Fan von Jens – und von Klaas

Wenn Sie diesen Newsletter schon eine Weile verfolgen, wissen Sie, dass ich nicht unbedingt eine hohe Meinung von Zentralbankern und Politikern habe. Schreckliche Leute.

Es gibt aber Ausnahmen.

Ich halte zum Beispiel sehr viel vom indischen Premier Narendra Modi (Foto rechts) und vom indischen Zentralbanker Raghuram Rajan (Foto links).

Rajan warnte bereits im Jahr 2005 vor einer Finanzkrise. Und er verurteilte die Politik der amerikanischen Zentralbank noch vor einem Jahr aufs Schärfste.

Nach seinem Amtsantritt 2013 wies er die indische Bevölkerung daraufhin, dass zuerst die Inflation (die damals über 10% lag) herabgesenkt werden müsse und erst danach ein gesundes Wirtschaftswachstum eintreten könne. Er hob ungefähr unmittelbar nach seinem Amtsantritt die Zinsen an.

Modi und Rajan sind ein Spitzenteam, das Indien noch jahrelang große Freude bereiten wird.

Deutschland
In Deutschland haben wir Jens Weidmann. In der aktuellen Situation kommt er als lame duck daher. Er kann im eigenen Land kein Zeichen setzen, weil wir Teil der Eurozone sind. Und er befindet sich auf europäischer Ebene in Sachen politischer Vorstellungen in einer Minderheit.

Jens war aber dennoch einer derjenigen, die nicht für den EZB-Plan stimmten, jeden Monat 60 Milliarden Euro zu drucken. Gemeinsam mit seinem niederländischen Kollegen Klaas Knot (der im letzten Jahr übrigens ohne viel Aufhebens 122 Tonnen Gold zurück in die Niederlande schaffte).

Und nicht einmal eine Woche, nachdem die EZB effektiv mit dem Gelddrucken begonnen hat, warnten beide schon vor dessen blasenartigen Folgen. Denn Gelddrucken verursacht immer unerwünschte Nebeneffekte wie z.B. Blasen.

Das wird Draghi vielleicht nicht gut finden, aber Weidmann und Knot zeigen, dass sie im Interesse des einfachen Bürgers denken.

Frankreich und EU-Spitzen stark kritisiert
Zugleich äußerten beide, dass sie nicht unbedingt zufrieden sind mit der Tatsache, dass Frankreich, Italien und Belgien sich dieses Jahr nicht an die Haushaltspläne halten müssen. Vor allem Klaas Knot hatte eine sehr ausgesprochene Meinung zu Frankreich.

Er sagte, er fände es absolut skandalös, dass Frankreich die europäischen Haushaltspläne zum elften Mal in sechszehn Jahren ignoriert. Und damit auch noch durchkommt.

Beide äußern damit indirekt große, jedoch völlig berechtigte Kritik zu Merkel, Schäuble, Rutte und Dijsselbloem. Denn sie haben dem zigsten Aufschub für Frankreich ohne Murren zugestimmt.

Es ist scheinbar wichtiger, Dijsselbloems Nebenjob als Euro-Gruppen-Chef zu sichern oder zu verhindern, dass ein Italiener oder Franzose diesen Stuhl bekleidet, als die Glaubwürdigkeit europäischer Haushalsabsprachen hoch zu halten.

Ich werde ein immer größerer Fan von Jens Weidmann. Und von Klaas Knot.

 

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Blick ins Jahr 2015 – Krise aus überraschender Richtung!

In diesem Newsletter blicken wir ins bevorstehende Jahr 2015. Nicht weil sich das laufende Jahr zufällig dem Ende neigt, sondern weil alles darauf hindeutet, dass im nächsten Jahr eine neue Krise ausbricht. Eine große Krise. Und der Ausschlag wird ein ganz anderer sein als Sie erwarten würden.

Lesen Sie weiter, denn es ist wichtig!

Zuerst noch kurz zu 2014
Letzte Woche haben wir zum vierten Mal in diesem Jahr etwas mitgemacht, was an einem normal funktionierenden Markt so gut wie nie vorkommt. Eine V-Formation. Bzw. Anleger werden pessimistisch, die Börse sinkt, Zentralbanker gibt Versprechen, Börse steigt genauso schnell wieder an.

