Vier Gründe für Nervosität

Ich habe Ihnen letzten Montag schon gezeigt, dass Gewinne börsennotierter Unternehmen gerade sinken. Und ich habe Ihnen mitgeteilt, dass Insider gerade sehr fleißig ihre Aktien verkaufen. Und dass Anleger dadurch (mit Recht) nervös werden.

Es gibt für Anleger noch weitere Gründe für Nervosität.

Chinesischer Yuan verursacht Schwierigkeiten
Erinnern Sie sich noch an die plötzliche Währungsabwertung des chinesischen Yuan am 11. August? Große Unruhe an den Börsen. Ich habe damals schon gesagt, dass ein weiterer Rückgang des chinesischen Yuan unvermeidbar sei.

In der folgenden Graphik sehen wir, dass der USD/CNY-Kurs seit letzter Woche erneut steigt und der Yuan dementsprechend sinkt.

Mit dem Rückgang des Yuan exportiert China praktisch Deflation in den Westen. Die Finanzmärkte macht ein sinkender Yuan darum nervös. Und ganz bestimmt, wenn die Fed kurz davor steht, die Zinsen anzuheben.

Krise am Anleihemarkt
Und als wäre das alles noch nicht genug, konnten wir in den letzten Tagen stark sinkende Kurse am Markt für Junk Bonds (Unternehmensanleihen finanziell schwächerer Unternehmen) beobachten.

Die folgende Schlagzeile sagt genug:

Durch die niedrigen Zinsen wurde in den vergangenen Jahren massenhaft in Junk Bonds investiert. Häufig mit geliehenem Geld.

Margin Calls führen zu Problemen
Und vor allem Letzteres verursacht jetzt große Probleme. Denn eine massive Flucht aus solchen Unternehmensanleihen führt zu Margin Calls.

Großanleger müssen ihre Kredite abzahlen, das gelingt durch Kursverluste nicht und so werden sie gezwungen, auch einen Teil ihrer Aktien zu verkaufen.

Vier Gründe für sinkende Börse
Das ist eine Situation, die ich in den vergangenen Jahren noch nicht erlebt habe. Es gibt jetzt ganze vier Gründe, auf Grund derer wir eine sinkende Börse erwarten dürfen. Es sind die Folgenden:

    • Unternehmensgewinne sinken
    • Insider verkaufen ihre Aktien massiv
    • Chinesischer Yuan sinkt weiter
    • Anleger wenden Unternehmensanleihen scharenweise den Rücken zu

Schützen Sie sich!
Wir haben unseren Abonnenten im Rahmen des Reports „Schützen Sie Ihr Portfolio rechtzeitig!“ am Montag eine Mail geschickt. Denn betrachtet man die Fakten objektiv, muss man schlichtweg zu dem Schluss kommen, dass es sehr klug wäre, sich jetzt zu schützen.

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Kurse völlig überteuerter Aktien sinken am kräftigsten
Wenn Sie sich eher zu den offensiveren Anlegern zählen, könnte 2016 für Sie mit unserem HypeAktien Report ein großartiges Jahr werden.

Denn damit spekulieren wir auf Kurseinbrüche völlig überteuerter, absurd überbewerteter Aktien, deren Kurse um 80 bis 100% sinken könnten.

Ja, auch Kursrückgänge von 100%, denn einige dieser Unternehmen verbuchen hohe Verluste und werden auf jeden Fall pleitegehen.

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Eine kleine Weltreise

Wir machen heute etwas Besonderes. Ich möchte Sie heute auf eine kurze Reise um die Welt mitnehmen. An Hand einer Graphik und einiger Zeitungsschlagzeilen.

Denn an Hand einiger unspektakulärer Schlagzeilen wird schon ersichtlich, wo der Hase weltweit langläuft und was das für uns Anleger bedeuten wird.

Und weil eine Zentralbank kurz davor steht, genau das Entgegengesetzte von dem zu tun, was alle anderen Zentralbanken tun, wird es für uns Anleger noch interessanter.

