die der Durchschnittsamerikaner in seinem Portemonnaie fühlt, ist in keinem Land weltweit so groß.

Wachstum aus heißer Luft
Wenn die Inflation seriös berechnet werden würde, bliebe in den USA kein Wirtschaftswachstum übrig. Das gegebene Wirtschaftswachstum ist nichts anderes als heiße Luft. Und um dieses Wachstum aus heißer Luft realisieren zu können, hat Obama sich ganze 1.200 Milliarden Dollar geliehen. Innerhalb eines Jahres!

Obama hat mehr Schulden gemacht, als seine 42 Vorgänger zusammen!

Wenn man also hinter die veröffentlichten Zahlen schaut, weiß man, dass die Wirtschaftserholung in den USA ausschließlich auf Manipulation beruht. Eine Krise von zu vielen Schulden lösen, indem man noch mehr Schulden macht, Geld druckt und Inflationszahlen manipuliert.

Jeder, der sich die richtigen Zahlen anschaut und ein bisschen logisch nachdenkt, weiß, dass das unmöglich gut ausgehen kann. Und dass der amerikanische Anleihenmarkt hart crashen wird. Und genau davon werden wir unglaublich kräftig profitieren. Sie auch?

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Der zweite Haken

Letzten Donnerstag habe ich Ihnen in diesem Artikel schon vom 2,6%igen Wirtschaftswachstum berichtet, dass die amerikanische Wirtschaft laut Medien im dritten Quartal 2012 realisiert hat.

Ich haben Ihnen mitgeteilt, dass man eine solche Zahl niemals klaglos als Wahrheit hinnehmen darf, weil es zwei Haken gibt. Heute schreibe ich etwas zum zweiten Haken.

In den zwölf Monaten, die am 30. September 2012 endeten, lag das amerikanische BIP (inkl. Inflation) also bei 4,3%, bzw. war 648 Milliarden Dollar höher als in den vorherigen zwölf Monaten. Den Teil, den die Inflation ausmacht, lassen wir der Einfachheit halber jetzt kurz außer Acht.

2,68$ Schuldenwachstum auf jeden Dollar Wirtschaftswachstum
Um dieses Wachstum zu realisieren, hat die amerikanische Regierung allerdings 1.276 Milliarden Dollar zusätzliche Staatsschulden gemacht, und amerikanische Unternehmen machten noch einmal 521 Milliarden Dollar Neuschulden. Amerikanische Haushalte senkten zwar ihre ausstehenden Schulden, das jedoch lediglich um 55 Milliarden Dollar.

Um 648 Milliarden Dollar Wirtschaftswachstum zu realisieren, hat die amerikanische Gesellschaft also satte 1.742 Milliarden zusätzliche Schulden gemacht. Gutes Ergebnis…

Mein Fazit
Stellen Sie sich einmal vor, ein Unternehmen leiht sich 100.000€ und initiiert damit eine Marketingkampagne, die schlappe 37.000€ zusätzlichen Umsatz reinholt. Und dass der Chef anschließend stolz verkündet, der Umsatz habe zugenommen!

Nun ja, so sieht die amerikanische Wirtschaft in Kurzfassung aus. Wenn man sich die Inflationszahlen genauer ansieht und schaut, wie viel Neuschulden gemacht wurden, um Wirtschaftswachstum (= zusätzlichen Umsatz) zu realisieren, dann fällt sofort auf, dass das alles eine riesige Seifenblase ist.

Größte Blase aller Zeiten
Eine Seifenblase, die in den vergangenen Jahren ein historisches Ausmaß angenommen hat. Amerikanische Politiker haben sich selbst vorgemacht, dass man uneingeschränkt Geld ausgeben und uneingeschränkt Neuschulden machen kann.

Und dadurch wurde der amerikanische Anleihenmarkt zur größten Blase aller Zeiten. Eine Blase, die garantiert platzen wird. Und wir werden damit hunderte Prozent Gewinn machen.

Maximal vom Zerplatzen dieser historischen Blase profitieren?
In unserem Anleihenreport erkläre ich Ihnen genau, wie Sie das einfach hinbekommen. Und ich schicke Ihnen außerdem natürlich immer dann eine E-Mail, wenn wir ein Kauf- oder Verkaufssignal erkennen! Klicken Sie hier, um den Report zu bestellen.