Wenn sich die Stimmung an der Börse so häufig und so schnell vom Negativen ins Positive wendet, kann man zu Recht von einer unnatürlichen Börse sprechen, die sich anhand des Verhaltens der Fed bewegt.

Jedes Mal wenn man 2014 bei drohendem Börsenrückgang auf sinkende Kurse setzte, erlitt man hinterher eine dicke Schlappe. Das Jahr war darum vor allem für MontagTrader und DienstagTrader unglaublich frustrierend.

Der große Unterschied zu 2013
Die Fed hat den Aktienmarkt nach wie vor unter Kontrolle, hat dieses Jahr allerdings die Kontrolle über den (Unternehmens)Anleihemarkt verloren. Zudem macht der Währungsmarkt nicht länger das, was die Fed gerne hätte. Das wären nämlich ruhige Bewegungen.

Es ist daher auch nur eine Frage der Zeit, bis sich auch der Aktienmarkt nicht länger nach den Wünschen der Fed verhält. Und demnach wieder so funktionieren wird, wie ein Markt nun einmal funktionieren sollte.

Die große Krise 2015
Für 2015 können wir zunächst einmal davon ausgehen, dass der Dollar steigt. Das scheint vielleicht nicht so wichtig zu sein, ist es allerdings sehr wohl. Gerade ein steigender Dollar wird sehr wahrscheinlich eine enorme Krise auslösen.

In den vergangenen Jahren haben die niedrigen amerikanischen Zinsen und die gelddruckende Fed dazu geführt, dass Finanzinstitute und Großinvestoren viele (geliehene) Dollar in asiatischen Ländern investierten, wo die Zinsen höher sind und vor allem Anleihen viel mehr Zinsen einbringen.

9.000 Milliarden Dollar sind geliehene Dollar
Man leiht sich Dollar für geringe Zinssätze und investiert diese Dollar z.B. in Indien, China oder Indonesien, wo die Zinsen viel höher sind. Das nennt man auch Carry Trade. Die Gesamtsumme aller Carry Trades scheint astronomisch hoch zu sein.

Schätzungen zufolge liegt die Höhe dieser Carry Trades irgendwo zwischen 3.000 Milliarden Dollar und bis zu 9.000 Milliarden Dollar (Leiter Forschungsinstitut BIS).

Seitdem die Fed das Gelddrucken allerdings seinlässt, steigt der Dollar im Vergleich zu anderen Währungen stark (siehe Graphik).

Einerseits, weil die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen höher sind als jene für europäische oder japanische und andererseits, weil die BoJ gerade viel Geld druckt und weil alle davon ausgehen, dass die EZB in Kürze die Geldpressen anwerfen wird.

 

Alle verbuchen Verlust
Die Folge dieses Dollaranstiegs ist jedoch dahingehend, dass so gut wie alle, die sich in den vergangenen drei Jahren UDS geliehen haben, um eine höhere Rendite in Schwellenländern zu erzielen, jetzt mit Verlusten dastehen.

Als logische Konsequenz wollen oder müssen Anleger ihre Positionen schließen. Das bedeutet wiederum, dass sie Dollar zurückkaufen und Lokalwährungen von Schwellenländern verkaufen.

Dollar zurück in die USA
Die Dollar fließen zurück in die USA, dann gehen den Schwellenländern enorme Mengen Geld und Investitionen flöten und der Wert ihrer Währung sinkt rapide. Konsequenz: große Wirtschaftsprobleme in vielen Schwellenländern.

Auch in Europa werden wir das deutlich zu spüren bekommen. Denn wenn wir etwas rein gar nicht gebrauchen können, dann ist es wohl ein stark sinkender Export in einen Teil der Welt, weil die Wirtschaft dort hinkt.

2015 verspricht wirtschaftlich betrachtet also ein sehr unruhiges Jahr zu werden!

Welche Folgen hat all dies?
An den Finanzmärkten weltweit werden große Unruhen entstehen. Börsen und Währungen verschiedener Länder werden stark sinken.

Wir gehen im Hinblick auf die amerikanische Börse davon aus, dass die Fed die Kontrolle verlieren und die Volatilität zunehmen wird. Zugleich müssen wir annehmen, dass die amerikanische Börse von der Tatsache profitieren wird, dass eine so große Menge Dollar zurück in die USA fließen wird und dort eine Bestimmung benötigt.

