Rezession ist unvermeidbar. Und das ist der Grund.

In letzter Zeit und im vorangegangenen Artikel, habe ich häufiger geschrieben, dass die amerikanische Wirtschaft auf dem Weg in eine Rezession ist.

Vielleicht ist es eine gute Idee, ab und an jeweils einen Wirtschaftsindikator zu thematisieren, der zeigt, wie die Lage in den USA aussieht.

Heute schauen wir uns an, wie viel Geld der durchschnittliche Amerikaner für die Zinsen seine Kredite zahlt.

Zinslasten der Amerikaner gehen durchs Dach
Die Graphik unten zeigt, wie viel Geld die Amerikaner zusammen für Zinsen auf ihre Kredite zahlen.

Wir sehen zum einen sofort, dass die Amerikaner heute höhere Zinslasten haben als je zuvor in der Geschichte. Und das, obwohl die Zinsen (in %) immer noch historisch tief sind.

Wenn man jeden Monat 15% mehr für Zinsen los ist…
Die Zinslasten lagen für einen Durchschnittsamerikaner im Oktober ganze 15% höher als vor einem Jahr.

Die Folgen sind wohl für uns alle klar. Dazu muss man kein Spitzenökonom sein.

Wenn man jeden Monat 15% mehr für Zinsen für sein Haus-, Auto- und/oder Kreditkarten-Darlehen zahlt, steht einem weniger Geld für Wocheneinkäufe, Shopping, Ausgehen, Urlaub etc. zur Verfügung.

Und dann ist die Lust, weitere Kredite aufzunehmen, sicher nicht allzu groß.

Infolgedessen bekommen Unternehmen zu spüren, dass Verbraucher weniger Geld ausgeben, dass auch sie sparen, dass sie Personal entlassen etc. etc.

Rezession folgt immer auf Spitze von Zinslasten
In der Graphik zeigt uns die Vergangenheit übrigens auch, dass eine Rezession im Anmarsch ist.

Nach den letzten Spitzen der Zinslasten (2000 und 2007), trat im Anschluss beide Male eine Rezession ein (grau markiertes Feld).

Fazit: Rezession rückt näher. Zweifelsfrei.

 

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