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Hochgekrempelte Ärmel

Alle waren sie da. Die G8-Spitzen. Ohne Krawatte, hochgekrempelte Ärmel. Damit sollte den Nachrichtenzuschauern vermittelt werden, wie hart sie daran arbeiten, die Weltwirtschaft zu retten. Und nach zwei Tagen gipfeln sind sie zu einer genialen Lösung gekommen. Wir brauchen Wirtschaftswachstum!

Sie werden also mehr unternehmen, um die Wirtschaft zu stimulieren. Nur werden sie das natürlich auf die falsche Weise tun. Die Wirtschaft anzukurbeln, indem Steuern vereinfacht und herabgesenkt werden und indem Unternehmern weniger Steine in den Weg gelegt werden, steht nämlich nicht auf ihrem Plan.

Sie haben nie gelernt, dass jeder Steuercent, den die Regierung bekommt, ursprünglich der Tatsache entstammt, dass jemand so verrückt war, ein Unternehmen zu gründen. Sie haben auch nie gelernt, dass man eine Wirtschaft unmöglich stimulieren kann, wenn man alle möglichen Steuern erhöht. Sie denken, die Wirtschaft eigenhändig retten zu können, obwohl sie sich im Grunde möglichst wenig damit beschäftigen sollten.

Auf meiner Twitter Seite habe ich Anfang der Woche einen Link zu einem Artikel gepostet, in dem Der Spiegel beschreibt, dass nun auch die reichen Franzosen und/oder ihr Geld ins Ausland verschwinden. Ein klares Zeichen.

Wir können die Uhr schon danach stellen. Haushaltsdefizite und Staatsschulden werden weiterhin steigen. Und die EZB wird Geldmassen drucken, wie wir es bis dato noch nicht erlebt haben. Die Bundesbank und Finanzminister Schäuble haben bereits angekündigt, dass sie sich ab jetzt auch mit einer Inflation zwischen 2 und 3% begnügen. Und das obwohl Inflation in Deutschland Jahrzehnte (zu Recht) ein Tabu war.

Zunehmende Inflation in Deutschland lässt sich nicht verhindern. Die Löhne von deutschen Beamten steigen in den kommenden zwei Jahren um 6,3%. Metallarbeiter bekommen nächstes Jahr 4,3% mehr Lohn. Andere Unternehmenszweige werden zweifelsohne nachziehen. Wenn man das mit dem ausgiebigen Gelddruck der EZB kombiniert, entsteht ein gefährlicher Cocktail. Stark steigende Inflation liegt auf der Lauer.

Wenn Sie unseren Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ noch nicht gelesen haben, sollten Sie es jetzt tun. Sein Geld ganz einfach auf einem Sparkonto zu belassen wird in den kommenden Jahren nämlich tödlich sein.

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In letzter Zeit noch was von der EFSF gehört?

In letzter Zeit noch was von der EFSF gehört? Der europäische Stabilitätsfonds, der errichtet wurde, um Länder in Not zu retten. EU-Länder haben für insgesamt 780 Milliarden Euro gebürgt. Als herauskam, dass Griechenland, Irland und Portugal unmöglich auch nur irgendeine Garantie zusichern konnten, wurde die Gesamtsumme auf 720 Milliarden Euro gekürzt.

Geld das also von den übrigen vierzehn Euroländern aufgebracht werden muss. Und so befinden wir uns jetzt in der Situation, dass Spanien für 92,5 Milliarden Euro bürgt. In diesem Artikel habe ich letzte Woche bereits geschrieben, dass Spanien keine tickende Zeitbombe, sondern eher eine tickende Atombombe ist. Woher glauben die spanischen Politiker dieses Geld nehmen zu können, wenn Sie die 92,5 Milliarden Euro wirklich aufbringen müssen?

Ach ja! Italien garantiert 139 Milliarden Euro. Das Land, das schon länger als ein Jahrzehnt kein Wirtschaftswachstum verzeichnet, aber selbstverständlich auch weiterhin mehr als genug Geld ausgegeben hat. Das Land hat dadurch Ende 2011 eine Staatsverschuldung von 1.898 Milliarden Euro; 120% des BIP. Woher glauben die italienischen Politiker dieses Geld nehmen zu können?

Ich denke Sie wissen, worauf das hinauslaufen wird. Es wird niemals genug Geld geben, um Spanien und/oder Italien zu retten. Und demnach wird von der EZB noch enorm viel Geld gedruckt werden. Noch viel mehr als bis jetzt schon gedruckt wurde. Solange bis ein Land (Deutschland?) die Eurozone verlässt. Dann ist das finanzielle und soziale Chaos komplett.