Optimistisch, aber dennoch rechtzeitig absichern!
Wir schauen mit unserer TopAktien Strategie daher auch positiv in die Zukunft, halten es jedoch für außerordentlich wichtig, unsere Absicherungsstrategie zu verwenden, sobald ein Rückgang droht.

Und für MontagTrader und DienstagTrader gehen wir davon aus, dass wir zum ersten Mal seit Mitte 2010 endlich wieder einmal eine normal funktionierende, nicht von der Fed gesteuerte Börse erleben. Dass wir wieder hohe Renditen erzielen werden, die bis zu dem damaligen Zeitpunkt normal waren.

Zielgenau von dieser Entwicklung profitieren
Durch den steigenden Dollar kann man selbstverständlich ganz einfach profitieren, indem man Dollar kauft.

Sie können allerdings viel mehr Gewinn erzielen, wenn Sie auf die Nebeneffekte setzen, die an den Währungs- und Aktienmärkten weltweit dadurch entstehen werden.

Wir sind gerade intensiv auf der Suche nach der einen bestimmten Position mit der wir am kräftigsten von dieser Entwicklung profitieren können. Mitte Januar können wir Ihnen hoffentlich bereits mehr dazu sagen!

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Manipulation war noch nie die Lösung für eine Krise

In den vergangenen Wochen habe ich in diversen Artikeln von dem, durch Manipulation angestoßenen Rückgang des Goldpreises am 12. und 15. April berichtet. Und zufällig hatte ich in den Tagen davor bereits darüber berichtet, was Zentralbanken und die sogenannten Bullion Banks aushecken.

Dass der Gold- und Silberpreis durch Manipulation beeinflusst werden, hat sich in den vergangenen Wochen wohl sehr klar gezeigt. Sollten Sie jedoch denken, dass das ausschließlich bei Gold und Silber passiert, täuschen Sie sich.

Ich fasse es einmal für Sie zusammen:

  • Die Zinsen für unser Sparkonto werden von der EZB so niedrig gehalten, dass man damit nach Abzug von Inflation und Steuern Miese macht.
  • Die Zinsen für Staatsanleihen waren noch nie zuvor niedriger als aktuell, weil Zentralbanken entweder Anleihen mit gedrucktem Geld (Fed) aufkaufen oder angegeben haben, Garant zu stehen (EZB).
  • Aktienkurse werden künstlich hoch gepusht, indem Zentralbanken Geld drucken und die Zinsen künstlich tief halten.

Kennzeichen der Manipulation
Es gibt sie immer. Es passiert immer, weil Finanzprobleme durch jahrelange Misswirtschaft aus dem Ruder gelaufen sind. Sie ist niemals eine Lösung. Durch Manipulation verlagert man die Probleme lediglich und verschlimmert sie nur noch. Manipulation ist immer vorübergehend. Und sie endet immer in einer enormen Krise.

In tausenden von Jahren hat die Manipulation durch Politiker/Zentralbanker noch nie zu einer Lösung geführt. Sie führte immer zu ernsten Krisen, sogar zu Kriegen.

Die derzeitige Manipulation kann also gut noch eine Weile andauern. Wie lange weiß niemand. Vielleicht noch einen Monat. Vielleicht sogar noch Jahre. Aber eiserne Gesetze der Wirtschaft können und werden niemals durch Manipulation umgangen werden.

Was wird passieren?
Papiergeld wird durch das viele Drucken wertlos werden. Gold und Silber werden preislich enorm steigen. Zinsen für Staatsanleihen werden enorm steigen. Rentenfonds werden die Renten stark herabsenken. Länder und Banken werden Pleite gehen. Aktienkurse werden (wenngleich vorübergehend) stark sinken.

Wie soll man sich wappnen?
Das lesen Sie in unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“.

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Dummes Geld – Kluges Geld

In Zypern ist das dumme Geld über 100.00 Euro das Opfer. Großes Opfer. Das kluge Geld war zum Teil schon weg, bevor Dijsselbloem und Konsorten den riesigen Murks veranstaltet haben. Und zum Teil floss es (über Banken in London) sogar noch in der Woche danach weg.

