Massenflucht in wertlose Staatsanleihen

Der Anleger hat sich vergangene Woche in großer Zahl aus Aktien verabschiedet und sein Geld ist nur zu einem kleinen Teil Richtung Gold und Silber geflossen. Der mit Abstand größte Teil der Anleger parkte sein Geld im „sicheren Hafen“ amerikanischer Staatsanleihen.

Und das, obwohl wir in diesem Newsletter immer wieder unterstreichen, dass der amerikanische Anleihenmarkt eine Seifenblase ist, die zerplatzen werden muss. Wie läuft das eigentlich? Ich kann es Sie fragen hören…

Recht bekommen kann lange dauern
Ein wichtiger Teil des Anlegens ist die Tatsache, dass es lange dauern kann, bis sich eine Analyse bewahrheitet. Jemand der 1998 feststellte, dass sich an der Börse eine Internetblase entwickelte, hatte absolut Recht. Es dauerte anschließend jedoch noch zwei Jahre, bevor die Börse ihm Recht gab. Aber damals gab es durch das Zerplatzen der Seifenblase natürlich viel mehr zu verdienen…

50 Jahre lang ein sicherer Hafen
In diesem speziellen Fall gilt, dass amerikanische Staatsanleihen in den vergangenen 50 Jahren ein absolut sicherer Hafen für Anleger waren. Jeder der sein Geld für kurze Zeit im sicheren Seitenaus parken wollte, wusste, dass er ohne groß nachzudenken amerikanische Staatsanleihen kaufen konnte. Und es dauert nun einmal lange, bevor die große Öffentlichkeit realisiert, dass amerikanische Staatsanleihen nicht länger sicher sind, sondern im Gegenteil eher risikobehaftet.

Wir warnen in unserem Anleihenreport auch davor, dass jederzeit eine Phase anbrechen kann, in der Anleger in einer Art Pawlowschen Reaktion wieder massenhaft Richtung amerikanischer Staatsanleihen flüchten könnten. Und gerade weil es lange dauern kann, haben wir nicht blind darauf spekuliert, sondern orientieren uns am Börsentrend.

Zahlen lügen nicht
Die Situation ist allerdings untragbar. Zahlen lügen nicht. Und Schulden werden nur höher, wenn man sie nicht rigoros angeht. Die amerikanische Staatsverschuldung beläuft sich nun schon auf 14.500 Milliarden Dollar. In den kommenden drei Jahren werden die Vereinigten Staaten jedes Jahr 1.000 Milliarden Dollar begleichen müssen und demnach werden sie die Anteilseigner der Anleihen davon überzeugen müssen, Amerika erneut Geld zu leihen, oder sie müssen neue Geldgeber finden.

Außerdem gibt die amerikanische Regierung jedes Jahr 1.500 Milliarden Dollar mehr aus, als die einnimmt. Und für diese ganzen 1.500 Milliarden Dollar wird die amerikanische Regierung also Geldgeber finden müssen.

Geldgeber für 10.000 Milliarden Dollar suchen
Das bedeutet, dass die USA in den kommenden vier Jahren 10.000 Milliarden Dollar geliehen bekommen müssen. Von Menschen, die so verrückt sind, dieses Risiko einzugehen. Das bedeutet auch, dass der gesamte amerikanische Anleihenmarkt in vier Jahren von jetzt 14,5 Milliarden Dollar auf 20,5 Milliarden Dollar wächst. Wo werden sie all diese Geldgeber finden, die den USA Geld für ein paar popelige Prozent leihen, während die Inflation in den Himmel schießt? Bei mir brauchen sie auf jeden Fall nicht anzuklopfen!

Aktuelle Flucht ist goldene Chance
Die massenhafte Pawlowsche Reaktion der vergangenen Woche hat dazu geführt, dass sich die Seifenblase nur noch weiter aufgeblasen hat. Sie hat außerdem dazu geführt, dass der Gewinn noch ein Stück größer ausfallen wird, sobald die Seifenblase zerplatzt. Wir betrachten die aktuelle (vorübergehende) Flucht darum als eine goldene Chance und haben unseren Teilnehmern der
Anleihenstrategie gestern ein Signal geschickt.

Das meiste Geld kann man an der Börse verdienen, wenn eine Seifenblase zerplatzt. Und so wie die Dinge nun aussehen, gibt es hier ENORM viel Geld zu verdienen. Haben Sie unseren Anleihenreport noch nicht? Klicken Sie dann hier, um ihn noch schnell zu bestellen.

 

Teilen Sie diesen Artikel per Mail oder auf Ihren Social Media Kanälen