Die Wahlen in Frankreich und Griechenland sorgen schon einmal für neue Spannungen. Unsicherheit über und über. Wenngleich der mittelfristige Börsentrend bei Börsenschluss am letzten Freitag noch gerade eben als steigend eingestuft werden kann, haben wir den Besitzern des „Super Options Report“ heute ein Signal geschickt, mit dem sie ihr Portefeuille abdecken können. Klicken Sie hier, wenn Sie es gerade jetzt wichtig finden, das ebenfalls zu tun.

Ich denke, es wäre besser eine andere Währung als den Euro zu besitzen. Weil andere Zentralbanken jedoch auch aus vollen Zügen Geld drucken, sind Gold und Silber für mich die beste Möglichkeit, die kommenden Jahre heil zu überstehen. Hier können Sie die letzten Maßnahmen nachlesen, mit denen ich persönlich die nächsten Jahre heil überstehen möchte. Nächsten Donnerstag verrate ich Ihnen die vierte Maßnahme.

Kräftiger Gewinn kann erzielt werden, indem man in günstige Gold- und Silberaktien von gut laufenden Unternehmen investiert. Die waren noch nie zuvor so günstig. Auf meiner Twitter Seite habe ich letzte Woche unter anderem ein Interview mit Rick Rule gepostet, der drei Gründe nennt, aufgrund derer Gold- und Silberaktien in den kommenden achtzehn Monaten enorm im Kurs steigen werden.

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PLEASE MOVE INTO GOLD

Richard Russell ist ein 87-jähriger Veteran, der alle drei Wochen seinen „Dow Theory Letter“ schreibt. Er macht das schon seit über 50 Jahren. Letzte Woche schrieb er seinen Lesern: PLEASE MOVE INTO GOLD. Er fleht seine Leser fast an, doch bitte Gold zu kaufen. Das sieht man selten in „Newsletterland“.

Er berichtet von einem einfachen Prinzip: Das oberste Ziel von Politikern ist die Wiederwahl und wenn sie ihren Wählern (zu großen) finanziellen Schmerz zufügen, werden sie abgewählt. Die einzige Möglichkeit, in der aktuellen Krise zu verhindern, dass Wähler zu großen Schmerz erleiden, ist der massenhafte Gelddruck. Und genau das machen Zentralbanken gerade weltweit.

Kein Geld zu drucken führt kurzfristig zu einer grandiosen Rezession oder Depression. Großer Schmerz für enorm viele Bürger, der einige Jahre anhalten wird, der das Wirtschaftssystem jedoch reinigt und den Grundstein für ein anschließend viele Jahre andauerndes, gesundes Wirtschaftswachstum legt. Diese wenigen Jahre des starken Schmerzes sind Politikern jedoch zu viel, denn mitten in dieser Periode finden die nächsten Wahlen statt.

Die einzige Möglichkeit, die Sache zu überstehen und damit also direkten Schmerz zu verhindern, ist der massenhafte Druck neuen Geldes. Eine andere Lösung gibt es nicht. Dieses massenhafte Gelddrucken führt letztendlich zu enormer Inflation. Das ist noch viel schmerzhafter. Der Unterschied jedoch ist, dass diese enorme Inflation nicht jetzt eintritt, sondern erst in einigen Jahren. Nach den nächsten Wahlen.

Der Grund, aus dem Richard Russell seine Leser fast anfleht Gold zu kaufen, ist simpel: Er prognostiziert, dass Leute, die ihr Geld größtenteils ganz einfach auf ihrem „sicheren“ Sparkonto oder in Anleihen liegen lassen, dieses Geld bald (größtenteils) verlieren werden. Klicken Sie hier, um jetzt ein Goldkonto zu eröffnen.

 

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Beispiel Währungskrieg – USA gegen China

Das Bruttonationalprodukt (die Wirtschaft) der Vereinigten Staaten setzt sich aus den folgenden vier Komponenten zusammen:

  • 71% Konsumentenausgaben
  • 12% Unternehmensinvestitionen
  • 20% Regierungsausgaben
  • Minus 3% netto Export (also mehr Import als Export)

Die USA benötigen Wirtschaftswachstum. Es ist wohl für jeden ersichtlich, dass Obama nicht erwarten darf, dass der amerikanische Konsument mehr Geld ausgeben wird. Er hat kein Geld mehr. Und wenn Konsumentenausgaben nicht zunehmen, werden auch die Unternehmensinvestitionen nicht steigen. Und die Regierung gibt schon jetzt viel zu viel Geld aus. Regierungsausgaben müssen herabgesenkt werden.