Das kluge Geld ist in diesem Fall hauptsächlich russisches Geld, Geld anderer Ausländer, die das Vertrauen verloren haben und das Geld einiger kluger zyprischer Geschäftsleute. Das dumme Geld ist vor allem das Geld der Zyprier, die den Versprechen ihrer Zentralbank und ihrer Politiker geglaubt haben.

Die Probleme in Zypern kamen wirklich nicht einfach so aus heiterem Himmel. Jeder, der auch nur ein bisschen aufgepasst hatte, konnte schon Monate vorher sein Geld in trockene Tücher bringen.

Unser Erspartes ist nicht sicher
Letztes Wochenende wurde durch das Interview mit EU-Währungskommissar Olli Rehn noch deutlicher, dass Erspartes über 100.000 Euro nicht sicher ist. Und wenn bei den größeren Sparkunden nicht mehr genug Geld zu holen ist, wird diese 100.000 Euro-Grenze herabgesenkt werden.

Ich habe den Eindruck, dass die große Öffentlichkeit (das dumme Geld) wie vom Blitz getroffen dasteht. Es scheint, als verschlösse die Bevölkerung in großer Vielzahl ganz einfach die Augen. Sie sehen die Nachrichtenmeldungen, sehen all die Zeichen und entscheiden anschließend, dass es viel einfacher ist, einfach nicht nachzudenken. Einfach weiter in der Tagesordnung.

Und das, obwohl die Euroländer bis zum Hals in Schulden stecken. Und immer tiefer hineinrutschen. Und das, obwohl es den europäischen Banken unfassbar schlecht geht.

In unserem kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“ liefere ich Ihnen alle harten Zahlen auf dem Präsentierteller.

Wollen Sie zum dummen Geld gehören? Oder doch lieber zum klugen Geld?
Sie wollen zweifelsohne zum klugen Geld gehören. Bestellen Sie darum hier unseren kostenlosen Report „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“.

Lesen Sie den Report dann aufmerksam und vor allem kritisch. Und handeln Sie anschließend! Denn nur mit Ihrem Handeln können Sie Ihr Geld (und damit Ihre finanzielle Zukunft) vor den Dummheiten der Politiker und Zentralbanker schützen.

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Großartiger Kaufmoment

Ich bekam letzte Woche eine E-Mail eines Lesers, der mich einen „Goldbug“ nannte. Jemand also, der mich als Fan von Gold und Silber sieht. Er gab in seiner Mail direkt an, dass ich komplett falscher Ansicht sei, denn Gold habe sich schon seit einem halben Jahr nicht weiter entwickelt und Silber sogar schon seit über einem Jahr.

Scheinbar hat ein niederländisches Anlegermagazin davor gewarnt, dass der Goldpreis zu hoch sei. Und ebenfalls vor einem abrupten Rückgang wie im Jahr 1980. Was dieses Wochenblatt vergessen hat anzugeben, ist die Tatsache, dass die Gold- und Silberrally 1980 vorüber war, nachdem

  1. ein enormer Hype entstanden war, in dem Gold und Silber in nur wenigen Monaten um hunderte Prozent anstiegen, und
  2. in den USA ein neuer Fed-Präsident angetreten war, der der Inflation den Krieg erklärte und den Zins ohne mit der Wimper zu zucken stark anhob.

So abrupt kam dieses Ende des Gold- und Silberhypes übrigens nicht. Im Oktober 1979 hob Volcker den Zins in einem Schritt um satte 4% an. Eine klarere Botschaft für den Verkauf von Gold und Silber gab es nicht.

Und im März 1980 hob er den Zins erneut um 5% an. Wer es im Oktober 1979 noch nicht begriffen hatte, bekam im März 1980 eine noch deutlichere Botschaft. Und sogar damals hatte man noch fast das ganze Jahr 1980 Zeit, sein Gold und Silber zu verkaufen. Zeit ohne Ende also!

Erkennen Sie aktuell einen Hype in Gold und Silber? Sehen Sie irgendwo in der westlichen Welt einen Präsidenten einer Zentralbank, der den Zins anhebt? Sehen Sie irgendwo die Möglichkeit die 5 bis 6% Zinsen auf Ihr Spargeld zu bekommen, auf die Sie Recht hätten? Ich sehe das nirgendwo!

Am traurigsten finde ich aber immer noch, dass jemand mich als einen Goldfan betrachtet, obwohl ich Ihnen erst vor einigen Wochen in diesem Artikel erläuterte, wie Sie völlig emotionslos bestimmen können, ob die Voraussetzungen für den Besitz von Gold und Silber noch gegeben sind. Menschen scheinen nur das zu lesen, was sie wollen.