 

Dr. Copper
Schauen wir uns aber erst einmal Kupfer an. In der Investmentbranche hat es den Spitznamen Dr. Copper. Diesen Spitznamen bekam Kupfer, weil die Preisentwicklung von Kupfer viel mehr Relevanz hat, als die Prognosen aller Ökonomen zusammen.

Und weil Kupfer weltweit in enorm vielen Unternehmenssektoren verwendet wird, sagt die Preisentwicklung viel darüber aus, in welche Richtung sich die Weltwirtschaft entwickelt. Die folgende Preisgraphik ist eindeutig.

Der Kupferpreis ist im letzten Jahr um ungefähr 30% gesunken. Auf den niedrigsten Preis seit Mitte 2009. Nicht gerade ein Zeichen für eine hohe globale Nachfrage nach Kupfer. Grund genug also, die Weltwirtschaft nicht unbedingt optimistisch zu betrachten.

Natürlich darf man sein Urteil nicht ausschließlich auf den Kupferpreis stützen. Aber alleine die Meldungen der letzten zwei Wochen unterstreichen, wie miserabel es der Weltwirtschaft geht.

 

China
Machen wir uns nun also auf die Reise um die Welt…

China hat die Weltwirtschaft in den letzten Jahren praktisch über Wasser gehalten. Mit größtenteils künstlichen Maßnahmen, für die das Land jetzt die Rechnung aufgetischt bekommt.

Vor zehn Tagen erschien die u.a. Meldung über China, nachdem bekannt wurde, dass Chinas Export im Oktober um 7% und der Import um satte 19% gesunken ist.

Der sinkende Import Chinas ist ein Zeichen dafür, dass Konsumenten weltweit ihr Geld beisammen halten. Ein sinkender Import bedeutet, dass die Chinesen auch kein Geld ausgeben.

Es ist also nicht übertrieben zu sagen, dass es in China nicht rund läuft. Und weil der Yuan mit dem Dollar verknüpft ist, müssen sie leidvoll mit ansehen, wie der Yuan im Vergleich mit konkurrierenden Ländern wie Südkorea, Japan und Deutschland immer teurer wird.

Im August haben wir bereits eine kleine Währungsabwertung des Yuan erlebt. Der Druck den Yuan weiter abzuwerten steigt Tag für Tag.

 

Japan
Schauen wir uns jetzt einmal in Japan um.

Wenngleich nicht unbedingt unerwartet, haben wir letzten Montag zum zigsten Mal schlechte Wirtschaftsneuigkeiten aus Japan erhalten.

Zum zweiten Mal seit Shinzo Abes Machtantritt (und seitdem die BoJ massenhaft Geld druckt) ist die japanische Wirtschaft in eine Rezession geraten.

So bekommt man die Inflation natürlich nicht auf die 2%, die Abe und sein BoJ Kumpel Kuroda so gerne hätten.

Am letzten Freitag sagte Kuroda, dass die BoJ trotz der schlechten Neuigkeiten weiterhin in gleichem Tempo Geld drucken werde. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis Kuroda bekannt geben wird, dass er noch viel mehr Geld drucken wird.

Denn wenn der Yen im Verhältnis zum Euro, Yuan und Won steigt, wird die japanische Ökonomie in eine nur noch tiefere Rezession geraten.

 

Europa
Wir müssen und natürlich auch kurz einmal unsere eigene Situation hier in Europa ansehen.

Die wichtigste Meldung der letzten zwei Wochen war selbstverständlich die Berichterstattung über die Anschläge in Paris. Man muss keinen Nobelpreis gewonnen haben, um zu wissen, dass das natürlich einen ausschließlich negativen Einfluss auf die Eurowirtschaft haben wird.

Einen letztendlich sogar sehr negativen. Zum Beispiel, wenn Binnengrenzen geschlossen werden und/oder extrem rechte Parteien in einzelnen oder mehreren Ländern an die Macht kommen.

