Tweet der Woche – Speed und Kokain

Für unseren Tweet der Woche wähle ich einen in meinen Augen wichtigen Tweet aus, den ich in den Tagen zuvor auf meinem Twitter-Account veröffentlichte und bespreche ihn mit Ihnen.

Nachfolgend der Tweet dieser Woche.

Wenn Sie in meinem Twitter-Konto nach unten scrollen, finden Sie mehrere Tweets über den Zustand der Wirtschaft.

Steigendes Verbrauchervertrauen, steigendes Herstellervertrauen, sinkende Arbeitslosigkeit, sehr stark ansteigende Immobilienpreise, steigende Herstellerpreise und stark angestiegene Lohnforderungen.

Alles Nachrichten, die uns verständlich machen, dass eine steigende Inflation kommen wird.

Die Wirtschaft ist drogensüchtig
Es klingt phantastisch, aber Sie können die derzeitige Wirtschaft mit einer drogensüchtigen Person vergleichen, die ohne Pause große Mengen an Speed (0% Zinsen) und Kokain (Geld drucken) zugeschoben bekommt. Sie ist daher dauerhaft euphorisiert.

Bei steigender Inflation wird die EZB aber dazu gezwungen sein, die Menge der verfügbaren Drogen zu reduzieren. Oder den Zugang sogar ganz zu stoppen.

In der Folge kommt es für die Süchtigen (die Wirtschaft) zu riesigen Problemen.

Steigende Inflation führt zu …
Steigende Inflation führt zu steigenden Zinsen (und daher Kursverlusten) im Markt der Obligationen. Die Folge ist eine Welle an Verkäufen durch die vielen Margin-Anlagen. Dies führt wiederum zu einer Welle an Verkäufen auf den Aktienmärkten.

Schließlich führt dies zu steigenden Zinsen und infolgedessen zu sinkenden Immobilienpreisen. Sowie natürlich zu steigender Zinsbelastung der staatlichen Haushalte.

Außerdem führen steigende Obligationszinsen zu einer Wirtschaftskrise in den schwächeren Ländern des Euro-Raums. Vor allen in Italien.

Eine steigende Inflation führt in der derzeitigen Situation zu großen wirtschaftlichen (und politischen) Verwerfungen. Als Reaktion darauf wird der Euro an Wert verlieren.

Als Sparer ist es wichtig, in dieser Situation zumindest einen Teil des Spargeldes in physischem Gold und/oder Silber zu halten.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen