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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Wann wird der Euro einstürzen?
Mittwoch, 03. Februar 2010 um 15:02 Uhr
Uns erreichen recht viele Mails von Anlegern, die Fragen zum Währungsrisiko haben. Es ist gut, dass die Leute sich darüber Gedanken machen. Es ist jedoch seltsam, dass alle wie selbstverständlich davon ausgehen, dass kein Währungsrisiko bestehe, wenn man all sein Geld in Euro anlegt.

Ob man mit der eigenen Währung auch ein Risiko eingeht, sollten Sie vielleicht mal einen Shona (Simbabwe) oder Südamerikaner fragen, der sich noch an die achtziger Jahre erinnert. Diese Menschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn die eigene Währung an Wert verliert. Sie haben nämlich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn der Arbeitslohn gleich bleibt, obwohl die Lebenshaltungskosten in den Himmel schießen.

Wir Europäer hatten immer schon eine Art Grundüberzeugung, dass wo etwas bei uns in Europa nicht eintreten wird, dass es sich bei uns schon irgendwie regeln wird. Ich bin mir da nicht so sicher. Die Geschichte hat bereits klar und deutlich bewiesen, dass Hyperinflation und eine schwache Währung nicht nur in südamerikanischen oder afrikanischen Ländern vorkommen, sondern auch in Europa. Dass wir dies in den vergangenen Jahrzehnten zufällig nicht mitmachen mussten, bedeutet nicht automatisch, dass dies immer so bleiben wird.

PIIGS
In den letzten Jahren haben wie in der Presse häufig die Abkürzung BRIC-Länder gelesen. Diese Abkürzung wird für die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China verwendet. Seit kurzem hat sich die Presse eine neue Abkürzung einfallen lassen: PIIGS-Länder. Diese Abkürzung wird für die Sorgenkinder in der Eurozone genutzt. Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Allesamt Mitglieder der EU und bei all diesen Ländern wäre die eigene Währung längst in den Keller gerutscht, würde es den Euro nicht geben.

Selbstverständlich handelt es sich bei den griechischen, portugiesischen, italienischen, spanischen und irischen Wirtschaften um relativ kleine Ökonomien, aber alle zusammen ergeben einen großen Teil der Eurozone, der sich in schweren finanziellen Problemen befindet. Die Griechen haben das Ganze systematisch verfälscht und die Italienische Buchführung kann ebenso wenig als vertrauenswürdig und glaubhaft eingestuft werden.

Wie lange geht das noch gut?
Der Euro hat einen enormen Systemfehler. 16 Länder teilen eine Münze aber jedes Land darf separat bestimmen, wie sehr es sich in die Nesseln setzt. Es wurden Regeln aufgestellt, die nicht befolgt werden und deren Missachtung auch nicht bestraft wird. Ein System, das zum Scheitern verdammt ist.

Ich stelle mir darum auch erst gar nicht die Frage, ob der Euro bleiben wird, sondern eher, wie lange es den Euro noch geben wird. Es würde mich sehr wundern, wenn wir unsere Brötchen in zehn Jahren immer noch in Euro bezahlen würden.

Vorsichtshalber schon mal einige Aussies gekauft
Ich habe mich in der Zwischenzeit für eine Währungsdiversifizierung entschieden. Ich habe mir schon einmal einige australische Dollar zugelegt. Die Ökonomie dort steht besser da und obendrauf bekommt man noch 3% Zinsen. Ich halte auch Ausschau nach anderen Währungen in die ich ein Teil meines Geldes umsetzen möchte.