Starker Rückgang deutsche Erzeugerpreise
Am Freitagmorgen wurde bekannt, dass die deutschen Erzeugerpreise im vergangenen Monat satte 2,3% niedriger waren als im Vorjahr (0,7% exkl. Energiepreise). Zeitgleich hielt Draghi eine Rede, in der er eine klare Botschaft verkündete.

Draghi betrachtet es als seine Aufgabe, die Inflation in der Eurozone auf 2% anzuheben. Und er hat diesen Monat schon mehrmals geäußert, dass es bereit sei, mehr Geld zu drucken und die Einlagezinsen weiter zu senken.

Die sinkenden deutschen Erzeugerpreise sind für Draghi ein weiterer Grund dafür, die Geldpressen noch schneller drucken zu lassen.

Und wir nähern uns immer mehr den negativen Sparzinsen…

 

Vereinigte Staaten
Wir beenden unsere Reise in den Vereinigten Staaten.

Während Sie oben feststellen konnten, dass es der Wirtschaft in weitestgehend allen großen Ländern schlecht geht, sind Yellen und Konsorten der Meinung,  dass es der amerikanischen Ökonomie sehr wohl gut geht.

Aus dem Mittwoch veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung im Oktober geht hervor, dass sie tatsächlich ernsthaft vorhaben, im Dezember die Zinsen anzuheben.

Die Fed hat in den vergangenen anderthalb gebetsmühlenhaft wiederholt, dass die Zinsen angehoben werden sollen. Es wurde aber jedes Mal erneut ein Grund erfunden, dies dann doch nicht in die Tat umsetzen zu müssen.

Zinsanhebung ist unvermeidbar geworden
Da unterschiedliche Fed-Vorstandsmitglieder in den letzten Wochen noch einmal wiederholten, dass sie die Zinsen anheben wollen, sind sie nun fast dazu verpflichtet, im Dezember ernst zu machen.

Keine Anhebung würde einen ernsthaften Gesichtsverlust bedeuten und der Glaubwürdigkeit der Fed enorm (weiter) schaden.

Eine Zinsanhebung Amerikas im Dezember scheint daher unvermeidbar.

 

Fazit
Unsere Reise um die Welt ist vorbei. Wir können einige Fazits ziehen.

Denn alle Länder ergreifen starke Maßnahmen, um ihre Währungen herabzustufen. Außer die USA. Sie tun genau das Entgegengesetzte.

Die Federal Reserve hebt die Zinsen an, während in fast allen anderen Ländern die Zinsen herabgestuft werden und/oder sehr viel Geld gedruckt wird. Damit ist ein (weiterer) starker Anstieg des Dollars im nächsten Jahr unvermeidbar.

Kettenreaktion
Das wiederum wird die Probleme weltweit nur noch vergrößern. Vor allem in den Schwellenländern, in denen offenen Dollarkredite in Höhe von satten 9.500 Milliarden Dollar existieren.

Dort werden die Kreditnehmer dieser Dollardarlehen in große Schwierigkeiten geraten, viele Kredite werden beglichen oder umgewandelt und dadurch steigt der Dollar noch weiter. Die Probleme werden dann nur noch ernster.

Der von der Fed verursachte Dollaranstieg führt zu einer Kettenreaktion aus Problemen, die sich gegenseitig verstärken.

Uns steht ein Tsunami bevor
Vom steigenden Dollar können Sie natürlich profitieren, indem Sie schlichtweg Dollar kaufen. Sie können aber noch viel mehr Gewinn erzielen, wenn Sie auf die Nebenwirkungen spekulieren, die an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit auftreten werden.

Um es mit John Mauldins Worten zu sagen: Uns steht ein Tsunami bevor. Wenn Sie richtig darauf spekulieren, kann das zu einem Gewinn-Tsunami führen.

Spezial-Report
Das ist eine Mega-Entwicklung, der Sie entweder zum Opfer fallen werden, oder von der Sie enorm profitieren werden. Einen Mittelweg gibt es nicht.

Wir haben für Sie darum einen Spezial-Report verfasst, in dem wir Ihnen exakt mitteilen, wie wir von dieser Mega-Entwicklung profitieren werden.