Auch während des nächsten Hypes werden wir ausreichend Zeit haben, unser Gold und Silber zu verkaufen, bevor anschließend ein definitiver Rückgang einsetzt. Die Mehrzahl der Bürger wird Gold und Silber kaufen, wenn der Hype bereits lange Zeit im Gange ist und wird die anschließenden Verkaufssignale nicht erkennen. Genau wie es 1980 geschah.

Die Warnung eines regulären Anlegermagazins ist für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hype noch weit entfernt ist. Und der Kursrückgang, den wir diesen Monat erlebten, zeigt mir, dass derzeit ein großartiger Kaufmoment herrscht. Kaufen Sie also Gold und Silber und/oder eröffnen Sie ein Goldkonto! Klicken Sie hier für weitere Informationen.

 

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Das Jahr des unverfrorenen Gelddruckens

In diesem Jahr erleben wir eine auffällige Veränderung an der Börse. Die Börsenindizes sind ungefähr 4,5% gestiegen, während Anleger sich vom amerikanischen Anleihenmarkt zu verabschieden scheinen. Gleichzeitig war 2012 bis jetzt aber vor allem positiv für Gold und Silber.

Bis vor kurzem flüchteten Anleger sich noch in amerikanische Staatsanleihen und Edelmetalle, und Rohstoffe hatten es schwer. Verlassen gerade die ersten „großen Jungs“ das sinkende Schiff? Auf jeden Fall habe ich den Eindruck, als würden die Börsen realisieren, dass Geld drucken ab jetzt die Norm ist.

In Europa hat Deutschland den Druck neuen Geldes angeblich verhindert. Merkel wollte allerdings nur zweigleisig fahren. Sie wollte zwar die Banken retten, wollte aber keine gelddruckende EZB. Die Rechnung hat sie jedoch ohne den Wirt gemacht. Wenn man eine stabile Währung haben möchte und keine Inflation, muss man Banken, die sich durch Anlagen in Schwierigkeiten gebracht haben, eiskalt Pleite gehen lassen. Wenn man Banken über Wasser halten will und gleichzeitig nicht will, dass die Staatsverschuldung in den Himmel schießt, gibt es kaum eine andere Lösung als das Gelddrucken.

Also benötigt man eine Zentralbank, die Geld druckt und dieses Geld anschließend den normalen Banken leiht. Die Folge des Gelddruckens heißt Inflation. Diese Inflation entsteht allerdings erst Jahre später. Weil die Bevölkerung von Inflation ohnehin nichts versteht, können Politiker zu diesem Zeitpunkt ganz einfach so tun, als sei Inflation ein Phänomen, das sie unmöglich vorhersehen hätten können. Oder sie geben ganz einfach ihren Vorgängern die Schuld.

Ich glaube immer mehr, dass 2012 das Jahr des massenhaften und unverfrorenen Gelddruckens wird. Die Fed, die EZB und auch andere Zentralbanken weltweit werden drucken. Dadurch wird dann eine „Wirtschaftserholung“ entstehen, die den Bürgern wieder ein wenig Optimismus einhaucht. Unberechtigter Optimismus, denn der Kater wird nur noch größer ausfallen. Klicken Sie hier für die 2012 Fassung unseres kostenlosen Reportes mit dem Titel „Sei vorbereitet und habe einen Plan!“.

 

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Über aktuellen Währungskrieg nachdenken

Ich habe bereits mehrere Male geschrieben, dass sich gerade ein Währungskrieg abspielt. Ein Streit, der von den USA in Gang gesetzt wurde. Ein solcher Währungskrieg ist kein Zustand, der ein paar Wochen oder Monate dauert. So etwas dauert viele Jahre und die Folgen können desaströs sein.

Der Handelskrieg, den die USA 1929 mit dem Smoot-Hawley Tariff Act (hoher Einfuhrzoll auf über 20.000 Produkte) in Gang setzten, führte letztendlich zum Zweiten Weltkrieg. Auf einen Währungskrieg folgt ein Handelskrieg und mit ein wenig Pech im Anschluss ein richtiger Krieg.

