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"5 goldene Tipps mit Ewigkeitswert"

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Auch an der Xetra besteht ein Währungsrisiko.
Montag, 25. Mai 2009 um 09:57 Uhr
Es existiert ein weitverbreitetes Missverständnis was das Währungsrisiko betrifft. Scheinbar glauben viele Anleger an der amerikanischen Börse ein absolutes Währungsrisiko einzugehen und dass es selbiges an der Xetra nicht gibt. Sollten Sie bislang auch dieser Meinung gewesen sein, werde ich Ihnen diesen Seifenblasentraum nun einmal zerstechen. Auch an der Xetra besteht Währungsrisiko. 

Das Währungsrisiko wird nicht durch die Börse bestimmt an der Sie investieren, sondern durch das Unternehmen deren Aktien Sie kaufen. Wenn Sie eine bestimmte Aktie kaufen, sollten Sie sich folgendes fragen:”In welchen Land erwirtschaftet dieses Unternehmen seinen größten Umsatz und in welchem Land entstehen seine Kosten?” 

Genau dies entscheidet darüber, ob ein Währungsrisiko besteht. Versuchen Sie folgende zwei Fragen einmal mit mir zu beantworten:

Frage 1
Sie erwarten, dass der Dollar fällt. In welche Aktie investieren Sie Ihr Geld lieber?

Aktie 1: Eine Aktie eines Unternehmens, das an der Nasdaq notiert ist, all seine Produkte in den USA produziert und diese Produkte anschließend nach Europa exportiert.

Oder

Aktie 2: Eine Aktie eines Unternehmens, das an der Xetra notiert ist, all seine Produkte in Deutschland produziert und anschließend in die USA exportiert.

Frage 2
Sie erwarten nachwievor, dass der Dollar fällt. Sie wollen jedoch nun Henkel-Aktien kaufen. Henkel steht auf der Xetra und der amerikanischen Börse notiert. An welcher Börse sollten Sie nun am besten diese Henkel-Aktien kaufen?

Die Antworten finden Sie im Bericht: "Antworten auf Fragen im Bezug auf das Währungsrisiko".