| Finger weg von europäischen Bankaktien! |
| Freitag, 06. März 2009 um 23:13 Uhr |
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Es hängt eine neue Finanzkrise in der Luft. Eine Grosse. Es gibt enorme Probleme in Zentral- und Osteuropa. Probleme die in den kommenden Monaten zur Oberfläche kommen werden und die westeuropäische Wirtschaft (und somit die gesamten EU) schwer treffen werden. Das Problem beruht auf der Tatsache, das Banken in den sogenannten neuen Mitgliedsstaaten masal ihren Kunden Hypotheken gewährt haben. Das Darlehen haben sie aber in Japanischen Yen oder Schweizer Franken vergeben unter dem Motto niedrige Zinsen also super günstig. Kurz mal nicht an das Valutarisiko gedacht Diese Art Darlehen wurde sehr viel verkauft durch lokale Banken, die Eigentum sind von westeuropäischen Banken. Österreichische Banken haben insgesamt für Euro 230 Milliarden an Darlehen vergeben. Das entspricht 70% von Österreichs BIP. Auch andere westeuropäische Banken die vorher schon von der amerikanischen Wirtschaftskrise getroffen wurden, bekommen jetzt noch einmal einHammerschlag aus Zentral- und Osteuropa. In den Informationen die uns zur Verfügung stehen, wird auch die ING als Opfer von gigantischen Problemen in der Ukraine dargestellt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund für ING’s Kurssturz der letzten Wochen. Das Gesamtbild Wir richten uns mit unserer Strategie nicht auf europäischen Banken. Wenn wir eine europäische Bankenaktie besitzen würden, dann würden wir uns erstmals sicherstellen das die Bank nicht direkt oder indirekt Eigentümer ist von einer Bank aus dieser Region und das sie da keine grossen Kredite ausstehen haben. Um erstes herauszufinden braucht man meistens nur die Website nachzuschauen. Das letzte lässt sich allerdings nur schwer feststellen. |