Ich lese gerade das Buch `Currency Wars´ von James Rickards. Absolut empfehlenswert. Rickards zeichnet ein sehr gutes Bild von der Art und Weise, wie Währungskriege ausgefochten werden. Auch der aktuelle. Es ist als Anleger, aber auch als Bürger wichtig, das zu begreifen. Zumindest, wenn man kein Ofer werden möchte.

Außerdem möchte ich nächsten Montag etwas ausführlicher auf die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken darin eingehen. Es ist wichtig, sich gut vor Augen zu führen, wem eine Zentralbank nutzt. Das hilft nämlich dabei, sich ein Bild der Zukunft ausmalen zu können.

Über den aktuellen Währungskrieg, die Eurokrise und die Rolle der Zentralbanken nachzudenken, führt jedes Mal wieder zu ein und demselben Schluss: Es ist für die nächsten Jahre entscheidend, physisches Gold und Silber zu besitzen und nebenbei eventuell in Gold- und Silberaktien zu investieren. Sorgen Sie also bitte dafür, dass Sie auf jeden Fall physisches Gold und/oder Silber besitzen.

 

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2008 revisited? Warum wir nicht davon ausgehen

Als die Aktienkurse im August sanken, konnte ein Blinder erkennen, dass die aktuelle Situation eine andere war, als die in 2008. Silber, aber insbesondere Gold fungierten letzten Monat als sichere Häfen, und Rohstoffpreise blieben letztendlich recht stabil.

Letzte Woche erlebten wir eine Situation, die uns an das Jahr 2008 erinnerte. Anleger verkauften Aktien, Gold, Silber und übrige Rohstoffe, um anschließend mit dem freigewordenen Geld aus vollen Zügen amerikanische Staatsanleihen zu kaufen. Ich habe in unterschiedlichen Online-Zeitschriften schon Titel gelesen, in denen die Situation 2008 herangezogen wurde. Wenn wir jedoch mit klarem Kopf darüber nachdenken, erkennen wir enorme Unterschiede. Ich nennen sie Ihnen nun einmal:

    1. Bis zum Sommer 2008 gab es eine enorme Rally auf Rohstoffe, bei der sehr viele Teilnehmer auf Margin handelten. Das gezwungene Schließen von Positionen sorgte für eine enorme Verkaufswelle (und viele Konkurse), die den Ölpreis sogar von 147$ auf 30$ sinken ließ. Dieses Jahr lag der Ölpreis infolge des „Arabischen Frühlings“ kurzzeitig über 110$ und korrigierte sich recht schnell wieder in Richtung 90$. Keine sehr große Rally. Wenngleich wir keine Beweise haben, scheint es uns sehr unwahrscheinlich, dass momentan wieder so viele Mitspieler mit großen Positionen Margin gehen werden.

 

  1. 2008 herrschte die Angst davor, dass eine weitere Bank einfach so stürzen könnte. Die fünf größten Zentralbanken der Welt haben vor zwei Wochen angekündigt, dass Banken für eine Liquidität zu ihnen kommen könnten, wenn sie die Liquidität nicht am Geldmarkt bekommen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass Politiker und Zentralbanken wieder eine Bank umstürzen lassen, ist jetzt sehr klein.
  2. Als Anleger im Jahr 2008 in großer Menge Richtung amerikanischer Staatsanleihen flüchteten, lag der Zins für Langzeitstaatsanleihen bei ungefähr 5%. Es gab damals kaum Risiko eines steigenden Zinses und mehr als genug Raum für einen Rückgang. Vor allem durch die Angst vor Deflation. Dabei waren die USA damals noch ein Land mit einer Staatsverschuldung von 9.000 Milliarden Dollar und das Haushaltsdefizit von 2008 endete bei rund 300 Milliarden Dollar. Es war damals gar nicht so komisch, dass der amerikanische Anleihenmarkt als ein sicherer Hafen betrachtet wurde. Heute liegt der Zins für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren nur noch bei 1,82%, während die Inflation bei 3,7% liegt. Es gibt für den Zins heute also viel weniger Raum, um noch weiter zu sinken. Gleichzeitig ist das Risiko eines zunehmenden Zinses viel höher. Außerdem steigt die amerikanische Staatsverschuldung aktuell Richtung 15.000 Milliarden Dollar und das jährliche Haushaltsdefizit liegt bei ungefähr 1.500 Milliarden Dollar. Der amerikanische Anleihenmarkt Anno 2011 ist vielleicht ein Hafen, aber absolut kein sicherer.

