Die Arme kapiert wirklich gar nichts!

Uns stehen interessante, turbulente Zeiten bevor. Und der (aktuell durch die Fed nicht manipulierte) Anleihemarkt, das ist in der Vergangenheit immer schon so gewesen, fungiert hier als entscheidender Anhaltspunkt.

Wie ich Ihnen letzte Woche bereits in diesem Artikel mitteilte, verkaufen Anleger massenweise ihre Staatsanleihen. Dadurch steigen die Zinsen und die Kurse von Staatsanleihen mit langer Laufzeit sinken.

In der Graphik unten ist zu sehen, dass die Zinsen für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren diesen Monat ihren Jahreshöchstwert erreichten.

Zinsen für amerikanische Staatsanleihe mit Laufzeit von 30 Jahren

Die Zinsen für Staatsanleihen mit langer Laufzeit steigen also stark. Und Yellen belässt den (kurzfristigen) Fed-Zins derweil bei 0%.

Dafür kann es nur eine Erklärung geben
Der Anleihemarkt erkennt irgendwo am Horizont eine steigende Inflation. Vor allem weil die Löhne in den USA gerade höher werden. Denn ungeachtet dessen, dass lediglich 63% der Bevölkerung effektiv arbeitet, herrscht eine zunehmende Anspannung am amerikanischen Arbeitsmarkt.

Was muss ein Zentralbanker tun, um eine Inflation rechtzeitig zu stoppen?
Genau! Zinsen anheben.

Ein schockierendes Problem
Aber hier taucht ein enormes, sogar schockierendes Problem auf. Und das Problem heißt Yellen und ihr verblüffend mangelhaftes Wissen über das Funktionieren des Anleihemarktes.

Während der jährlich stattfindenden IMF Global Finance Conference in Washington D.C. erklärte Yellen vorletzte Woche, dass ihr einerseits die aktuelle Zinshöhe von 0% und dessen Nebenwirkungen sorgen bereiteten, dass sie aber andererseits befürchte, eine Zinsanhebung könne auch zu einer Zinsanhebung für Staatsanleihen mit langer Laufzeit führen.

Hier kurz der Satz aus diesem Artikel aus The Guardian:

„She said there could be a jump in long-term rates when the Fed decides to start tightening policy.“

Yellen sagt so etwas, Journalisten übernehmen es, daraus wird ein kurzer Satz in einem Artikel und so gut wie alle lesen darüber hinweg.

Die Arme beweist mit dieser Aussage allerdings, dass sie wirklich rein gar nichts kapiert. Und dass sie sehr wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem tun wird, was sie tun müsste.

In Wirklichkeit ist es genau andersherum!
Denn gerade wenn Yellen die Zinsen nicht anhebt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die langfristigen Zinsen stark weitersteigen. Wie aktuell der Fall. Wenn diese Langzeitzinsen auf 4-5% steigen, passiert Folgendes mit der amerikanischen Wirtschaft:

Das wird zu Problemen an allen Fronten zugleich führen. Die Wirtschaft schießt in eine Rezession und am Anleihemarkt könnte sehr gut Panik ausbrechen. Und die Fed-Zinsen liegen nach wie vor bei 0%.

Die letzte, dann noch übriggebliebene Maßnahme
Was dann noch hilft? Wieder Geld drucken. In immer größeren Mengen. Um damit dann massenhaft Staatsanleihen zu kaufen.

Dann hat die Fed ihren Kredit aber definitiv verspielt und dann wird vermutlich so gut wie jeder seine amerikanischen Staatsanleihen loswerden wollen. Dann wollen alle zugleich durch denselben Ausgang.

Unglaubliche Gewinne
Wie Sie der Zinsgraphik oben entnehmen können, verkaufen Anleger gerade in großer Vielzahl ihre amerikanischen Staatsanleihen. Dadurch nähert sich zusehends der Tag, an dem die Angst überhand nehmen wird.

Sobald dieser Tag anbricht, wird der Anleihezins in den Himmel schnellen. Und dann werden wir mit unserer Anleihestrategie unglaubliche Gewinne einfahren.

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