Das Fazit, das Geithner und seine Ökonomen daraus gezogen haben, ist daher auch, dass die USA mehr exportieren müssen, wenn sie Wirtschaftswachstum generieren wollen. Und am liebsten so viel wie möglich.

Dollar muss runter
Der Wert des Dollar muss im Vergleich zu anderen Währung darum runter, sodass amerikanische Produkte günstiger werden. Das Problem ist jedoch, dass viele Länder, unten denen sich auch China befindet, ihre Währung mit dem Dollar verknüpft haben, und der ist nun einmal die `world reserve currency´.

Was tut man also als amerikanischer Politiker?
Man bezeichnet China als `currency manipulator´ und versucht das Land damit dazu zu zwingen, den Kurs des Yuan (schneller) anzuheben. China fällt darauf natürlich nicht rein, denn dort versucht man gerade alles, um so viele Chinesen wie möglich an die Arbeit zu bekommen/an der Arbeit zu halten und keinen sozialen Unfrieden zu stiften.

Die USA beschließen also im Herbst 2010 QE2. Die Fed druckt 600 Milliarden nagelneue Dollar. Wenn China (und andere) seine Währung weiterhin an den Dollar koppeln möchte, wird dessen Zentralbank dazu gezwungen, ebenso viel Geld zu drucken. Und damit Inflation hervorzurufen.

Revaluierung oder soziale Unruhen
Der Unterschied zwischen der amerikanischen und chinesischen Wirtschaft ist der, dass die Wirtschaft Chinas auf vollen Touren läuft und eine zunehmende Menge Geld so gut wie direkt zu einer stark steigenden Inflation führt. Dadurch nimmt das Risiko sozialer Unruhen zu.

China wird somit dazu gezwungen, entweder Inflation (also soziale Unruhe) zu akzeptieren, oder seine Währung im Verhältnis zum Dollar zu revaluieren. China hat sich für letztes entschieden und dadurch sank der Dollar im Verhältnis zum Yuan um 5%.

Und China betrachtet die USA nicht unbedingt als ein befreundetes Land. Die USA ist gleichzeitig ein wichtiger Absatzmarkt und ein Land, das China finanziell den Krieg erklärt hat. Und das gilt nicht nur für China, sondern auch für andere Schwellenländer.

Fazit
Wenn die USA die Geldpressen erneut anschmeißen, geschieht in unterschiedlichen Ländern, dessen Währungen an den Dollar gekoppelt sind fast automatisch das gleiche und auch in Ländern, die befürchten, dass ihre eigene Währung zu teuer wird (wie Brasilien, Schweiz etc.). Und wenn im großen Stil geldgedruckt wird, wird das Geld mi Vergleich zu Rohstoffen automatisch weniger wert, und dann ist der einfache Bürger der Dumme.
Darum ist es so wichtig, physisches Gold und Silber zu besitzen!

 

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Warum wir doch Recht bekommen

Ich möchte noch kurz auf diesen Artikel von vergangenen Montag zurückkommen, in dem wir auf die Frage eingingen, was passieren würde, wenn unsere Vision der kommenden Jahre sich nicht bewahrheiten sollte. Wenn wir also keine Inflation, sondern Deflation bekämen. Wir stellen fest, dass viele Ökonomen und andere „Spezialisten“ schon jahrelang von den Dächern schreien, dass uns Deflation bevorsteht.

Kein Wirtschaftswachstum, sondern Inflation
Vorläufig jedoch sehen wir in den USA ein Wirtschaftswachstum von lediglich 1,6% und eine Inflation, die dennoch auf 3,9% angestiegen ist.

In der EU wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,7% und alle Meldungen deuten darauf hin, dass die Wirtschaft inzwischen zum Stillstand gekommen ist. Dennoch ist die Inflation auf 3% angestiegen.

In Großbritannien baut man nur noch Mist. Die Wirtschaft wuchs um 0,5%, obwohl die Inflation sogar bei über 5% liegt.

Das alles ist das Ergebnis eines künstlich niedrigen Zinses in Kombination mit massenhaftem Gelddruck. Und wie wir schon häufiger in diesem Newsletter geschrieben haben, werden sie weiterhin so lange Geld drucken, bis es auf dieser Welt keine Bäume mehr gibt.