 
Was nun?
Zu allererst weiderhole ich noch einmal kurz, was ich schon so häufig geschrieben habe (zuletzt
in diesem Artikel). Vermeiden Sie europäische Banken weitestgehend! Ob es nun um Aktien, Anleihen oder Sparkonten geht – sorgen Sie dafür, dass Ihre Bindung zu einer einzelnen Bank so gering möglich ist. Sicherheit steht ganz oben. Wir vermeiden außerdem auch Retail Aktien, bzw. Aktien von Unternehmen, die gut laufen, wenn der Konsument Lust auf Shoppen hat.

Ich werde den Rückgang von Gold und insbesondere Silber für Neuankäufe nutzen. Wie ich in diesem Artikel bereits schrieb, können Gold und Silber während eines Bull Markets stark sinken. Silber notiert aktuell ungefähr 38% unter dem Höchstkurs dieses Jahres. Obwohl ein weiterer Rückgang möglich ist, werde ich nicht versuchen, den niedrigsten Kurs zu bekommen. Klicken Sie hier, um auch ein Goldkonto zu eröffnen.

Mit Blick auf Langfristigkeit ist DienstagTrader-Trend in meinen Augen nach wie vor die Beste Strategie. Wir erwarten in den kommenden Wochen/Monaten Erholung an der Börse, aber nach dieser Erholung tritt natürlich auch wieder ein Rückgang ein. Die Börse wird in den kommenden Jahren starke Schwankungen zeigen und dafür eignet sich DienstagTrader-Trend am besten. Sind Sie ein offensiv denkender Anleger, der auch auf sinkende Kurse reagieren möchte? Schließen Sie dann hier ein Abonnement ab.

Hinzukommt, dass Gold- und Silberaktien zurzeit spottbillig sind. Ich habe sogar eine Statistik gesehen, die zeigt, dass diese Aktien im Verhältnis zum Gold- und Silberpreis über einen Zeitraum von zehn Jahren nicht so günstig waren. Im aktuellen „Top Aktien Report“ beschreiben wir unter anderem eine fantastische Silberaktie. Wir werden für den nächsten Report sehr gut untersuchen, ob wir noch eine Gold- und/oder Silberaktie finden können, die allen unseren Anforderungen entspricht.

Wir suchen außerdem nach supergünstigen Rohstoffaktien sehr gut laufender Unternehmen. Gerade in Gold-, Silber- und Rohstoffaktien steckt nämlich das größte Langzeitpotential. Möchten Sie unseren „Top Aktien Report“ jeden Monat als erster in Ihrer Mailbox finden? Schließen Sie dann hier ein Abonnement ab.

 

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Nur in den letzten 40 Jahren nicht…

Ich lese viel. Ich betrachte es als meine Pflicht, so viel Wissen wie möglich über die Zusammenhänge der Weltwirtschaft zu generieren und darüber, wie wir als Anleger am besten damit umgehen sollten.

Aktuell lese ich das Buch „Gold, the once and the future money“ von Nathan Lewis. Der Vorteil eines guten Buches liegt darin, dass man gleichzeitig Geschichtsunterricht bekommt. Das könnten unsere Politiker auch gut vertragen. Die Geschichte des Geldes lehrt, dass es bis 1971 nie vorgekommen war, dass sämtliche Weltwährungen unabhängig vom Goldstandard waren. Geld war immer irgendwie unmittelbar in Gold und/oder Silber wechselbar.

Griechen und Römer
Aristoteles wurde 385 vor Christus bekannt, weil er den Goldstandard hantierte. Genau wie anschließend Alexander der Große und viel später Julius Cäsar, dem es 50 v.Chr. gelang, den einsetzenden wirtschaftlichen Zerfall des Römischen Reiches zu stoppen, indem er die römische Währung wieder direkt an Silber und Gold knüpfte.

Es gab jedoch immer wieder Nachfolger, die der Verführung, zu viel Geld ausgeben zu können, nicht standhalten konnten. Die Griechen gingen daran zu Grunde, ebenso wie das Römische Reich.