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Der eine Tropfen zu viel

Es ist immer dieser eine Tropfen, der zu viel ist. Der das Fass zum Überlaufen bringt.

Ich glaube, dass dieser eine Tropfen am vergangenen Dienstag in das Wirtschafts- und Finanzsystem getropft ist. Der eine Tropfen, der alles überschwemmt. Ich wusste es, als ich am Dienstagmorgen die Meldung zur Geldabwertung in China hörte.

Ich denke, dass das Fass jetzt überläuft.

Es war ein Muss
Wenn man alle Meldungen in den Medien liest, geht man automatisch davon aus, dass es sich hier um eine bewusst, freie Entscheidung der chinesischen Regierung handelt. Ich glaube jedoch, dass das gezwungenermaßen stattgefunden hat.

China hat seine Währung 2006 mehr oder weniger an den Dollar gekoppelt. Und der Yuan konnte langsam steigen. In der Graphik unten sehen wir, dass der Dollar in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zum Yuan um satte 25% gesunken ist.

Verrückt
Der Yuan ist im Verhältnis zum Dollar in den vergangenen zehn Jahren also um 25% teurer geworden. Und ganze 30-40% teurer im Verhältnis zum Euro und Yen.

China war in den letzten zehn Jahren also praktisch verrückt. Andere große Länder haben ihre Zinsen auf 0% herabgestuft und ohne Ende Geld gedruckt. China aber tat nichts. Ließ die eigene Währung immer teurer werden.

Das konnte natürlich auf Dauer nicht gutgehen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt verliert man an Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaft leidet unter der teuren Währung. In den vergangenen Monaten gab es daher immer mehr negative Meldungen über die chinesische Wirtschaft.

Man kann es dem Land nicht verübeln
Wenn Sie sich die obige Langzeitgraphik anschauen, werden Sie sofort verstehen, dass China seine Währung noch viel weiter abwerten muss, um wieder etwas wettbewerbsfähiger werden zu können.

Das wird passieren. Schrittweise. Und man kann es dem Land nicht verübeln.

Ein zusätzliches Problem
Mit der Abwertung des Yuan exportiert China praktisch Deflation in Richtung Westen. Genau zu dem Zeitpunkt, in dem die Zentralbanken der USA, Europas und Japans alles daran setzen, die Inflation in Richtung der angestrebten 2% zu bekommen.

Das wird hier bei uns in Europa zu einem gigantischen Wirtschaftsproblem führen.

Dim Sum
Zudem haben sich Großanleger in den vergangenen Jahren massenhaft Dollar zu 2% Zinsen geliehen. Und dieses geliehene Geld haben sie dann in chinesische Anleihen (Spitzename: Dim Sum Bonds) investiert, für die sie ungefähr 8% Zinsen erhielten. So kassierten sie kostenlos 6% Gewinn ein. Jahr für Jahr.

Dieser sogenannte Carry Trade führt nun zu einem zusätzlichen Problem. Im Wert von 2.000 Milliarden Dollar.

Es werden Dollar im Wert von 2.000 Milliarden Dollar gekauft
Denn diese ganzen Anleger werden ihre Positionen in nächster Zeit schließen müssen. Dadurch werden Yuans im Wert von 2.000 Milliarden Dollar verkauft und Dollar im Wert von 2.000 Milliarden Dollar gekauft. Damit wäre die nächste Phase des aktuellen Dollar Bullenmarkts eingeläutet.

Die Kombination aus einem steigenden Dollar und einem sinkenden Yuan, führt zu einem Finanz-Tsunami, der seinesgleichen noch nicht kennt.

Ein Gewinn-Tsunami
Wenn Sie nichts tun und Ihr Geld auf einem Euro-Sparkonto stehen lassen, könnte Sie das teuer zu stehen kommen. Wenn Sie aber richtig darauf reagieren, könnte ein Gewinn-Tsunami auf Sie zukommen.

In unserem Report „Der Dollar steigt!“ erläutern wir Ihnen ganz genau, wie Sie von dieser Mega-Entwicklung profitieren können.

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