Die Geschichte wiederholt sich
Massenhaftes Gelddrucken als „Lösung“ zu nutzen, wenn Politiker zu viel Geld verschwendet haben, ist schon so alt, wie der Weg nach Rom. Politiker taten es schon vor tausenden von Jahren und tun es heute auch noch. Und dieses massenhaft Gelddrucken hat in der Geschichte IMMER zu Hyperinflation geführt.

Wir sehen daher auch immer mehr Gründe, unser Erspartes in Gold und Silber zu wechseln. Dieser Bullmarkt wird noch Jahre andauern.

Auch Gewinn, wenn ich Unrecht habe
Ungeachtet dessen, dass ich absolut überzeugt davon bin, dass wir in den kommenden Jahren mit einer stark zunehmenden Inflation zu tun bekommen werden, setze ich dennoch einen großen Teil meines Anlagevermögens auf eine Strategie, bei der ich nicht von meinem persönlichen Recht oder Unrecht abhängig bin.

Bei DienstagTrader-Trend ist es nämlich egal, ob uns Inflation oder Deflation bevorsteht. Ob Wirtschaftswachstum oder Rezession eintritt. Ob der Euro überlebt oder zerbricht. Ob die Börse in den nächsten Jahren stark steigt oder eher sinkt. Mit dieser einzigartigen Strategie sind Sie komplett unabhängig von dem ganzen Hickhack. Bei steigendem Börsentrend setzen Sie auf steigende Kurse sehr gut laufender Aktien, und bei sinkendem Börsentrend setzen Sie auf sinkende Kurse sehr schlecht laufender Aktien.

Ich möchte unabhängig sein
Ich möchte unabhängig von dem ganzen politischen und wirtschaftlichen Hickhack sein. Und ich möchte unabhängig von einer Strategie oder sinkenden Börsen sein. Weil ich DienstagTrader-Trend anwende, kann ich den kommenden Jahren mit ruhigem Gefühl entgegenblicken.
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Manipulationen durch Zentralbanken

Und jetzt war die japanische Zentralbank mal an der Reihe. Frustriert durch den stetig steigenden Yen, griff die BOJ Montag hart durch und schmiss ohne zu zögern kurzerhand 3.000 Milliarden Japanische Yen in den Verkauf. Das Rennen in den Keller, bzw. der Währungskrieg (lesen Sie diesem Artikel), ist in vollem Gang.

Mich erreichen regelmäßig E-Mails mit der Frage, welche Währung meiner Meinung nach grundlegend stabil ist. Insbesondere seit der Bindung des Schweizer Franken an den Euro ist es allerdings unmöglich, den Schweizer Franken weiterhin eine starke Währung zu nennen. Das einzige vertrauenswürdige Geld auf der ganzen Welt ist meiner Ansicht nach Gold und Silber.

Die Norwegische Krone ist eine starke Währung. Stellen Sie sich aber vor, Sie würden Norwegische Kronen kaufen und schon eine Woche später bemerken Sie, dass Ihre starke Norwegische Kronen innerhalb eines Tages um 20% gesunken sind, weil die Norwegische Zentralbank beschlossen hat, ihre Währung an den Euro zu binden. Das kann einfach so mit jeder beliebigen Währung passieren, die im Vergleich zum Euro oder Dollar etwas zu stark zunimmt.

Die Australische Zentralbank senkte vergangenen Dienstag ihre Zinsen um ¼% auf 4,5% herab. Sie tat dies aus Angst vor einem rückgängigen Wirtschaftswachstum und einer nicht so schlimmen Inflation. Wenn wir uns den Zins anschauen, ist die Geldpolitik dort besser als bei uns, aber die Zinsen bei einer Inflation von 3,5% zu senken, wirkt auf mich wie eine Manipulation aus Angst vor einer zu starken Währung.

Manipulationen durch Zentralbanken stehen heute also auf den Tagesordnungen. Der massenhaften Druck von Geld in den USA, in GB und in der EU wird dies nur noch verschlimmern. Die einzigen Währungen, die durch Manipulation nicht beeinflussbar sind, sind Gold und Silber. Man kann nämlich unmöglich Gold und Silber drucken. Ich ziehe mein Erspartes darum aus dem System heraus und kaufe von diesem Geld Gold und Silber.

 

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