England
In England wurde im Jahr 1697 entschieden, dass ein Englisches Pfund etwas mehr als drei Unzen Silber enthalten sollte. Eine lange Zeit des wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittes folgte, und das auch, weil der Wert des Englischen Pfundes ganze 233 Jahre stabil blieb.

Die Vereinigten Staaten
Die amerikanische Geschichte begann im Grunde mit einer Hyperinflation. Die „Founding Fathers“ beschlossen daraufhin, dass sie so etwas kein zweites Mal miterleben wollten. 1789 wurde die Herausgabe von Papiergeld ohne Gegenwert in Gold oder Silber gesetzlich untersagt. Die amerikanische Wirtschaft erlebte eine bis dato beispiellose Blütezeit, bis Nixon 1971 den Goldstandard abschaffte.

In den 80er und 90er Jahren folgte noch eine stabile Phase, insbesondere, weil Reagan eine starke Währung als wichtig empfand und eigentlich am liebsten zum Goldstandard zurückkehren wollte. Das schaffte er jedoch leider nicht.

Was die Geschichte uns lehrt
Länder binden ihre Währung nicht länger an Gold und/oder Silber, wenn Politiker nicht länger die Disziplin haben, ihre Regierungsausgaben unter Kontrolle zu halten. Und danach geht es IMMER schief.

Auch derzeit geht es ganz schön schief. Und es gibt keinerlei Aussicht auf eine strukturelle Lösung. Gold und Silber werden darum in die Höhe schießen.

Bei Misswirtschaft zurück zum echten Geld
Ich habe mich dafür entschieden, physisches Gold und Silber bei
Goldmoney zu führen, weil das in meinen Augen der verlässlichste Anbieter ist. Ich kaufe phasenweise hinzu (denn auch Gold- und Silberpreise schwanken!) und halte mein Gold und Silber so lange fest, bis wir wieder einen Zentralbanker bekommen, der den Wert des Euro wichtiger findet, als das Hinauszögern einer Rezession. Das wird eines Tages passieren, aber aktuell liegt es noch in sehr weiter Ferne.

Wenn Sie noch kein Goldmoney Account haben, empfehle ich Ihnen auf jeden Fall noch ein solches zu eröffnen. Klicken Sie hier, wenn Sie deutsche Hilfe dabei benötigen.

 

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Nur ein Blindfisch sieht nicht, dass…

…der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen wird. Ich habe meinen Sonntagmittag damit verbracht, unterschiedliche Berichte und Newsletter zu lesen. In einem dieser Newsletter habe ich die oben genannte Aussage gelesen.

Wir sind etwas zurückhaltender als einige unserer amerikanischen Kollegen und werden Sie nicht als potentiellen Blindfisch bezeichnen. Auch nicht, wenn Sie mit keiner einzigen meiner hier in diesem Newsletter unterbauten Meinungen übereinstimmen. Selbst wenn Sie mit Ihrem Geld genau das Gegenteil von dem tun würden, was wir tun – Jeder nach seiner Façon!

Eine regelrechte Katastrophe
Natürlich sind für den aufmerksamen Amerikaner viel mehr Emotionen im Spiel, denn er sieht sein Land regelrecht auf eine absolute Katastrophe zusteuern. Finanziell, wirtschaftlich, sozial und moralisch. Und versuchen Sie ihm da mal zu wiedersprechen. Eine „change we can believe in“ Regierung, die jedes Jahr satte 1.500 Milliarden Dollar (!) zu viel ausgibt und eine Zentralbank, die das Gelddrucken zu einer höheren Kunst gemacht hat.

Kinderleicht
Ein Schulkind, das seine erste Mathematikstunde gerade hinter sich hat erkennt, dass das unwiderruflich in die Hose geht. Und wenn dieses Schulkind das kann, dann können wir das auch auf uns zukommen sehen.
In unserem Bericht „
Der amerikanische Anleihenmarkt steht vor dem Kollaps!“ erläutern wir Ihnen darum wie einfach es ist, von dem Zerplatzen dieser Seifenblase zu profitieren.

Obwohl wir selbstverständlich nicht die Zukunft voraussagen können, betrachten wir es als eine der größten und klarsten Chancen, in den kommenden Jahren einen enormen Gewinn realisieren zu können. Packen Sie diese einzigartige Chance darum beim Schopfe. Klicken Sie hier, um diesen besonderen Bericht zu bestellen.

 

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